Instagram-Vorausplanung: wie Du sie sinnvoll nutzt

Instagram-Vorausplanung erleichtert die Veröffentlichung und spart Zeit.

Instagram-Vorausplanung erleichtert die Veröffentlichung und spart Zeit.

Die Instagram-Vorausplanung Deiner Social Media Beiträge kann verhindern, dass Dein Account ein richtiger Zeitfresser wird. Nicht dass Du als Fotograf nicht gerne auf der Plattform verbringst. Aber wenn Du am Ende des Tages das Gefühl hast, Dich verzettelt zu haben, dann ist es eben (gefühlt) einfach zu viel Zeit gewesen. Für den großen Brocken der Bildbearbeitung habe ich ja hier schon Tipps gegeben, wie Du das schneller bewältigen kannst (Instagram Workflow). Nachdem etliche Dienste wie Buffer, Hootsuite oder Later anbieten, auch die Veröffentlichung Deiner Beiträge zu einem gewählten Zeitpunkt zu übernehmen, hier ein paar Tipps und meine Erfahrungen mit meinem Instagram Account und der Instagram-Vorausplanung und den Vorarbeiten.

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Instagram Pods: Kuschel-Fan-Gruppen für mehr Aufmerksamkeit

Instagram Pods

Instagram Pods

Social Media ist ein Thema, in das ziemlich viele Menschen ziemlich viel Hirnschmalz verwenden. Und weil die meisten Interessnten auch wieder bei Null anfangen und im Prinzip die gleichen Ziele wie alle anderen haben (Reichweite aufbauen, Follower erreichen etc.) sind Tipps sehr gefragt.

Anstelle der dubiosen Techniken zur wundersamen Vermehrung von Likes und Followern empfehle ich die Blogs von Diensten wie Hootsuite, Later oder Coschedule. Sie alle bieten Werkzeuge an, um Beiträge in den Sozialen Medien mit genau diesen Zielen zu planen. Und die Methoden sind gelinde gesagt doch etwas solider, als Youtube-Tipps für 100.000 Follower in 7 Tagen (Zahlen beliebig austauschbar).

Einige sind vielleicht auch grenzwertig, wie dieser hier: Discover how Instagram pros are fighting the algorithm together with a little hack called Instagram comment pods, erscheinen mir aber trotzdem noch praktikabel.

Instagram Pods

Es geht bei Instagram Pods darum, zunächst in einem kleinen Kreis Gleichgesinnter für Aufmerksamkeit zu sorgen. Sprich: Man sucht sich eine Gruppe von Menschen, die im gleichen Themenfeld aktiv sind. Und liked und teilt dann so ziemlich jeden Beitrag, den andere Mitglieder veröffentlichen. Der Vorteil dieser Methode ist zugleich der Nachteil: Man pushed Beiträge seines Themenbereichs, auch wenn man vielleicht nicht so 100prozentig mit den Inhalten oder der Qualität einverstanden ist.

Man kann es als eine Art Starthilfe sehen. Oder auch als Klüngelei. Wenige schlagkräftige Gruppen haben es da zu enormer Reichweite gebracht. Mir fällt da nur eine Gruppe von Fotografen ein, die allesamt aber auch außerordentlich gute Qualität liefern.

Auf besonders lange Lebensdauer sind die meisten dieser Gruppen sicher nicht angelegt, auf kritische Auseinandersetzungen erst recht nicht. Aber wer verzweifelt, weil alles so langsam geht, dem kann dieses Modell vielleicht als Starthilfe dienen.

Blog-Investition: Was ist sinnvoll?

Blog-Investition WordPress-Theme: Sinnvolle Sache, preiswert, allerdings ist die Auswahl überwältigend. Wichtig ist eine Plattform, mit der man die Angebote filtern kann.

Blog-Investition WordPress-Theme: Sinnvolle Sache, preiswert, allerdings ist die Auswahl überwältigend. Wichtig ist eine Plattform, mit der man die Angebote filtern kann.

Eine Blog-Investition scheint heute nicht sehr populär zu sein. Die meisten Dinge für die eigene Plattform im Internet sind ja kostenlos erhältlich, und so wollen und schätzen das die Blogger auch. Selbst dann, wenn schon von vorneherein die Absicht besteht, mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen. Erscheint da ein finanzielles Engagement in Maßen nicht sinnvoll? Auch wenn vieles, fast alles kostenlos verfügbar ist: In manchen Bereichen ist es ganz gut, ein paar Euro in die Hand zu nehmen. Denn der eigene Aufwand ist auch nicht ganz ohne Kosten. Und die Ergebnisse mit professioneller Hilfe machen oft einen Unterschied.

WordPress-Theme: beste Blog-Investition

Hier ist in meinen Augen das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Blog-Investition am besten. Wer sich in den Anfangsjahren von WordPress mit den Anpassungen der Standard-Layouts beschäftigt hat, der weiß dieses Layoutpakete besonders zu schätzen. Für im Schnitt 50 bis 100 Dollar erhält man tolle WordPress Themes, die man leicht anpassen kann. Damit braucht man sich auch keine Sorgen machen, dass die eigenen Inhalte in einem Allerwelts-Layout daher kommen, auf das man ständig im Netz stößt.

Natürlich gibts auch jede Menge kostenlose WordPress-Themes. Bei den bezahlten Lösungen hat man in der Regel die Gewissheit, dass die Themes weiter entwickelt werden und an neue WordPress-Versionen angepasst werden. Außerdem finden sich auf vielen Plattformen wie Themeforest zahlreiche Bewertungen von Benutzern und positive wie negative Kommentare. Und Anfragen im Forum, die Rückschlüsse zulassen oder Fragen im Vorfeld klären.

Hilfreich ist es auch, sich einen zuverlässig erscheinenden Anbieter mit einer breiten Palette von Themes und gutem Support zu suchen, und dort ein WordPress-Theme zu kaufen. Ist man zufrieden, investiert man die nächsten 50 Dollar wieder dort. Klappt es aus irgendeinem Grund nicht so gut, ist der Schaden verschmerzbar, finde ich. Das Try-and-Error-Prinzip erscheint mir „teurer”: ein kostenloses Theme kaufen, installieren, ausprobieren, verwerfen kostet vor allem Zeit.

Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Studiopress (mehrere Einzel-Themes, basierend auf dem Grundgerüst Genesis), Elegantthemes (mehrere Themes im Paket gegen Jahresgebühr) und Themeforest (reine Verkaufs-Plattform).

Elegant-Themes

Elegant-Themes

Hosting

Der Provider ist eigentlich egal, denkt man sich als Laie: Die Daten liegen auf einem Server, sind weltweit erreichbar, der Webspace und die Datenmenge sind fast überall unbegrenzt. Also ist das eine Ressource wie Benzin für mein Auto: Ich kaufe da, wo es am billigsten ist. Die Erfahrung zeigt: Es ist nicht so. Support spielt eine wichtige Rolle. Eine schnelle, sachkundige und hilfreiche Antwort bei technischen Fragen oder Problemen ist hilfreich. Denn die auf der Website hinterlegten„Lösungen” für viele Probleme helfen nicht in jedem Fall weiter.

Wer nach den besten Providern sucht, der findet schnell drei oder vier relativ große Anbieter mit guten Bewertungen. Ihr Angebot unterscheidet sich in Nuancen ist aber immer teurer als das der Billig-Anbieter. Natürlich kann man heute problemlos wechseln und für den Anfang den billigsten Anbieter aussuchen. Ganz sorgenfrei ist der Wechsel aber nicht immer. Und bis dahin ist wahrscheinlich schon einiges passiert, was einen genervt hat – sonst würde man nicht umziehen.

Die Preise für diese Blog-Investition liegen zwischen 50 und 100 € für eine Domain pro Jahr. Wichtig finde ich den Support, aber auch so Dinge wie vorinstallierte Anwendungen, SSL-Möglichkeiten, die Nutzung auch mehrerer Datenbanken oder einen Reseller-Tarif.

Viele Blogger setzen auf all-inkl.com, Domainfactory oder Host Europe.

Hootsuite, Buffer und Coschedule (um nur einige zu nennen) machen das Arbeiten leichter. Wer mit dem kostenlosen Angebot nicht hinkommt, ist gut bedient, wenn er hier auch nur zeitweise ein bezahlbares Angebot wählt.

Hootsuite, Buffer und Coschedule (um nur einige zu nennen) machen das Arbeiten leichter. Wer mit dem kostenlosen Angebot nicht hinkommt, ist gut bedient, wenn er hier auch nur zeitweise ein bezahlbares Angebot wählt.

Planungsdienste

Blödes Wort, gemeint sind Dienste wie Later.com, Hoot-Suite oder Coschedule. Sie ermöglichen, Beiträge in den Sozialen Medien vorauszuplanen. In WordPress können wir das ja sowieso. Bei Instagram, Facebook und Twitter ist das kniffliger. Die meisten Basis-Angebote sind auch hier kostenlos. Wer auf mehreren Sozialen Plattformen unterwegs ist, muss aber bei manchen Anbietern eben doch eine Kleinigkeit zahlen (beginnt bei 10 US-Dollar zum Beispiel bei Hoot-Suite). Auch diese Blog-Investition will wohl überlegt sein, weil sie nicht einmalig ist, sondern laufende Kosten verursacht.

Manchmal kann man auch mehrere kostenlose Dienste kombinieren, um das gleiche Ziel zu erreichen. Schneller und einfacher ist das aber nicht. Und Coschedule bietet zudem die Möglichkeit, diese Planung auch gleich in der WordPress-Administration vorzunehmen, gleich beim Schreiben des Artikels.

Da bloggen ohne soziale Medien eigentlich kaum noch sinnvoll ist, sollte man zu Beginn die kostenlosen Versionen zum Kennenlernen nutzen. Vielleicht kommt man auch künftig damit hin. Manchmal genügt es, zeitweilig eine kostenpflichtige Lösung hinzuziehen. Sinnvoll ist auf jeden Fall ein eigener Redaktionskalender als Basis für diese Planungen, egal ob online oder ganz altmodisch auf Papier.

Buffer

Buffer

Coschedule

Coschedule