Doppelbelichtungen: drei Methoden

Doppelbelichtungen erlauben völlig neue Kreationen mit Deinen Aufnahmen.

Doppelbelichtungen erlauben völlig neue Kreationen mit Deinen Aufnahmen.

Doppelbelichtungen sind eine ideale Möglichkeit, zu ganz neuen, kreativen Bildern zu kommen. Doch was bei der analogen Technik mit Filmen eher einfach nachvollziehbar war, wird heute in der digitalen Welt knifflig. In diesem Beitrag schildere ich drei Wege, mit denen Du sofort loslegen kannst, um mit Doppelbelichtungen ganz neue und einzigartige Bilder zu schaffen. Weiterlesen…

Bildbearbeitungs-Apps fürs iPhone

Bildbearbeitungs-Apps fürs iPhone - meine Auswahl

Bildbearbeitungs-Apps fürs iPhone – meine Auswahl

Zwischen diesem unbearbeiteten Originalbild und dem Titel liegt genau ein Finger-Tipp.

Zwischen diesem unbearbeiteten Originalbild und dem Titel liegt genau ein Finger-Tipp.

Bildbearbeitungs-Apps fürs iPhone sind in der Regel eine lohnende Anschaffung. Meist erhält man für wenig Geld eine Fülle von Funktionen, die man sonst vielleicht nur am Schreibtisch-Rechner hat. Und mit Software, die sich in ganz anderen Preiskategorien bewegt. Diese Auswahl bewegt sich in der Preisklasse zwischen kostenlos und wenigen Euro. Und In-App Käufe oder monatliche Beiträge sind bei diesen Apps (bislang) entweder nicht vorhanden, oder sie sind nach meiner Meinung nicht nötig für einen brauchbaren Funktionsumfang.

Mit dieser kleinen Auswahl an Bildbearbeitungs-App ist für jeden etwas dabei, um auf die Schnelle am Smartphone Bilder zu optimieren. Die ersten beiden bieten komfortable und sehr vielfältige Basis-Möglichkeiten. Die nächsten beiden sind ein bißchen manipulativ, aber mit Fingerspitzengefühl gut nutzbar. Die letzte fällt eher in die Kategorie spaßig.

Wer noch keine Erfahrungen mit Bildbearbeitung am Smartphone hat, der holt sich das kostenlose Snapseed. Die Chancen stehen gut, dass es die erste und einzige App ist, die er braucht. Und selbst wer alle fünf Apps herunterlädt ist insgesamt mit etwas mehr als acht Euro dabei. Viel Spass für wenig Geld.  Weiterlesen…

Foto-Apps für Fotografen (iOS)

Foto-Apps helfen beim Fotografieren mit dem Smartphone oder mit einer externen Kamera - und man hat sie immer dabei.

Foto-Apps helfen beim Fotografieren mit dem Smartphone oder mit einer externen Kamera – und man hat sie immer dabei.

iPhone-Apps für Fotografen gibt es in schier unüberschaubarer Zahl. Aber es sind meist nur einige wenige, die bei fast allen Fotografen auch auf dem Smartphone vertreten sind. Und dabei spielen die Foto-Apps für Aufnahmen mit dem Handy eine eher untergeordnete Rolle. Denn die Standard-Foto-Apps fast aller Handys sind heute ziemlich ausgereift und genügen für die allermeisten Ansprüche. Hier geht es deswegen auch um diejenigen Apps, die einem beim Fotografieren mit einer anderen, externen Kamera oder eben mit der Smartphone-Kamera helfen. Da ich mit einem iPhone fotografiere und nur hier eigene Erfahrungen habe, beschränke ich mich auf iOS-Apps, als Apps fürs iPhone (und evt. für das iPad).

Foto-Apps als Helfer für Aufnahmen mit dem iPhone oder einer externen Kamera.

Foto-Apps als Helfer für Aufnahmen mit dem iPhone oder einer externen Kamera.

Foto-Apps zum Fotografieren

Wer seine Möglichkeiten durch eine App erweitern will, braucht Spezialisten. Das können Filter sein, wie bei Hipstamatic oder eben weitergehende Funktionen. Achtung: Ich war mal ziemlich begeistert von einer App, mit der man Blende und Zeit am iPhone manuell einstellen konnte.Kann man aber nicht, generell nicht. Man kann bestenfalls die Verschlusszeit steuern und das ist wohl vor allem sinnvoll bei gezielten Langzeitbelichtungen.

Die passende App dazu ist zum Beispiel Slow Shutter Cam (2,29 €). Damit kann man zum Beispiel Lighttrails erzeugen oder Bewegungen verwischen Aber im neuesten Apple-Modell iPhone 8 kann man das wohl auch schon mit Bordmitteln ohne zusätzliche App.

Mehr Einstell- und Kontrollmöglichkeiten bieten Apps mit dem passenden Namen ProCamera (5,99 €) und ProCam 5 (5,49 €). Beide spielen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man Aufnahmen komponiert, oder mit einem Stativ arbeitet. Beide beinhalten auch Funktionen zur Bildbearbeitung.

Helfer für die Aufnahme

Manchmal sind es ja nur Details, die man wissen will. Dann helfen spazialisierte Helfer. So erfreuen sich Sonnenstand-Apps ausgesprochen großer Nachfrage unter Fotografen. Es ist eben ausgepsorchen nützlich zu wissen, wie die Lichtverhältnisse an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt sein werden. Erst recht, wenn ich da vorher noch nie gewesen bin. Deswegen habe ich den Sonnenstand-Apps auch einen eigenen Artikel gewidmet.

Ebenfalls hilfreich sind Apps für Belichtungsmessung. Fotometer Pro eignet sich als Notbehelf, wenn man dem Belichtungsmesser der (Nicht-iPhone-)Kamera aus irgendeinem Grunde nicht traut. Dann mag auch der Long Exposure Calculator (kostenlos) ganz interessant sein. Oder man nutzt Photo Buddy (2,29 €), mit dem man auch die Schärfentiefe kalkulieren kann.

Sonnenstand-Apps

Das schönste Beispiel dafür, wie verschiedene Smartphone Funktionen zusammenspielen bei wichtigen Infos sind die Sonnenstand-Apps, die ich hier bereits vorgestellt habe.

Remote-Apps

Sie seien hier nur der Vollständigkeit halber genannt. Alle großen Kamera-Hersteller haben heute Apps, mit denen sich ihre Kameras per Wlan steuern lassen. Im Prinzip ist das Angebot der Funktionen dort immer ähnlich, weil meistens das Display mit den angezeigten Funktionen übertragen wird und damit die Grundlage für die Einstellungen ist. Es lassen sich Einstellungen vornehmen und natürlich lässt sich die Kamera auslösen, im Foto- wie im Video-Modus.

Am wichtigsten ist, dass man diese Dinge zuhause nicht nur ausprobiert, sondern regelrecht lernt. Von der GeoPro bis zur DSLR musste ich die leidvolle Erfahrung machen, dass der nur gelegentliche Umgang mit diesen Apps sich rächt, wenn man vor Ort darauf angewiesen ist, das sofort zum Laufen zu bringen.

Bei meiner GoPro funktionierte das Wlan nach einem Update nur noch, wenn ich erst den Flug-Modus einstellte, und dann erst wieder ausschließlich Wlan aktivierte. Bei der Panasonic Lumix LX100 habe ich schlicht die Reichweite der Wlan-Verbindung überschätzt. Und immer wieder gibt es Probleme, die Wlan-Verbindung zu aktivieren.

Moderne Apps nutzen NFC und Bluetooth, und natürlich lassen sich auch die Bilder auf der Kamera damit ansehen. Diese Funktionen halte ich für nett, aber verzichtbar. Schließlich ist meine Kamera auch beim Wlan-Einsatz in Reichweite.

Nachbearbeitung (die Ausnahmen)

Für die Nachbearbeitung greife ich nicht gerne aufs Handy zurück. Weder für die standardmäßige Entwicklung, wie man sie am besten zuhause in Photoshop oder Lightroom vornimmt. Noch für irgendwelche Spass-Effekte oder Nachbesserungen wie sie mit Facetune möglich sind. Aber es gibt zwei Ausnahmes.

Meine Lieblings-App für eine schnelle Bildverbesserung noch im Smartphone ist Snapseed (kostenlos), die gibts für iPhone, iPad aber eben auch für den Desktop.

Ein weitere Ausnahme ist die kleine App Diptic (3,49 €). Sie erlaubt Foto-Zusammenstellungen verschiedener Aufnahmen in verschiedenen vorgegebenen Kacheln. Ich möchte es nicht Collagen nennen, weil da nichts ineinander montiert wird. Die Bilder werden vielmehr neben- und übereinander platziert. Man kann dabei Größe, Aufteilung und Randstärke bestimmen. Das eignent sich gut für soziale Netzwerke, wenn man mehrere Bilder zusammenfassen will.

… oder eher doch keine zusätzliche App?

Die Frage stellt sich vor allem dann, wenn das Smartphone schon von Hause aus gut ausgestattet ist mit Funktionen auch für die spezielleren Themenbereiche. Für Zeitlupen-Aufnahmen zum Beispiel sind iPhones bestens gerüstet. Selbst das schon eher betagte iPhone 6s erlaubt Zeitlupen-Aufnahmen von bis 120 Frames per Second – das ist üppig und wird von „normalen Kameras nicht erreicht.

Ein anderer Spezialbereich sind Langzeitbelichtungen mit dem iPhone. Auch hier ist viel möglich mit den Bordmitteln, wie ich in einem eigenen Beitrag gezeigt habe. Aber es gibt hier eben auch ein paar kleine, preiswerte Apps, die eben noch zusätzliche Funktionen bringen – und einfach mehr Spass machen.

Hinweis vor dem Kauf

Manchmal kann es sinnvoll sein, Alternativen oder neue Apps im englischsprachigen Raum zu suchen. Vielleicht sind diese dann nur in ausländischen App-Stores erhältlich. Dann sucht man sich kurz die Anleitung im Netz, wie man den deutschen iTunes-Store gegen einen ausländischen wechselt.

Und natürlich ist es sinnvoll, die Apps direkt übers iPhone zu laden. Das erkennt vor dem Kauf (zumindest ist das meiner Erfahrung nach so), ob die App fürs Smartphone und die vorhandene iOS-Version kompatibel ist.

 

 

Zeitreise: 40 Retro- und Vintage-Effekte in Photoshop

Vintage-Effekte

Diese Übersicht gibts auf der Website von Dr. Web: Zeitreise: 40 Retro- und Vintage-Effekte in Photoshop, die uns alt aussehen lassen, und es sind einige sehr schöne Anleitungen und Effekte für Photoshop dabei. Einiges sind mit viel Aufwand und / oder jede Menge Downloads (Grafiken, Hintergründe etc.) verbunden, andere lassen sich nach meiner Einschätzung genauso gut mit Snapseed erledigen. Aber egal: Die Effekte kann man immer mal brauchen…

Snapseed für den Mac als Schnäppchen

Die Elbe bei Hamburg - Testbild für Snapseed

[Auf das kleine Bild klicken für eine größere Ansicht]

Zufällig gestern im App Store vorbeigeschaut und einen Blick auf die Snapseed App für den Mac geworfen, nachdem mich die iPad-Version schon glücklich gemacht hat. Und siehe da: Statt 16 nur noch acht Euro. Ich weiß nicht, ob das eine Valentinstag-Aktion war oder ob der Preis dauerhaft gesenkt wurde (wie das ja oft wenige Wochen nach Neuerscheinung der Fall ist).

Auf jeden Fall habe ich nun auch die Desktop-Version und bin auch von dieser angetan: Zwar nicht ganz so „schön” zu bedienen wie beim Wischen auf dem iPad, aber auch mit der Maus ist die Steuerung noch genial einfach und sorgt für verblüffend schnelle und gute Ergebnisse (siehe oben).

Die Kunst bei Snapseed liegt (wie bei HDR-Software oder Lightroom und Konsorten) wohl eher darin, dass man nicht zu viel des Guten tut. Ein Blick auf gängige Foto-Portale zeigt, dass das ein Problem sein kann. Ob das fürs Frühjahr angesagte Lightroom 4 eine Alternative zu Snapseed ist, wage ich zu bezweifeln: Dafür ist Snapseed zu einfach und zu schnell, Lightroom liegt ist wohl eher zwischen Snapseed und Photoshop angesiedelt, wo es ja auch preislich beheimatet ist.