Storyteller – A tool for multimedia storytelling

Storyteller

Das ist nicht gerade die Neuerfindung des Rades, aber für Journalisten eine von vielen Ideen, Geschichten spannend ins Netz zu bringen: Storyteller – A tool for multimedia storytelling. Dahinter verbirgt sich letztlich ein speziell für diese Bedürfnisse angepasstes WordPress-Theme. Im Blogpost wird es etwas genauer erläutert, der Download ist offensichtlich kostenlos.

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App: Leser abonnieren Journalisten

Die App, mit der man Journalisten abonnieren kann

Eine neue Nachrichten App kommt aus den Niederlanden. imgZine – platform for publishing real time social magazines | DNP: the first newspaper with personal subscriptions to journalists. Ich habe das noch nicht getestet, aber ich finde die Idee gut: Man abonniert als Leser nicht das Blatt, sondern die Beiträge einzelner Journalisten.

Wer viel und regelmäßig liest, der hat so seine Favoriten bei den verschiedenen Zeitungen und Magazinen. Und reagiert ganz unterschiedlich: Bei den einen ein unbewusstes „Och nö, nich der schon wieder”, bei den anderen „Ahhh, endlich…”.

Ich finde den Weg auch deswegen ganz interessant, weil viele Autoren bei den Blättern einfach etwas untergehen. Offensichtlich ist es ein Ding von Journalisten darauf zu achten, welcher Artikel von wem stammt. Für die meisten Leser ist es immer nur das Blatt. Außerdem würde eine solche App (oder würden viele solche Apps) dem Trend entgegen wirken, dass sogenannter Content irgendwie automatisch generiert wird: Aus Agenturen abgezweigt, von Leserreportern, aus Facebook abgeschrieben, und was es sonst noch so alles gibt.

Wesentlich mehr Aufmerksamkeit als die schreibenden Kollegen (mal von den sogenannten Edelfedern abgesehen) bekommen nach meiner Einschätzung die Fotografen und die Urheber von Video-Beiträge. Das bleibt offensichtlich auch länger im Bewusstsein. Aber gerade bei den schreibenden Journalisten sind so viele gute dabei, dass etwas mehr Aufmerksamkeit für die Autoren nicht falsch wäre.

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Die besten Fotos des Jahres: Kameras und Einstellungen

Die besten Fotos des jahres

Auf Gizmodo gibts einen aktuellen Artikel über die besten Fotos des Jahres von Profis der Agentur Reuters: Die besten Fotos des Jahres: Diese Kameras und Einstellungen stecken dahinter. Ausgewertet wurden wohl die Exif-Daten dieser Profi-Fotos und so erfährt man, welche Kameras benutzt werden, welche Objektive und welche Einstellungen.

Neugierig, wie man als Fotograf nun mal ist, schaut man sich das natürlich an – und stellt ernüchtert fest, dass man eigentlich nichts Neues erfährt: Die Profis fotografieren mit Profiausrüstung, was sich in erster Linie im Preis von Gehäusen und Objektiven niederschlägt (der Spitzenreiter Canon EOS 1D Mark IV kostet immerhin runde 4.000 Euro, das Canon EF 16-35mm 1:2,8 rund 1.300 Euro). Die üblichen Verdächtigen eben. Gerne lichtstarke Objektive, verwendet möglichst bei offener Blende. Schon bei den Einstellungen wirds ziemlich langweilig.

Einzige neue Erkenntnis für mich ist, dass Canon wohl allmählich Nikon den Rang abgelaufen hat in der Profiszene. Da ich (noch) beides benutze (technisch aber ziemlich weit von diesem Niveau entfernt) muss ich mich über solche Entwicklungen nicht grämen…

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Emphas.is – Crowdfunding für Foto-Journalismus-Projekte

Emphas.is - crowdfund visual journalism

Es gab zwar schon immer wieder mal einzelne Beispiele, in denen das vorgestellt wurde, aber jetzt gibt es die Internet-Plattform dafür: Crowdfunding für Journalismus (genauer: visual journalism, gemeint ist Fotojournalismus im weitesten Sinn). Der Reiz dieser Wortschöpfung erschließt sich sicher vor allem den (freiberuflichen) Journalisten.

In Kurzform: Man entdeckt das spannende Projekt schlechthin, das sich für eine Darstellung in multimedialer Form eignet. Eine Reportage mit Bildern, ein Buch, ein Plakat, ein Videoprojekt, was auch immer. Und man hat keine Lust, seine Ansprechpartner in den Redaktionen um das entsprechende Budget anzugehen oder zu einer Zusage zu bewegen, die Geschichte auch dementsprechend zu honorieren (oder man hat Lust, aber keinen Erfolg damit).

Dann sucht man sich – wie für andere Crowdfunding-Projekte auch – eine zahlungswillige Gemeinschaft, die groß und stark genug ist, das Projekt durch Zahlung von kleinen Beiträgen zu ermöglichen. Nach dem Motto: Wenn 1000 Leute nur jeweils 10 Dollar geben…. Die Plattform dafür ist (zumindest für den englischsprachigen Raum): Emphas.is.

Geboten werden für den finanziellen Beutrag der „Spender” (neben gutem Karma) eigentlich nur eher symbolische Gegenleistungen: Das beginnt beim Zugang zur „Making-of”-Zone (10 US-Dollar) und geht über ein handgeschriebenes Dankeschön (!) bis zur Einbindung des eigenen Logos oder einer Privataudienz beim Künstler (5.000 Dollar dafür?).

Die meisten Projekte aus dem Bereich Bildjournalismus sollen sich natürlich später selbst tragen. Da gibt es Plakataktionen und Websites, manchmal geht es auch einfach nur darum, das Projekt irgendwie zu verwirklichen. Ganz wichtig: Es gibt eine Art Jury, die die Projekte vor Annahme auf der Plattform überprüft.

Beispiel: „Using text, pictures and video I will provide you with a personal and exclusive account of what it feels like to be a photojournalist working in Afghanistan today.”

Mehr als ein Hintergedanke ist dabei aber in der Regel, dass renommierte Medien auf das Projekt aufmerksam werden und eine Veröffentlichung anstreben.

Nach der ersten Woche (am 14. März) vermeldete man im angeschlossenen Blog prompt, das innerhalb der ersten sieben Tage bereits 15.000 Dollar eingesammelt werden – ein Beleg auch dafür, dass das Interesse der Leser / Zuschauer auch an sehr speziellen Themen (ich will nicht sagen Nischenthemen) doch entsprechend groß ist. Und damit ist das vielleicht auch eine Ermutigung für all die Verlage und Redaktionen, die sich ins digitale Zeitalter aufgemacht haben, ihren Content aber lieber für umsonst zusammenklauben, statt in tolle Geschichten zu investieren.

Generell sind die Summen, die bei den einzelnen Projekten bereits als gesichert angezeigt werden, sehr beeindruckend. Aber ich werde das Gefühl nicht los, das so etwas in England und den USA weitaus eher möglich ist, als in Deutschland.

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I-Pad-App: Wie scheinen Sonnen und Mond

100728_lighttrac

Es soll ja schon etliche Fotografen geben, die nicht nur I-Phone oder I-Pod mit sich herumtragen, sondern auch ein I-Pad (was gerade bei Fotos ja wohl auch mehr Sinn macht). Für die ist – als Alternative zu dem jüngst hier vorgestellten „The Photographer’s Ephemeris“ auch diese App interessant, die auf neunzehn72.de vorgestellt wurde: Richtung von Sonnenlicht und Mond bestimmen mit LightTrac for iPad

Nachteil ist eben, dass die App nur auf dem I-Pad läuft, nicht auf I-Phone oder I-Pod und schon gar nicht auf dem heimischen Mac. Da die App kostenlos ist, muss man sich als I-Pad-Besitzer aber darüber auch nicht den Kopf zerbrechen….

Download LightTrac im AppStore

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