Arbeitsplatz einrichten im Home Office (2)

Zuhause einen Arbeitsplatz einrichten - eine spannende Aufgabe, bei der man einiges beachten muss.

Zuhause einen Arbeitsplatz einrichten – eine spannende Aufgabe, bei der man einiges beachten muss.

Sich zuhause einen Arbeitsplatz einrichten, das ist der nächste Schritt, wenn man sich zum Beispiel fürs Home Office entschieden hat. In Zeiten der Verbreitung des Coronavirus stehen immer mehr Menschen vor dieser Aufgabe. Aber natürlich stehen auch viele Freiberufler, versierte Amateure mit einem aufwändigeren Hobby oder Nebenher-Jobber vor dieser Herauasforderung. Denn mit einem Provisorium in den eigenen vier Wänden werden die wenigsten leben wollen. Mit wenig Geld und geringem Aufwand kann man sich in seinem Zuhause auch auf engem Raum eine Platz schaffen, der nicht nur erlaubt, seine Arbeit zu erledigen. Im besten Fall ist es ein Ort, an dem man sich gerne aufhält,  effektiv ist und sich ggf. auch inspirieren lassen kann.

Ich arbeite seit langer Zeit als Journalist und Fotograf und habe mir schon vor langer Zeit zuhause einen Arbeitsplatz eingerichtet, der regelmäßig sein Gesicht wechselte. Da ich manchmal auch an anderen Orten aktiv bin, geht es auch dann darum, sich kurzfristig ohne großen Aufwand etwas Raum zu schaffen, in dem man sich möglichst ablenkungsfrei und konzentriert seinen Aufgaben widmen kann. Alle hier vorgestellten und verlinkten Produkte habe ich mir selbst gekauft (oder ähnliche Ausführungen), keine Werbung, kein Sponsoring.

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Grovemade

Computer Stand von Grovemade

Ein Projekt für 2016 ist der Umzug meines Arbeitszimmers. Die Basis-Möblierung ist schnell und preisgünstig zu erledigen. Aber so etwas wie dieser Computer-Stand auf meinem neuen Schreibtisch würde sich gut machen: Grovemade. Zumal mir nach der Anschaffung einer Arbeitsplatzbrille die Höhe meines iMac nicht mehr ideal erscheint.

Ähnliches gibts von anderen Anbietern und – wie immer wenn etwas erfolgreich ist – auch als Nachmach-Produkt aus Asien in der Bucht. Zwischenzeitlich hatte ich auch mal ein Produkt von einem deutschen Hersteller in Schreiner-Qualität gesichtet, aber mir nicht die Adresse gemerkt.

2015: Isch over

Abendstimmung am Rhein

Naja, fast over. Es ist zumindest schon verdächtig ruhig und man kann nun die Sachen in Angriff nehmen, die man noch vor Jahresende erledigen soll / muss. Und man kann sich schon mal vorsichtig den neuen Vorsätzen nähern, die noch etwas unartikuliert im Kopf herumschwirren und Halt suchen.

Mehr Fotos wie dieses zum Beispiel, die ja nicht nur optisch was hermachen: Dazu gehört auch draußen sein, weg vom Schreibtisch, schöne Dinge entdecken und festhalten und was draus machen. Den ganzen Tag am Schreibtisch zu verbringen ist zwar sehr effektiv, aber auf die Dauer wahrscheinlich auch eher ungesund.

Web Tableaus: arrangierte Einblicke

Webtableau

Webtableau

Da sieht man etwas immer öfter, erkennt es als Trend und hat keinen Namen dafür. Aber das ist jetzt anders: Web Tableaus heißen die schönen, scheinbar zufällig zusammen gewürfelten Werkstattbilder, die einen Schreibtisch samt Utensilien zeigen, eine Werkbank oder auch einfach eine arrangierte Zusammenstellung der wichtigsten Arbeitsgeräte auf einem Tisch. Den Namen Web Tableau habe ich Frank Chimero erfahren (Frank Chimero – Web Tableaus). Und wenn man den Namen erst mal weiß, dann findet man leicht viele schöne Beispiele.

Einen Artikel mit 14 weiteren Beispielen gibt es zum Beispiel auch auf dieser Website: 14 Examples of Websites That Use Web Tableaus. Natürlich eignet sich das Motiv hervorragend für viele Kreative, die auf diese Weise einen kleinen Einblick ins Schaffen geben wollen ( ohne allzu viel preiszugeben).

Eine logische Begründung für Web Tableaus hat übrigens Frank Chimero in seinem Blogpost:

A screen is a screen, I suppose, and what better way to present a platform than with a table?

Sitting is Killing You

Sitting is killing you

Wie wahr: Sitting is Killing You. Ich habe deswegen seit etlichen Jahren einen höhenverstellbaren Schreibtisch, 200 x 80 cm, und ein Stehpult. Arbeiten am Stehpult ist eher selten, auf dem großen Schreibtisch ist einfach mehr Platz. Und vor allem steht da mein iMac.
Das Stehpult ist meiner Ansicht nach verzichtbar, höchstens eine Notlösung, wenn man nicht in den teuren Schreibtisch investieren will.

Der Schreibtisch lässt sich mit einer Gasfeder verstellen, was je nach Beladung schwierig werden kann. Luxuriöser wäre mit Motor, schlechter wäre eine Variante mit Kurbel. Gasfeder heißt: Verriegelunglösen, eine wenig beladene Schreibtischplatte schwebt dann noch oben. Ein zu schwer gewordener Schreibtisch (das sind wohl die meisten) muss angehoben werden.

Eine Stehhilfe / Stehsitz halte ich für überflüssig: Stehen oder Sitzen am verstellbaren Schreibtisch ist ideal.

Netter Nebeneffekt: Ist – selten genug – Besuch da, mit dem zusammen man was am Computer ansieht / bespricht, dann ist das im Stehen angenehmer, als wenn man nebeneinandersitzt.

Meine Erfahrung: Wenn stehen, dann am ehesten morgens. Spätestens ab Mittag sitzen, außer man arbeitet nicht am Computer sondern abends, dann auch schon mal Füße hochlegen.