Den Sonnenuntergang nachträglich ins Bild basteln

Wer Fotos verkauft oder in Sozialen Medien nach Likes fischt (beides dürfte dieselben Funktionen benötogen), der kennt den Effekt: Tiere und Kinder gehen immer, Sonnenuntergänge sind auch ganz prima. Wer vorwiegend Landschafts-Fotografie macht, dem bleiben nicht arg viele halbwegs „sichere“ Motive. Und wer kann schon jedes Motiv mit Sonnenuntergang fotografieren?

Nun bin ich was Bildbearbeitung anbelangt etwas altmodisch: Was nicht drauf ist auf dem Foto sollte man auch nicht hineinmontieren. Das wirkt schnell etwas albern, außerdem ist es unehrlich und es wäre doch höchst peinlich dabei erwischt zu werden.

Wer aber nicht journalistisch oder für andere Auftraggeber fotografiert, sondern für seine Website oder seine Facebook-Seite, der fischt vielleicht gerne mit diesem Trick nach Anhängern: How to create a sunset effect in Photoshop.

Man braucht dazu Photoshop, eine ältere Version sollte auch genügen. Und man braucht natürlich das passende Bild, denn nicht alle Fotos profitieren von diesem Effekt, auch lange nicht alle Landschaftsfotos. Besonders geeignet ist das Verfahren nach meiner Ansicht dann, wenn man Hintergründe braucht, zum Beispiel für eine Website, für einen Flyer, eine Anzeige. Dann muss das Foto ja auch nicht mehr unbedingt authentisch sein. Wie bei allen Effekten der Bildbearbeitung gilt: Man benutze es mit sehr viel Fingerspitzengefühl.

Wenn man seine Bilder aber vorwiegend lokal (oder mit lokalem Bezug) verwendet, kann es auch durchaus peinlich enden: Wenn jemand die Szenerie kennt und feststellt, dass an dieser Stelle niemals die Sonne auf- oder untergehen kann, dann steht man eben schnell als Mogler da, der seine Bilder manipuliert.

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„Reduce – Resize Photos with Ease“ für iPhone

Reduce - resize App

Das ist in der Tat ein Thema, das mich schon einige Zeit beschäftigt hat: Wie bkoemmt man die Bilder aus dem iPhone oder nach Bildbearbeitung zum Beispiel mit Snapseed auf dem iPad pixelgenau so klein, wie man sie für eine Website braucht? Die kleineren, einfacheren Programme sind da oft nicht sehr komfortabel oder erlauben keine genaußen Größen. Die Alternative ist die Photoshop App. Aber diese Lösung hier finde ich eigentlich fast noch besser: „Reduce – Resize Photos with Ease“ für iPhone .

Sieht gut aus, hat einen eng begrenzten Funktionsumfang für genau eine Aufgabe und kostet nicht die Welt (diese Formulierung mag ich viel mehr als das Wort billig).

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Und sie altern doch: „You’re not perfect, and that’s okay!”

Foto-Manipulationen

Bleiben sie etwa ewig jung, die Stars, die von Millionen angebetet werden? Immer schlank und durchtrainert und porentief reine Haut und überhaupt…

Wer etwas intensiver mit Photoshop arbeitet weiß es: Nein. Und wer schon einige ähnliche Vorher-Nachher-Beispiele der Internet-Fotogemeinde verfolgt hat, der hat auch einen guten Blick für Magazinfotos und Werbeplakate entwickelt: Alles fake!

Dieser Beitrag (You’re not perfect, and that’s okay! « Celeb Spotlight « Denisesalceda) zeigt gleich so viele schöne Beispiele, dass man sich die Bildreihe auf jeden Fall anschauen sollte.

Hat nix mit Schadenfreude zu tun, aber die Einsicht, dass auch die Celebrities ganz normale, alternde Menschen sind, hat ja auch durchaus was Beruhigendes. Nobody is perfect.

Dazu passt auch gut: Israel verbietet versteckte Photoshop-Manipulationen und Powered by Photoshop, wo durch das simple Aufkleben der Photoshop-Werkzeugleiste auf Modeplakate deutlich gemacht wird, das „nachgeholfen” wurde.

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Snapseed für den Mac als Schnäppchen

Die Elbe bei Hamburg - Testbild für Snapseed

[Auf das kleine Bild klicken für eine größere Ansicht]

Zufällig gestern im App Store vorbeigeschaut und einen Blick auf die Snapseed App für den Mac geworfen, nachdem mich die iPad-Version schon glücklich gemacht hat. Und siehe da: Statt 16 nur noch acht Euro. Ich weiß nicht, ob das eine Valentinstag-Aktion war oder ob der Preis dauerhaft gesenkt wurde (wie das ja oft wenige Wochen nach Neuerscheinung der Fall ist).

Auf jeden Fall habe ich nun auch die Desktop-Version und bin auch von dieser angetan: Zwar nicht ganz so „schön” zu bedienen wie beim Wischen auf dem iPad, aber auch mit der Maus ist die Steuerung noch genial einfach und sorgt für verblüffend schnelle und gute Ergebnisse (siehe oben).

Die Kunst bei Snapseed liegt (wie bei HDR-Software oder Lightroom und Konsorten) wohl eher darin, dass man nicht zu viel des Guten tut. Ein Blick auf gängige Foto-Portale zeigt, dass das ein Problem sein kann. Ob das fürs Frühjahr angesagte Lightroom 4 eine Alternative zu Snapseed ist, wage ich zu bezweifeln: Dafür ist Snapseed zu einfach und zu schnell, Lightroom liegt ist wohl eher zwischen Snapseed und Photoshop angesiedelt, wo es ja auch preislich beheimatet ist.

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I love Hipstamatic – Aktionen für Photoshop

Photoshop-Aktionen für Hipstamatic

Hipstamatic kann man lieben oder auch nicht. Dazwischen gibts wohl kaum etwas. Diese Zuneigung hält auch allerlei Kritik stand: Alles nur Fake sagen da manche, und werkeln fleißig weiter an der Photoshop-Überarbeitung ihrer Bilder aus den DSLRs.

Vielleicht ist das die Lösung die alle versöhnt, sozusagen der Fake eines Fake: Bei Jana Werner erhält man für wenig Geld Photoshop-Aktionen, mit denen man einige der beliebtesten Hipstamatic-Effekte „nachbauen” kann: I love Hipstamatic – Lens „Beattle“ / Packs #7&8 | Jana Werner’s PS Resources.

Bei Jana Werner gibts außerdem noch weitere Photoshop-Aktionen, auch als Freeware, sowie Lightroom Presets. Ich bin dann ja immer neugierig, wer sich mit einem deutsch klingenden Namen hinter einer interessanten, englisch sprachigen Website verbirgt, aber wie bei vielen Fotografen scheint auch hier die Scheu am eigenen Bild sehr ausgeprägt und das einzige „About” findet sich in der Kategorie „Photography” mit den eigenen Werken und enthält die bekannten Worte „Lorem ipsum dolor sit amet, …”

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