Instagram Algorithmus – Änderungen 2018

Änderungen beim Instagram Algorithmus: Likes dürften künftig eine geringe Rolle spielen.

Änderungen beim Instagram Algorithmus: Likes dürften künftig eine geringe Rolle spielen.

Instagram Algorithmus – mal wieder. Instagram feilt wie auch Facebook an seinem Algorithmus. Als Ziel wird oft auf beiden Seiten genannt, das Benutzererlebnis zu verbessern. Das ist sicher auch richtig. Obwohl eigene Interessen (wie der Verkauf von Werbung) sicher auch eine Rolle spielen dürften, den Instagram Algorithmus zu ändern.

Instagram Algorithmus im Wandel

Die wichtigsten Änderungen 2018 beim Instagram Algorithmus nach meinem derzeitigen Wissen zusammengefasst.

Die Sichtbarkeit Deiner Beiträge beträgt 10 % bei Deinen Followern. Das ist erst einmal die Basis, und die kannst Du ändern, wenn es früh Kommentare zu deinen Posts gibt. Dann sind auch die restlichen 90 % auch noch möglich. Ohne eine Reaktion Deiner Follower sieht es also mau aus.

Die Antwortzeiten, die Dir für eine Reaktion auf Kommentare nah gelegt werden, haben sich mit dem neuen Instagram Algorithmus drastisch verkürzt. Auch hier wird eine langsame Reaktion mit einer verringerten Sichtbarkeit Deiner Beiträge bestraft. Das bedeutet konkret, Du solltest innerhalb von 60 Minuten auf Kommentare geantwortet haben. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil Deine eigene Kommentar-Antwort mit zum Engagement gezählt wird. Wenn Du also 10 Kommentare hast, und Du antwortest auf jeden, kommst Du ohne viel Mühe auf 20 Kommentare. Und der Instagram Algorithmus registriert das.

Generell gilt auf Facebook und Instagram wohl künftig, dass Likes wenig zählen. Sie gelten nicht als ‚echte‘ Interaktion, die man sich jetzt dort wünscht.

Engagement – aber wie genau?

A propos Engagement: Kommentare bis zu drei Wörtern zählen nicht mehr zum „Engagement”. Ein paar Emojis oder „I like it” oder „Cool” – das zählt alles im Wortsinne nicht mehr in der Statistik. Und auch das bedeutet in der Folge eine geringere Sichtbarkeit der Beiträge. Wenn also Deine Follower vorzugsweise kurz kommentieren, oder nur liken, ist das eine nette Geste. Aber es fördert nicht die Sichtbarkeit Deiner Beiträge.

Auch bei den Hashtags hat sich viel getan: Die Angewohnheit bis zu 30 Hashtags selbst in einen ersten Kommentar zu den eigenen Posts zu schreiben, wird jetzt als Spam angesehen. Und da Deine Beiträge anderen Nutzern künftig auch nicht mehr unter diesen Hashtags im Kommentar gezeigt werden, kann man sich tatsächlich auch auf die empfohlenen etwa fünf Hashtags im Post beschränken. Also: 30 Hashtags sind wohl weiterhin möglich, geraten wird nur zu fünf Hashtags pro Post.

Und: Es sollten nicht dauerhaft dieselben Hashtags sein. Auch das wird eher als Spam angesehen. Und das ist besonders schwierig für Leute, die ein spezielles Thema haben und jetzt die verschiedensten (manchmal unpassenden) Hashtags finden müssen.

Kommentare zählen künftig als 'echte' Interaktion.

Kommentare zählen künftig als ‚echte‘ Interaktion.

Der Wunsch: mehr Aktivität auf der Plattform

Instagram Stories dagegen werden aufgewertet (wenn sie gut sind). Sie gelten offensichtlich als echte Interaktion, die man sich bei Facebook wünscht. Und sie verursachen wohl auch die meisten Reaktionen (wenn sie gut sind).

Dringend abgeraten wird davon, Beiträge im Nachhinein noch einmal zu ändern. Auch das wird als Spamversuch angesehen. Im Zweifelsfall, so der Rat, sollte man einen fehlerhaften Beitrag eher löschen und neu verfassen.

Mein Fazit

Wie so oft bei einschneidenden Änderungen möchte man als Nutzer im ersten Moment am liebsten hinschmeißen. Das geht mir auch nicht anders. Nun habe ich schon bislang nicht alle „Spielregeln” für mehr Aufmerksamkeit, mehr Follower oder mehr Likes, auch selbst befolgt. Auch nicht bei Facebook, Und ich werde das auch künftig nicht tun.

Ich habe nicht die Absicht, eine Karriere als sogenannter Influencer anzustreben. Ich bin auch nicht drauf angewiesen, eine fünfstellige Followerzahl zu haben, aus Imagegründen etwa.

Einige Dinge werde ich künftig einfach ignorieren oder ignorieren müssen: Innerhalb von 60 Minuten auf alle Kommentare zu antworten beispielsweise. Das ist sicher nett für eine gute Kommunikation und wünschenswert. Aber Instagram ist nicht mein Job, ich habe andere Dinge zu tun. (Und selbst im Job kommt diese Situation kaum jemals vor, dass ich innerhalb einer Stunde reagiert haben muss.)

Bei den Kommentaren halte ich es wie bislang: Ich liebe den Austausch. Ein längerer Kommentar ist kein Problem, wenn mir ein Bild gefällt. Als Antwort auf einen Kommentar halte ich mich eher an die Länge des Kommentars, auf den ich antworte. Und ich antworte auf alle Kommentare.

Tatsächlich besser: Hashtags

Die Hashtag-Regelung insgesamt finde ich nur auf den ersten Blick ärgerlich. Ich habe bislang zwar auch die Kommentar-Methode mit mehreren Hashtags im ersten eigenen Kommentar gepflegt. Denn ich habe schon früh gemerkt, welchen drastischen Unterschied das in der Sichtbarkeit meiner Bilder ausmacht. Weniger Hashtags finde ich akzeptabel (auch wenn derzeit noch immer die Posts mit vielen Hashtags besser abschneiden).

Und schließlich: Mir liegt auch etwas daran, dass Instagram seinen Algorithmus verbessert und Spammer aufdeckt. Nicht selten stolpert man über Accounts, die fünf Posts haben und 20.000 Follower. Noch schlimmer finde ich, wenn unter den von Instagram für mich empfohlenen (!) Accounts welche sind, die gar keine Posts haben, und vielleicht noch privat sind. Manche davon haben dann erstaunlicherweise schon tausende Follower. Wie ein Algorithmus aussieht, der mir solche Accounts empfiehlt, ist mir rätselhaft.

Sehr ärgerlich finde ich, dass Accounts, denen ich seit sehr langer Zeit folge und die regelmäßig und häufig posten, nicht mehr in meinem Feed auftauchen.

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Kurze Texte fürs Internet: Bildtexte, Untertitel, Videobeschreibungen

Bildtexte sind wichtig, auch wenn sie etwas Mehrarbeit erfordern.

Bildtexte sind wichtig, auch wenn sie etwas Mehrarbeit erfordern.

Bei Texten schauen wir immer auf das Große und Ganze. Blogposts sollten eine bestimmte Mindest-Länge haben, das ist suchmaschinenfreundlicher. Und was ist mit allen anderen Texten? Größtenteils unnötig könnte man denken. Bildtexte und Bildunterschriften spielen allenfalls noch im Print eine wichtige Rolle. Dabei können die kurzen Prosa-Werke zum Bild der Funke sein, der die Begeisterung für Deine Bilder und Beiträge erst entzündet.

Bildtexte in vielen Variationen

WordPress gibt es ja in idealer Form vor. Hier kann man nicht nur eine alt-Beschreibung für jedes Bild als möglichen Bildtext hinterlegen. Sondern auch eine Beschreibung und eine Beschriftung. Was ist was?

Am wichtigsten ist der Alternativtext. Er ist für den Besucher nicht sichtbar, steht aber im Quelltext und kann von Suchmaschinen gelesen werden. Die erkennen nicht, was auf dem Bild ist, können aber den alt-Text lesen. Sinnvoll wäre in diesem Zusammenhang noch, der Bilddatei selbst auch einen „sprechenden” Namen zu geben: Meine Bilder haben zum Beispiel erst einen Datumscode, dann einen Unterstrich, dann einen bezeichnenden Namen: DDMMYY_Name.jpg heißt beim entsprechenden Bild dann konkret: 180118_bildtexte.jpg.

Besser wäre dagegen bildtexte.jpg. (Das passt aber nicht in mein Ordnungssystem. Sorry, da bin ich etwas spießig.) Ob meine Version bei den Suchmaschinen auch gut ankommt, weiß ich nicht.

Alternative zu den Bildtexten: Ins Bild schreiben. Diese Information kann aber nicht von Suchmaschinen erkannt werden.

Alternative zu den Bildtexten: Ins Bild schreiben. Diese Information kann aber nicht von Suchmaschinen erkannt werden.

Der Titel bei den WordPress-Bildern wird oft angezeigt, wenn man mit der Maus übers Bild fährt. Eine elegante Art, Infos zu vermitteln, finde ich. Manchmal wird er auch in Galerien angezeigt.

Die Bildunterschrift ist genau das, was der Name verheißt und damit auch der eigentliche Bildtext. In meinen Augen ziemlich wichtig. Ist aber auch eine Berufskrankheit: In Redaktionen gilt: Kein Bild ohne Bildtext. Und manchmal sitzt man den Bildtexten fast genauso lange, wie an der Geschichte selbst.

Die Bildbeschreibung bekommt meistens niemand zu sehen. Die wird vor allem innerhalb von WordPress verwendet. Außer man zeigt seinen Besuchern eine Dateianhang-Seite, was ich aber nicht so toll finde. In den meisten Fällen kann man sich das sparen. Aber weil ich keinen Nerv für verschieden Angaben habe, kopiere ich in alle vier Felder den gleichen Text, also das, was nachher auch in der Bildunterschrift zu sehen ist.

Soziale Netzwerke

Was im eigenen Blog schon oft als überflüssig erachtet wird, das fehlt dann oft auch in den Sozialen Medien. Ein tolles Bild bei Facebook und Google+ ist gut. Ein tolles Bild mit einem pfiffigen Bildtext kann den Unterschied machen.

Ich mache die besten Erfahrungen mit Bildtexten auf Instagram. Sprich: Hier gibts die beste Belohnung, die meisten Rückmeldungen für gute Bildtexte. Denn es kommen auf einen guten, beschreibenden oder auch launigen Text mehr Kommentare, als auf eine knappe Kurzbeschreibung. Und mit den Besuchern meines Profils ins Gespräch zu kommen, ist meines Erachtens einer der schönsten Erfolge guter Bilder.

Für die Verwendung auf Pinterest spielen wohl meisten die SEO-Kriterien eine Rolle. Pfiffige oder besonders aussagekräftige Texte sind hier eher selten.

Bildtexte können auch knapp sein, sollten aber die wichtigsten Infos und evt. auch wichtige Suchbegriffe enthalten.

Bildtexte können auch knapp sein, sollten aber die wichtigsten Infos und evt. auch wichtige Suchbegriffe enthalten.

Die Wiederholungen…

Was zu guten Bildtexten und Facebook-Posts auch nicht passt, sind die Wiederholungen. So posten viele einen Beitrag oder Link auf ihrem Profil. Und den gleichen Text mit gleichem Bild auf ihrer Facebook-Seite. Dasselbe dann auch noch bei Google+ und bei Twitter. Und das, um möglichst alle Follower zu erreichen, auch gleich drei bis fünf Mal an unterschiedlichen Tagen und zu verschiedenen Tageszeiten. Immer das gleiche Bild, immer der gleiche Text.

Daraus kann man niemandem einen Vorwurf machen. Wer will schon Stunde um Stunde in solche Kleinigkeiten investieren, wenn schon das Verfassen des Beitrags aufwändig war? Allerdings steigt der Anreiz, die wieder erkannten Posts anzuklicken dadurch nicht. Wenn ich dagegen mehrmals ein interessantes Thema in Variationen vorgesetzt bekomme, klicke ich schon eher.

Videos mit Text

Bei Youtube-Videos ist der Raum der Bildbeschreibung meistens mit Affiliate-Links gefüllt. Das ist aus meiner Sicht in Ordnung. Kaum jemand will den Inhalte eines Videos unten im Text mitlesen.

Dagegen haben die im deutschsprachigen Raum unterschätzten Untertitel, die man direkt im Video einschalten kann, mehr Beachtung verdient. Gar nicht so selten ist der Ton abgeschaltet, zum Beispiel in Bus und Bahn, oder am Arbeitsplatz. Dann helfen gute Untertitel enorm viel.

Allerdings gibt es nach meiner Kenntnis nur für englischsprachige Videos relativ elegante und kostengünstige Möglichkeiten, sich die Untertitel individuell erstellen zu lassen. Ansonsten bleibt noch die automatische Variante, die fast so lustig ist, wie die automatischen Übersetzungsmöglichkeiten. Oder eben die dröge Handarbeit.

Mein Fazit

Wie so oft im Leben entscheiden meist Kleinigkeiten über den Erfolg. So wie man an seinen Bildern und Blogposts feilt, so sollte idealerweise auch den kurzen Texten gearbeitet werden. Manchmal ist das verzichtbar. Aber wer zum Beispiel auf Instagram bei einem guten Food-Fotos nichts dazu schreibt, der erhält oft viele Anfragen, was das ist, wie das zubereitet wird. Man sieht also, das Interesse ist da. Genauso bei Landschaftsaufnahmen. Da ärgere ich mich oft selbst, wenn ich ein Bild interessant finde, aber keinerlei Infos bekomme, wo das aufgenommen wurde.

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Social Media Profile verbessern

Social Media Profile sollte man öfters mal ändern und über die verschiedenen Plattformen hinweg anpassen, wenn man nicht nur ganz privat in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist.

Social Media Profile sollte man öfters mal ändern und über die verschiedenen Plattformen hinweg anpassen, wenn man nicht nur ganz privat in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist.

Social Media Profile sind die weniger geliebte Seite der Beschäftigung mit Facebook, Instagram & Co. Einmal verfasst und bebildert, ändert man hier ohne Nnot meistens nichts. Außer es finden sich Meldungen im Feed des entsprechenden Netzwerkes, dass sich (mal wieder) etwas geändert hat. Die Folge sind Header, Profilbilder und Beschreibungen, die gelinde gesagt nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit sind. (Was auch bei mir öfters der Fall ist.)

Social Media Profile sind nicht zeitlos

Manchen Social Media Profilen sieht man gut an, in welcher Zeit sie entstanden sind. Andere verraten auch etwas über die Absichten, die hinter dem jeweiligen Account stehen. Denn viele dienen professionellen Zwecken. Fast alle aber werden nach der Erstellung erst einmal für Monate und vielleicht Jahre nicht mehr angerührt. Hier ein paar Tipps, die Dich vielleicht zu einer Umgestaltung motivieren. Dazu brauchts eine gute Auswahl an Bildern und ein Bildbearbeitungsprogramm. Und außerdem einen Minimaltext, den man anpassen kann.

Zunächst lädt man sich einen halbwegs aktuellen Spickzettel. Und weil die Ergebnisse im englischsprachigen Bereich üppiger sind sollte es so etwas sein wie ‚cheatsheet social profiles‘. Dieses Ergebnis ist vom 24. Oktober 2017 (letztes Update), und liegt damit ziemlich nahe am Datum meines Posts (10. November 2017). Dort stehen die Bildgrößen aller Social Media Plattformen drin. Der Rest sollte ein Leichtes sein. Oder?

Vorweg: Das hier Geschriebene gilt, wenn Du mit Deinem Profil nicht nur ganz private Interessen verfolgst. Also wenn Du beispielsweise ein Blog, eine Unternehmens-Website oder einen Shop hast. Natürlich kannst Du Dir Deine ganz private Spielwiese erhalten. Du solltest dann aber dafür sorgen, dass die Besucher Deiner Unternehmens-Website nicht hier landen.

Alles eins – oder jedes speziell?

Diese Frage hat sich jeder wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt gestellt, als er sein Social Media Profil bei Facebook, Google+ und allen anderen erstellt hat. Und weil der zeitliche Abstand für den Einstieg in verschiedenen Netzwerken etwas größer sein kann, kam am Ende doch etwas jeweils anderes heraus.

Auch wenn das schrecklich klingt, solltest Du Deine Social Media Profile ‚vereinheitlichen‘. Sprich: Alle sollten dasselbe Porträtbild von Dir zeigen. Alle sollten einen gemeinsamen Basistext verwenden. Weil man ja zumindest de Länge überall anpassen muss, kann der auch leicht variieren. Vor allem aber sollten die wichtigsten Suchbegriffe in diesem Text vertreten sein, die Deiner Meinung nach auf Dich, Deine Website, Dein Unternehmen, Dein Angebot zutreffen.

Ich weiß, das ist schrecklich langweilig. Ich würde mich auch nicht drei Menschen jeweils mit einem identischen Text und den drei passenden Suchwörtern vorstellen. Sondern lieber mit einem launigen Text, freiweg geschrieben. Solltest Du nicht nur den Austausch mit Freunden suchen, empfiehlt sich aber die Verknappung und Vereinheitlichung wie beschrieben.

Dasselbe Foto auf allen Social Media Profilen zu verwenden ist naheliegend. Wer sicher sein möchte, dass jeweils die beste Qualität erscheint, der verkleinert seine Bilder gleich selbst auf das jeweils passende Maß und ist dann nicht den Unbillen der maschinellen Verarbeitung ausgesetzt. Und was fürs Profilfoto gilt, stimmt auch für den Header. Gleiches Bild, die Maße angepasst, mit oder ohne Text. Aber immer im einheitlichen Look.

Namen sind mehr als Schall und Rauch

Da hast Du Dir für Dein Unternehmen das Hirn zermartert nach einem knackigen und selbst erklärenden Namen. Und der steht jetzt auch bei Facebook, Google+ und anderen. Aber bei Twitter bist Du noch ‚teufelchen1990‘, also der Mischung aus Kosename und Jahrgang? Da hilft nix: Das solltest Du ändern. Aber das geht nicht immer.  Nötigenfalls musst Du ein neues Profil anlegen.

Das bedeutet nicht, dass Du für Freunde nicht ein Profil mit einem abweichenden Namen unterhältst. Ich würde sowieso zu einer Trennung raten und es ist kein Problem, mehrere Accounts anzulegen.

Vernetzung ist Trumpf

Klar, wir wissen, dass man sich oft und überall vernetzen sollte. Wenn keine schwerwiegenden Gründe dagegen sprechen, sollte das auch für die Sozialen Netzwerke untereinander gelten. Wenn Du alle Felder ausfüllst (und das solltest Du immer tun, wenn Du mit den Accounts nicht nur ganz privat unterwegs bist), solltest Du auch möglichst bei allen Netzwerken die Profile der anderen angeben.

Das Phänomen aus der Filmwelt, das Bingewatching, gilt nämlich auch für Accounts. Wenn Dich jemand gerade erst ‚entdeckt‘ hat und toll findet, was Du tust, dann sucht er sicher auch andere Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben. Finde ich einen neuen Youtube-Kanal, dann folge ich meistens auch gleich auf Facebook und Instagram, den ‚Bilderwelten‘ des Internets.

Und damit sind wir auch schon bei den Ausnahmen. Gerade Fotografen und Filmer sind ja keine klassischen Unternehmer. Etliche sind bei Youtube und bei Instagram. Das wars auch schon: Lasst Bilder sprechen. Wenn Du gute Gründe hast, Dich nur auf speziellen Plattformen zu präsentieren, dann tu das möglichst konsequent. Und lass halbherzige ‚Ich-hab-mal-einen-Facebook-Account-angelegt‘ verschwinden. Gar kein Profil ist besser als ein schlechtes.

Tipps für die einzelnen Netzwerke

Facebook: Markiere auch in Deinen Facebook-Seiten andere Seiten mit „Gefällt mir”.

Google+: Nutze bei Google+ ebenfalls die Möglichkeit einen zweiten Account anzulegen.

Instagram: In Instagram kann man jetzt auch nicht-quadratische Formate posten, ohne dass sie verkleinert werden und mit Rand erscheinen. Besonders pfiffig ist das Hochformat im Seitenverhältnis 4:5. So ist von Deinem Bild mehr im Feed zu sehen und wenn Pinterest Dein Hauptkanal ist, kommst Du diesem Eindruck auf Instagram nun recht nahe.

Twitter: Benutze Deinen besten Tweet als ‚angehefteten‘ Tweet. Er bleibt immer oben und ist als erster zu sehen.

Youtube: Der Youtube-Header ist für viele etwas unbefriedigend wegen der Proportionen. Hier steht, wo die sicheren Zonen sind, die immer zu sehen sind. Knifflig ist, dass der ‚wichtige‘ Teil in einem recht großen Bild enthalten sein muss. Da aber das große Bild nur auf Fernsehgeräten gezeigt wird, konzentriere Dich auf den wichtigen Teil und fülle den Rest nötigenfalls mit Farbe und Text.

 

 

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