WordPress Themes: das richtige finden

Wordpress Themes. Über die Qual der Wahl, und wie man beides einschränkt.

WordPress Themes. Über die Qual der Wahl, und wie man beides einschränkt.

WordPress Themes können zur Plage werden. Wer WordPress für sich entdeckt ist zunächst einmal glücklich: Es ist ein gutes Redaktionssystem, das ständig weiterentwickelt wird. Es gibt jede Menge Plugins und Erweiterungen. und es gibt eine unüberschaubare große Vielfalt an WordPress Themes, das sind die speziellen Layoutpakete die es größtenteils kostenlos gibt oder für wenig Geld (so um die 50 Euro). Doch mit diesen Themes fängt das Dilemma schon an. Wer unter zigtausenden Layouts das passende finden möchte, der verzweifelt bald.

Ich stehe oft vor der Qual der Wahl, weil ich auf für andere Websites mit Redaktionssystem und evt. einem Shop aufsetze. Und ich habe für mich eine Lösung gefunden, die die Vielfalt etwas einschränkt, aber immer noch mehr als ausreichend viele Möglichkeiten offen lässt.

WordPress Themes aus der Datenbank

Die wohl größte Anzahl an WordPress Themes gibts bei WordPress selbst. Sie sind alle kostenlos, man kann auch nach bestimmten Kriterien suchen. Aber ich für meinen Teil komme mit der Auswahl trotzdem nur schwer voran. Die Ergebnisse kann man nicht auf der Website speichern.

Etwas komfortabler ist für mich die Plattform von Envato: Themeforest. Hier ist die Suche etwas komfortabler, die Themes kosten aber im Schnitt um die 50 Euro). Ich schränke das auf wenige Kriterien ein, zum Beispiel Blog / Magazine – responsive – minimal. Dieses Beispoiel ergibt aktuell noch 431 Treffer, die man sich auch nicht alle ansehen möchte. Wer zuviele Filter wählt grenzt viele interessante Themen aus, die sich vielleicht anpassen lassen. Die Auswahl lasse ich mir danach sortieren, was am meisten verkauft wird. Ich finde diese Schwarm-Lösungen, zum Beispiel auch mit Bewertungen, sehr hilfreich. Die Käufe sind quasi die Nagelprobe: gut finden kann man viel, kaufen tut man wahrscheinlich dasjenige, das man für das beste hält.

In dieser Auswahl findet man unter den ersten 20 oder 30 Treffern einige ansprechende. Das kann man jetzt erst mal sacken lassen. Oder man sieht sich noch auf themetix.com einige Beispiele im Einsatz an: Dort kann man gezielt nach aktiven Websites mit einem speziellen Theme suchen.

Auf die Großen vertrauen

Wer einigen großen Bloggern folgt (also erfolgreiche mit hohen Besucherzahlen) der stößt relativ oft auf das Genesis-Framework von Studiopress. Es sei leicht, schnell, gut anpassbar und hat auch sonst einige Vorteile. Man kann sich in das System gut einarbeiten, es gibt viele Erweiterungen und etliche Themes vom Anbieter selbst und auch aus anderen Quellen. Zum Beispiel gibts bei creativemarket.com/relativ viele Child-Themes, die auch recht günstig sind.

Das Genesis-Framework erwirbt man einmal und kann es beliebig oft nutzen. Die Child-Themes kauft man entweder bei Studiopress und kann sie dann ebenfalls unbegrenzt einsetzen. Bei anderen Quellen weiß ich nicht, ob das nicht auf eine Website begrenzt ist.

Das Baukasten-System

Einige Theme-Anbieter haben ein Geschäftsmodell, das auf Mitgliedschaften beruht. Man kauft nicht ein Theme, sonder kann durch die Mitgliedschaft alle Themes nutzen. Normalerweise lasse ich von dauerhaften Zahlungen möglichst die Finger. Aber das Divi-Theme mit dem Seiten Plugin Divi-Builder von elegantthemes.com erschien mir ganz verlockend. Also bin ich (vorerst mal) für ein Jahr dabei. Und die ersten Versuche sind sehr vielversprechend. Auf gruener-fahren.de zum Beispiel habe ich das Extra-Theme eingesetzt, um das Prinzip mit dem Seiten-Aufbau zu testen. (Und ich bin Affiliate der Website, würde also bei einem Kauf über diesen Link eine Provision erhalten. Der Vollständigkeit halber.) Die Themes kann man übrigens auch nach Ende der Mitgliedschaft nutzen. Man erhält dann aber keinen Support mehr und keine weiteren Downloadmöglichkeiten. Wer mit WordPress arbeitet weiß, dass die Lebenszeit der Webseiten begrenzt.

Das ist mein Überblick. Diese Eingrenzung hilft mir und verringert meine Such-Zeiten. Natürlich gibt es andere tolle Anbieter wie Elmastudio und noch viele andere mehr. Und natürlich schaue ich noch immer bei interessanten Seiten in den Quellcode, welches System und welches Layout dahintersteckt. Und es gibt zum Beispiel bei Dr. Web regelmäßig die 10 WordPress Themes des Monats. Aber wie gesagt: Mein Problem ist ja nicht zu wenig Auswahl, sondern zu viel.

Genesis-Framework für WordPress

biobest-suedwest.de

Nach langer Suche nach den richtigen „Werkzeugen” bin ich für die Erstellung neuer WordPress-Seiten jetzt an Genesis von Studiopress hängen geblieben. Im Gegensatz zum Theme dieser privaten Website bietet das Genesis-Framework doch einige Möglichkeiten mehr. Es wird von vielen professionellen Bloggern eingesetzt, gilt als zuverlässig, sicher und in hohem Maße anpassbar.

Ich habe es für die neue Website www.biobest-suedest.de eingesetzt. Und abgesehen von einer Kleinigkeit, die ich demnächst noch mit dem Support klären möchte, hat es reibungslos geklappt: Alles, was ich umsetzen wollte ließ sich ohne Herumwühlen in den Innereien des System realisieren.

Wozu man dazu sagen muss, dass das Herumwühlen in den Innereien selbst für jemanden, der viel mit WordPress macht, doch gewöhnungsbedürftig ist: Die klassische Struktur von Seiten und CSS findet man hier nicht, satt dessen taucht man tief in die functions-Seite ein und beschäftigt sich mit diversen Code-Kniffeleien. Damit bin ich bislang eigentlich ganz gut zurecht gekommen, jetzt muss ich mich erst wieder eingewöhnen.

Aber: Dankenswerterweise gibt es im Genesis-Framework und bei den zugehörigen Themes nicht nur viele sozusagen eingebaute Möglichkeiten der Anpassung. Es gibt darüberhinaus auch etliche Plugins, darunter auch einige, die für die am häufigsten vorzunehmenden Änderungen (Sidebars, Layouts, Sliders, Newsletter) schön Lösungen bieten, die eine einfache Änderung im Admin-Bereich erlauben – ohne Code-Gefrickel.

Da die Website von vorneherein als Mini-Website konzipiert war für einen engen Themenbereich, war es auf diese Weise ein rundes Projekt, das zeitnah umgesetzt werden konnte. Außerdem handelt es sich um kein Blog, sondern um eine Nutzung als kleines Redaktionssystem mit Nachrichtenteil. Wert gelegt habe ich auf große Bilddarstellungen, denn es geht um prämierte Weine und Essen, und nach meiner Erfahrung sehen die Besucher da gerne gute Bilder.

Angenehm ist, dass man das Genesis-Framework einzeln oder gleich in Kombination mit einem Theme kaufen kann. Beim Kauf weiterer Themes bezahlt man nur noch diese. Und: Genesis kann man in beliebig vielen Kundenprojekten einsetzen. (Und nein: Ich bin kein Affiliate und bekomme nichts dafür, dass ich das System hier lobe.)

biobest-suedwest.de

Viewport Resizer – testet responsive Design

Viewport Resize - die Website

Toll, dass ich das gerade heute finde: Das Responsive design testing tool – Viewport Resizer ist ein kleines Bookmarklet, das man als Lesezeichen in die Lesezeichenleiste seine Browsers legt. Befindet man sich auf einer interessanten Website, dann klickt man das Bookmark an, das die aktuelle Website in einem Frame öffnet und man kann die Ausgabegröße (vom alten iPhone über das iPhone 5 und das iPad bis zum Notebook, anzeigen lassen.

Passend ist das, weil ich heute die anderen Seiten dieser Websitei die bisher statisch waren, ebenfalls in ein WordPress-CMS gepackt habe. Und auch gleich in ein responsives Design, das ich in den nächsten Tagen noch anpassen muss. Bislang ist das alles eine einzige Baustelle, aber nach der Pfrimelei heute war dieses kostenlose Tool eine nette Dreingabe.

Meine neue Seiten in der mobilen Ansicht

Gefunden bei Dr. Web

Gasthof Adler in Neuenburg mit neuem Chic

Neue Website des Gasthofes Adler in Neuenburg

Neue Website des Gasthofes Adler in Neuenburg

Aus der Welt der Medien nun auch mal wieder ein Hinweis in eigener Sache: Die Website des Gasthofes Adler in Neuenburg im Markgräflerland betreue ich nun schon seit einiger Zeit, jetzt stand eine Überarbeitung an. Zum Einsatz kam – wieder einmal – WordPress als Redaktionssystem mit einem Premium-Theme, das für diese Zwecke angepasst wurde.

Die Inhalte wurden bei diesem Anlass gründlich überarbeitet bzw. auch neu erstellt. Auch die Fotos wurden bei zwei Fototerminen vor Ort aufgefrischt und nicht nur auf die Inhaltsseiten verteilt, sondern auch in einer Galerie verwendet.

Die Kombination mit einem Shop bot sich in diesem Fall nicht an, auch wenn über die Website Anfragen und Reservierungen getätigt werden können. Statt dessen wurde ein sehr flexibel anpassbares Formular verwendet.