Blog-Start mit WordPress-Plugins

Ausgewählte WordPress-Plugins, die den Blog-Start erleichtern

Ausgewählte WordPress-Plugins, die den Blog-Start erleichtern

Ein Blog-Start mit WordPress ist (fast) ein Kinderspiel. Die technischen Vorkenntnisse müssen nur rudimentär sein, die Ausstattung des Webservers ist heutzutage fast immer schon auf die Minimal-Erfordernisse dieses Redaktions- und Blog-Systems ausgelegt. Ein schneller Einstieg also für wenig Geld. Noch einfacher gehts nur noch mit vorinstallierten WordPress-Systemen, die vom Provider per Mausklick freigeschaltet werden.

Aber der Mensch wäre nicht, was er ist, wenn er mit der Out-of-the-box auf Dauer zufrieden wäre. Der eine große Wunsch nach mehr Invidualität betrifft das Layout. Da gibt es viele tolle Themes und auch einige Entscheidungshilfen. Mein Rat geht dahin, etwas zukunftssicheres zu installieren: responsiv, ein Baukastensystem, das man später auch optisch komplett umkrempeln kann, das aber etwas Einarbeitung braucht und auch was kostet.

Doch während man es aus meiner Sicht mit dem derzeitigen Standard-Theme ruhig eine Weile lang aushalten kann, gibt es ein paar andere Änderungen, die das Leben und Arbeiten von Anfang an leichter machen. Und ich rede hier nicht von einer Planungshilfe wie Redaktionskalender und Themenplan.

Es sind in der Regel ein paar einfache, meist kostenlose Plugins, die das Arbeiten flüssiger machen. Hier ist eine Auswahl, die ich zum Blog-Start empfehlen würde.

Für Schreiben

WordPress Editorial Calendar
A propos planen: Der einfache Redaktionskalender zeigt die veröffentlichten und geplanten Artikel in einem Kalender an. Und man kann zumindest die geplanten mit der Maus auf ein passendes Datum schieben und das Ganze auch vor der Veröffentlichung noch beliebig ändern.

Yoast SEO
Ich bin ja skeptisch gegenüber einer Überbewertung der Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Aber ich muss auch zugeben, dass man an der Arbeit der Suchmaschinen ja nicht mehr vorbeikommt. Zwar rollen sich mit die Fußnägel auf, wenn manche Blogger die Ratschläge zu wörtlich nehmen und entsprechende Phrasen dreimal hintereinander im Vorspann platzieren. Ist vielleicht gut für SEO, wirkt aber sprachlich eher suboptimal. Aber mit der Zeit bekommt man Routine und kann die Regeln beherzigen und trotzdem flüssig und lesenswert schreiben.

Posts Character Count Admin
Zählt die Wörter eines Posts. das ist nicht ganz unwichtig, denn man sollte die Länge seiner Artikel im Blick behalten. Das unten empfohlene Yoast SEO Plugin will nicht mehr als 300 Wörter ohne Zwischenüberschrift und möglichst auch keine Posts die kürzer sind als 300 Wörter. Generell haben auch längere Artikel mit vielen Bildern ihre Vorteile. Mit der Anzeige in der Artikelübersicht (im jeweilige Blogpost wird auch angezeigt, aber in der Übersicht eben normalerweise nicht) kann man für ein ausgewogenes Verhältnis langer und kürzer Artikel sorgen und entsprechend planen. (Dieses Plugin wird nicht mehr aktualisiert.)

Fürs Drumherum

WordPress Database Backup
Es ist mir zwar noch nie passiert und mein Provider all-inkl.com hat auch Datensicherungen, aber das ist vielleicht nicht überall so. Mit einem Backup der Datenbank kann man ein verunglücktes, gelöschtes, gehacktes WordPress noch immer retten. Die WordPress-Dateien sind ja ersetzbar, die Bilder hat man auf dem Rechner (sollte aber auch von Zeit zu Zeit den entsprechenden Upload-Ordner in wp-content sichern).

Shariff Wrapper
Die Einbindung der Social Media ist eigentlich nicht knifflig, es gibt auch genügend kostenlose Angebote. Diese Lösung ist deutschsprachig und soll rechtssicher sein. Sieht auch noch ganz gut aus, finde ich. Die eigentliche Magie geschieht aber meines Erachtens nur auf den Sozialen Plattformen selbst. Dennoch sollte man so etwas haben.

Instagram Feed
Wenn man einen Instagram Account hat, ist das die beste Lösung, die Bilder und die Arbeit, die man dort hineingesteckt hat, auch im eigenen Blog zu nutzen. Auch hier gibts sicher etliche Alternativen. Mit Facebook, Twitter und Pinterest ist das schwieriger, aber die Einbindung der Instagram-Bilder ist relativ einfach und hier sprechen ja auch die Bilder schon für sich.

Antispam Bee
Sorgt für weniger Ablenkung und trennt echte Rückmeldungen von Spam. Kostenlos, deutsch, mit vielen einstellmöglichkeiten, die man ab er zu Beginn nicht alle nutzen muss.

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Sommerloch: die Chancen nutzen

Instagram Stories - hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories – hier mit FCPX erstellt: Gute Aufgabe fürs Sommerloch

Sommerzeit, Ferienzeit: Wer schon länger mit dem eigenen Blog unterwegs ist, der weiß, dass die heißen Ferienmonate Flautezeit sind. Für mich ist das ein bißchen wie früher, als ich bei der Tageszeitung gearbeitet habe: Sommerloch.

Auf der einen Seite hat man das Gefühl, es passiert nix. Und selbst für das wenige, was passiert, interessiert sich gerade niemand. Alle sind weg oder am Baggersee oder blenden einfach mal eine Zeit lang fast alles aus, was so zum Alltag gehört.

Auf der anderen Seite ist das auch ein Stück Freiheit: Es ist die Gelegenheit um Themen aufzugreifen, denen man sich sonst aus verschiedenen Gründen nicht widmet. Dabei entstehen oft ganz witzige Sachen. In Tageszeitung sind das Reportagen und Berichte, die vielleicht auf den ersten Blick leicht exotisch oder sogar schräg wirken. Aber fast immer interessanter sind, als die Alltags-Berichte.

Beim Fernsehen, das ja auch ein Sommerloch zu füllen hat, behilft man sich außer mit Wiederholungen schon mal mit kleinen neuen Serien, die auch aus dem Rahmen fallen können. Die wunderbaren Eifel-Krimis der Serie „Mord mit Aussicht” mit Carolin Peters und Bjarne Mädel sollen so entstanden sein.

Chancen für Blog und Unternehmens-Websseiten

Und im Blog? Auch hier könnte man – wenn man sich angesichts der Statistik fast „unbeobachtet” fühlt – ja mal ganz neue Dinge ausprobieren.

Man könnte (und sollte) mit Videos experimentieren, wenn man das noch nicht getan hat. Zum Beispiel mit Instagram Stories. Oder sich mal an ganz andere Formate heranwagen, wie zum Beispiel einen Podcast. Der Aufwand dafür ist nicht allzu groß, aber man spricht damit vielleicht ganz andere Menschen an. Oder man startet eine Umfrage, um zu sehen, was die Leser am meisten interessiert, was ihnen gefällt oder eben auch nicht.

Zeit und Energie, so sie im Sommerloch vorhanden ist, kann man auch in den Start auf einer bislang ungenutzten Social-Media-Plattform investieren. Wer bislang nur Facebook und / oder Twitter aktiv wart, der kann sich einlesen, was es für den Erfolg auf Pinterest braucht. Wie macht man das mit den etwas aufwändigeren Grafiken und kann ich vielleicht schon zu meinen besten Artikeln generieren?

Zu tun gibt es immer

Wer nicht die Energie hat für gänzlich neue Projekte, der kann sich seinen bisherigen widmen. Zum Beispiel, indem man einfach mal sein Blog aufräumt, das muss man ja nicht im Frühling machen. Wie suchmaschinenfreundlich sind meine Artikel eigentlich? Was genau sagt meine Statistik denn so alles aus? Da gibt es mehr als tägliche Zugriffszahlen.

Und wenn man schon drüber geht, dann kann man auch gleich holprige Texte etwas glätten oder ergänzen / korrigieren, bessere Fotos suchen oder nicht brauchbare Bilder löschen. Vielleicht ist es auch an der Zeit, ganze Artikel löschen, die das Gesamtbild nicht gerade fördern. Jeder hat solche Blogposts, die er nicht gerade zu seinen Perlen zählt. Damit keine richtige Lücke entsteht, kann man überlegen, wie man das gleiche Thema vielleicht so aufgreift, dass es für Schreiber und Leser etwas prickelnder wird.

Mehr Routine? Eher weniger!

Effektiv – aber meiner Ansicht langweilig – ist es, nach dem Motto „mehr desselben” einfach mal im Voraus zu produzieren. Aber wer keine Lust auf neue Erfahrungen und Experimente hat, und wer sowieso ständig unter Zeitdruck steht, der kann sich auf diese Art und Weise etwas „Vorderwasser” für den umtriebigeren Herbst verschaffen.

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Instagram Stories – weg von den Wackel-Videos

Instagram Stories - hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories – hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories gehören zu den Neuerungen, die ziemlich erfolgreich sind. Kein Wunder, hat sich doch das Konzept bereits an anderer Stelle bewährt 😉 Manchmal hat man sogar den Eindruck, dass die gute alte Foto-Geschichte mit einzeln geposteten Bildern und mehr oder weniger aussagekräftigen Bildtexten etwas ins Hintertreffen gerät. Das Ansehen und Durchsuchen der Mini-Video-Clips entwickelt Suchtcharakter.

Wer sich nun – je nach Neigung – vielleicht einen Feed zusammengestoppelt hat mit Bildern guter und sehr guter Fotografen, egal welchen Themenbereichs, der ist von den Stories nicht immer gleichermaßen begeistert. Man findet oft überzählige, manchmal auch schlechte Fotos, zugekleistert mit wenig Text, dazwischen verwackelte Videos. Das soll nun gar keine Kritik sein: Das Medium ist je gedacht für die spontane Verteilung von aktuellen Zustands-Bildern, sozusagen aus dem Handgelenk fotografiert / gefilmt. Das kann man mögen, wenn man die Leute mag, die hier berichten. Fällt diese persönliche Beziehung weg und man bewertet den Inhalt, wischt man diese Feeds eher schnell weg. Dabei ist zumindest für all diejenigen, die Fotos und Videos in aller Regel am Computer bearbeiten, der Weg zu besseren Inhalten ziemlich einfach.

Die Kurzbeschreibung konzentriert sich auf Videos, die mit FCPX am Mac bearbeitet werden. Aber das Verfahren ist leicht übertragbar auf Windows und andere Schnitt-Software.

Instagram Stories – der Workflow

Die Hürde für eine Bearbeitung ist oft die 24-Stunden-Regel: Am Smartphone werden mir für die Verwendung von Bildern und Videos in den Stories nur Aufnahmen der letzten 24 Stunden angezeigt. Da bleibt wenig Zeit für eine Bearbeitung. Deswegen werfen die meisten Benutzer diese Inhalte in den Stories-Feed – weg damit. Es spricht aber nichts dagegen, Fotos und Videos zum Beispiel mit Photoshop, Lightroom oder Final Cut Pro X nachzubearbeiten. Das gilt auch für die Hochformate. Die sind bei den Fotos sowieso kein Problem.

Hochformat-Videos: gewusst wie

Kniffliger wirds bei den Videos. Aber auch hier kann man die Hochformate weiter bearbeiten und schneiden. Final Cut (FCPX) wählt die Auflösung des Clips nach der ersten Datei, die man in die Timeline zieht. Noch besser ist es, das Projekt aufzurufen und die Einstellungen gleich selbst zu bearbeiten. Statt der Querformat-HD-Einstellung 1920 x 1080 wählt man die eben die Hochformat-Variante: 1080 x 1920. Das Video erscheint in der Vorschau schon richtig. Es lassen sich Clips aneinandersetzen, Übergänge gestalten, Texte einblenden – wie in jedem anderen Video auch.

Da die Maximallänge für Videos bei 15 Sekunden liegt, schneide ich am Ende das Video in 15-Sekunden-Stücke, die ich einzeln exportiere. Mit den entsprechenden Einstellungen geht das in Adobe Premier sicher genauso gut und einfach.

Der Export

Der Export bei FCPX erfolgt üblicherweise über Compressor. Auch hier kann man eigene Einstellungen vornehmen. entweder man kopiert seine Youtube-Einstellungen für das HD-Querformat und ändert die Größe einfach wieder in 1080 x 120. Oder man legt das neue an mit diesen Werten. Die Verarbeitung erfolgt aufgrund der Kürze der Clips recht schnell. Die abgespeicherten Clips liegen dann normalerweise in Filme. Von dort kann man sie mittels AirDrop aufs Smartphone ziehen. Der Zeitstempel wird beim Erzeugen des Videos vergeben. Man kann also von nun an innerhalb von 24 Stunden diese Clips in den Instagram Stories veröffentlichen. unabhängig davon, wie alt das Videomaterial ist.

Aber Achtung: Viele Nutzer reagieren allergisch, wenn man zeitlich unpassende Beiträge veröffentlicht. Sie gehen davon aus, dass diese Funktion so genutzt wird, wie sie gedacht war. Als aktuelle Bereicherung des Instagram Feeds. Nichtsdestotrotz kann man aus dem vorhandenen Material ja – solange die Bedingungen stimmen – weitere Clips erzeugen und „fristgerecht” innerhalb von 24 Stunden hochladen. Ob das Gezeigte am selben Tag aufgenommen wurde, ist für andere vielleicht nicht so interessant. Aber Schnee-Schipp-Bilder im Sommer zum Beispiel kommen deswegen trotzdem nicht gut an.

Mein Fazit: Lieber weniger Clips und dafür welche, die herausstechen.

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