Instagram Foto-Stories – drei Tipps

Instagram Foto-Stories

Instagram Foto-Stories

Instagram Foto-Stories waren ja einige Zeit lang offensichtlich nicht so attraktiv für einige Instagramer wie  Instagram Video-Stories auf dieser Plattform. Mit dem neuen Instagram-Ableger IGTV hat sich das für den einen oder anderen Videofilmer etwas verändert und er weicht dorthin aus. Zumindest mein Eindruck ist, dass die Instagram Foto-Stories immer besser und beeindruckender werden. Wie Du als Fotograf in den Stories Deine Bilder am besten zur Geltung bringst, das beschreibe ich Dir hier mit ein paar grundsätzlichen Tipps (die natürlich zuallererst meine persönliche Meinung wiedergeben). Weiterlesen…

Lightroom Basics in drei Schritten

Lightroom Basics - verhelfen zu schnellen Ergebnissen.

Lightroom Basics – verhelfen zu schnellen Ergebnissen.

Lightroom Basics sind die Grundlagen für meine Bildbearbeitung, die ich immer wieder so oder ähnlich einsetze. Diese kurze Bearbeitung ist als Grundlage auch gut brauchbar für die Fotos für Deine Webseite, in Deinen Social Media Kanälen und natürlich auch, wenn Du etwas zu verkaufen hast und einen Online-Shop einrichtest.

Das hier ist kein umfassendes Tutorial für all die Arbeiten in der Rubrik ”Entwicklung”. Die gibt es für Photoshop und für Lightroom in großer Zahl und Vielfalt. Aber das Problem für Einsteiger liegt ja oft darin, dass man sich nicht wochenlang in eine Software einarbeiten möchte. Du willst schnelle Ergebnisse und die rudimentären Schritte (Import, ordnen, aussortieren) hast Du schon gelernt. Jetzt mit den Lightroom Basics ein paar sichere Schritte zu ansehnlichen Ergebnissen, und Du bist wieder motiviert, Dich weiter damit zu beschäftigen und in die Tiefe zu gehen.

Die drei Lightroom Basics Tipps sind also keine professionelle Empfehlung, sondern mein ganz persönlicher Tipp für Einsteiger. Damit, so ist zumindest meine Erfahrung, nutzt man die wesentlichen Werkzeuge und sieht auf Anhieb deutliche Verbesserungen.

Lightroom Basics – drei Schritte

Beim Bearbeiten der ersten paar Bilder wird es Dir vielleicht noch nicht auffallen. Bei einer größeren Anzahl Bilder sind aber immer einige dabei, die etwas unaufgeräumt wirken. Manchmal hat man den Sucher nicht richtig kontrolliert, hat zu schnell aus der Hüfte geschossen oder vielleicht auch die Tools der Kamera, wie eine eingeblendete waagrechte Horizontlinie, nicht beachtet. Auf jeden Fall sind einige Bilder mehr oder weniger schief.

In anderen ragt der eigene Schatten ins Bild oder irgendein anderes störendes Detail. Bevor man sich an grundlegende Retusche und Manipulation macht, greift man besser zu den einfachsten Mitteln. Man richtet das Bild – möglichst an der sichtbaren Horizontlinie, sonst nach Gefühl – so aus, dass es ”gerade” wirkt.

Manchmal bekommt man zum Beispiel bei Weitwinkelaufnahmen, nicht alle schiefen Linien (vor allem in der Vertikalen) in den Griff. Dann ist es wichtig, eine markante Linie herauszugreifen, und die auszurichten. Wenn also ein Haus, ein Kirchturm oder ein anderes senkrechtes Element bildwichtig ist (das muss nicht in der Bildmitte sein), richtest Du am besten dieses aus. Und nimmst billigend in Kauf, dass eine weitwinklige Aufnahme eben auch verzeichnet und andere Linien nicht exakt senkrecht und waagrecht ausgerichtet sind. Diese Verzeichnungen entstehen vor allem bei kleinen Brennweiten, wie mit dem Tokina und einer Brennweite ab 11mm.

Den Horizont gerade rücken ist oft mühselig, weil die Abweichungen bei jeder Aufnahme minimal anders sind.

Den Horizont gerade rücken ist oft mühselig, weil die Abweichungen bei jeder Aufnahme minimal anders sind.

Ausrichtung und Zuschnitt

Durch einen Klick auf die Wasserwaage erhältst Du ein Werkzeug, das Du per Mausklick zum Beispiel am linken Ende des Horizonts in Deinem Bild ansetzt und am rechten mit einem weiteren Klick abschließt. Lightroom richtet das Bild dann automatisch so aus, dass diese Linie waagrecht ist. Dasselbe funktioniert mit senkrechten Linien.

Die schnelle Variante ist, nicht in die Wasserwaage zu klicken, sondern in den grauen Rahmen neben der Arbeitsfläche mit Deinem Bild. Dann wird Dein Cursor neben dem Bild zu einem halbrunden Doppelpfeil. Wenn Du klickst und die Maus leicht bewegst, dann rotiert Dein Bild und es erscheint gleichzeitig ein Gitterrahmen mit wesentlich kleinerer Maschengröße. Diese kleinen Karos sind perfekt dazu geeignet, auch kleinere Details zur Ausrichtung des Bildes zu benutzen.

Ein Ausschnitt entfernt störende Details.

Ein Ausschnitt entfernt störende Details.

Gleichzeitig kannst Du Dein Bild damit auch beschneiden und dabei das Seitenverhältnis des Bildes bewahren. Dazu sollte rechts neben dem Werkzeug als Seitenverhältnis Original ausgewählt sein. Das ist wichtig, wenn Du mehrere Bilder nebeneinander oder untereinander stellst. Haben alle unterschiedliche Seitenverhältnisse, sieht das aus wie Kraut und Rüben…

Wie einige andere Abreiten im Entwicklungs-Modus kannst Du auch diese (Zuschnitt und Ausrichtung) auf mehrere ausgewählte Bilder gleichzeitig übertragen. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn Du beispielsweise alle Aufnahmen mit dem Stativ gemacht hast. Dann haben alle den gleichen Neigungswinkel und störende Details am Rand. Bei Freihand-Aufnahmen wird das nie komplett übereinstimmen und Du musst jedes Bild einzeln korrigieren.

Farbe, Kontrast, Dynamik

Hier ist wesentlich mehr Fingerspitzengefühl gefragt. In der Rubrik Behandlung bei den Entwicklungs-Werkzeugen, gehe ich immer sehr behutsam vor. Finger weg von der Weißabgleichauswahl, von Temperatur und Tönung. Dafür macht dieser Schritt der Lightroom Basics auch mehr Spass, als Ausrichtung und Zusschnitt, finde ich.

Zuerst passe ich eventuell mit dem Schieberegler die Belichtung an. Dann schaue ich mir, wieviele Details noch in den Schatten und Lichtern stecken. Also ziehe ich den Schieberegler für Lichter ganz nach links, den für Tiefen ganz nach rechts. Wenn ich jetzt den Regler für Weiß anklicke und die Alt-Taste drücke, dann sehe ich ein schwarzes Bild, dem die zu hellen Teile farblich hervortrete. Also behutsam gegensteuern, bis die so markierten Bildteile verschwinden.

Dasselbe macht man in Gegenrichtung bei Schwarz. Auf diese Weise haben wir den Dynamikumfang verändert und auch den Kontrast beeinflusst. Im nächsten Schritt kann man durch geringe Änderungen an den unteren Schiebereglern Klarheit (erfahrungsgemäß bis 20 / 25) und und Dynamik (10 / 15) noch etwas nachregeln kann.

Der Grat zwischen natürlichen und übertriebenen Farben ist oft schmal.

Der Grat zwischen natürlichen und übertriebenen Farben ist oft schmal.

Wer sich jetzt das Bild mit und ohne Nachbearbeitung ansieht, der stellt oft fest, dass die Farben etwas unnatürlich, übertrieben wirken. Das ist der Punkt, an dem man die extremeren Ausschläge der sechs genannten Schieberegler wieder etwas zur Mitte rücken sollte, bis man ein natürlich wirkendes Bild erhält. Wenn Farben zu knallig werden, kann man das mit der Einstellung Sättigung etwas abmildern.

Gleiche Einstellungen lassen sich leicht auf ähnliche Aufnahmen übertragen.

Gleiche Einstellungen lassen sich leicht auf ähnliche Aufnahmen übertragen.

Sammeln und übertragen

Die so erzeugten Einstellungen lassen sich kopieren mit Befehlstaste C kopieren und auf weitere, ausgewählte  Aufnahmen übertragen. Sinnvollerweise umfasst eine solche Auswahl Bilder, die in der gleichen Situation gemacht wurden, das gleiche Motive zeigen, unter ähnlichen Lichtverhältnissen entstanden (Befehlstaste V). Das Übertragen auf einzelne nachfolgende Bilder geht am schnellsten mit der Taste Vorherige in der rechten Sidebar unten.

Eventuell nimmt man an diesen Bildern noch kleinere Veränderungen vor. Grundsätzlich neu muss man das festlegen, wenn sich die Aufnahmesituation grundsätzlich geändert hat.

Foto-Apps für Fotografen (iOS)

Foto-Apps helfen beim Fotografieren mit dem Smartphone oder mit einer externen Kamera - und man hat sie immer dabei.

Foto-Apps helfen beim Fotografieren mit dem Smartphone oder mit einer externen Kamera – und man hat sie immer dabei.

iPhone-Apps für Fotografen gibt es in schier unüberschaubarer Zahl. Aber es sind meist nur einige wenige, die bei fast allen Fotografen auch auf dem Smartphone vertreten sind. Und dabei spielen die Foto-Apps für Aufnahmen mit dem Handy eine eher untergeordnete Rolle. Denn die Standard-Foto-Apps fast aller Handys sind heute ziemlich ausgereift und genügen für die allermeisten Ansprüche. Hier geht es deswegen auch um diejenigen Apps, die einem beim Fotografieren mit einer anderen, externen Kamera oder eben mit der Smartphone-Kamera helfen. Da ich mit einem iPhone fotografiere und nur hier eigene Erfahrungen habe, beschränke ich mich auf iOS-Apps, als Apps fürs iPhone (und evt. für das iPad).

Foto-Apps als Helfer für Aufnahmen mit dem iPhone oder einer externen Kamera.

Foto-Apps als Helfer für Aufnahmen mit dem iPhone oder einer externen Kamera.

Foto-Apps zum Fotografieren

Wer seine Möglichkeiten durch eine App erweitern will, braucht Spezialisten. Das können Filter sein, wie bei Hipstamatic oder eben weitergehende Funktionen. Achtung: Ich war mal ziemlich begeistert von einer App, mit der man Blende und Zeit am iPhone manuell einstellen konnte.Kann man aber nicht, generell nicht. Man kann bestenfalls die Verschlusszeit steuern und das ist wohl vor allem sinnvoll bei gezielten Langzeitbelichtungen.

Die passende App dazu ist zum Beispiel Slow Shutter Cam (2,29 €). Damit kann man zum Beispiel Lighttrails erzeugen oder Bewegungen verwischen Aber im neuesten Apple-Modell iPhone 8 kann man das wohl auch schon mit Bordmitteln ohne zusätzliche App.

Mehr Einstell- und Kontrollmöglichkeiten bieten Apps mit dem passenden Namen ProCamera (5,99 €) und ProCam 5 (5,49 €). Beide spielen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man Aufnahmen komponiert, oder mit einem Stativ arbeitet. Beide beinhalten auch Funktionen zur Bildbearbeitung.

Helfer für die Aufnahme

Manchmal sind es ja nur Details, die man wissen will. Dann helfen spazialisierte Helfer. So erfreuen sich Sonnenstand-Apps ausgesprochen großer Nachfrage unter Fotografen. Es ist eben ausgepsorchen nützlich zu wissen, wie die Lichtverhältnisse an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt sein werden. Erst recht, wenn ich da vorher noch nie gewesen bin. Deswegen habe ich den Sonnenstand-Apps auch einen eigenen Artikel gewidmet.

Ebenfalls hilfreich sind Apps für Belichtungsmessung. Fotometer Pro eignet sich als Notbehelf, wenn man dem Belichtungsmesser der (Nicht-iPhone-)Kamera aus irgendeinem Grunde nicht traut. Dann mag auch der Long Exposure Calculator (kostenlos) ganz interessant sein. Oder man nutzt Photo Buddy (2,29 €), mit dem man auch die Schärfentiefe kalkulieren kann.

Sonnenstand-Apps

Das schönste Beispiel dafür, wie verschiedene Smartphone Funktionen zusammenspielen bei wichtigen Infos sind die Sonnenstand-Apps, die ich hier bereits vorgestellt habe.

Remote-Apps

Sie seien hier nur der Vollständigkeit halber genannt. Alle großen Kamera-Hersteller haben heute Apps, mit denen sich ihre Kameras per Wlan steuern lassen. Im Prinzip ist das Angebot der Funktionen dort immer ähnlich, weil meistens das Display mit den angezeigten Funktionen übertragen wird und damit die Grundlage für die Einstellungen ist. Es lassen sich Einstellungen vornehmen und natürlich lässt sich die Kamera auslösen, im Foto- wie im Video-Modus.

Am wichtigsten ist, dass man diese Dinge zuhause nicht nur ausprobiert, sondern regelrecht lernt. Von der GeoPro bis zur DSLR musste ich die leidvolle Erfahrung machen, dass der nur gelegentliche Umgang mit diesen Apps sich rächt, wenn man vor Ort darauf angewiesen ist, das sofort zum Laufen zu bringen.

Bei meiner GoPro funktionierte das Wlan nach einem Update nur noch, wenn ich erst den Flug-Modus einstellte, und dann erst wieder ausschließlich Wlan aktivierte. Bei der Panasonic Lumix LX100 habe ich schlicht die Reichweite der Wlan-Verbindung überschätzt. Und immer wieder gibt es Probleme, die Wlan-Verbindung zu aktivieren.

Moderne Apps nutzen NFC und Bluetooth, und natürlich lassen sich auch die Bilder auf der Kamera damit ansehen. Diese Funktionen halte ich für nett, aber verzichtbar. Schließlich ist meine Kamera auch beim Wlan-Einsatz in Reichweite.

Nachbearbeitung (die Ausnahmen)

Für die Nachbearbeitung greife ich nicht gerne aufs Handy zurück. Weder für die standardmäßige Entwicklung, wie man sie am besten zuhause in Photoshop oder Lightroom vornimmt. Noch für irgendwelche Spass-Effekte oder Nachbesserungen wie sie mit Facetune möglich sind. Aber es gibt zwei Ausnahmes.

Meine Lieblings-App für eine schnelle Bildverbesserung noch im Smartphone ist Snapseed (kostenlos), die gibts für iPhone, iPad aber eben auch für den Desktop.

Ein weitere Ausnahme ist die kleine App Diptic (3,49 €). Sie erlaubt Foto-Zusammenstellungen verschiedener Aufnahmen in verschiedenen vorgegebenen Kacheln. Ich möchte es nicht Collagen nennen, weil da nichts ineinander montiert wird. Die Bilder werden vielmehr neben- und übereinander platziert. Man kann dabei Größe, Aufteilung und Randstärke bestimmen. Das eignent sich gut für soziale Netzwerke, wenn man mehrere Bilder zusammenfassen will.

… oder eher doch keine zusätzliche App?

Die Frage stellt sich vor allem dann, wenn das Smartphone schon von Hause aus gut ausgestattet ist mit Funktionen auch für die spezielleren Themenbereiche. Für Zeitlupen-Aufnahmen zum Beispiel sind iPhones bestens gerüstet. Selbst das schon eher betagte iPhone 6s erlaubt Zeitlupen-Aufnahmen von bis 120 Frames per Second – das ist üppig und wird von „normalen Kameras nicht erreicht.

Ein anderer Spezialbereich sind Langzeitbelichtungen mit dem iPhone. Auch hier ist viel möglich mit den Bordmitteln, wie ich in einem eigenen Beitrag gezeigt habe. Aber es gibt hier eben auch ein paar kleine, preiswerte Apps, die eben noch zusätzliche Funktionen bringen – und einfach mehr Spass machen.

Hinweis vor dem Kauf

Manchmal kann es sinnvoll sein, Alternativen oder neue Apps im englischsprachigen Raum zu suchen. Vielleicht sind diese dann nur in ausländischen App-Stores erhältlich. Dann sucht man sich kurz die Anleitung im Netz, wie man den deutschen iTunes-Store gegen einen ausländischen wechselt.

Und natürlich ist es sinnvoll, die Apps direkt übers iPhone zu laden. Das erkennt vor dem Kauf (zumindest ist das meiner Erfahrung nach so), ob die App fürs Smartphone und die vorhandene iOS-Version kompatibel ist.

 

 

Große Bilder auf der Website – wer mag schon Ladezeiten?

Große Bilder - gibts mit 500 KB oder 50 KB. Wo liegt der richtige Kompromiss zwischen Bildqualität und Datenmenge.

Große Bilder – gibts mit 500 KB oder 50 KB. Wo liegt der richtige Kompromiss zwischen Bildqualität und Datenmenge.

Große Bilder sind für heutige Websites fast schon ein Muss. Wer mag noch kleine Bilder sehen? Moderne responsive Webseiten lassen sich zwar auch klein darstellen, fürs Handy. Aber in der „Normalversion” am Desktop-Rechner kommen sie eben doch groß raus. Retina-Displays und große Bildschirme tun ein übriges, um die Lust an perfekten Bildern zu befördern.

Der Schreck kommt, wenn man seine Website auf Leistungsfähigkeit überprüft. Die Datenmenge ist zu groß, Google findet das nicht schön und lange Ladezeiten lassen das eigene Blog in der Ergebnislisten der Suchmaschinen dann schon einmal nach hinten rutschen.  Wo ist der ideale Kompromiss zwischen Bildqualität und Datenmenge? Und was kann man tun, um die Datenmenge für Bilder zu reduzieren?

Große Bilder sind nur selten wirklich nötig

Wo die Grenze bei Größe und Qualität der Bilder liegen sollte, das ist Geschmackssache. Die Entscheidung fällt schon bei der Auswahl des Layouts für die eigene Website. In den meisten Fällen sind die Demo-Versionen der Layouts ja schon mit Bildern gefüllt. Man erkennt also genau, auf was man sich einlässt.

Richtig große Bilder (mehr als 1000 Pixel Kantenlänge) sind sind vor allem für Foto-Websites interessant. Oder hochwertige, ästhetisch ansprechende Produkte, die detailgetreu dargestellt werden müssen. Und selbst dann lässt sich der Einsatz der großen Bildgrößen beschränken auf ein Header-Bild oder Detail-Ansichten, die per Mausklick vergrößert werden.

Ein Spezialfall sind bildschirmfüllende Hintergrundbilder. Wer die quasi aus der Kamera heraus hochlädt, bremst seine Seite ziemlich aus.

Wer über Themen schreibt, die sich gut illustrieren lassen, der kommt auch bei einzelnen Blogposts schon mal auf 6 bis 10 Bilder. Und wenn auf der Eingangsseite 5 Posts in voller Länge angezeigt werden, dann läppert sich das.

Große Bilder – klein gerechnet

Interessant ist auf jeden Fall, die Möglichkeit, die Bilddaten eines Fotos deutlich zu reduzieren, ohne dass der optische Eindruck leidet. Nun ist dieser Eindruck bei den meisten Betrachtern unterschiedlich. Manche sehen nur ein tolles Motiv, andere Pixel, Kantenunschärfe, chromatische Abberation.

Erste Wahl wenn Bildbearbeitung einen hohen Stellenwert hat, ist Photoshop. Eine vergleichsweise teure Lösung. Fotografen besitzen die Software sowieso, andere überlegen sich die Investition gründlich. Die erste Abzweigung in Richtung weniger Bilddaten nimmt man beim Abspeichern der Bilder. Die Auswahl „Für Web und Geräte speichern” lässt schon mal viel weg, was man in der Internetdarstellung nicht braucht und trotzdem der Optik nicht schadet. Die JPG-Vorgaben von niedrig sehr hoch werden im Ausschnitt angezeigt, und die Bilddatenmenge wird ebenfalls angezeigt. Hoch = Qualität 60 von 100 ist eine gute Wahl, finde ich.

Wer Landschaftsfotos, Produktfotos, Porträts für seine Ansprüche gezielt komprimieren möchte, der probiert alle Versionen aus und stellt die Bilder nebeneinander. Bei 100% am Bildschirm begutachtet, erkennt man seine individuelle Schmerzgrenze recht schnell. Auf GIF und PNG kann man meiner Meinung nach verzichten.

Und wer noch mehr feilen möchte, der kann mit Helligkeit und Kontrast noch ein paar Kilobytes einsparen. Auch der vorsichtige Einsatz der Instrumente zur Schärfung von Bildern nach der Verkleinerung in Photoshop („unscharf maskieren”) sind eine große Hilfe zur Bildverbesserung.

Preiswerte Lösungen

Wie für viele Probleme gibt es auch hier eine kostenlose Lösung im Internet. Auf compressor.io kann man das schnell und einfach erledigen. Auch die Website compressjpeg.com bietet diesen Service. Optisch nicht ganz so ansprechend gelöst, dafür mit Stapelverarbeitung.

Wer seine Bilder nicht aus der Hand geben möchte, der kann auch auf spezielle kleinere Programm zurückgreifen. Die Software jpegmini erlaubt die Bearbeitung am eigenen Rechner (PC, Mac) und ist mit 20 US-Dollar sehr erschwinglich. Die Pro-Version erlaubt größere Bilder und bietet schnellere Verarbeitung.

Mein Favorit bleibt die Photoshop-Lösung für Bildbearbeitung und Datenreduktion. Andere Varianten sind aufwändiger. Ärgerlich finde ich zum Beispiel, dass die Bildverarbeitung in Lightroom zwar noch den Export von kleineren Bildmaßen erlaubt. Aber das 1000-Pixel-Bild hat dann immer noch 500 KB und ich muss mit Photoshop einen weiteren Verarbeitungsschritt machen. Das gilt auch für Snapseed.

Hinzu kommt, dass man für Website, Facebook, Pinterest, Instagram jeweils andere Bildmaße und geringe Bilddaten braucht. Um seine Bilder optimal zu präsentieren brauchts also neben dem Aufwand fürs Fotografieren noch einiges an Nachbearbeitung.