360 Grad Fotos für Facebook erstellen

Panoramafoto

Zum Thema 360 Grad Fotos bei Facebook hätte ich gerne einen interessanten Artikel mit vielen konkreten Tipps geschrieben: Zu Panorama-Fotos, wie man sie leicht mit dem Handy machen kann und bei Facebook als Panorama einbinden kann.

Dumm ist nur: Es funktioniert nicht. Zumindest geht das Erstellen der 360 Grad Fotos für Facebook nicht so, wie es soll. Nämlich direkt aus einer Pano-Anwendung auf dem iPhone heraus. Aber immerhin gibt es eine Lösung.

Bei mir sieht das Ergebnis dann so aus (Facebook-Link).

Das ist das Bild in groß, im Post eingebetettet wirkt es besser, finde ich.

360 Grad Fotos für Facebook: was nicht funktioniert

Vielleicht geht es dieses Mal anders herum und jemand weiß mir einen Tipp oder eine konkrete Anleitung. In etlichen Artikeln im Netz wird das Erstellen und Hochladen der Panos mit verschiedenen Apps für iOS beschrieben. Zum Beispiel hier: Anleitung: 360 Grad Fotos für Facebook erstellen.

Einer der Kernsätze geht etwa so, dass Facebook automatisch das Panorama-Format erkennt und einbindet. Also so, dass ein Ausschnitt gezeigt wird, den man dann scrollen kann.

Dumm nur, dass genau das nicht funktioniert. Vom iPhone aus hochgeladen werden einige 360 Grad Fotos bei Facebook einfach als Panorama-Streifen dargestellt. Ziemlich unnütz, da man auf den etwa 1 Zentimeter hohen Aufnahmen gar nix erkennt, geschweige denn, dass sich etwas bewegt. Da macht es auch keinen Unterschied, ob ich Aufnahmen hochlade, die ich mit der Pano-Funktion des iPhone erstellt habe oder welche, die ich mit Cardboard, der Google-App, gemacht habe.

Die ebenfalls oft empfohlene Google Street View App verwende ich nicht, weil die Abbildung von Boden und Himmel meiner Meinung nach nur in den seltensten Fällen einen Sinn ergibt. Und weil Rundum-Schüsse viel einfacher und schneller gehen und montiert werden.

Das, was am nähesten an eine Panorama-Darstellung dran kommt, ist der Upload direkt aus Cardboard übers iPhone auf Facebook. Dann wird ein Ausschnitt gezeigt, der sich allerdings auf Facebook auch wieder nicht scrollen lässt. Statt dessen landet man mit einem Klick auf das Bild auf einer Google-Seite, wo das Pano dann formatfüllend in Bildschirmgröße angezeigt wird – aber eben nicht in Facebook.

Interessanterweise wird dasBild übrigens bei vr.google.com hochgeladen und bleibt auch dort, nachdem ich meinen fehlerhaften Facebook-Eintrag gelöscht habe. Offensichtlich habe ich mit den Nutzungsbedingungen auch meine Nutzungsrechte zumindest teilweise an Google abgetreten.

Was funktioniert

Eine Lösung gibt es noch, um Panos so hochzuladen, dass sie von Facebook auch als Pano erkannt und richtig eingebudnen werden. Ich kann sie vom Computer hochladen. Allerdings auch nicht über den Dialog Fotos und Hochladen, sondern direkt mit dem Rüberziehen des Panso aus einem Verzeichnis in das Facebook-Fenster. Das ist für mich verschmerzbar, weil ich meine Posts sowieso am Computer verfasse. Gedacht war die Lösung aber doch wohl anders.

Und dass Google mein Pano-Foto auf seinem Server behält, ohne die Möglichkeit, dass ich es dort wieder löschen kann, begeistert mich auch nicht gerade.

Ich habe ziemlich früh mit Stitching-Software Panos erstellt und im Web veröffentlicht. Deswegen habe ich mich über die vermeintlich einfache Möglichkeit gefreut. Vielleicht bin ich ja auch der Einzige, bei dem der einfache Weg übers Handy nicht klappt. Oder mein iPhone 6s ist schon wieder veraltet. Oder oder oder…

Über Tipps und Rückmeldungen in den Kommentaren würde ich mich freuen!

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Die große Freiheit (immerhin drei Meter): USB-Lightning-Kabel für iPad und iPhone

USB-Lightnin-Kabel mit 3 Metern Länge [Affiliate-Link]Als disziplinierter iPad-Benutzer stellt man sein iPad abends in die Ladestation. Denn der Akku reicht normalerweise einen Tag, wenns ein Sonntag ist oder man auf Reisen ist und unverhältnismäßig viel am iPad macht, dann kann es mit einem langen Tag auch knapp werden.

Um eine vorzeitigen Erschöpfungszustand abzuhelfen gibts ja auch mobile Akkus, an denen man das Gerät wieder aufladen kann, wenn einige Zeit keine Steckdose auffindbar ist.

Wer die eigene Schwäche kennt und weiß, dass regelmäßiges Laden nicht sein Ding ist, der kann sich für zuhause auch dieses praktische Teil kaufen: [Apple MFi zertifiziert] iClever BoostLink 3 Meter Lightning auf USB Ladekabel mit Klettband für iPhone 6S, 6S Plus, 6 Plus, 6, 5S, 5C, 5, iPad Air 2, Air, Mini 2, Mini, iPad 4. Generation, iPod Touch 5. Generation, iPod Nano 7. Generation, Weiß [Affiliate-Link]

Das drei Meter lange USB-Kabel mit Lightning-Anschluss sorgt zumindest in den eigenen vier Wänden dafür, dass man weiter sein iPad nutzen kann. Auch wenn die nächste Steckdose weiter als drei Meter entfernt ist, kann man sich doch meistens mit einem Sessel nahe der Steckdose behelfen, bis der Akku wieder im grünen Bereich ist.

Die Kabel gibts von verschiedenen Herstellern und Anbietern, immer wieder klagt auch mal ein Amazon Kunde, das würde mit seinem Gerät nicht funktionieren. Bei diesem Kabel keine Klage in den Bewertungen und auch bei mir funktionierts prima mit dem iPad Air2 und dem iPhone 6s.

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Eine Krux: Ladegeräte…

Ladegeräte

Jedes neue technische Spielzeug vom Smartphone bis zur Kamera bringt diese schwarze Kästchen mit sich: Ladegeräte stapeln sich bei technik-affinen Menschen in großen Kartons oder Schubladen und vermengen sich nur allzu gerne mit einem Gewirr von Kabeln. Dabei sind fast alle diese Ladegeräte ziemlich tumbe Gesellen: Sie laden schlicht und einfach vor sich hin, oft stundenlang. Um zu wissen, wann sie fertig sind, muss man immer wieder einen Blick drauf werfen.

Keine Anzeige über Ladedauer oder den Ladezustand, keine weiteren Anschlüsse für USB und Auto-Strom mit 12 Volt. Keine zusätzliche Buchse, um am gleichen Gerät wiederum ein Ladekabel fürs Smartphone oder andere Geräte anzuschließen, wenn man schon eine Steckdose belegt. Keine verschiedenen Lade-Modi, keine auswechselbaren Platten für die gängigsten Akkus, schon gar nicht zu reden von Halterungen für Akku-Doppelpacks. Also muss man bei jeder Kamera das entsprechende schwarze Gehäuse suchen, Netzkabel rausfischen, aufladen, dann den zweiten Akku aufladen (mindestens drei sind bei meinen Kameras in der Regel vorhanden).

LadestationDas höchste der Gefühle scheint so ein Vierfach-Lader zu sein, wie es ihn für Smartphones und Tablets gibt. Eher schlicht, wenn auch optisch ansprechend gelöst, wegen der Geräte-Halterung. Dieses Modell (Avantree Powerhouse USB Ladegerät
), mit dem ich schon länger ganz zufrieden bin, berücksichtigt auch den unterschiedlichen Bedarf von iPhone und iPad.

Ist das das 21. Jahrhundert? Dass die Gerätehersteller nach der billigsten Lösung suchen ist mir klar. Was ist mit all den anderen Technikanbietern? Ist das wirklich Raketenwissenschaft, so ein Ding zu entwickeln, das zumindest für 90 % der mobilen Geräte unserer Zeit einzusetzen ist? Ist ja nicht so, dass wir Nutzer dafür kein Geld ausgeben würden. In Zeiten, als man Geräte noch vorwiegend mit Akkus im AA-Format betrieb, durfte eine komfortable Ladestation ja auch was kosten.

Immerhin haben die Fremdhersteller der Kamera-Akkus ja schon den Weg geebnet: Sie verkaufen für gefühlt tausend Kamera-Akkus das immer gleiche Gerät mit jeweils einem anderen Aufsatz (wohlgemerkt nicht mit verschiedenen zusätzlichen Aufsätzen). Wenn man Glück hat, kann dieses Teil dann schon neben 220 V auch 12 V und USB. Die Welt kanns nicht kosten: Meistens kostet ein 2er-Pack mi Ladegerät weniger als das Doppelte von einem Akku.

Ich finde solche Lösungen wie sie Casey Neistat in seinem New Yorker Studio zeigt ja auch witzig: Eine große Platte mit fest installierten Ladegeräten, alles fest verkabelt und verschraubt. Andere präsentieren stolz in Videos ähnliche Nachbauten oder ihre mobilen DIY-Lösungen: in Transportkoffer eingebaut, die garantiert nicht umsonst im Flieger mit dürfen.

Mir schwebt da eher so ein kleines Kästchen vor, etwa so groß wie zwei Kamera-Akkus, mit austauschbaren Akku-Platten / Halterungen und einem informativen Display. Also was, das auch ins Handgepäck passt. Statt meines Nylon-Beutels mit Kästchen und Kabeln, der mit jeder Reise größer wird. Na? Macht mal!

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„World’s Best Lenses for Mobile Photography”?

Mmoment lens

Kann ich im Augenblick noch nicht beurteilen, aber zumindst die Referenz-Fotos sehen schon danach aus. Der Zusatzlinsen-Hersteller für Smartphones, Moment, wirbt so. Und auf seinem Blog zeigt er viele tolle Bildergeschichten die mit diesen Linsen entstanden sein sollen.

Kostenpunkt für Tele, Weitwinkel oder Nahlinse: Je 99 Dollar. Und wer dann nicht eine Halterung auf sein iPhone kleben möchte, der muss nochmal den gleichen Betrag locker machen für eine Hülle, die aber auch Zusatzfunktionen für Fotografieren hat.

Für mich liegt der Reiz der iPhone-Fotografie derzeit noch darin, dass man eben nichts zusätzlich mitnehmen muss, und schon gar nix montieren muss. Für längere Reisen mit ehr leichtem Gepäck könnte das aber durchaus eine Alternative sein. Zusammen mit einem Mini-Stativ und zwei Ersatz-Akkus wäre man sozusagen reisefertig.

Reizvoll wäre mich eigentlich nur das Weitwinkel.

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Swiss Moments in a VW Bus

Tolle Aufnahmen aus der Schweiz, von einem guten Fotografen (Gareth Pon), der mit seiner Kollegin Martina Bisaz in der Schweiz unterwegs war. Die ganze Geschichte dazu steht in einem Blog von Momentlens: SWISS MOMENTS IN A VW BUS // GARETH PON Wie man unschwer erkennen kann, ist das in erster Linie eine Werbegeschichte von Moments (was die Sache aber nicht schmälert).

Momentlens ist Hersteller der nach seinen Worten weltbesten Linse für iPhones und andere Smartphones, was von vielen Fotografen auch so bestätigt wird. Verlinkt wird die ganze Geschichte gerne mit dem Hinweis, alles sei mit einem Smartphone geschossen worden – was aber so nicht stimmt und für das Video auch nie behauptet wurde: Die Fotos vom Blogpost von Momentlens sind alle mit dem iPhone fotografiert, viele auch erkennbar mit den Zusatzlinsen dieses Herstellers (Tele, Weiwinkel, Makro). Das Video wurde ganz offensichtlich zum größten Teil aber mit einer normalen Kamera geschossen.

Auch die anderen Geschichten auf dem Momentlens-Blog sind sehens- und lesenswert. Natürlich ist der Sinn der Sache, Werbung für die Linsen zu machen, die nebenbei bemerkt nicht billig sind (99 Dollar). Außerdem muss man eine Befestigung dafür auf sein Smartphone kleben, was zumindest mich erst einmal Überwindung kosten würde. Andererseits sind die Ergebnisse ganz offensichtlich qualitativ besser als die der Mitbewerber, wie man schon bei der Betrachtung merkt.

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