Instagram Stories Highlights – drei Konzepte

Instagram Stories Highlights: Für wichtige Themen wie die eigene Selbstdarstellung lohnt es sich schon mal, eigens für das Highlight zu fotografieren, um mit den Bildern eine Geschichte zu erzählen.

Instagram Stories Highlights: Für wichtige Themen wie die eigene Selbstdarstellung lohnt es sich schon mal, eigens für das Highlight zu fotografieren, um mit den Bildern eine Geschichte zu erzählen.

Instagram Stories Highlights sind eine Erweiterung des Story-Konzepts. Und schon das wird ja von Instagramern ganz unterschiedlich genutzt. Die Palette reicht vom Posten des aktuellen Post-Bildes als Story bis hin zu ausgefeilten Geschichten, die in mehreren Bildern und Videos erzählt werden. Ich nutze diese Methode zum Beispiel für die Über-mich-Story in meinem Instagram-Account. Wie kannst Du Instagram Stories Highlights am besten für Dich nutzen? Und was bringt es Dir? Eine kleine Umschau. Weiterlesen…

Facebook-Tipps – zur Wiederbelebung

Facebook-Tipps: ein Blick in die Statistik hilft manchmal. Aber ich finde, man soll's nicht übertreiben...

Facebook-Tipps: ein Blick in die Statistik hilft manchmal. Aber ich finde, man soll’s nicht übertreiben…

Facebook-Tipps sind vielleicht nicht mehr so gefragt wie noch vor einigen Monaten. Inzwischen scheint erwiesen, dass ein nennenswerter Erfolg auf der bekanntesten aller Social-Media-Plattformen nur noch durch bezahlte Anzeigen möglich ist. Nichtsdestotrotz halten fast alle langjährigen Facebook-Anhänger an ihren Profilen und Unternehmensseiten fest. Auch wenn die Goldgräberstimmung vorbei ist, wo laufend propagiert wurde, wie man mit wenig Geld zu beachtlichen Reichweiten kommt: Dabei sein ist immer noch wichtig. Deswegen ein paar Tipps, für diejenigen, die dran bleiben wollen.  Weiterlesen…

Posting-Frequenz: Wie oft posten? Und wann und wo?

Posting-Frequenz: Wann ist der richtige Zeitpunkt für neue Texte und Bilder?

Posting-Frequenz: Wann ist der richtige Zeitpunkt für neue Texte und Bilder?

Die Posting-Frequenz ist ein Thema, das sich sich in ungezählten Ratgebern findet. Wie oft soll ich auf Twitter, Facebook 6 Co. posten? Und soll ich mich allen sozialen Netzwerken und meinem Blog gleichermaßen engagieren? Meistens kommen die guten Ratschläge von den Plattformen selbst oder von Menschen und Einrichtungen, die aus verschiedenen Gründen ein großes Interesse an reger Beteiligung haben.

Posting-Frequenz: gut gemeint…

Ich sollte eigentlich die Finger von diesem Thema lassen, weil ich mich nur an wenige dieser Regeln und Empfehlungen halte. Aber: Ich gehe davon aus, dass da draußen sehr viele Menschen ähnlich wie ich ihren Lebensinhalt nicht alleine im Posten von Bildern und Beiträgen und Videos sehen (können).

Die Crux an diesen besten Zeiten zum Posten von Beiträgen ist, dass diese Angaben zur Posting-Frequenz sehr theoretisch sind. Und dass diese Frequenzen für die meisten von uns maßlos überzogen sind. Erst recht, wenn man sich die Ratschläge für die Posting-Frequenz auf allen Plattformen ansieht, auf denen man vertreten ist. Pinterest steht aktuell mit 5 bis 30 Posts pro Tag bei den meisten Tipps zahlenmäßig ganz vorne. Selbst Twitter ist mit 3 bis 10 Beiträge pro Tag abgeschlagen.

Bei Facebook, Google und Instagram sollte man sich – je nach Ratgeber – noch 1 bis 3 Mal pro Tag zu Wort melden. Und das eigene Blog möglichst 3 oder 4 Mal pro Woche mit wertvollen Beiträgen füttern. Selbst die oft aufwändigeren Instagram Stories (weil meistens Videos) fordern noch zweimal die Woche ihren Tribut. Und bei Youtube sollte man unter der Schmerzgrenze von einem Video pro Woche gar nicht erst anfangen.

Wer das liest, kann jegliche anderen Aktivitäten erst einmal einstellen. Denn selbstverständlich fordert jede Plattform erstklassigen und einzigartigen Content, der die Zuschauer, Follower, Mit-Leser dazu veranlasst jeden Beitrag zu liken und zu teilen.

Dienste wie Buffer erleichtern die Planung und reduzieren den Arbeitsaufwand für die verschiedenen Social Media Kanäle ganz erheblich.

Dienste wie Buffer erleichtern die Planung und reduzieren den Arbeitsaufwand für die verschiedenen Social Media Kanäle ganz erheblich.

Kompromiss-Lösungen

Die Ansprüche an die Qualität setzen dem Ganzen zwar die Krone auf, aber die teile ich sogar am ehesten. Ganz seltsam dagegen wird es, wenn man noch versucht die Ratschläge zu den besten Zeiten der Postings zu berücksichtigen. Spätestens dann wird aus einem Blogger oder Webseiten-Betreiber ein hauptamtlicher Netzwerker.

Meine Einstellung als Journalist und Fotograf weicht bezüglich Posting-Frequenz von dem gängigen Muster in fast allen Bereichen ab. Das fängt schon damit, dass nach meiner Erfahrung die Sozialen Medien in vielen Fällen hilfreich sind, aber dennoch nur ein „gemietetes” Schaufenster für Dinge, die ich in meinem eigenen Laden anbiete.

Was auf jeden Fall hilft, egal ob fürs Blog oder die Sozialen Netzwerke, ist ein einfacher Redaktionskalender und ein Themenplan. Und ein gut geführtes Bildarchiv. Ich besitze zwar keine High-Tech-Kamera, aber mehrere lieb gewonnene Kameras und Objektive, die als Handwerkszeug viel Spass machen. Von meinen Bildern geht nix verloren. Und auch wenn das spontane Aufnehmen neuer Motive für einen Post wie diesen Spass machen, ein Archiv leistet unschätzbare Dienste.

My home is my castle

Anders ausgedrückt: Das eigene Blog, die eigene Webseite haben nach meiner Einschätzung absoluten Vorrang. Wer zusieht, wie Plattformen regelmäßig Bedingungen und Algorithmus ändern, wie sich Geschäftsmodelle unabhängiger irgendwelcher Beteuerungen in Richtung Anzeigenverkauf perfektionieren, der muss seine eigene Webseite einfach schätzen.

Natürlich kommt auch hier der meiste Besucherverkehr oft von einer Suchmaschine, und auch die kann die Regeln ändern. Aber Freiheiten und Chancen einer erfolgreichen Darstellung sind nach meiner Ansicht hier am besten.

Kontinuität ist natürlich auch hier wichtig. Aber ich denke, wer einmal pro Woche fundierte Inhalte präsentiert, informativ und bestenfalls sogar unterhaltend und gut illustriert, der ist ganz gut dabei.

Ausnahme Video:Hier ist wochentliches Veröffentlichen sehr gefragt.

Ausnahme Video:Hier ist wochentliches Veröffentlichen sehr gefragt.

Ausnahme: Videos

Die einzig mir bekannte Ausnahme, die ähnlich gut funktioniert, ist ein Youtube-Kanal. Auch hier sollte man sich einmal pro Woche mit guten Inhalten zu Wort melden. Auch hier hat man dadurch gute Chancen, wahrgenommen zu werden.

Social-Media: eine oder alle?

Was aber tun mit all den Social Media Accounts, die man ins Leben gerufen hat, die ständige Schwankungen in Nachfrage und Reichweite erfahren und die ebenfalls andauernd befeuert werden wollen? Ich kann nur dazu raten, sich bei Zeitnot neben seinem „Hauptkanal” auf eine weitere Plattform zu beschränken, die man „richtig” bedient. Wo man selbst gerne und oft aktiv ist, wo man kommentiert und viel Zeit verbringt.

Für alle anderen Plattformen, bei denen man jetzt schon dabei ist, würde ich einen Dienst wählen wie Buffer oder Later oder Hootsuite (es gibt noch etliche mehr), wo man entweder automatisiert oder mit Vorplanung seine Posts einstellt. Wo man also deutlich Zeit und Aufwand sparen kann.

Mein Fazit

Wenn es so ist, wie ich vermute, und da draußen nicht nur Haupt-Erwerbs-Blogger unterwegs sind, spielen die Fragen von Konzentration und Zeitersparnis eine wichtige Rolle. Gute Inhalte in regelmäßigen Abständen zu produzieren, scheint mir das wichtigste Ziel zu sein. Und der Ort dafür ist nach meiner Ansicht zuerst die eigene Webseite und dann vielleicht noch ein Soziales Netzwerk, auf dem ich mich am ehesten zuhause fühle.

 

Instagram Algorithmus – Änderungen 2018

Änderungen beim Instagram Algorithmus: Likes dürften künftig eine geringe Rolle spielen.

Änderungen beim Instagram Algorithmus: Likes dürften künftig eine geringe Rolle spielen.

Instagram Algorithmus – mal wieder. Instagram feilt wie auch Facebook an seinem Algorithmus. Als Ziel wird oft auf beiden Seiten genannt, das Benutzererlebnis zu verbessern. Das ist sicher auch richtig. Obwohl eigene Interessen (wie der Verkauf von Werbung) sicher auch eine Rolle spielen dürften, den Instagram Algorithmus zu ändern.

Instagram Algorithmus im Wandel

Die wichtigsten Änderungen 2018 beim Instagram Algorithmus nach meinem derzeitigen Wissen zusammengefasst.

Die Sichtbarkeit Deiner Beiträge beträgt 10 % bei Deinen Followern. Das ist erst einmal die Basis, und die kannst Du ändern, wenn es früh Kommentare zu deinen Posts gibt. Dann sind auch die restlichen 90 % auch noch möglich. Ohne eine Reaktion Deiner Follower sieht es also mau aus.

Die Antwortzeiten, die Dir für eine Reaktion auf Kommentare nah gelegt werden, haben sich mit dem neuen Instagram Algorithmus drastisch verkürzt. Auch hier wird eine langsame Reaktion mit einer verringerten Sichtbarkeit Deiner Beiträge bestraft. Das bedeutet konkret, Du solltest innerhalb von 60 Minuten auf Kommentare geantwortet haben. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil Deine eigene Kommentar-Antwort mit zum Engagement gezählt wird. Wenn Du also 10 Kommentare hast, und Du antwortest auf jeden, kommst Du ohne viel Mühe auf 20 Kommentare. Und der Instagram Algorithmus registriert das.

Generell gilt auf Facebook und Instagram wohl künftig, dass Likes wenig zählen. Sie gelten nicht als ‚echte‘ Interaktion, die man sich jetzt dort wünscht.

Engagement – aber wie genau?

A propos Engagement: Kommentare bis zu drei Wörtern zählen nicht mehr zum „Engagement”. Ein paar Emojis oder „I like it” oder „Cool” – das zählt alles im Wortsinne nicht mehr in der Statistik. Und auch das bedeutet in der Folge eine geringere Sichtbarkeit der Beiträge. Wenn also Deine Follower vorzugsweise kurz kommentieren, oder nur liken, ist das eine nette Geste. Aber es fördert nicht die Sichtbarkeit Deiner Beiträge.

Auch bei den Hashtags hat sich viel getan: Die Angewohnheit bis zu 30 Hashtags selbst in einen ersten Kommentar zu den eigenen Posts zu schreiben, wird jetzt als Spam angesehen. Und da Deine Beiträge anderen Nutzern künftig auch nicht mehr unter diesen Hashtags im Kommentar gezeigt werden, kann man sich tatsächlich auch auf die empfohlenen etwa fünf Hashtags im Post beschränken. Also: 30 Hashtags sind wohl weiterhin möglich, geraten wird nur zu fünf Hashtags pro Post.

Und: Es sollten nicht dauerhaft dieselben Hashtags sein. Auch das wird eher als Spam angesehen. Und das ist besonders schwierig für Leute, die ein spezielles Thema haben und jetzt die verschiedensten (manchmal unpassenden) Hashtags finden müssen.

Kommentare zählen künftig als 'echte' Interaktion.

Kommentare zählen künftig als ‚echte‘ Interaktion.

Der Wunsch: mehr Aktivität auf der Plattform

Instagram Stories dagegen werden aufgewertet (wenn sie gut sind). Sie gelten offensichtlich als echte Interaktion, die man sich bei Facebook wünscht. Und sie verursachen wohl auch die meisten Reaktionen (wenn sie gut sind).

Dringend abgeraten wird davon, Beiträge im Nachhinein noch einmal zu ändern. Auch das wird als Spamversuch angesehen. Im Zweifelsfall, so der Rat, sollte man einen fehlerhaften Beitrag eher löschen und neu verfassen.

Mein Fazit

Wie so oft bei einschneidenden Änderungen möchte man als Nutzer im ersten Moment am liebsten hinschmeißen. Das geht mir auch nicht anders. Nun habe ich schon bislang nicht alle „Spielregeln” für mehr Aufmerksamkeit, mehr Follower oder mehr Likes, auch selbst befolgt. Auch nicht bei Facebook, Und ich werde das auch künftig nicht tun.

Ich habe nicht die Absicht, eine Karriere als sogenannter Influencer anzustreben. Ich bin auch nicht drauf angewiesen, eine fünfstellige Followerzahl zu haben, aus Imagegründen etwa.

Einige Dinge werde ich künftig einfach ignorieren oder ignorieren müssen: Innerhalb von 60 Minuten auf alle Kommentare zu antworten beispielsweise. Das ist sicher nett für eine gute Kommunikation und wünschenswert. Aber Instagram ist nicht mein Job, ich habe andere Dinge zu tun. (Und selbst im Job kommt diese Situation kaum jemals vor, dass ich innerhalb einer Stunde reagiert haben muss.)

Bei den Kommentaren halte ich es wie bislang: Ich liebe den Austausch. Ein längerer Kommentar ist kein Problem, wenn mir ein Bild gefällt. Als Antwort auf einen Kommentar halte ich mich eher an die Länge des Kommentars, auf den ich antworte. Und ich antworte auf alle Kommentare.

Tatsächlich besser: Hashtags

Die Hashtag-Regelung insgesamt finde ich nur auf den ersten Blick ärgerlich. Ich habe bislang zwar auch die Kommentar-Methode mit mehreren Hashtags im ersten eigenen Kommentar gepflegt. Denn ich habe schon früh gemerkt, welchen drastischen Unterschied das in der Sichtbarkeit meiner Bilder ausmacht. Weniger Hashtags finde ich akzeptabel (auch wenn derzeit noch immer die Posts mit vielen Hashtags besser abschneiden).

Und schließlich: Mir liegt auch etwas daran, dass Instagram seinen Algorithmus verbessert und Spammer aufdeckt. Nicht selten stolpert man über Accounts, die fünf Posts haben und 20.000 Follower. Noch schlimmer finde ich, wenn unter den von Instagram für mich empfohlenen (!) Accounts welche sind, die gar keine Posts haben, und vielleicht noch privat sind. Manche davon haben dann erstaunlicherweise schon tausende Follower. Wie ein Algorithmus aussieht, der mir solche Accounts empfiehlt, ist mir rätselhaft.

Sehr ärgerlich finde ich, dass Accounts, denen ich seit sehr langer Zeit folge und die regelmäßig und häufig posten, nicht mehr in meinem Feed auftauchen.