Mini-Foto-Ausrüstung für einen Kurztrip

Mini-Foto-Ausrüstung.

Mini-Foto-Ausrüstung.

Eine Mini-Foto-Ausrüstung ist wohl nichts, was für einen Fotografen naheliegend wäre. Wenn ich schon unterwegs bin, warum sollte ich dann irgend etwas, was wichtig sein könnte zuhause lassen? Aber auch dafür gibts eine Reihe von Gründen. Weil das Gepäck beschränkt ist. Weil man mit jemandem reist, der andere Interessen hat und manche Unternehmungen sind schwierig, wenn der Partner einen schweren Foto-Rucksack und ein Stativ mit sich trägt. Oder einfach deswegen, weil es Spass macht nach Jahren mit der „großen” Ausrüstung nun mit kleinem Gepäck zu guten Fotos zu kommen.

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Originelle Foto-Geschenke: The Photojojo Store

Der Photojojo Store

Ich stehe ja sonst nicht auf solch reißerische Zusätze, aber damit dürften die Jungs von photojojo.com Recht haben: „The Most Awesome Photo Gifts and Gear for Photographers”. The Photojojo Store bietet all die verrückten Kleinigkeiten, die man als Fotograf eigentlich nicht braucht (sorry, photojojo), aber das ist ja bekanntlich kein Grund, sie nicht zu kaufen.

Zum Beispiel die Camera Lens Mug, eine Kaffeetasse, die einem Objektiv verblüffend ähnlich sieht. Oder die F-Stop Watch, deren Zifferblatt keine Stundenzahlen sondern Blendenwerte angibt. Polaroidfilme und Holgakameras findet man dort genauso wie die jüngste und billigste Panoramakamera: The 360 Spinner kostet gerade mal 145 US-Dollar.

In den USA ist der Versand ab 50 Dollar kostenlos. Nach Deutschland kommen auch bei höheren Beträgen noch satte Versandkosten dazu. Ich habe testweise die Panoramakamera in den Warenkorb gelegt, da fallen zusätzlich 36 US-Dollar Versand an.

Aber die meisten Fotografen beschenken ja sowieso am liebsten sich selbst, oder bestellen zumindest auch bei Geschenken für andere was für sich selbst mit. Dann kann man sich das ja ein bißchen schön rechnen oder gleich als Geschäftsausgabe verbuchen.

Fotozubehör: Bilora 1157 Auto-Kugelgriff Stativ

Bilora 1157 Auto-Kugelgriff StativkopfBilora 1157 Professional Auto-Kugelgriff StativIch hätte ja nie gedacht, dass ich so etwas einmal brauche: Den letzten Kugelkopf habe ich vor etlichen Jahren gekauft, zusammen mit einem sehr schweren Stativ, das ich aus Überzeugung ziemlich oft und wahrscheinlich viel zu lange mit mir herumgeschleppt habe. Dazu gabs zwei Wechselplatten und geeignet sein sollte das Teil für schwere Kameras. Aber irgendwann habe ich festgestellt, dass die Arretierung des Kugelkopfes – für meinen Geschmack – bei Druck zu schnell nachgibt. Naja, verwacklungssicher war es trotzdem.

Dann kam ein Ministativ (Hama Ministativ) der 5-Euro-Klasse für meine kleine Canon Ixus dazu und später ein vergleichsweise billiges und leichtes Videostativ. Beide haben sich trotz der einfacheren Machart als sehr praktikabel und hilfreich erwiesen. Ich habe beide viel öfters dabei als das alte, schwere, große.

Und nun das: Ein Auto-Kugelgriff-Stativ. Um es kurz zu machen: Es hat meine Erwartungen nicht enttäuscht. Die gesunde Skepsis gegenüber dem „Grip“ eines festgestellten Kugelkopfes ist gewichen: Wenn man denn Pistolengriff loslässt, hält der Kopf wirklich bombensicher – auch bei langen Brennweiten und schwerem Gerät.

Oben gibts eine herausnehmbare Wechselplatte, unten ist in das große Stativgewinde ein kleines Kameragewinde eingesetzt, das man herausnehmen kann. Einfacher ausgedrückt: Man kann den Kopf auf die große Schraube eines Stativs setzen oder auch auf die kleinere Schrauben der Schnell-Wechselplatten.

Mit rund 30 Euro eine gute Investition. Übrigens wäre mein Favorit ein Velbon Stativkopf gewesen, der Velbon PH-368 Stativkopf. Der ist auch in meinem preiswerten Videostativ verbaut, dem Velbon CX-686. Aber: Der Kopf kostet 40 Euro, das ganze Stativ nur rund 60 Euro. Das erschien mir wenig verlockend…

Ach ja: Wozu das ganze? Ich habe mir für Video-Aufnahmen einen Slider zugelegt. Der kommt auf das alte schwere Stativ. Und darauf dann der das neue Auto-Kugelgriff Stativ. Für sanfte, kurze Kamerafahrten, horizontal und vertikal.

Yongnuo YN560: alles Handarbeit

100716_yongnuoyn560Wer mit mehreren Blitzen und ohne Automatik und anderen Schnick-Schnack fotografiert, für den ist vielleicht dieser preisgünstige Blitz interessant: DerYongnuo YN560, der hier beo fotografr.de vorgestellt wurde, bietet sich dafür an. Preis 70 Euro, dafür gibts einen Standfuß, manuelle Einstellungen und eine Slave-Funktion.

Falls diese ausreicht könnte man also auf die Funkauslösung verzichten und wäre mit zwei Blitzen für rund 140 Euro dabei. Gebrauchte Markenblitze aus der Bucht dürften da auch nicht billiger sein.