Instagram Foto-Stories ohne Vorlagen

Instagram Foto Stories ohne Vorlagen: Viel lässt sich mit Textelemente machen, wenn man einen Stil für die Darstellung erst einmal festgelegt hat.

Instagram Foto Stories ohne Vorlagen: Viel lässt sich mit Textelemente machen, wenn man einen Stil für die Darstellung erst einmal festgelegt hat.

Instagram Stories mit Fotos zu gestalten geht vermeintlich leichter mit Instagram Vorlagen. Apps wie Unfold oder Storyluxe bieten sogenannte Templates für die Hochformatbilder an, die den Gestaltungs-Aufwand verringern sollen. Diese Apps und Instagram Vorlagen haben viele Fürsprecher. Und tatsächlich stößt man immer wieder auf Foto-Stories, die ganz offensichtlich unter Verwendung solcher Instagram Vorlagen gestaltet wurden und ziemlich schick aussehen. Aber wie so oft haben einfache Lösungen auch Nachteile. Nach meiner Erfahrung geht gerade die Gestaltung etlicher Stories in einem Rutsch ohne Instagram Vorlagen manchmal auch einfacher – ohne Einbußen an Qualität und Originalität.

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Doppelbelichtungen: drei Methoden

Doppelbelichtungen erlauben völlig neue Kreationen mit Deinen Aufnahmen.

Doppelbelichtungen erlauben völlig neue Kreationen mit Deinen Aufnahmen.

Doppelbelichtungen sind eine ideale Möglichkeit, zu ganz neuen, kreativen Bildern zu kommen. Doch was bei der analogen Technik mit Filmen eher einfach nachvollziehbar war, wird heute in der digitalen Welt knifflig. In diesem Beitrag schildere ich drei Wege, mit denen Du sofort loslegen kannst, um mit Doppelbelichtungen ganz neue und einzigartige Bilder zu schaffen. Weiterlesen…

Hochformat-Videos für IGTV

Hochformat-Videos für IGTV

Hochformat-Videos für IGTV

Videos im Hochformat wurden ja oft belächelt. Vielleicht ändert sich das jetzt, nachdem der Instagram-Ableger IGTV mit eigener App das bislang ungeliebte Format hoffähig macht. Natürlich – und das ist ja auch Sinn und Absicht der ganzen Aktion – kann man wie bisher auch bei allen anderen Sozialen Medien mit seinem Smartphone problemlos Hochformat-Videos erstellen und hochladen.

Dieses Mal ist aber tatsächlich auch einiges anders. Das fängt schon damit an, dass Instagram bisher eben die reine Smartphone-Geschichte war. Auch die Instagram-Stories, für die Hochformat-Videos verwendet werden konnten, mussten vom Smartphone kommen. Nun kann man über seinen Desktop-Rechner Videos auf IGTV hochladen. Das zeigt auch ein bißchen die Richtung, in die die Macher von IGTV schielen. Youtuber nämlich filmen kaum mit dem Smartphone für die Videos auf ihrem Kanal. Sie nutzen Kameras, gerne die großen, teuren mit den tollen neuen Features. Und sie arbeiten am Rechner, um aus ihren Aufnahmen tolle Videos zu machen.

Deswegen an dieser Stelle ganz kurz die Anleitung, wie man mit geringer Youtube- und Video-Erfahrung auf dem eher konservativen Weg zu Hochformat-Videos kommt. Die Clips müssen länger als 15 Sekunden sein (das ist die Obergrenze bei Stories) und können derzeit maximal 10 Minuten lang sein.

Hochformat-Videos: Fast alle Aufnahmen sind brauchbar

Das ist die gute Nachricht. Fast alles, was man an Aufnahmen in seinem Archiv hat ist brauchbar, um daraus beispielsweise mit FCPX neue Hochformat-Videos zu erstellen. Am besten sind natürlich neue Hochformat-Aufnahmen mit dem Smartphone. Sie haben von vorneherein das ideale Maß von 1080 x 1920. Man kann sie einfach in die Timeline ziehen und fertig.

Mindestens genauso gut brauchbar sind alle Fotos, auch die im Querformat. Hier ist die Auflösung nämlich schon von Hause aus so groß, dass man ohne weiteres einen Ausschnitt mit 1080 x 1920 Pixeln bei Bildschirmauflösung 72 dpi herausschneiden kann. Beim iPhone 6s sind 4032 x 3024 Pixel. Da kann man bestenfalls sogar verschiedene Bildteile einzeln verwerten.

Nicht ganz so gut sieht es bei den herkömmlichen Video-Aufnahmen aus, die man im Querformat gemacht hat. Die müssen deutlich vergrößert werden und verlieren damit eindeutig an Qualität. Besser sieht es mit 4K-Videos aus. Die haben eine Auflösung von 3840 x 2160.

Hochformat-Videos sind mit jedem Schnittprogramm am Desktop recht einfach zu erstellen.

Hochformat-Videos sind mit jedem Schnittprogramm am Desktop recht einfach zu erstellen.

Die Arbeitsweise

Wer schon einiges mit FCPX oder anderen Schnitt-Programmen gemacht, für den ist das nicht grundlegend neu. Man legt ein neues Projekt an und wählt als Video-Format „Angepasst“. Die Auflösung ist jetzt standardmäßig mit 1920 x 1080 angegeben, das ändert man von Hand in 1080 x 1920. Und bei der Framerate behält man am besten den Wert bei, den die Kamera hat, von der das meiste Material kommt.

Zieht man einen Querformat-Clip in die Timeline passt alles, wie gehabt.

Wenn man nun einen Querformat-Clip in die Timeline zieht, sieht man im Vorschaufenster, dass der im Querformat erscheint und nur einen Teil des Hochformat-Fensters ausfüllt. Man wählt den Befehl transormieren und kann den Clip vergrößern, bis er den ganzen Rahmen ausfüllt. Mit Anfassern in der Mitte kann man den Clip so verschieben, dass man den richtigen Ausschnitt sieht.

Zieht man ein Bild in die Timeline, muss man auch hier wieder vergrößern, hat aber deutlich mehr Reserven wegen der besseren Auflösung. Wenn man Bewegung ins Bild bringen möchte und den Ken-Burns-Effekt auswählt, ist das Ergebnis aber sehr bescheiden. Hier muss man bei der verkleinerten Darstellung bleiben und in dem kleinen Querformatfenster die beiden passenden Rahmen wählen.

Export der Hochformate

Idealerweise exportiert man die Hochformat-Clips aus FCPX mit Compressor, dabei erhält man gute Qualität bei geringer Dateigröße. Auch wenn man in Compressor schon das passende Hochformat angelegt hat, muss man nachher noch einmal im Reiter Video die Bildgröße korrigieren. Bei mir springt das automatisch auf einen größeren Wert.

Wichtig ist auch, gleich ein passenden Thumbnail / Titelfoto zu erstellen, vorzugsweise im Bildbearbeitungsprogramm seiner Wahl.

Die Clips auf dem Mac auswählen und per AirDrop aufs iPhone ziehen. Von dort über die App IGTV veröffentlichen und dabei auch das Titelbild nicht vergessen.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile sind die leichtere Bearbeitung an einem größeren Bildschirm. Inklusive Korrekturen, Ausschnitten, Color-Grading. Auch die Anpassung der Geschwindigkeiten der Clips vom Zeitraffer bis Slomo lassen sich leicht erledigen. Und ggf. kann man da auch nachhelfen, etwas schneller, langsamer machen und mit Optical Flow auch qualitativ verbessern. Auch das Stabilisieren ist bei vielen Clips hilfreich. Es gibt wohl nur wenige, die längere Arbeiten am Mini-Bildschirm erledigen wollen.

Ebenfalls hilfreich ist, dass man alle Clips in seiner Ordnerstruktur am Schreibtisch-Rechner ablegen kann und damit später leichter wieder drauf zugreifen kann.

Vorteilhaft ist sicher auch, dass man im derzeitigen IGTV-Angebot mit solchen „handgemachten” Hochformat-Videos einen Bonus hat gegenüber all denjenigen, die ihre alten Querformat-Filme dort einstellen und hoffen, dass die Nutzer ihr Smartphone eben quer halten.

Der einzige Nachteil ist in meinen Augen der erhöhte Zeitaufwand. Aber wer Videos für Youtube gemacht hat (oder Clips für die Instagram Stories), der findet sich schnell in eine Routine ein und wird mit besserer Qualität belohnt.

WordPress Bildgrößen in vielen Variationen

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Sie sind ein unerschöpflicher Quell der Freude: Gute Bilder in einem WordPress-Blog machen das Lesen leichter. Sie ziehen Besucher an und bieten manchmal mehr Informationen auf einen Blick, als ein langer Text. Sie sind aber auch manchmal lästig: Google meckert rum, weil die Bilder zu große Datenmengen aufweisen und die Schnelligkeit der Webseite beeinträchtigen. Die Bilder sind nie in der passenden Größe und Auflösung dort, wo sie sein sollen. Und die Bildbearbeitung frisst inklusive der Bilder für Soziale Medien fast so viel Zeit, wie das Schreiben des Artikels – vom Fotografieren mal gar nicht zu reden.

Was tun? Weniger Bilder sind ja auch keine Lösung. Und die falschen WordPress Bildgrößen erst recht nicht. Mit etwas Planung und ein paar Helferlein kann das auch reibungsloser verlaufen.

WordPress: interne Bildverarbeitung

Zunächst einmal können wir uns alle freuen. Denn die Bildverwaltung in WordPress ist viel komfortabler geworden. Und auch Bildverarbeitung ist jetzt möglich. Wem das noch nicht genügt, der kann auf Plugins zurückgreifen.

Weitere WordPress Bildgrößen per Plugin

Das Plugin Simple Image Size erlaubt zusätzliche Bildgrößen festzulegen, auf die die Bilder automatisch beim Hochladen zurechtgeschnitten werden. Wer also bestimmte Größen braucht, die noch nicht in der functions.php seines Themes festgelegt sind, der kann sich damit prima behelfen.

Heißt das, ich kann jetzt einfach meine Riesen-Bilder aus der Super-Duper-DSLR hochladen? Kann man machen, sollte man aber nicht. Die effektivste Art Bilddaten sinnvoll zu reduzieren funktioniert mit Photoshop und dem Befehl „Für Web und Geräte speichern”. Dort genügt in der Regel die Qualitätsstufe hoch. Wenn es keine besonders hochwertigen Aufnahmen sondern eher Info-Bilder sind, kann man an an der Qualität auch Abstriche machen.

Hier wählt man die größte Größe aus, die man für WordPress, Instagram, Facebook & Co. verwenden möchte. Die kann man jetzt auch auf WordPress hochladen, dort werden automatisch die verschiedenen Bildgrößen erzeugt.  Diese Größe kann man dann aber auch für die Sozialen Medien verwenden.

… oder manuell in der functions.php festlegen

Wers noch detaillerter möchte und selbst im Maschinenraum seiner WordPress-Installation herumwerkeln möchte, der sucht nach einer Anleitung,wie man die entsprechenden Befehle in die functions.php einbaut (zum Beispiel hier)

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Intelligent Bilder „nachladen”

Eine andere Möglichkeit, das Ladeverhalten seiner Seiten positiv zu beeinflussen bietet das Plugin Lazy Loads. Es bewirkt, dass nur diejenigen Bilder geladen werden, die gerade sichtbar sein sollen. Wer also auf seiner Startseite die letzten 10 Blog-Posts anzeigt und jeder hat etliche „schwere” Bilder, der ist mit dem Einsatz dieses Plugins sowieso gut bedient.

Auf die Möglichkeit der WordPress-Bildbearbeitung fürs Verkleinern sollte man übrigens nur in Notfälle zurückgreifen: Hierbei wird nämlich nur die Darstellung verkleinert. Das Bild selbst bleibt so groß (und schwer) wie vorher. Sprich: Nicht die Datenmenge wird reduziert, sondern nur die Darstellung.

Die Datenmenge ist ganz in Ordnung, wenn die Bilder etwa 200 KB groß sind. Da das – je nach Theme und Layout – nicht immer eine befriedigende Lösung ist, bleibt oftmals nur die Möglichkeit, entweder in Photoshop nochmal selbst Hand anzulegen. Oder auf Apps und Dienste wie JPGMini oder compressor.io zurückzugreifen.

Retina – immer zwei Varianten?

Und was ist nun mit den hoch gelobten Retina Displays bei Apple? Muss ich für eine ordentliche Darstellung nicht sowieso die größten und besten Bildqualitäten einstellen? Ja und nein. Ideal wäre es natürlich, wenn je nach Display und Anforderung die richtige Bilddatei eingebunden wird. Das kann das Plugin WP Retina 2x.

Prima! Dann kann ich ja meinem responsiven Theme die Wahl der richtigen WordPress Bildgröße überlassen. Die Plugin-Autoren weisen jedoch daraufhin, dass eine responsive Darstellung bevorzugt werden sollte, die Auswahl des Bildes über ein javascript die Fallback-Methode sein sollte.

Wordpress Bildgröße 620 px in der Desktop-Variante - aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

WordPress Bildgröße 620 px in derDesktop-Variante – aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

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Responsiv – wie groß ist das genau?

Gibts sonst noch Hürden? Nur wenige. Beachten könnte man vielleicht noch, dass das Umspringen eines responsiven Layouts Bildgrößer erfordert, die man eventuell gar nicht auf dem Plan hatte. In diesem aktuellen Layout meiner Website zum Beispiel ist die größte Bilddarstellung 620 Pixel breit.

Wer jetzt mit dem Mauszeiger auf die rechte untere Ecke geht und beginnt, das Browser-Fenster zusammen zu schieben, der stellt fest, dass das Layout umspringt. Bei der Tablet-Größe verschwindet erst die rechte und später (fürs Smartphone) schließlich auch die linke Sidebar.

Die Folge: Die Bilder werden dann 850 Pixel groß dargestellt. Sind die Bilder mit nur 620 Pixel Kantenlänge hochgeladen, bleiben sie an manchen Stellen kleiner, als der dafür vorgesehene Platz im Layout. Aber damit kann man leben, wenn man nicht gerade als Fotograf die eigenen Werke anpreist.

Neues Layout – neue Bilder?

Aber nichts hält ewig. Irgendwann entscheidet sich jeder WordPress-Benutzer mal für ein andere Layout, gerne mit größerer Bilddarstellung. Nur die Beiträge der vergangenen Jahre wirken jetzt etwas verloren – denn sie sind viel zu klein für das neue Layout. Schließlich ist das Internet schneller geworden, der Rechner leistungsfähiger.

Also jetzt alle Bilder nochmal raussuchen, neu bearbeiten, nochmal hochladen? Auch dafür gibts ein Plugin: Regenerate Thumbnails legt die nächst kleineren Bildgrößen neu an. Egal ob man jetzt einfach in den WordPress-Voreinstellungen die Maße geändert hat oder – was öfters vorkommt – ein neues Theme installiert hat.

Aber auch hier gilt wie immer in der Bildbearbeitung: Größer machen geht nicht. Wenn ich also stets nur Bilder mit 620 Pixel Breite hochgeladten habe, kann ich daraus für mein neues Thema keine Header-NBilder mehr mit 1180 Pixel Breite machen.

Mein Fazit:

  1. Die eigene Bildbearbeitung für eine „leichte” Version des größten benötigten Bildformates ist immer hilfreich. Ob ich das mit Photoshop, einer anderen App oder online mache ist egal. Das Original des Fotos sollte ich sowieso immer unverändert behalten.
  2. Die größte Online-Variante sollte das Bildmaß enthalten, dass ich für Webseite oder Soziale Medien brauche. Ausnahme ist Pinterest: Hier funktionieren Hochformate am besten, das verlangt zusammen mit der Nutzung als „Textbilder” immer eine eigene Verarbeitung.
  3. Für responsive Layouts darauf achten, wann ein Bild die größte Darstellung aufweist. Das  ist nicht immer in der Desktop-Version der Fall.
Wordpress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

WordPress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.