Newsletter-Start: Warum Du jetzt einen Newsletter brauchst

Newsletter-Start: Wenig Ablenkung, ein Ziel, mit einer perfekten Landingpage.

Newsletter-Start: Wenig Ablenkung, ein Ziel, mit einer perfekten Landingpage.

Die beste Zeit für einen Newsletter-Start ist jetzt. Denn ein Newsletter ist für Dich der direkteste Weg zu Deinen Lesern. Zu Blog-Lesern, Deinen Kunden und Interessenten. Es ist eine Verbindung, die einen Tick mehr Vertrauen seitens Deiner Leser braucht. Und in den allermeisten Fällen auch eine kleine Belohnung. Denn seine Email-Adresse gibt heute kaum mehr jemand preis, ohne nicht eine Gegenleistung dafür zu bekommen. Ich vergleiche die eigene Website oder das Blog immer mit dem eigenen Häuschen. Social Media Accounts bei Facebook, Instagram und Twitter dagegen sind nette ”Schaufenster”, in denen man sich und seine Leistungen zeigt.  Aber die Bedingungen hier bei Facebook & Co. (Stichwort: Algorithmus) ändern sich schnell – und oft zu Deinem Nachteil. Das eigene Blog aber nimmt Dir niemand, hier hast Du das Steuer in der Hand.

Und ja: Ich biete auch einen Newsletter an. Du kannst ihn hier abonnieren. 

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Neuer Leitfaden: Langzeitbelichtungen

Langzeitbelichtungen mit dem iPhone - dazu gibts einen kostenlosen Leitfaden bei der Annmeldung zum Newsletter.

Langzeitbelichtungen mit dem iPhone – dazu gibts einen kostenlosen Leitfaden bei der Annmeldung zum Newsletter.

Je nachdem wo man mitliest, bekommt man das vielleicht nicht mit: Es gibt einen neuen Leitfaden als kleine Belohnung für die Anmeldung zu meinem Newsletter. Das Video und der Blogpost zum Thema Langzeitbelichtung mit dem iPhone stieß auf großes Interesse. Und ich selbst finde die Methoden genial und einfach, und die Ergebnisse bestechend.

Und deswegen habe ich die wichtigsten Infos noch einmal ganz knapp in einem PDF zusammengefasst.

Natürlich gibts noch andere gute Gründe für die Anmeldung zum Newsletter: Es gibt monatlich eine kleine Zusammenfassung und einige Infos, die es nicht ins Blog geschafft haben.

Natürlich kann man sich jederzeit wieder vom Newsletter abmelden. Hinweise zum Newsletter auch in meiner Datenschutzerklärung.

Hier gehts zur Anmeldung für meinen Newsletter

Kundenmagazin oder Newsletter?

Kundenmagazin oder Newsletter?

Kundenmagazin oder Newsletter?

Kundenmagazine haben noch immer den Hauch von etwas Exklusivem. Aber manchmal meint man, der elektronische Newsletter hat ihnen den Rang abgelaufen. Ich selbst werde ja nicht müde, den Vorteil von Email-Newslettern zu erklären: Die große Reichweite, die geringen Kosten, die statistische Auswertung. Aber ich mache auch Kundenmagazin. Und ich mache sie gern, ich liebe sie.

Muss man sich also entscheiden, für das eine oder gegen das andere? Und welches ist die bessere Lösung?

Kundenmagazine sterben nicht aus

Dass ich Kundenmagazine gerne mache, von den redaktionellen Beiträgen über die Fotos bis zur Gestaltung und Druckvorlage, das liegt nicht nur daran, dass ich diese Arbeit als Journalist und Fotograf sehr mag. Ich schätze auch das Produkt. Und ich denke, ich bin da nicht alleine. Je nach Branche, je nach Produkt kann ein Kundenmagazin eine gute, ja sogar die beste Lösung sein.

Ich arbeite zum Beispiel oft für Weingüter. Generationenwechsel ist da oft ein wichtiges Thema. Die Jungen rücken auf, machen vieles anders und besser. Die Kunden der Weingüter sind aber oftmals mit den Inhabern zusammen gealtert: Der gute Kunde eines Weingutes kennt und schätzt das Sortiment. Er hat Lust und Muße für Weinverkostungen, auf jeden Fall aber zum Weintrinken. Er legt sich einen Weinvorrat an, hat vielleicht sogar einen Weinkeller und gibt einiges an Geld dafür aus.

Die jungen Kunden sind da in manchen Punkten anders. Wein ist da oft ein Getränk unter vielen, der besondere Stellenwert fehlt. Die Bindung zu einem oder mehreren Weingütern ist oft noch nicht da oder noch nicht so gefestigt. Und junge Kunden haben oft generell andere Wertvorstellungen: Ein hippes Event steht vielleicht besser im Kurs als ein informatives Magazin.

Kurzum: Die jungen Kunden (die in der Regel erst aufgebaut werden) haben oft andere Ansprüche als die älteren. Die einen schätzen die schnelle Mail auf dem Handy, die anderen das Printprodukt zum Blättern und Lesen.

Printprodukte haben Werte

Gedruckte Kundenmagazine haben noch immer eine Reihe von Vorteilen. Das fängt bei der Haptik an: Ein gedrucktes Werk in Händen zu halten, umzublättern und in Ruhe zu lesen hat für viele Menschen noch immer einen hohen Stellenwert. Und schon alleine der Umgang mit dieser Form der Information verlangt mehr Aufmerksamkeit, mehr Zeit als zum Beispiel eine Email.

Natürlich ist die spontane Reaktion nicht so ausgeprägt: Beim Email-Newsletter ist der Kauf nur einen Klick entfernt. Beim Printprodukt muss man sich Dinge merken, später erinnern, dann reagieren. Aber im Gegensatz zur Email ist das Kundenmagazin am nächsten Tag meist immer noch da. Weil man nochmal was lesen wollte. Weil man sich das als Erinnerungshilfe ins Blickfeld gelegt hat.

Klientelfrage oder Stilfrage?

Wann wählt man also ein Kundenmagazin, um seine Anliegen zu transportieren? Wenn die Kunden älter sind? Wenn die Produkte hochwertiger sind, so dass man vor dem Kauf vielleicht nochmal drüber nachdenkt?  Wahrscheinlich ist das eine Frage, die PR-Strategen und Marketingleute am besten beurteilen.

Aus meiner Sicht, einmal als Journalist und einmal als Kunde, der auch solche Magazine bekommt, ist es noch einfacher. Ein solches Magazin ist stilprägend – oder sollte es zumindest sein. Es bedeutet: Jemand hat sich mehr Zeit genommen und mehr Aufwand getrieben, damit ich diese Darstellung bekomme. Keinen Werbezettel, kein Brief, keine Mail. Etwas, das auf den ersten Blick schon wertiger erscheint, das man erst einmal nicht wegwirft. etwas in dem man blättern und lesen kann.

Das sagt zuerst mal mehr aus über den Anbieter als über seine Kundschaft.

Warum entweder oder?

Soll ab jetzt mein Briefkasten überquellen vor lauter Kundenmagazin, gedruckter Werbung zu allem und jedem? Was ist mit den Nachteilen? Der fast unmöglichen sStatistischen Auswertung des Erfolgs eines Kundenmagazins? Was ist mit den Kosten und den Folgen für die Umwelt durch Druck und Transport?

Ein Kundenmagazin, um es genauer zu beschreiben, ist eine tolle Sache – wenn es gut gemacht ist. Und wenn es sparsam eingesetzt ist. Mails kann ich dutzendweise löschen ohne Stress. Berge von Altpapier sind lästiger.

Wann kann es eine gedrucktes Magazin sein?

Das ist in meinen Augen immer dann sinnvoll, wenn ich es schaffe, die hochwertige Form durch hochwertige Inhalte zu füllen. „Gebrauchstexte” in einem Kundenmagazin sind ok. Aber Werbegeschwafel oder Plattitüden möchte niemand, auch nicht auf teurem Papier lesen.

Viele Kunden sind bei gedruckten Informationen noch sensibler als bei digitalen: Habe ich das bestellt? Darf der mir das zuschicken? Auch Kundenmagazine sollte man nur an Leute verschicken, die das angefordert haben – wie Emails auch. Ich finde, das macht sogar den Wert des Magazins anschaulich: Kostenlos, aber auf Anfrage. Und die Schwelle zur Belästigung liegt beim Papier sehr viel niedriger als bei Mails: Ein oder zwei Magazine pro Jahr werden durchaus toleriert, das ist meine Erfahrung.

Kundenmagazine sind aber nicht „die” Alternative. Nicht zur klassischen Werbung, nicht zum Email-Newsletter. Sie sind eine Ergänzung. In einem achtseitigen Magazin bringe ich mindestens drei selbst recherchierte und fotografierte Geschichten unter, mit authentischen Fotos, keine Stock-Fotografie mit amerikanischen Models. Dazu kommt als Ergänzung dieser „Geschichten” eine Vorstellung der Produkte und / oder Leistungen, die eher sachlich und damit auch glaubwürdiger ist. Und natürlich eine persönliche Ansprache, persönliche Infos.

Das alles entspricht letztlich nicht dem Inhalt eines Email-Newsletters sondern eher dem, einer eigenen Micro-Website. Die viel aufwändiger ist und auch preislich näher am Kundenmagazin als am Newsletter liegt.

Fazit

Ich bekomme gerne beides (und als Journalist und Fotograf mache ich auch gerne beides): Email-Newsletter für die schnelle und aktuelle Information, ein Kundenmagazin als Präsentation guter Geschichten und Informationen. Beides sind gute Ergänzungen zur informativen und ansprechend gestalteten Website und gehören nach meiner Ansicht zu einer guten Kommunikation mit Interessenten und Kunden.

Was man wann und wie oft einsetzt, hängt letztlich von der eigenen Persönlichkeit, dem Produkt, dem eigenen Stil ab.

Newsletter-Themen finden

Newsletter-Themen: Geht es nur um Angebote oder um nützliche Informationen?

Newsletter-Themen: Geht es nur um Angebote oder um nützliche Informationen? Beispiel Weingut: Weintrinker haben stets ein großes Interesse daran, was im Weingut passiert, wie dort gearbeitet wird. 

Was kann schon schwer daran sein, Newsletter-Themen zu finden? Das denken sich viele Blogger, Selbständige und Shop-Betreiber, wenn sie sich bei einem der Dienste wie Mailchimp oder Aweber anmelden. Der regelmäßige Newsletter, so liest man in ungezählten Ratgebern, kann ganz prima fürs Verkaufen genutzt werden. Also preist man mit den Newsletter-Themen einfach seine Waren und Dienstleistungen an. Oder ist es vielleicht nicht ganz so einfach?

Newsletter-Themen: Segen oder Plage

Ich versende häufig Newsletter: eigene und fremde im Auftrag. Aber reine Verkaufs-Newletter akzeptiere ich nur in ganz geringer Zahl. Auch wenn ich den Newsletter selbst abonniert habe: Nur Werbung, Angebote, Rabatte und Preise sind mir etwas zu wenig.

Mir geht es bei den abonnierten Newsletter auch darum, etwas über die Unternehmen und Anbieter zu erfahren. Bei Weingütern freue ich mich, wenn ich etwas über die Arbeitsweise erfahre. Bei Foto-Angeboten bin ich dankbar für Tipps zum Fotografieren oder schöne Foto-Stories.

Wenn ich dieses weiter gehende Interesse nicht habe, genügt mir ein Lesezeichen im Browser für den Online-Shop. Dann gehe ich gezielt dorthin. Was also sollen Newsletter-Themen aufgreifen, wenn es nicht nur um Angebote geht? Diese Frage stellen mir auch viele Betriebe, denen ich einen Newsletter ans Herz lege.

Hier deswegen ein paar Tipps zur Themenfindung. Denn die Ausrede „Bei uns passiert ja nichts, was Außenstehende interessiert” gilt nicht.

Themen mixen: Verkaufen und Erzählen

Jemand, der immer nur verkaufen möchte, nervt. Das ist bei jeder Veranstaltung so, bei privaten Kontakten, in den Medien. Andererseits hat kaum jemand was dagegen, wenn er von jemandem, der ihm regelmäßig interessante Neuigkeiten berichtet, auch mal ein Angebot bekommt.

Generell gilt, dass ein Newsletter ein gutes Mittel ist, um die Beziehung zu Interessenten zu festigen. Dazu kann man aus seiner Arbeit berichten, oder auch mal etwas Persönliches schildern. Wer es schafft, durch die Berichte in seinem Newsletter auch seinen Status als Experte in einem Bereich zu dokumentieren, der erwirbt damit auch das Vertrauen seiner Leser. Von daher ist es nicht verkehrt, sachkundig und unterhaltsam über seine Arbeit zu berichten.

Was interessiert meine Leser?

Ziemlich sicher interessieren sich die meisten für die Geschichten hinter einem Produkt oder einer Dienstleistung. Das können die eigenen Erfahrungen mit einem Artikel sein, die allerdings sehr ehrlich beschrieben werden sollten. Das können aber auch Hintergründe der eigenen Arbeit sein: Warum macht er das genau so und nicht anders? Und das können sogar die Schwierigkeiten sein, mit denen man zu kämpfen hat – wenn man positiv bleibt und nichts ins Jammern verfällt. Private Geschichten sind nicht tabu, wenn sie meinen Lesern genauso passieren könnten und zudem noch unterhaltsam geschrieben sind.

Die wichtigsten Angebote aus meiner Sicht als Kunde sind übrigens meist nicht Rabatte oder Sonderaktionen. Sondern Tipps und Anleitungen, die ich kostenlos bekomme, die mir weiter helfen. Und das sollte in der Regel auch der Bereich sein, wo jeder Newsletter-Schreiber aus dem Vollen schöpfen kann.

Tipp: Normalerweise hält man sich in seiner Branche selbst auch auf dem Laufenden. Es schadet nichts, andere Newsletter aus dem eigenen Themenbereich zu abonnieren. Anregungen sammeln ist gut, Kopieren und Klauen ist tabu.

Themen-Routine

Die richtigen Themen zu finden ist auch eine Routine-Sache. Wer zum Beispiel regelmäßig Besucher durch sein Weingut führt, der weiß ziemlich genau, wann welche Fragen gestellt werden. Wer wenig direkten Kontakt zu Kunden und Lesern hat, der kann zur Orientierung ja mal auf die Statistik seiner Webseite schauen. Was ist die am häufigsten aufgerufene Seite?

Und wenn das eigene Angebot an Informationen vielleicht (noch) nicht ganz so groß ist, kann die Suchmaschine helfen. Gib den ersten Begriff ein, der Dir zu deinem Angebot einfällt, und schon schlägt Google verschiedene Suchanfragen vor, die damit verbunden sind. Wer es noch genauer wissen will, nutzt ein Tool für die sogenannte Keyword-Planung, wie es bei Google Adwords aber auch bei anderen Anbietern zu finden ist.

Besser nicht…

Bis hierhin war das eine ganz positive Liste. Und vielleicht denkt schon der eine oder andere: Newsletter-Themen zu finden ist ja einfach. Ein bißchen aus meinem Leben erzählen und schon sind meine Leser glücklich. Tatsächlich flüchten sich viele Newsletter-Schreiber in Allgemeinplätze, um die Seite zu füllen.

Wenn man eine Liste von möglichen Themen gefunden hat, sollte man sehr selbstkritisch weitermachen. Und sich bei jedem möglichen Thema fragen: Was ist der konkrete Nutzen für meinen Leser? Welchen Vorteil hat er, wenn er weiter liest? Wer mit einiger Mühe ein Dutzend Newsletter-Themen gefunden hat, der sollte sich nicht scheuen, viele davon wieder zu verwerfen. Zum Beispiel dann, wenn er sich nicht zutraut, daraus eine gute Geschichte zu machen. Eine, die seinen Lesern was bringt, die informiert und unterhält. Die konkret ist und aktuell.

Witzigerweise hat fast jeder, der sich Themen ausdenkt die Angst: Beim nächsten Mal fällt mir wieder nichts ein. Also hebe ich meine Themen – die ja bis jetzt eigentlich nur eine Ideensammlung sind – alle auf und arbeite die ab. Nur die besten und überzeugendsten zu verwenden ist viel Erfolg versprechender. Und wenn Du befürchtest, dass Dir die Ideen ausgehen, kannst Du ja trotzdem einen Vorrat anlagen – aber mit System.

Kreislauf-Denken

Das Problem mit dem Finden von von Newsletter-Themen ist, dass man jedes Mal wieder bei Null anfängt. Und wenn man dann eine Idee umsetzt, seufzt man auf und verschiebt den Rest aufs nächste Mal. Oft ist es einfacher, seine Newsletter-Themen im Zusammenhang zu planen.

In fast jeder Arbeit gibt es einen Zyklus, oft auch jahreszeitlich. Wer dran bleibt und gleich sechs oder 12 Themen im Zusammenang kreiert, der kann thematisch einen Bogen schlagen, das Große und Ganze aufzeigen. Und meistens gewinnst Du  beim Schreiben schon weitere Ideen für die nächsten Themen, wenn Du weißt, was noch alles auf Deiner Liste steht.

Wichtig ist, dass man dabei die Perspektive seiner Leser im Auge behält. Sonst wird aus der Themensammlung schnell eine fachliche Abhandlung. Aber der Leser will auch unterhalten werden. Nur Kompetenz zeigen ermüdet auf die Dauer.

Im Prinzip kann man dafür die gleichen Werkzeuge nutzen, die man zum Beispiel für seine Redaktionskalender für die Webseite verwendet.

Newsletter fürs Blog

Brauche ich einen Newsletter für mein Blog?

Brauche ich einen Newsletter für mein Blog?

Ein Newsletter fürs eigene Blog wird als das heiße Ding empfohlen. Man könnte reich und glücklich dadurch werden – diesen Eindruck hat man zumindest, wenn man diverse Artikel im Netz verfolgt. Welchen Stellenwert hat ein Newsletter und der sich daraus vielleicht ergebende Verkauf eigener Produkte (wie zum Beispiel E-Books oder Fotos)? Oder sollte man besser auf Affiliate-Links und Werbung zu setzen? Oder sollte man sich ein Standbein als professioneller Blogger aufbauen und auf den Verkauf eigener Dienstleistungen abzielen?

Im Detail muss das jeder für sich herausfinden. Aber wenn man einige Anhaltspunkte kennt, kann man schon früh die Weichen richtig stellen.

Newsletter als Universalgenie

Dass der eigene Newsletter und noch vielmehr der Aufbau einer treuen Leserschaft so gelobt wird, hat etliche gute Gründe. Der Newsletter stärkt zunächst mal das eigene Blog. Investiere ich die gleiche Zeit in Facebook, Twitter & Co. bin ich deren Änderungen unterworfen. Man denke nur an Einführung und Änderungen des Algorithmus.

Wenn man aber weiß, dass der Aufbau eines Newsletters am besten und schnellsten über Facebook-Anzeigen erfolgt, dann bekommt auch dieses System bei vielen ein Fragezeichen. Der Aufbau eines Newsletters wird vor allem für all diejenigen so gelobt, die etwas über das Internet zu verkaufen haben. Wer kein Produkt hat, mit dem er diese Kosten wieder herein bekommt, der kann schnell ins Rechnen kommen. Ein paar hundert Euro für einige tausend Newsletter-Abonnenten – wofür? Damit ich ein größeres Publikum habe?

Spätestens hier wird deutlich, dass die Aufbauarbeit nur eine Seite der Medaille ist. Die andere ist die Arbeit an den Inhalten. Um die Leser bei der Stange z halten, brauche ich auch immer frische und sehr gute Inhalte. Auch das kostet Zeit, Geld und Arbeit.

Die Alternative: Werbung

Noch vor nicht allzu langer Zeit konzentrierten sich die eisten Blogs darauf, möglichst viele Besucher zu bekommen, um die eingeblendeten Anzeigen nutzen zu können. Ein durchaus akzeptabler Weg, der allerdings einiges ändert.

Als untere Grenze für nutzbare Werbelinks wird oft eine Reichweite von 20.000 Lesern angegeben. Dieses Limit ist nicht so leicht zu erreichen. Hinzu kommt, dass das eigene Blog auf diese Weise nur die Zwischenstation auf dem Weg zum Versandhändler wird. Die Konsequenzen daraus bekommt man nur allzu oft mit.

Da wird aus engagierten und sachverständigen Bloggern auch gerne Mal ein Verkaufs-Genie, das heute dies anpreist und morgen das. Und schon ist der Ruf als Authorität in einem Themenbereich verspielt. Die Grenze zwischen ehrlicher Beurteilung und Beschreibung und dem nahe liegenden Schön-Reden von Produkten für die man wirbt, ist  ein schmaler Grat.

Alternative: Auftragswerbung

Bleibt als weitere Alternative, für sich und seine Leistungen zu werben. Das ist zwar ziemlich nahe an Variante 1, dem newsletter für eigene Produkte. Aber während ein Ebook für 10 € schnell eine größere Kundschaft finden kann, ist das mit Dienstleistungen schwieriger. Zum Einen lässt sich diese Leistung im Netz oft nur unzureichend vermitteln. Zum anderen werden gleich Honorare in ganz anderen Größenordnungen fällig.

Mein Fazit

Das Newslettersystem ist eine empfehlenswerte Strategie – wenn man sein Blog und seine Position zu Ende denkt. Ich sollte also zuerst die Produkte schaffen, die ich später meinen Abonnenten verkaufen möchte.

Natürlich kann man auch die drei beschriebenen Wege der Refinanzierung eines Blogs kombinieren. Dann verwendet man eben die Affiliate-Links in seinem Newsletter und nutzt so Werbung in einem kleineren Kreis. Das kann mit dem passenden Konzept genauso gut funktionieren, wie mit den an der 20.000er-Grenze orientierten Online-Ads. Oder man nutzt einen Newsletter mit genügender Reichweite für die Bewerbung der eigenen Dienstleistungen.

Nicht aus den Augen verlieren sollte man bei allen Varianten, dass Leser sowohl des Blog als auch des Newsletter von reinen Werbe-Angeboten schnell genervt sind. Die Uralt-Weisheit, dass man mit seinen Inhalten zuallererst einen konkreten Nutzen für seine Leser anbieten sollte, ohne jedes Mal auf einen Verkauf abzuzielen, gilt noch immer.