Newsletter-Start: Warum Du jetzt einen Newsletter brauchst

Newsletter-Start: Wenig Ablenkung, ein Ziel, mit einer perfekten Landingpage.

Newsletter-Start: Wenig Ablenkung, ein Ziel, mit einer perfekten Landingpage.

Die beste Zeit für einen Newsletter-Start ist jetzt. Denn ein Newsletter ist für Dich der direkteste Weg zu Deinen Lesern. Zu Blog-Lesern, Deinen Kunden und Interessenten. Es ist eine Verbindung, die einen Tick mehr Vertrauen seitens Deiner Leser braucht. Und in den allermeisten Fällen auch eine kleine Belohnung. Denn seine Email-Adresse gibt heute kaum mehr jemand preis, ohne nicht eine Gegenleistung dafür zu bekommen. Ich vergleiche die eigene Website oder das Blog immer mit dem eigenen Häuschen. Social Media Accounts bei Facebook, Instagram und Twitter dagegen sind nette ”Schaufenster”, in denen man sich und seine Leistungen zeigt.  Aber die Bedingungen hier bei Facebook & Co. (Stichwort: Algorithmus) ändern sich schnell – und oft zu Deinem Nachteil. Das eigene Blog aber nimmt Dir niemand, hier hast Du das Steuer in der Hand.

Und ja: Ich biete auch einen Newsletter an. Du kannst ihn hier abonnieren. 

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Mail vom Discounter

Mit Links bin ich großzügig: Wenn ich etwas interessant und / oder nützlich finde, dann lege ich einen Link. So geschehen im Dezember 2008, als ich über neue Mini-Kameras auch für Video-Aufnahmen berichtete. Gleich ein paar Anbieter wurden da genannt und verlinkt.

Jetzt schreibt mir eine Frau vom Marketing von einem der genannten Discounter, ich solle den Link doch bitte schnellstmöglich löschen:

Dabei kann der Anschein erweckt werden, der Link wurde gekauft oder gemietet. Laut Google (http://support.google.com/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=66736) ist diese Art von SEO-Aktivitäten unzulässig. Wir möchten Sie daher bitten, den folgenden Link schnellstmöglich zu löschen:

Nun habe ich weder für diesen noch für andere Links in meinen Posts jemals Geld bekommen. Und was Google von meiner privaten Website denkt ist mir weitestgehend wurscht, ich bin da ganz gut vertreten.

Etwas angenervt bin ich dagegen, wenn sich nach vier Jahren Leute melden, und einen Artikel von mir gerne aus dem Netz entfernt hätten. Mir also reinreden wollen, über was ich berichte und über was nicht. Ich bin mir auch recht sicher, dass rechtlich kein Anspruch auf solche Wünsche besteht.

Allerdings ist meine Sympathie für Discounter sowieso recht schwach ausgeprägt. Ich habe diesen Artikel also komplett entfernt und werde auch künftig über entsprechende Angebote der Massen-Ramscher kein Wort mehr verlieren. Allerdings kommt mir das Schreiben, auch mit dem Hinweis darauf, ”eine Löschung des Links (trage) auch dazu bei, Ihre Seite joachimott.de vor einer möglichen Abstrafung durch Google zu schützen” ziemlich scheinheilig vor: Es gibt zahlreiche Blogs und Websites, die nichts anderes tun, als Angebote bekannt zu machen, sicher zum Nutzen auch der Discounter.

Jeff Jarvis: Was würde Google tun?

Jeff Jarvis: Was würde Google tun?Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert Zwei Dinge gleich vorneweg: Jarvis ist nicht nur eine Ikone der Web-Welt, er ist auch ein ganz unverhohlener Fan von Google. Und: Der etwas absurde Titel kommt wohl von einem in den USA weit verbreiteten Auto-Aufkleber: WWJD? Soll heißen: What would Jesus do? Ein Vergleich, der die Suchmaschinen-Firma auf eine ganz neue Stufe hebt.

Jarvis ist mittlerweile nicht nur Journalist, er wird gerne auch als Web-Spezialist zu allen möglichen wichtigen Tagungen eingeladen. Auf dem World Economic Forum in Davos 2008 wurde er zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Medienwelt gewählt.

Auf mehr als 400 Seiten versucht er in dem Buch darzulegen, warum Google in (fast) allem Recht hat und was man daraus lernen kann – fürs Web oder auch fürs Leben. Und auch wenn das jetzt moraltheologisch klingt, das Lesen macht trotzdem Spass, wenn man aktuelle Entwicklungen in der Medienwelt aufmerksam verfolgt.

Jarvis analysiert Google, seine Regeln und Ethik, seine Strategie. Mit „Wenn Google die Welt regierte“ versucht er das auf alle möglichen Wirtschaftszweige zu übertragen. Manchmal ist das lustig, manchmal spannend, manchmal absurd. So muss er denn auch offen zugeben, dass er selbst mit dem Buch gegen so ziemlich alles verstösst, was er darin predigt. Sonst müsste er nämlich kein Buch herausgeben, sondern die Inhalte im Internet frei zugänglich machen, als Open Source sozusagen, von der Community weiterentwickeln lassen und als Plattform für viele andere Menschen zugänglich machen.

Letztlich – so ist die Welt – hat er den Buchverlag gewählt, um relativ schnell und einfach an die Kohle zu kommen. So viel zu Theorie und Praxis…

Dennoch wird jeder, der sich im Web bewegt und vielleicht eigene Angebote dort unterhält, viele Anregungen bekommen. Und auch diejenigen, die (noch( glauben, ihre Welt sei und bleibe von den Entwicklungen im Web unberührt, wird das zu denken geben.

Gute und informative Unterhaltung, entgegen dem ersten Eindruck ohne erhobenen Zeigefinger. Und damit ist es die rund 20 Euro wirklich wert.