WordPress WooCommerce-Onlineshop für deutsche Verhältnisse

WooThemes und WooCommerce

Seit einigen Jahren schon gibt es bei mir eine Standard-Kombintation für Websites: WordPress als Redaktionssystem und XT Commerce bzw. modified-shop als E-Commerce-System. Am Anfang erschien es mir reizvoll, Redaktionssystem und Shop miteinander zu verheiraten: Zu Joomla gab es zum Beispiel einen integrierten Shop, auch zu WordPress gab es recht früh Module.

Aber erst in jüngerer Vergangenheit mehren sich Berichte von Nutzern, die in WordPress einen integrierten Shop auch für deutsche Verhältnisse ziemlich rechtssicher (so genau kann man das ja nicht sagen, solange nichts „passiert”) betreiben.

Hier gibts eine Anleitung, wie man einen Woocommerce-Shop in WordPress für die hiesigen Verhältnisse anpasst: How-To: WordPress WooCommerce-Onlineshop vor Abmahnungen schützen und rechtssicherer machen. WooThemes.com ist eine seit langem etablierter Anbieter von meist kostenpflichtigen WordPress-Themes. Das entsprechende E-Commerce-Plug heißt sinnigerweise WooCommerce. Es gibt übrigens auch freie (kostenlose) WooCommerce Themes, die bereits für Shop konzipiert wurden. Und man kann auch schon einige Themes in freier Wildbahn antreffen, auf denen das Plugin läuft und gestalterisch eine gute Figur macht.

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Anleitung: „WordPress als CMS voll ausreizen”

Schöner Artikel von Viktor Dite auf mizine.de: WordPress als CMS voll ausreizen. Das mit dem „voll ausreizen” ist an dieser Stelle vielleicht etwas drastisch formuliert, denn der Artikel ist zunächst mal eine Liste, was man der Einrichtung von WordPress als CMS beachten sollte, welche Plugins wichtig sind. Aber als Einstieg sehr gut, Danke für die Tipps.

Übrigens sollte auch man die in den Kommentaren erwähnte Erweiterung berücksichtigen. Aber was weitere Plugins angeht kann man diese Darstellung auch – ja nach Einsatzzweck – beliebig erweitern.

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Datenschutz und Facebook bzw. Google+

In regelmäßigen Abständen greife ich wertvolle Tipps zur rechtlichen Absicherung von Websites auf. Dann wühle ich in den Eingeweiden von Online-Shop und Redaktionssystemen, ergänze AGBs durch ganze Abschnitte mit Juristendeutsch, die mir im wirklichen Leben so niemals über die Lippen kämen. Oder ich aktiviere oder deaktiviere Funktionen, von denen die Netzgemeinde gerade meint, sie könnten nützen oder schaden.

Ein nicht enden wollender Quell der Freude ist da Facebook. Bereits seit einiger Zeitgibt es auch Ergänzungen, mit denen man dem Datenschutzproblem beikommen können soll. Hier bei c’t ist beschrieben, wie man die automatische Meldung eines Besuchers an Facebook unterbindet und trotzdem nicht auf die Like-Buttons verzichtet: 2 Klicks für mehr Datenschutz.

Inwiefern es bislang rechtlichen Probleme gibt mit den Like-Buttons, habe ich noch nicht mitbekommen. Auch die vor einigen Monaten erfolgte Änderungen in den AGBs für die einbindung von Google Maps hat wohl keine nachhaltigen Änderungen ausgelöst. So bleibt immer nur das sorgfältige Abwägen, wann und wie man reagiert.

Die oben beschriebene Lösung mit jQuery scheint mir etwas für versiertere Technik-Kenner zu sein. Nicht dass man es nicht auch als Laie hinbekäme, aber die generelle Haltung scheint wohl zu sein: Wenns wirklich dringend wird, dann wirds sicher auch bald ein einfaches Plugin dafür geben.

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Google Maps Kosten- und Rechtsfragen und Alternativen

Leaflet Kartendienste als Alternative zu Google Maps

Google Maps war ein Segen (ich nehme hier mal die Vergangenheitsform). Wer anderer Leute Websites betreut, der musste die Problematik um Urheberrechte schon oft erörtern. Und für Laien in diesem Bereich ist sie schwer verständlich (obwohl eigentlich ganz einfach).

Mit Google Maps konnte man nix mehr falsch machen. Gut, es gab einige Dinge, die man zu beachten hatte, aber in 99 Prozent aller Fälle konnte man diese Karten unbesorgt einsetzen.

Das wird nun anders: Google kündigte an, dass der Dienst Google Maps künftig kostenpflichtig wird – in bestimmten Fällen. Und weil die Abschätzung dieser Fälle recht knifflig sein kann, bleibt mir nur ein Weg: Ich werde generell erst einmal vom Einsatz der Google Maps auf Firmen-Websites abraten.

Wer die Diskussionen der letzten Tage verfolgt hat, ist wahrscheinlich (und zu recht) verwirrt. Vielleicht hilft diese sachkundige Zusammenfassung auf der Website selbstaendig-im-netz.de: Google Maps gewerblich nutzen – Recht und Kosten.

Klar kann man noch abwarten, was sich tut, aber sicherer ist, sich jetzt schon mal nach Alternative umzusehen:

1. Malen Sie Ihre Karten von Hand. Ganz individuell und garantiert einmalig. Hoher Aufmerksamkeitswert, vielleicht auch originell – aber sicher nicht so funktional wie die Google Maps.

2. Suchen Sie sich einen Dienst, der Ähnliches zu fixen Kosten leistet. Da kann ich leider ekine Empfehlung geben.

3. Als WordPress-Benutzer: Versuchen Sie es mit der (derzeit noch) kostenlosen Alternative leaflet.com. Diese Variante wird mit einer größeren Wahrscheinlichkeit kostenlos bleiben (genau weiß das niemand), denn sie greift auf open source Kartenmaterial zurück. Außerdem nutzt sie Javascript und HTML5. Und nicht zu vergessen: Es gibt ein WordPress-Plugin dazu (das ich allerdings auch noch nicht ausprobiert habe).

Ganz so einfach wie bisher scheint mir die Einbindung nicht, aber wer Kostenfallen aus dem Weg gehen möchte, der wird sich hier sicher auch leicht einarbeiten können.

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Test: Ein Blog mit iPhone-Darstellung

Braucht man das heutzutage, dass man eine Website in einem Format für sogenannte mobile devices anbietet, also für Handys, das iPhone oder den iPod Touch? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Aber mit dem WordPress-Plugin WP Touch lässt sich das ganz mühelos einrichten. Und wer schon einmal eine (seine?) Website auf einem Handy angesehen hat, der weiß, dass das in aller Regel nur fürchterlich ist.

iPhone-Darstellung einer Website

Ausprobiert habe ich das bei www.ecovin-baden.de. Dummerweise kann man es wirklich nur ansehen, wenn man ein Handy / iPhone hat. Selbst ein iPhone-Simulator für den normalen Browser zeigt das nicht richtig an, sonder stellt nur die „normale“ Website in einem iPhone-Fenster dar.

Der Funktionsumfang ist etwas reduziert, aber alles wesentliche ist drin. Bilder, die links oder rechts vom Text umflossen sind werden auch nicht richtig dargestellt, aber das ist zu verschmerzen. Das Bild links oben zeigt das originale Theme auf einem iPhone. Rechts daneben ist die Standardansicht mit WPtouch auf dem iPhone: Ohne weitere Schnörkel werden dort nur die letzten Beiträge mit einem Kalenderblatt gezeigt.

In der unteren Reihe steht ein Blogartikel und rechts daneben die Kategorienübersicht.

Man kann die neuesten Beiträge lesen, auch eine Darstellung und Sortierung nach Kategorien ist möglich.

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