Alte Fotoausrüstung jetzt wieder aktivieren

Alte Fotoausrüstung wieder in die Hand nehmen und einsetzen, mehr als ein gutes Gefühl.

Alte Fotoausrüstung wieder in die Hand nehmen und einsetzen, mehr als ein gutes Gefühl.

Fotografen und Video-Filmer haben eine Tendenz gemeinsam: Sie schielen immer auf die neueste Fotoausrüstung. Kein Zweifel, Technik spielt in diesem Metier eine große Rolle. Aber ein gut Teil unserer manchmal übertriebenen Technik-Ausrichtung hängt auch an der Faszination, mit der wir dem Glanz neuester Produkte erliegen. Wer aktuell weniger in neue Fotoausrüstung investiert (und das dürften jetzt einige sein), der sollte einen Blick auf seine älteren Technik-Schätze werfen. Ich bin weit entfernt von einer nostalgischen Betrachtung und möchte nicht wirklich mit den Oldtimern aus meinem Repertoire ‚richtig‘ arbeiten. Aber ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich einige ältere Geräte in die Hand nehme, wie zeitlos und gut sie sind.

Zweifellos haben die meisten von uns ein paar ältere Teile ihrer Fotoausrüstung noch herum liegen, bei jedem sieht diese Sammlung sicher anders aus. Vielleicht erhält der eine oder andere Anregungen, Vergleichbares aus seinem Fundus noch einmal in die Hand zu nehmen. Und wer wie ich gerne auch mal kleines Geld in ältere Teile investiert, der findet auf den einschlägigen Märkten ein breites Angebot.

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FocusMaker: einfache und schnelle Lösung für DSLR-Video

focusmaker

Nee, was war das am Anfang alles aufregend: Man brauchte für die HD-Video SLR ja unbedingt ein sehr gutes Objektiv und einen Follow Focus. Und den Follow Focus kauft man dann nicht alleine, sondern braucht Rods und eine Kamerahalterungen und überhaupt, ein besseres Stativ etc.

Eigentlich braucht man das nicht unbedingt. Es gibt inzwischen etliche billige Fokussierhilfen, wie zum Beispiel den Dosenöffner (Jar Opener) aus buntem Kunststoff, den man auf sein Objektiv draufschanllt. Oder den LensStrap, über den ich hier auch schon berichtet habe.

Allen diesen billigen Lösungen fehlt es an präzisen, reproduzierbaren Einstellmöglichkeiten. Da ist der FocusMaker schon eine komfortablere Lösung: Er ist präziser handhabbar, er lässt Einstellungen zu, die man wieder herstellen kann. Und er ist mit 79 Euro (jawohl, in Euro, ohne Ärger mit Zoll und Umsatzsteuer) zwar nicht ganz so billig, aber nach meiner Einschätzung doch recht brauchbar.

Bleibt die Tatsache, dass gegenüber den Anfängen von DSLR-Video die Follow Focus immer billiger geworden sind (ab 120 Dollar ist man dabei) und das trifft auch für die anderen Zubehörteile zu. Ein Nachteil des Fokusmaker ist aus meiner Sicht, dass man ihn komplett abmontieren muss (es wäre hilfreich, wenn der Zahnkranz zumindest auf dem Objektiv verbleiben könnte, wenn man denn mehere davon hat). Und dass er, naja, vor Ort vielleicht einen nicht ganz so professionellen Eindruck macht. Aber da muss man halt drüber stehen, die Ergebnisse zählen.