Nikon D7000: Anlauf für HD-Video

Nikon D7000

Nikon D7000

Nikon bringt die D7000 auf den Markt: Für rund 1200 Euro ein Nachfolger der D90 mit (endlich) etwas ernsthafteren Ambitionen im HD-Videobereich. Oder wie auf der DSLR-Newsshooter ganz treffend formuliert: der HDSLR-Video-Papst es ausdrückt: „D7000 – NIikon finally get serious about DSLR video„.

Wurde ja auch Zeit: Die meisten Fotografen haben sich mit dem Aufkommen der HD-DSLRs der Marke Canon zugewandt. Die hatten einfach die passenden Angebote und jetzt schließlich auch eine Palette, die technisch und preislich alles umfasste: Von der Canon EOS 5D Mark II bis zur Canon EOS 550D

Und nun also kommt auch Nikon in die Puschen (nachdem auch ich meine Nikon-Ausrüstung mit einer Canon 550D ergänzt habe. Tut mir das nun leid? Nein, überhaupt nicht: Meine Nikon-Linsen lassen sich sehr gut verwenden, vor allem die lichtstarken Festbrennweiten, alles schon ausprobiert und sehr zufrieden damit. Aufs Zoomen und Vollautomatikbetrieb kann ich ebenso gut verzichten wie Frei-Hand-Zitter-Schwenks.

Aber wenn ich die Canon nicht schon hätte, käme ich ins Grübeln: 16 Megapixel und Stereo-Eingang fürs Mikro sind zum Beispiel zwei nette Features. Philip Bloom, der HD-Video Experte für DSLR ist ebenfalls ganz angetan.

Von Chase Jarvis gibts bereits ein kurzes Video, das mit der D7000 gemacht wurde.

Video von Chase Jarvis

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1 Minute Eichstetten – ein Mini-Video

Eichstetten from Joachim Ott on Vimeo.

Bislang hielt ich davon ehrlich gesagt wenig: Kurz-Videos, am Handy zusammengeschnippelt und direkt hochgeladen. Aber die Zeiten ändern sich, die Technik auch. Sozusagen als Video-Urlaubs-Postkarte aus meiner direkten Nachbarschaft (Eichstetten am Kaiserstuhl) habe ich gerade probehalber ein Mini-Video auf dem iPhone erstellt, geschnitten und hochgeladen.

Die Handhabung ist noch etwas gewöhnungsbedürftig für mich, die optische Qualität finde ich schon jetzt bestechend. Auf jeden Fall werden mit dieser Technik die von mir hochgeschätzten Miniaturen, kleine, mehr oder weniger spontane, alltägliche Video-Schnipsel in adäquater Qualität möglich. Man kann ohne großes Aufsehen Filmen und Fotografieren (Handy-Fotografen werden von der Umgebung ja sowieso nie ernst genommen ;-)), muss keine große Ausrüstung mitschleppen und muss auch nicht weitere Arbeitszeit am Computer zuhause verbringen.

Viele Grüße an meinen Freund Erwin, der aus Eichstetten kommt und jetzt in Kanada lebt!

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Wieder da: Das Klapp- und Schwenk-Display von Canon, jetzt an der 60D

Canon 60D mit Klapp- und Schwenk-DisplayDas Klapp-Display ist wieder da. Was mich seinerzeit schon bei der Canon G3 fasziniert hatte, gibt es nun auch bei der brandneuen Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera. Seinerzeit zum Fotografieren war das schon praktisch, weil man in fast jeder Haltung und Lebenslage einen guten Blick aufs Display hatte.

Dann wünschte man sich das lange Zeit zurück, erst recht, als die ersten HDSLRs kamen, die Spiegelreflexkameras für HD-Video-Aufnahmen. Nun haben sich die Fotografen arrangiert, die meisten haben bessere Lösungen gefunden. Viele bauen ein ganz eigenes Display auf ein Rig, andere setzen einen Sucher auf die Rückwand, der das 3-Zoll-Display noch einmal vergrößert.

Und nun also kommt Canon auf das Klapp- und Schwenk-Menü zurück.

Aktuell muss ich sagen: Leider zu spät. Für die ernsthafteren unter den Videofilmern ist das kaum eine akzeptable Lösung. Den anderen ist es wahrscheinlich egal. Zumal das Modell von der Preisgestaltung ziemlich weit oben angesiedelt ist. Ich würde mich wahrscheinlich aktuell wieder zwischen der Canon 7D und der Canon 550D entscheiden.

Die ersten Reviews und Berichte sind bereits im Internet veröffentlicht, hier eine der interessanteren: Canon 60D first impressions and side by side with all Canon HDSLRs | planet5D-Canon HDSLR news

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Canon 550D und 18-55mm IS

Canon 550D mit Kit-ObjektivCanon EOS 550D Kit inkl. EF-S 18-55mm ISVor kurzem angekommen, zu einem richtigen Test hat es noch nicht gereicht, aber zum ersten Ausprobieren.

Die erste Ernüchterung kam freilich gleich nach dem Auspacken: Im Vergleich zu meinen Nikon-Kameras ist die Canon 550D ein etwas zierliches Plastik-Gehäuse, ein Leichtgewicht. Und das Objektiv in einer Hinsicht eine Enttäuschung: Der Fokusring befindet sich ganz vorne am Objektiv und bewegt sich – bei Fokuseinstellungen und beim Zoomen – vor und zurück.

Das bedeutet für mich: Für den geplanten Einsatz für HD-Video mit einem Follow Focus ist es schlicht unbrauchbar. Der greift nämlich an einer bestimmten Stelle an, was ja nun nicht mehr geht. Dabei hatte ich mir solange überlegt, ob ich mir anstelle des Kit-Objektives 18-55mm IS nicht gleich das lichtstarke Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC (Bildstabilisator) kaufen soll. Die Preisdifferenz betrug rund 320 Euro und ich dachte mir, angesichts der auf mich zukommenden Zubehörteile für HD-Video spar ich mir das erst mal. Im Endeffekt wäre allerdings das Tamron dann billiger gewesen…

Tamron 2,8 17-55 mm VC

Tamron 2,8 17-55 mm VC

Egal, zum Probieren muss jetzt erst einmal dieses Objektiv reichen. Überhaupt versuche ich wohl als nächstes, meine Nikon Prime Linsen einzusetzen, was mit einem Bajonett-Adapter möglich sein soll. Auch die Sonnenblende für das Kit-Objektiv wurde eingespart und muss nachgekauft werden.

Auch in einer anderen Hinsicht war ich überrascht: Seit dem Kauf meines letzten Nikon-Gehäuses sind doch schon zwei Jährchen ins Land gegangen. Und das ist offensichtlich für die Entwicklung bei digitalen Kameras eine lange Zeit. Auch bei den Foto-Fuktionen der neuen Canon hat sich sehr viel getan und sie ist dank vieler manueller Einstellungen und technischer Helferlein viel mehr als eine Knipse. In dieser Hinsicht also eine positive Überraschung.

Das gedruckte Handbuch wurde erfreulicherweise nicht eingespart, und so kann man ganz entspannt im Sessel mit Handbuch und Kamera herumprobieren, bis man einen Überblick über die Funktionen hat.

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Die Canon 550D / T2i im Profi-Einsatz

DSLR-Newsshooter Dan Chung

DSLR-Newsshooter Dan Chung

Dass sich die „kleine“ Canon (550D / T2) auch sehr gut für den professionellen Einsatz eignet, das belegt Guardian-Fotograf Dan Chung mit seinem Beitrag über Migranten-Kinder in China. Freilich ist das gute Stück für diesen Einsatz erheblich aufgerüstet, aber gerade für HD-Video muss es wohl nicht immer die Canon 5D sein.

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