Lavaliermikrofone anbringen

Lavaliermikrofone anbringen: Je kleiner und unauffälliger, desto besser.

Lavaliermikrofone anbringen: Je kleiner und unauffälliger, desto besser.


Lavaliermikrofone sind die wohl beste Lösung für guten Ton. Sie haben naturgemäß den kürzesten Abstand zum Sprecher / zur Sprecherin. Sie übertragen wenig Umgebungsgeräusche und sie liefern qualitativ auch schon bei einem niedrigen Preis gute bis sehr gute Qualität. Nach der ersten Begeisterung setzt bei Videofilmern aber oft in einem Punkt Ernüchterung ein. Die kleinen Mikrofone sind immer im Bild, lassen sich nicht verbergen und passen nicht immer ins Outfit.

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Neues Audio-Gerät für Video-Vertonung: Der Zoom H1

Zoom H1Es war schon seit einiger Zeit angekündigt, nun ist es da und es wurde wohl auch schon getestet: Der Zoom H-1 Handy Recorder ergänzt die Reihe seiner größeren Kollegen Zoom H2 und Zoom H4N, die oft und gerne zusammen mit HDSLR-Kameras (also Spiegelreflexkameras, die für HD-Video-Aufnahmen geeignet sind) eingesetzt werden.

Bei meiner Canon 550D gibt es noch den kleinen Haken, dass sie nur einen Mono-Eingang besitzt. Aber im Gegensatz zu einem „echten“Video-Mikrofon, das oben auf der Kamera auf den Blitzschuh montiert wird, ist das wohl eher ein Gerät, das solo zum Einsatz kommt (oder mit einem Lavalier-Mikrofon) und dessen Daten nachher mit den Video-Clips synchronisiert werden.

Getestet hat es wohl bereits von Roman Mischel, der – wie immer – recht konkret berichtet und nützliche Tipps gibt (r73.net |€“ Weblog über Videojournalismus » Der Zoom H1). Das größte Manko in meinen Augen ist, dass es wohl bereits Griffgeräusche mitaufzeichnet. Das größte Plus ist sicher die Handlichkeit und der Preis von knapp 100 Euro.

Das dämpft meine Euphorie etwas, so dass ich wohl (vorerst) bei meiner derzeitigen Praxis bleiben und ein Olympus WS-300M einsetze, wahlweise mit einem guten externen Mikrofon (Sony) oder einem kleinen Lavalier-Mikrofon.

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