Datensicherung im Home Office – (3)

Home Office und Datensicherung: Externe Festplatten sind der erste Schritt.

Home Office und Datensicherung: Externe Festplatten sind der erste Schritt.

Home Office und Daten, das beschäftigt jeden, der zuhause arbeitet. Ohne Daten von einem anderen Arbeitsplatz an den heimischen Schreibtisch zu übertragen und / oder sie sinnvoll abzulegen, funktioniert Arbeit am Computer nicht. In diesem Artikel liegt das Hauptaugenmerk auf Datenspeicherung Datensicherung. Ich arbeite seit langer Zeit als Journalist und Fotograf in meinem Büro zuhause und das Datenthema beschäftigt mich in regelmäßigen Abständen, so dass ich auch ständig an Verbesserungen tüftle. Bei mir spielen beim Thema Datensicherung vor allem die größeren Mengen für Fotos und Videos eine wichtige Rolle. (Alle hier vorgestellten und verlinkten Produkte habe ich mir selbst gekauft, keine Werbung, kein Sponsoring.)

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Mehrere Lead-Magneten für den Newsletter

Lead-Magneten für den Newsletter

Lead-Magneten für den Newsletter

Ein Newsletter gilt heute als unverzichtbar für all diejenigen im Netz, die eine große Reichweite wollen, die etwas zu verkaufen haben, die sich einen Nebenerwerb über das Internet aufbauen wollen. Voraussetzung dafür, dass Dir die Besucher deiner Webseite ihre email-Adresse anvertrauen, ist eine Gegenleistung. Im Idealfall sind das die Artikel Deines Blogs, die Informationen Deiner Webseite. Sie sind so gut, das keiner Deiner Besucher auch nur einen Beitrag vermissen möchte.

Lead-Magnet: Vertrauenssache

Durch ehrliche und nützliche Informationen hast Du Dir in diesem Fall das Vertrauen Deiner Besucher erarbeitet, das wird belohnt. Aber die Konkurrenz ist groß. Sehr wahrscheinlich bearbeiten etliche andere Blogger, Unternehmer die gleichen Themenbereiche wie Du. Hier kommt der sogenannte Lead-Magnet ins Spiel. Diese kostenlose Dreingabe ist so wertvoll für Deine Besucher, dass sie Deinen Newsletter abonnieren. Der Lead-Magnet kann ein PDF mit einem kleinen Leitfaden sein, ein E-Book oder jedes andere nützliche Ding, das sich digital verschicken lässt.

Bis hierhin helfen Dir WordPress, ein Newsletter-Anbieter wie Mailchimp (oder viele andere, das hier ist keine Werbung) und vielleicht das eine oder andere Plugin. Zum Beispiel kannst Du Pop-Ups mit der Newsletter-Anmeldung öffnen, wenn Dein Besucher die Seite verlassen möchte, oder wenn er länger als 30 Sekunden hier ist. Bis hierhin ist das ein gut eingespieltes System, es gibt viele Anleitungen dazu. Jetzt ist ”nur” noch Deine Kreativität gefragt.

Mehrere Lead-Magneten

Kniffliger wird es, wenn Du vielleicht nicht auf Anhieb „den” tollen Lead-Magneten entwickelt hast. Oder wenn Du denkst, es gibt noch so viele weitere handfeste Informationen, dass Du weitere Leitfäden, Tutorials, Anleitungen entwickelst. Dann gibt es für Deine Besucher bald ein Problem. Sie können sich kein zweites Mal zu Deinem Newsletter anmelden. Sie könnten freilich eine weitere Email-Adresse verwenden. Aber das ist nicht in Deinem Interesse.

Denn Du zahlst für die Menge verwendeter Emails. Und wenn Abonnenten mit zwei, drei oder vier Emails angemeldet sind, dann kostet Dich das mehr Geld. Ein anderer Nebeneffekt ist, dass treue Abonnenten vielleicht verärgert sind, wenn es weitere tolle Angebote für die Newsletter-Anmeldung gibt, die ihnen vielleicht viel besser gefallen hätten, als das Angebot, das sie genutzt haben.

Ich kenne nicht alle Newsletter-Systeme und Anbieter. Es soll auch welche geben, die eine mehrmalige Anmeldung erlauben. Aber die sind wohl teurer, als die einfachen Standard-Angebote. Und die Einarbeitung in die englischsprachigen Systeme soll auch knifflig sein. Hier stelle ich Dir meine Lösung vor, die für kleinere Abonnenten-Zahlen ganz gut funktioniert. Mit vielen Abonnenten spricht dann natürlich auch nichts gegen die Nutzung aufwändigerer Systeme.

Mehrere Listen kombinieren

Zunächst einmal lege ich für die verschiedenen Lead-Magneten neue Newsletter-Listen an. Das sind sozusagen Nebenlisten zu meiner Hauptliste. Das erscheint aufwändiger als es ist. Denn mein Anbieter erlaubt das „Kopieren” der Listen-Einstellungen. Logischerweise werden dabei die Abonnenten nicht mit kopiert. Der Aufwand für die jeweilige Anpassung hält sich in Grenzen.

Vor dem Versenden des nächsten Newsletters exportiere ich die neuen Einträge der Nebenlisten und importiere sie dann in die Hauptliste.  Falls sich jemand aus der Nebenliste schon wieder abgemeldet hat, sehe ich das bei einer übersichtlichen Anzahl noch ganz gut, und übernehme diese Adresse natürlich nicht.

Der Newsletter wird von mir dann ausschließlich über die Hauptliste versendet. Erfahrungsgemäß melden Sie Abonnenten nur noch mit einem Abmelde-Klick aus dem aktuellen Newsletter ab. Damit funktioniert die Verwaltung über die Hauptliste ganz gut. Natürlich behalte ich die Nebenlisten dennoch im Auge.

In der Hauptliste sind die Anmeldungen der Nebenlisten denn auch in jeweiligen Gruppen zusammengefasst. So weiß ich, wofür sich der einzelne Abonnent angemeldet hat.

Was kommt gut an?

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass man mit mehreren Lead-Magneten recht schnell erkennt, welche dieser Goodies besser ankommen und welche weniger gut angenommen werden. Natürlich ist es dann sinnvoll, auf das Leser-Interesse einzugehen. Weitere Lead-Magneten in der Machart der erfolgreicheren Angebote können sinnvoll sein.

Was sind die Nachteile? Die Methode ist aufwändiger und man muss seine Listen im Auge behalten. Ab einer bestimmten Größe der Listen ist das sicher nicht mehr praktikabel. Außerdem wünscht sich natürlich jeder Newsletter-Dienstleister, dass Du mit genau einer Liste arbeitest.

Da die Daten Deiner Listen auch zu anderen Anbietern übernommen werden können, kannst Du irgendwann auch zu einem System wechseln, das dieses Problem eleganter löst. Oder das mehr kostet und mehr Einarbeitung verlangt. Für den Einstieg halte ich diese Methode aber für ganz praktikabel.

Rechtliche Vorgaben

Wichtig ist, dass Du die rechtlichen Bedingungen einhältst: Double-Opt-In bei der Anmeldung garantiert, dass Du keine Fake-Anmeldungen aufnimmst. Und der Abmelde-Link in jeder Mail ist ebenfalls enorm wichtig. Da bei mir keine Versendung über die Nebenlisten erfolgt, ist ausgeschlossen, dass jemand nach seiner Abmeldung noch eine unerwünschte Mail von mir erhält.

Gehts noch einfacher? Naja, ein bißchen schon. In jedem Newsletter findet sich ein Hinweis, wenn es neue „Goodies” für die Newsletter-Anmeldung gibt. Am Fuß des Newsletters gibts auch einen Link mit Angabe des Passworts zu einer Seite, auf der alle Goodies heruntergeladen werden können. Diese Seite ist passwortgeschützt, falls sie doch zufällig von irgend jemandem entdeckt wird.

Theoretisch könntest Du auch darauf setzen, dass die bisherigen Abonnenten ausschließlich über diese Material-Sammlung versorgt werden. Du wechselst auf der Hauptseite einfach den Lead-Magneten aus. Die bisherigen Abonnenten können sich dort bedienen. Meiner Ansicht nach wollen Abonnenten aber den neu entdeckten Lead-Magneten möglichst gleich – und nicht erst mit dem Link im nächsten Newsletter.

Alternativen?

Wie handhabst Du das? Mit dauerhaft nur einem Lead-Magneten? Gibt es ein anderes, einfacheres System, um mehrere Goodies anbieten zu können? Ich freue mich auf Rückmeldungen in den Kommentaren.

Speicher-Lösungen und Strategie

Kleine Festplatten - auch mehrere: Die Notlösung

Kleine Festplatten – auch mehrere: Die Notlösung

Speicher-Lösungen sind für alle Blogger interessant, nicht nur für Fotografen und Videofilmer. Kaum ein Blog kommt ohne eine große Anzahl guter (und immer größer dargestellter) Bilder aus. Die eigene Festplatte reicht gerade mal bis zum Kauf des nächsten Computers, der dann einen größeren Speicher enthält. Aber das Ende dieser Strategie ist abzusehen: Mit der Verbarbeitung von 4K-Videomaterial und immer größerer Bilddatenmengen wird die Computerplatte bald nicht mehr ausreichen. Wohlgemerkt: Wir reden hier nicht von dem unabdingbaren Backup. Sondern vom Massenspeicher für Fotos und Videos.

Speicher-Lösungen beruhigen

Wer schon ab und zu die Nachricht erhält, dass der Speicherplatz knapp wird, setzt gerne mal falsche Prioritäten. Wiederverwertung von älterem Material zum Beispiel, statt einer Session für neue Fotos und Videos. Einschränkungen sind in vielen Bereichen sinnvoll. Beim Bildmaterial mit Sicherheit nicht. Hier sichert eine gewisse Fülle auch die Qualität. Erst die Auswahl bringt die besten Hingucker hervor. Und wer weiß, dass er hier keine Rücksichten nehmen muss, der geht großzügiger und auch kreativer an Bild-Themen heran.

Die Cloud-Lösung

Die modernste Speichervariante erscheint fast als die Sorglos-Lösung: Man sichert sich bei Google, Amazon, Dropbox, Strato etc. ein angemessenes Speichervolumen und braucht sich über die Hardware fortan keine Gedanken mehr machen. Ach, wie lieben wir diese modernen Filme, in denen der Held überall blitzschnell auf Daten und Informationen zugreift.

Aber war es neulich nicht so, dass wir mit dem Handy oder der Internetleitung schon zuhause gefühlte Ewigkeiten brauchten, um etwas auf den Rechner zu laden?   Zwar ist man mit 100 € im Jahr bei dieser Lösung schon gut dabei. Aber man liefert seine Daten dann oft ins Ausland, sollte sich über Datenschutzbestimmungen fortan laufend unterrichten und sich vielleicht auch um das Thema Verschlüsselung kümmern.

Kleine Festplatten

Gehen wir mal davon aus, dass USB-Sticks trotz immer größerem Speichervolumen auf Dauer für kaum jemanden attraktiv sein werden. Dann bleiben die preislich sehr attraktiven externen Festplatten als die auf den ersten Blick günstigste Lösung. Ein TB als mobile Festplatte erhält man für rund 50 €. Das verschafft eine Verschnaufpause – bestenfalls. Bedenkt man dann noch, dass diese ausgelagerten Daten ja nicht die Datensicherung sind, sondern nur die Datenspeicherung, wächst der Aufwand gerade mal um 100 Prozent. Wir brauchen als für jede dieser kleinen 1-TB-Festplatten eine weitere 1-TB-Festplatte, die wir – manuell oder automatisch – befüllen. Und die wir möglichst an einem anderen Ort aufbewahren.

Netzwerk-Speicher: ausbaufähig.

Netzwerk-Speicher: ausbaufähig.

NAS-Laufwerke

NAS steht für Network Attached Storage. Und das bedeutet nichts anderes, dass ein weiterer kleine Computer in einem Gehäuse unsere Daten auf Festplatten verteilt. Am besten so, dass sie gleichzeitig auch gesichert sind. Ein NAS sollte also mindestens zwei Schächte für gleich große Festplatten besitzen, damit wir Speicherung und Sicherung dort unterbringen.

Noch während wir auf die preiswerte Lösung mit zwei Schächten und größeren Festplatten als den jetzigen schielen, wird klar, dass dies noch keine Zukunftslösung ist. Die Datenmengen steigen viel schneller, als noch vor wenigen Jahren. Und auch wenn wir mit zwei weiteren Festplatten im NAS für die nächsten zwei Jahre gut gerüstet sein sollten: Vier Schächte sehen eher nach einer längerfristigen Lösung aus.

NAS-Laufwerke mit vier Schächten gibt es so ab 250 € (zum Beispiel von Synology oder Qnap), eine 4-TB-Festplatte speziell für NAS kostet derzeit so um die 150 €.

Festplatten halten nicht für immer. In einem NAS kann man Platten austauschen, ohne Datenverlust.

Festplatten halten nicht für immer. In einem NAS kann man Platten austauschen, ohne Datenverlust. Festplatten halte nicht für immer. In einem NAS lassen sich defekte Platten austauschen, ohne Datenverlust.

Je nach Hersteller sind die Kästen nicht ganz unansehnlich und arbeiten auch vergleichsweise leise. Und weil sie übers LAN-Kabel im Wortsinne angebunden werden, müssen sie auch nicht am Schreibtisch stehen. Man kann sie in Büroschränke auslagern, oder auch in andere Räume, solange man eine LAN-Verbindung dorthin hat. Das mindert auch das Größenproblem. Auf dem Schreibtisch wirken Laufwerke für vier Platten massiv, im Schrank können auch acht Platten gut untergebracht werden.

In einer perfekten Welt erfolgt die Sicherung der ausgelagerten Daten dann noch zusätzlich an einem anderen Ort. Weil Feuer und Erdbeben ja unser Arbeitszimmer / Büro / Wohnzimmer verwüsten könnten. Weil das tatsächlich aber nur sehr wenigen Menschen in unseren Breitengraden passiert, scheinen NAS eine durchaus zukunftsträchtige und akzeptable Lösung zu sein.

Herbstaufnahmen im Markgräflerland

Herbstaufnahmen

Die schönen, sonnigen Herbsttage für Foto- und Videoaufnahmen in den Reben waren bislang etwas rar für mich in diesem Jahr. Aber jetzt wirds. Gut am wechselhaften Wetter ist für mich, dass die Winzer ihre Trauben noch hängen lassen, um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen, also geht die Lese noch etliche Tage weiter.

Für mich beginnt die „Lese”, wenn ich zuhause die Dateien auf meinen Mac überspielt habe. Dabei muss ich jetzt langsam die Kapazitätsgrenzen meiner diversen Festplatten im Auge behalten, gerade Video killt alle Speichergrenzen und hatte mich mit meiner einfachen Lösung so schön eingerichtet…