Externes iPhone Mikrofon für Videos

Ein externes iPhone Mikrofon verbessert die Tonqualität Deiner iPhone-Videos deutlich.

Ein externes iPhone Mikrofon verbessert die Tonqualität Deiner iPhone-Videos deutlich.

Ein externes iPhone Mikrofon, diese Idee wirkt jetzt auf den ersten Blick nicht wie eine naheliegende Lösung. Schließlich setzt man das Smartphone zum Filmen ein, weil man den Aufwand gering halten möchte. Also wirkt jedes Drumherum erst einmal wie eine Beeinträchtigung. Aber auch wenn die Videoqualität von Smartphones heute ziemlich gut ist und sich in manchen Fällen sicher nicht von der einer kompakten Kamera oder einer DSLR unterscheiden lässt, so ist der Ton doch oft genug eine Schwachstelle. Und dazu eine, die sich mit wenig Geld und Aufwand für ein externes iPhone Mikrofon beseitigen lässt. Hier sind meine Tipps für gute Tonqualität bei Videoaufnahmen mit dem iPhone. Weiterlesen…

Mikrofone für Videos: besser externe Aufnahme

Mikrofone für Kameras: die externen sind meist die bessere Lösung

Mikrofone für Kameras: die externen sind meist die bessere Lösung

Mikrofone und das ganze Audio-Equipment sind nicht ganz so sexy, wie das Thema Kameras. Ständig werden neue Kamera-Modelle vorgestellt, von Bloggern beworben, den Youtubern der Mund wässrig gemacht. Aber Audio steht bei vielen Video-Filmern nicht ganz vorne auf der Liste. Dabei kann jeder aus leidvoller Erfahrung berichten, das schlechter Ton ein ansonsten gutes Video unbrauchbar machen kann.

Die Kameras und auch die Smartphones haben heute in der Regel recht gute eingebaute Mikrofone. Qualitativ ist nach meiner Erfahrung aber selbst ein richtig eingesetztes 10-Euro-Mikrofon diesen internen Lösungen überlegen. Welche Ausrüstung brauche ich wirklich, wieviel Aufwand ist nötig? Eine kurze Übersicht.

Mikrofone müssen nicht teuer sein

Natürlich bemerkt man den Unterschied zwischen sehr hochwertigen, teuren Mikrofonen und den billigen Lösungen. Aber dieser Unterschied ist bei weitem nicht so gravierend zwischen „keiner Lösung” (also der Verwendung des eingebauten Mikrofons) und einem preiswerten Mikrofon.

Sieht man mal von Umgebungsgeräuschen ab, liegt das gesprochene Wort an erster Stelle. Wer Leute vor der Kamera zu Wort kommen lässt oder selbst berichtet, der ist nach meiner Ansicht am besten mit einem preiswerten Lavalier-Mikrofon bedient. Wer einen Audio-Eingang an der Kamera hat und sich ein externes Aufnahmegerät sparen möchte, der kauft sich ein preiswertes Lavalier-Mikrofon mit längerem Kabel.

Lavaliermikrofone sind am dichtesten an der Schallquelle und liefern deswegen gute Ergebnisse.

Lavaliermikrofone sind am dichtesten an der Schallquelle und liefern deswegen gute Ergebnisse.

Lavaliermikrofone

Ich verwende das Audio-Technica ATR3350 entweder direkt an der Kamera, oder einem externen Recorder. Für Kameras aber auch speziell für Smartphones gedacht ist das BOYA BY-M1. Beide haben ein langes Kabel, so dass man vom Sprecher direkt zu Kamera / Smartphone verbinden kann. Vorteil dieser Lösung ist, dass der Ton zum Video schon synchronisiert ist. Nachteil ist, dass man keine Kontrolle über die Audioqualität hat, weil die meisten Kameras keinen Kopfhörer-Anschluss haben.

Die ganz billigen Lavalier-Mikrofone in der 10-Euro-Klasse haben meist ein kurzes Kabel, was den Einsatzbereich deutlich einschränkt. Sie sind aber noch immer besser als die internen Mikrofone.

Audiorecorder sind universell nutzbar und deswegen eine gute Investition.

Audiorecorder sind universell nutzbar und deswegen eine gute Investition.

Audio-Recorder

Sicherer, aber etwas umständlicher ist die Lösung, einen externen Recorder einzusetzen und den Ton später bei der Nachbearbeitung zu synchronisieren (was man automatisch und ziemlich exakt machen kann). Zwei gute Recorder in der 100-Euro-Klasse sind der sehr verbreitete Zoom H1 N oder das etwas preiswertere Vorgängermodell Zoom H1.Beide kann man übrigens auch wegen der geringeren Größe direkt auf die Kamera montieren, wenn man keine direkten Sprachaufnahmen macht. Aber dann ist man mit dem Mikrofon eben nicht so dicht an der Schallquelle.

Ebenfalls in dieser Preisklasse bewegt sich der Tascam DR 05. Er ist nicht ganz so kompakt, dafür aber etwas massiver und nach meinem Geschmack gut bedienbar.

Noch ein Wort zu Diktiergeräten: In der Regel haben diese Geräte eine automatische Aussteuerung und sind deswegen nicht geeignet für Audio-Aufnahmen zu Videos.

Auch Smartphone-Videos kommen durch ein externes Mikrofon zu besserer Tonqualität.

Auch Smartphone-Videos kommen durch ein externes Mikrofon zu besserer Tonqualität.

Video-Mikrofone

Die bessere Alternative zum Montieren eines Aufnahmegerätes auf der Kamera ist es, gleich ein Video-Mikrofon auf der Kamera zu benutzen. Auch hier gilt, es gibt keine direkte Kontrolle. Dafür ist diese Lösung sehr kompakt. Rode bietet eine breite Auswahl von Video-Mikrofonen und es gibt zahlreiche Erfahrungsberichte dazu.

Ich benutze das Rode Videomicro (um die 50 Euro), das bereits mit einem Windschutz kommt. Wer nach vergleichbaren Lösungen sucht, der wird bereits bei 20 bis 30 Euro fündig, allerdings meistens ohne Windschutz. Nachteil dieser Rode-Lösung: Für die Verwendung am Smartphone braucht man ein spezielles (austauschbares) Kabel.

Und damit zum letzten, aber nicht unwichtigsten Thema. Wer Aufnahmen im Freien macht, der wird um einen Windschutz (Deadcat) nicht umhin kommen. Nichts ist ärgerlicher, als zuhause festzustellen, dass die Windgeräusche den Ton fast unbrauchbar machen. Und dass sich dieses Rauschen im Nachhinein nicht entfernen lässt.

Diese witzig aussehenden Fellbündel mit dem bezeichnenden Namen haben aber durchaus ihren Preis. Selbst die kleinsten und billigsten kosten schnell mal 10 Euro, für die größeren zahlt man auch mal 30 Euro. Ganz verzichten würde ich darauf auf keinen Fall. Es gibt übrigens sogar Lösungen für die eingebauten Mikrofone in den Kameras. Aber angesichts der Tatsache, dass diese Tonquelle sowieso schon nicht besonders gut ist, würde ich dafür auch nicht weiter investieren.

Besseres Audio – die Basis für gute Videos

Besseres Audio für die Video-Aufnahme entsteht in der Vorbereitung, während der Aufnahme und in den Nachbearbeitung. Und braucht nicht immer große Investitionen.

Besseres Audio für die Video-Aufnahme entsteht in der Vorbereitung, während der Aufnahme und in den Nachbearbeitung. Und braucht nicht immer große Investitionen.

Besseres Audio ist wichtig. Also zumindest besser als das, was ohne weiteres Zutun als Kamerasound zum Video geliefert wird. Vielleicht fällt einem das bei den Videos anderer Leute mehr auf, als bei den eigenen. Aber die Zahl der Fehler, die man hier machen kann, ist verhältnismäßig hoch. Andererseits muss man eigentlich nur wenig beachten, um guten Ton für seine Videos zu haben. Und das alles, ohne viel Geld auszugeben.

Was brauche ich für besseres Audio?

Kamera ohne AGC

Egal, wie gut die Kamera ist. Mit einem externen Mikrofon wird der Ton besser, wenn man einige Dinge beachtet. Für den schlechten Ton in der Kamera sind ein paar wenige Dinge verantwortlich. Das unsägliche AGC ist an erster Stelle zu nennen. Automatic gain control bedeutet automatische Aussteuerung. Und das bedeutet wieder, dass in Sprech- oder Musikpausen der Level angehoben wird, um das hörbar zu machen, was gar nicht zu hören ist: Stille.

Die Folge ist ein Rauschen in den stillen Passagen. Und eine Übersteuerung, sobald der Ton wieder einsetzt. Klingt ziemlich schlecht. Was kann man tun? Wenn man AGC nicht im Menü der Kamera abschalten kann hilft nur ein externes Mikro mit einer externen Aufnahmemöglichkeit (Recorder). In der Nachbearbeitung lässt sich da nicht mehr viel machen.

Ich habe bei meiner alten Canon 550D Magic Lantern installiert, das löst das Audio-Problem ebenfalls. Ist aber nicht jedermanns Sache. Meine Lumix LX100 hat keinen Mikrofoneingang, aber für meinen Geschmack ein gutes eingebautes Mikrofon, das sich manuell aussteuern lässt.

Recorder wirken zwar unhandlich, haben aber einen großen Einsatzbereich und sind erschwinglich.

Recorder wirken zwar unhandlich, haben aber einen großen Einsatzbereich und sind erschwinglich.

Lavalier-Mikro plus evt. Recorder

Stoßseufzer der Filmer: Was das wieder kostet. Ist aber gar nicht so schlimm. Sinn der Sache ist nicht nur die Umgehung der automatischen Aussteuerung mit externem Mikro und einem Recorder. Auch wenn eine manuelle Aussteuerung möglich ist, kommt man mit einem externen Mikro näher an die Tonquelle oder den Sprecher heran und erhält damit automatisch bessere Tonqualität.

Das Lavaliermikrofon, von den einen geliebt (wegen des klaren Sounds), von den anderen gemieden (weil in jeder Aufnahme unübersehbar).

Das Lavaliermikrofon, von den einen geliebt (wegen des klaren Sounds), von den anderen gemieden (weil in jeder Aufnahme unübersehbar).

Ein gutes Lavalier-Mikro mit langem Kabel (ich verwende das Audio-Technica ATR3350 für ca. 35 €) ist die billigste Möglichkeit und mit einem Recorder die beste Ausstattung für Interviews. Diese Lösung sieht aber nicht gut aus. Denn das Mikro ist in jedem Fall im Bild, das Kabel zumindest sollte möglichst unter dem Hemd versteckt werden. Das den Männern und Frauen vor der Kamera nahe zu bringen, ist manchmal etwas knifflig, weil man ihnen sprichwörtlich an die Wäsche muss. Meistens hilft eine freundliche Erklärung und die Möglichkeit, dass der Aufzunehmende an einem Stillen Ort Kabel und Wäsche arrangieren kann.

Ein externer Recorder (ab 100 €) löst die Tonaufnahme von der Kamera und ist in der Praxis sehr hilfreich. Ich verwende das Tascam DR-05, viel im Einsatz ist aber auch das Zoom H1. So kann man leichter die Kameraposition wechseln,ohne sich um das Kabel zu kümmern. Oder man kann aus der Ferne Aufnahmen mit dem Tele machen und hat trotzdem den Ton in bester Qualität.

Eine Funkstrecke erleichtert das Arbeiten. Vorsicht bei der Frequenzwahl.

Eine Funkstrecke erleichtert das Arbeiten. Vorsicht bei der Frequenzwahl.

Funkstrecke

Am schönsten gelöst ist das Tonproblem mit einer Funkstrecke. Dabei funkt das dezente Lavalier-Mikrofon über einen kompakten Sender (meist am Hosenbund angebracht) zum Aufnahmegerät, das an der Kamera angebracht ist. Kann man die Kamera nicht manuell aussteuern, sollte der Empfänger statt dessen mit einem Recorder verbunden werden, möglichst nahe an der Kamera. So hat man im Blick, ob beides noch funktioniert.

Lange Zeit waren die Sennheiser Mikros Standard. Jetzt ändert sich einiges bei den benutzbaren Frequenzen. Die Rode Funklösung (Rode RodeLink Filmmaker Kit für rund 350 €) scheint da eher auf der sicheren Seite zu sein und bekommt gute Rezensionen.

Gute Video-Mikros gibts in allen Preisklassen.

Gute Video-Mikros gibts in allen Preisklassen.

Richtmikrofon

Muss eigentlich heißen Mikrofon mit Richtcharakteristik, wie das kompakte Rode Video Mikro. Erhältlich für unter 50 € inklusive Windschutz. Richtcharakteristik bedeutet nichts anderes, als dass das Mikrofon besonders gut und zielgenau das aufnimmt, was vor einem liegt. Das ist nicht selbstverständlich, weil für Interviews mit mehreren Leuten eben Mikros verwendet werden, die quasi nach oben oder unten weisen, aber ringsherum aufnehmen.

Das fängt bei 50 € an und endet im höheren dreistelligen Bereich. Sehr beliebt bei Videofilmern ist das Rode Video Mikro Pro Rycote, das aber schon an die 200-€-Grenze heranreicht (ohne den unentbehrlichen Windschutz). Rode hat da ziemlich viel anzubieten, auch wenn manche mit der Klangcharakteristik der Video-Mikrofone nicht glücklich sind. Dann hilft nur, andere Modelle ausprobieren, möglichst mit Rückgaberecht.

Nachbearbeitung

In der Schnittsoftware kann man den Ton auch nachbearbeiten. Leichter gehts, wenn man mit der richtigen Audio-Software die Aufnahmen schneidet, sortiert, bearbeitet. Mac-Benutzer sind fein raus. Mit Garageband kommt man schnell zurecht und das Programm reicht völlig aus. PC-Nutzer finden in Audacity eine kostenlose Lösung.

Wenn die Datei nicht schon bei der Aufnahme immer wieder unterbrochen wurde, sollte man sie am besten gleich in Häppchen je nach Einstellung zerlegen. Die Off-record-Passagensind diejenigen Passagen, wenn die Kamera nicht oder nicht mehr lief. Dann sind viele Leute plötzlich viel entspannter.  Auch die sollte man sichten und ggf. auch miteinbeziehen.

Kleinigkeiten…

Und dann sind da noch ein paar Kleinigkeiten, die einem das Leben leichter machen können.

  • Köpfhörer-Anschluss an Kamera oder Recorder nutzen und zumindest eine Probeaufnahme machen, wenn das „live” mithören zu Kontrollzwecken nicht möglich ist.
  • Nebengeräusche und Hall bekämpfen. Fenster zu, ratternde Festplatten oder Lüfter abstellen, Handy aus. Beim Hall wirds etwas kniffliger. Andere location suchen, Orte mit viel Stoff und Vorhängen. Oder im Zweifelsfall für ein eigenes, als Studio genutztes Zimmer, Schaumstoffmatten oder ähnliches verwenden.
  • Batterien / Akkus am Tag vor der Aufnahme prüfen, immer ausreichend Ersatzbatterien mitnehmen. Nicht vergessen, das Mikro mit Batteriespeisung auch an- und abzuschalten. Das klingt jetzt sehr banal, hat aber schon viele Aufnahmetermine zunichte gemacht.
  • Beste Aussteuerung zuhause mit Tests ermitteln, anstatt vor Ort. Gerade fürs Lavaliermikrofon mit dem immer gleichen Abstand geht das gut.

Noch eine Anmerkung. Es wird immer kritisiert, dass viele Kameraas (gerade die günstigeren) keinen Kopfhörer-Eingang haben, oftmals nicht einmal einen für eine externes Mikro. Deswegen muss man sich aber keine teurere oder gar eine Profi-Kamera kaufen. Die nachträgliche Synchronisierung ist zwar ein Arbeitsschritt mehr. Aber sie macht gute Aufnahmen mit externem Sound noch lange nicht unmöglich.

 

Smartphone-Videos: großes Weihnachts-Kino

Smartphone-Videos werden mit einem kleinen Stativ deutlich besser.

Smartphone-Videos werden mit einem kleinen Stativ deutlich besser.

Gute Smartphones haben längst auch gute Kameras. Was hindert einen also daran, sein nächstes Videoprojekt mit dem Handy umzusetzen? Auch wenn es ein eher cineastisches Projekt werden soll? Meistens sind es Kleinigkeiten. Anschaffungen von Ausrüstungsgegenstände im niedrigen zweistelligen Bereich lassen sich mit dem Weihnachtsgeld umsetzen. Was wirklich oft hindert ist die Situation, mit einem Smartphone in der Hand als Kameramann aufzutreten. An Weihnachten können Sie das mit der geduldigen Verwandtschaft mal ausprobieren. Die Hemmschwelle für vermientliche Peinlichkeiten ist in dieser „geschützten” Umgebung in der Regel geringer.

Smartphone-Videos für Anfänger

Fast jeder hat die Videofunktion seines Handys schon mal ausprobiert. Und fast jeder war nachher ein bißchen enttäuscht. Klar, die Erinnerungen frischt ein kurzes Video viel besser auf, als ein paar Schnappschüsse. Aber meist wars verwackelt und der Ton war schlecht. Der Gesamteindruck also eher mau.

Wer den Mumm hat, seiner Umgebung als Kameramann gegenüber zu treten, wird oft belohnt. Wenn er ein paar Dinge beachtet.

Die passende App

Klar, es gibt eine App dafür. Die ist auch schon installiert. Aber im App Store gibts ja noch Profi-Apps, wie Filmic Pro für gerade mal 10 Euro. Tatsächlich gibts hier eine ganze Menge Einstellmöglichkieten. So kann man Fokus und Belichtungszone trennen. In diesem Video wird man durch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten geführt.

Meiner Ansicht nach kommt da aber nichts wesentliches dazu. Alle wichtigen Eigenschaften sind im iPhone zum Beispiel schon festgelegt. Ich habe früher mal für ein iPhone eine Foto-App gekauft, mit der sich Blende und Verschlusszeit einstellen lassen sollten. Und wie jeder Fotograf weiß, sorgt eine offene Blende für einen schöne Bokeh-Effekt mit geringer Schärfentiefe.

Apple erlaubt aber keine Änderungen an der Blende. das Bokeh wird also vor allem durch die Entfernung zum Objekt festgelegt. Die einfache Video-App des iPhones genügt also völlig, auch wenn manche Einstellungen durch die Filmic-App einfacher sind. Und mehr Spass machen.

Ein Mini-Stativ passt auch in die Jackentasche.

Ein Mini-Stativ passt auch in die Jackentasche.

Verwacklung ausgeschlossen

Das störendste Element bei Video aus der Hand sind Verwacklungen. Zwar tut die eingebaute Bildstabilisierung (sofern vorhanden) einen guten Job. Besser ist es allemal, sich darauf nicht zu verlassen. Kleine Stative wie ein Gorillapod oder ein leichtes Reisestativ wirken Wunder. Selbst ein Mini-Kugelkopf des Reisestativs erlaubt sanfte Schwenks.

Externe Mikros verbessern die Audio-Qualität deutlich.

Externe Mikros verbessern die Audio-Qualität deutlich.

Ärgernis Ton

Und schließlich gehört der Ton eines Smartphone-Videos oft genug zu den großen Enttäuschungen. Lange Zeit waren alle Verbindungen eines Smartphones mit einem externen Mikrofon eine eher alberne Sache. Mit Handy und Mikrofon und einem langen Kabel macht wohl niemand eine gute Figur.

Das Rode Video Mic Me passt auf jedes Smartphone, hat keine Anschlussprobleme und der aufsteckbare Fell-Windschutz ist inklusive. In diesem Video werden die beiden kleinen Rode-Video-Mics verglichen, auch mit den internen Mikrofonen. Der Vergleich lässt keine Fragen offen: das 50-Euro-Mini-Mic Me ist die bessere Alternative.

Wer über Weihnachten den Testlauf gemacht hat kann nach den Feiertagen mit kleinen Videos zu anderen Themen auf Facebook und Co. punkten. Bei iPhones ist die Video-Schnitt-Software iMovie schon dabei. Mehr Spass macht der Videoschnitt auf dem großen Rechner.

Mein Tipp: Schneiden Sie großzügig. Im Gegensatz zu den Weihnachts-Videos liegt bei allen anderen Verwendungsmöglichkeiten: besser kurz und knackig.

Selbst die Halterung alleine - ohne Stativ - genügt in manchen Fällen schon zur Stabilisierung.

Selbst die Halterung alleine – ohne Stativ – genügt in manchen Fällen schon zur Stabilisierung.

Mikrofon-Funkstrecke RodeLink im Frequenzbereich 2.4GHz

Rodelink

Mikrofon-Finkstrecken sind eine feine Sache, dachte ich immer. Als ich mich dann mit meinem Favoriten, der G3-Linie von Seenheiser näher beschäftigte, stellte ich fest, dass es da einen Haken gibt: Aufgrund von Gesetzesänderungen ist der größte Teil der bisher genutzten Frequenzen seit Jahresanfang nicht mehr nutzbar. Da selbst die Ebay-Preise nicht allzu weit vom Neupreis (rund 600 Euro) entfernt waren, erschien mir das nicht mehr besonders attraktiv.

Meine bisherige Methode: Ich synchronisiere den Ton eines extern aufgenommenen Lavaliers-Mikrofon mit dem (zugegeben eher schwachen) Ton meiner Kamera. Der Aufwand hält sich in Grenzen, aber kofortabler wäre eine Funkstrecke schon.

Jetzt hat Rode eine Lösung angekündigt, die diese beiden Probleme lösen soll: Den hohen Preis (voraussichtlich eher rund 400 statt 600 Euro). Und die Nutzung eines Frequenzbereiches, bei dem man nicht lange recherchieren muss: RodeLink

Auch auf Cinema5D wurde darüber schon berichtet: RodeLink 2.4GHz wireless system