Themen finden für Blog und Unternehmens-Website

Themen finden - und vor allem festhalten und einplanen

Themen finden – und vor allem festhalten und einplanen

Themen finden für regelmäßige Artikel im Blog sind knifflig. Diese Artikel sind wichtig. Überall haben wir es gelesen, uns in den Kalender geschrieben und auch mal eine Stunde dafür frei gehalten. Regelmäßige interessante Artikel im eigenen Blog, der Webseite und vielleicht auch in den Sozialen Medien, das bedeutet auch mehr Leser, das leuchtet uns ein. Und jedes Mal wenn wir dann dran denken: Keine Idee. Wir machen das die anderen, dass die ständig neue Ideen haben und die auch noch brilliant umsetzen?

Themenfinder und Ratgeber

Auch dazu gibt es (wie zu allen Themen) reichlich Futter im Netz. Meistens die Anleitungen eher einfach gestrickt. Da gibt es 1000 Themenvorschläge, die man nur noch den eigenen Ideen entsprechend umformulieren muss. Aufmerksamkeit erregend sollen sie sien, suchmaschinenfreundlich formuliert, einzigartig. Und wenn wir dann so eine Überschrift gefunden haben, brauchen wir ja nur noch loszulegen. Oder?

In der Praxis sind die Themenvorschläge so universell wie unbrauchbar. Und sie beheben auch kaum das Problem, dass ich gerade dann keine passende Idee habe, wenn ich eine brauche.

Ideen muss man sammeln

Auch wenn das Klischee des vor Ideen übersprudelnden Genius verlockend ist: eine Tasse Hipster-Kaffee und das neueste Macbook helfen uns nicht weiter. der Kopf ist so leer wie zuvor. Und die Idee, Ideen zu sammeln, kommt einem ja erst, wenn man dringend eine Idee braucht. Aber andere schaffen das ja auch, zum Beispiel Journalisten. wie machen die das?

Journalisten-Tricks

Dass einige aus der schreibenden Zunft auch nicht wirkliche Größen bei der Idee- und Themenfindung sind, beweist uns jeden Tag der Blick in die Tageszeitung. Natürlich werden die Seiten dort jeden Tag gefüllt, wäre ja auch peinlich. Aus meinem Redaktions-Alltag in früheren Jahren weiß ich nicht nur, dass da manchmal arg getrickst werden musste, um die Seiten zu füllen. Es war immer einfacher, Gemeinderatsberichte und zugeschickte Artikel zu veröffentlichen, als selbst Themen zu finden, aufzugreifen – und dann vielleicht auch selbst den Kopf dafür hinzuhalten. Und es gibt auch bei Journalisten Themenverwalter und Themenfinder.

Was ist mein Faible?

Die Themen, das lernt man als Lokaljournalist, liegen auf der Straße. Man muss sie nur finden, entdecken, den interessanten Kern herausschälen und lustvoll präsentieren. Und das gilt nicht nur für Journalisten. Die meisten Menschen, die Blogs und Webseiten betreuen haben ein Faible. Sie haben Ihr Lieblingsthema, ihre Profession und eine Geschichte, die sie dahin gebracht, wo sie heute sind. Das Problem ist oft der Filter im Kopf, der sagt: Das interessiert außer Dir doch niemanden. Oder: Das haben doch andere schon aufgegriffen.

Beides trifft mit Sicherheit für so ziemlich jedes Thema zu. Der Kniff liegt darin, diese Dinge aus meinem Alltag, meinem Hobby, meiner Profession, so zu schildern, dass sie lesenswert werden. Also so, dass sie den Lesern einen Erkenntnisgewinn bringen, eine konkrete Information. Und wenn Sie dann noch anschaulich geschrieben und unterhaltend sind, dann finden diese Artikel auch ihre Leser. (Über Suchmaschinen, Anzeigen, Reichweite etc. sollten wir an anderer Stelle sprechen. Denn ohne gute Inhalte bringt auch die Technik nichts, die meine Inhalte an möglichst viele Menschen verteilen soll.)

Ideen festhalten

Das Problem ist also weniger, Ideen und Themen zu finden, als sie auch wirklich einzusammeln. Vorhin zum Beispiel bin ich auf einen Artikel über einen jungen Metzger in der „Welt” gestoßen. Und habe mich unsäglich darüber geärgert. Dort wird der Name genannt, der Name seines Blogs – aber all die zahlreichen Links in diesem Artikel führen nur zu anderen Artikeln der „Welt”. Kein einziger Link führt zu einer Seite von Jack Matusek, seinem Blog, seiner Pinterest-Seite etc. Wie peinlich. Und: wie unverschämt.

Da führt die Formulierung „Er trägt einen Cowboyhut, lange braune Haare,…” – richtig: Zu einem Welt-Artikel über Haare. Weitere Links zu interessanten Themenangeboten der Welt? Filme, Fleisch, Rindfleisch, New York, etc.

Das Beispiel ist in zweierlei Hinsicht interessant: Ersten bin ich für testschmecker.de immer auf der Suche nach Food-Themen. Und eine Anregungen aus diesem Beispiel wäre, wie man hierzulande mit dem blutigen Thema Fleisch umgeht (und nicht der blogging butcher). Und zweitens finde ich den Umgang mit Quellen bei vielen Bloggern schon grenzwertig (vor allem, wenn es direkt oder indirekt um Werbung geht.) Wie aber eine Zeitung Themen nur aufgreift und verlinkt, um die eigenen Inhalte zu propagieren, finde ich auch ein wichtiges Thema. (Ja, ganz richtig: Es gibt hier – aus Gründen – ausnahmsweise keinen Link zu dem Artikel, auf den ich mich beziehe.)

Plan und Idee

Wer Themen sucht, der findet jeden Tag Dutzende Anregungen in den Blogs, die er liest, in Zeitungsberichten und im Fernsehen, in der Nachbarschaft oder im Geschäftsleben. Es geht nur darum sie erstens festzuhalten (Papier und Bleistift sind eine ziemlich bewährte Methode, auch wenn es dafür zweifellos hunderte von Apps gibt). Und man sollte sie, solange die Eindrücke noch frisch sind, auch in zwei, drei Sätzen formulieren und in einen Plan einbringen (über Redaktionskalender und Themenpläne gibt es hier einiges zu lesen).

Fazit

Im Zweifelsfall finden Sie heute mal besser kein Thema. Anstatt sich zum nächsten Veröffentlichungstermin für einen Artikel durchzuhangeln, schreiben Sie nicht, sammeln Sie. Schauen Sie in 10 Blogs, die Sie gerne lesen, blättern Sie Zeitungen und Zeitschriften durch, durchkämmen Sie Ihren Browserverlauf (oder den Suchmaschinen- oder Youtube-Verlauf) und lassen Sie nochmal Revue passieren, wofür Sie sich in den letzten Tagen und Wochen interessiert haben. Dieses Mal betrachten Sie die Ergebnisse aber mit Blick auf Themen, die Sie daraus entwickeln könnten. Im Prinzip geht Themenfindung zurück auf unsere frühesten Instinkte: Jagen und Sammeln.

Schreiben – jeden Tag!?

Schreiben kann eine Herausforderung sein. Aber auch viel Spass machen, wenn es rund läuft.

Schreiben kann eine Herausforderung sein. Aber auch viel Spass machen, wenn es rund läuft.

Schreiben kann Lust sein – oder Last. Egal ob man jetzt einmal pro Woche in die Tasten haut oder jeden Tag. Manchmal fließen einem die Formulierungen nur so in den Mac (so soll es sein) und man strukturiert erst im Nachhinein, was man da alles produziert hat. Aber zu manchen Themen, Anlässen oder Terminen fällt einem Partout nichts ein, was man für würdig hält, zu Papier gebracht zu werden. Mit ein paar Tipps überwindet man diese Schwelle oftmals leichter.

Themen finden

Ich habe bei der Tageszeitung als Freier Journalist angefangen. Später habe ich Redaktionsvertretungen gemacht, auch Allein-Vertretungen. Das bedeutet auch, dass man mitten im Sommerloch alleine in der Redaktion sitzt und nicht weiß, wie man für die morgige Ausgabe eine Seite füllen soll. Natürlich gibts diese Flaute, das stimmt. Aber dass nichts passiert, was von Interesse wäre, stimmt eben nicht.

Bis heute geht es mir so, das ich in Gesprächen mit Kunden immer eine Antwort habe, wenn es heißt: „Wir wissen nicht, was wir auf der Website / Facebook-Seite / im Newsletter schreiben könnten. Die rüde Antwort wäre: Sie haben den falschen Job, wenn Sie nur Dinge tun, die wirklich niemanden interessieren. Die behutsamere, pädagogisch richtige Antwort lautet: Natürlich gibt es interessante Themen in Ihrem Themenbereich. Man muss sie nicht einmal finden, denn sie sind schon da. Man muss sie nur entdecken und bewerten.

Der Filter

Meistens liegt das Hauptproblem der Themenfindung im Filter: Man blendet bei der Suche alles aus, was einem aus eigener Sicht unwesentlich und langweilig erscheint. Das sind große Teile des Alltags. Ein Beispiel.

Nun gehören zu meinen Kunden auch Winzer und ich weiß aus Erfahrung, wie neugierig Weintrinker und Kunden auf den Alltag des Winzers sind. Was macht er da genau? Und warum? Im Prinzip wissen die meisten Menschen, wie Wein gemacht wird. Aber eben nur im Prinzip. Dabei sind da ganz faszinierende Themen dabei. Man muss nur, in diesem Beispiel als Winzer, einmal die Perspektive wechseln. Was fragen meine Besucher, wofür interessieren sie sich. Und das Thema ist nicht erschöpft, wenn man zum Beispiel ein Jahr lang seine Praxis beschrieben hätte (was wohl niemand schafft.)

Ideen sammeln

In lichten Momenten erkennt man selbst genau, was andere interessieren könnte. Aber in dem Moment, wo ich an einem Sonntagabend einen Newsletter verfassen soll oder einen Blogpost, will mir nichts einfallen. Das ist der Moment, wo diese alberne Liste endlich ihre Berechtigung erfährt, die seit Wochen herumliegt. Mit gesammelten Stichworten und Ideen. Gut, die Hälfte davon verwirft man nach erstem Draufschauen wieder. Aber es bleiben noch genügend Einfälle und Inspirationen übrig.

Ich liebe Listen und wahrscheinlich produziere ich mehr handschriftlichen Papiermüll, als nötig. Aber letztlich hat das gute alte Stück Papier noch immer seine Berechtigung. Keine App, die man erst starten muss, wenn man eine Idee hat. Nur Stift und Papier.

Anregungen sammeln

Natürlich ist niemand perfekt. Und niemand sammelt dauernd Material, das er später mal verwenden könnte. Es gibt auch Lücken. Große Lücken. Und dann kann man ja immer noch schauen, was andere machen. Aber nie, nie, nie, um etwas zu kopieren. Auch nicht mit Abwandlungen oder kreativen Verschönerungen.

Aber wer heute ein Blog betreibt, der weiß auf Anhieb mindestens 10 andere Blogs in seinem Themenbereich. Zu schauen, was die anderen machen und wie sie es machen, ist nie verkehrt. Im Gegenteil. Manchmal lernt man dadurch mehr, als aus der eigenen Praxis. Aber wenn einem etwas gefällt, dann ist der nächste Schritt sinnvollerweise auch zu schauen, was daran gut ist. Warum mich das anspricht. Und was ein eigenes Thema wäre.

Auch solche Sachen wollen gesammelt sein. Merken kann sich das bei der heutigen Datenflut kein Mensch mehr. Schriftliche Notizen sind dafür auch gut, aber nicht so praktikabel. Für digitales eignet sich dann doch eher der Computer. Man kann Beiträge im Netz mit dem WordPress-Kürzel als Entwurf im eigenen Blog speichern (nicht den ganzen Text, nur den Link zum Artikel). Mann kann sich ebenfalls über den Browser einen Artikel als Link auf das eigene Email-Konto schicken lassen, dann hat man dort ein kleines Archiv. Oder man nutzt Dienste wie Evernote, Buffer, Pinterest oder eine der Read-Later-Apps.

Mein Fazit

Wie alle kreativen Arbeiten lebt auch das Schreiben von Anregungen. Dass man diese dann sucht, findet und in eigene Projekte umsetzt, wenn man sie ganz dringend braucht, ist schwierig. Sammeln hilft. Jeder Künstler hat Dinge, die ihn inspirieren, beschäftigt sich mit Kunst und mit dem, was andere Künstler so machen. Wer in einem anderen Bereich, vielleicht auch handwerklich, tätig ist, sollte dieses Interesse ebenfalls aufbringen.

 

Blogposts schreiben: bessere Inhalte zahlen sich aus

Blogposts schreiben: auch das Schreiben und Korrekturlesen auf Papier ist wichtig.

Blogposts schreiben: auch das Schreiben und Korrekturlesen auf Papier ist wichtig.

Wer ein Blog hat, der kennt die Freude am Schreiben: etwas Neues verfassen, sich der Welt mitteilen. Mal sachlich, mal unterhaltsam, immer informativ. Deswegen hat man ja ein Blog, weil man etwas zu sagen hat. Die Kehrseite: Es kann eine ganz schöne Last sein, immer wieder etwas Neues zu verfassen. Ideen suchen, ausformulieren, einen Text strukturieren, überarbeiten und korrigieren – bis man dann endlich auf den Knopf „Veröffentlichen” klicken darf. Was hilft, diese Aufgabe des Schreibens immer wieder lustvoll anzugehen und erfolgreich zu beenden?

Blogposts schreiben über das, was man kennt

Es ist wie in jedem Gespräch: Sobald man auf sicherem Terrain ist und über Dinge spricht, mit denen man sich wirklich auskennt, formuliert man viel sicherer. Die Idee sprudeln, die Sätze bilden fast von alleine die richtige Reihenfolge. Das ist die Basis für gutes Schreiben. Das Sahnehäubchen sind dann diejenigen Elemente, die die Sache aufwerten: vielleicht lustige Formulierungen, manchmal auch flapsige Kommentare, persönliche Erfahrungen.

Sobald die Basis fehlt, die eigene Erfahrung mit dem Thema, das Grundwissen, wird es schwierig. Natürlich kann man ähnlich wie in einem Referat Sachen recherchieren, sich Neues aneignen und verarbeiten und das Ganze schließlich zu einem lesenswerten, informativen Text verarbeiten.

Als Grundlage für ein Blog taugt diese Herangehensweise nur bedingt. Für eine Hausarbeit, ein Exposé mag das angehen. Aber es liest sich wahrscheinlich nicht so locker, wie sich das viele Leser von einem Blog wünschen. Und es ist auf Dauer doch sehr anstrengend und zeitraubend.

Vom Entwurf zum Artikel

Wer wenig Routine mit dem Schreiben hat, der tut gut daran, sich eine kurze Skizze zu machen: Aufhänger, Einstieg ins Thema, die Hauptpunkte und schließlich ein Resümée oder ein Abschluss. Das ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt, und wenn das Ideen finden schon langwierig ist, dann schenkt man sich den gerne. Aber die Leser erwarten (zu Recht), dass man sein Anliegen vorher strukturiert hat und das Thema auf den Punkt bringt.

Natürlich gibts auch Blogs, da dreht sich alles eher um Befindlichkeiten. Und wer die gleiche Wellenlänge hat wie der Autor, der fühlt sich auch hier auf Anhieb wohl. Nach meiner Erfahrung wünschen sich aber die meisten Menschen konkrete Informationen.

Über den Tellerrand schauen

Es ist immer hilfreich zu sehen, was die anderen machen. Und wie sie es machen. Das gilt nicht nur für das Stadium vor dem Schreiben, die Ideen-Findung. Auch hier geht es nicht darum, etwas zu kopieren, einen Stil zu imitieren. Aber wer sich seine Lieblings-Blogs vornimmt, der kann schnell ein paar Elemente erkennen, die einem sympathisch sind. Es ist nicht immer nur die gelungene Mischung aus Unterhaltung und Information, auch wenn die ganz wichtig ist.

Es sind oftmals Kleinigkeiten: Wie formuliert jemand? Welchen Hintergrund hat er, um über ein bestimmtes Thema zu schreiben? Und lässt er auch was Persönliches erkennen? Es gibt nur wenige Vorbilder, die man einfach WOW findet, ohne sagen zu können, was so toll daran ist.

Redaktionskalender, Blogpost-Ideen und eine Skizze der Artikelstruktur gehen am besten auf Papier.

Redaktionskalender, Blogpost-Ideen und eine Skizze der Artikelstruktur gehen am besten auf Papier.

Schreib mal wieder – von Hand

Schreiben am Computer hat so unendlich viele Vorteile, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Wenig bekannt sind einige Nachteile, die einem oft nicht bewusst werden. Mir fällt es einfacher, Fehler zu entdecken, wenn ich einen Text ausgedruckt vor mir liegen habe. Und ich finde es auch einfacher, einen gedruckten text umstrukturieren: Diesen Abschnitt nach unten, diesen in die Mitte, dann noch ein paar Übergänge neu machen. Und schon liest sich das viel schlüssiger und flüssiger.

Überhaupt hat analoges Arbeiten bei mir noch einen hohen Stellenwert: Ideen zu Papier bringen ist wichtig, die wichtigsten Notizen werden noch immer auf Papier festgehalten und auch für einen Redaktionskalender nutze ich zumindest teilweise noch Papier und Pilot-Stifte.

Suchmaschinen kurz ausblenden

Ich weiß, das ist ein unpopulärer Rat: Wir alle haben die Arbeitsweise der Suchmaschinen schnell verinnerlicht. Und wir sind auf sie angewiesen. Dehalb liest man öfters den Rat, von Beginn „suchmaschinengerecht zu schreiben und zu strukturieren. 99,9% unserer Leser sind aber Menschen und nicht Maschinen. Und die legen anderen Kriterien an. Deswegen schreibe ich zuerst so, wie ich mein Thema jemandem erzählen würde.

Erst danach bringe ich den Text auch mit Hilfe von einem SEO-Plugin (Yoast) in eine suchmaschinenfreundliche Form – so weit ich das für nötig halte. Wenn mein Plugin an meinen Formulieren rummeckert, verweise ich es auf seinen Platz. Es darf mir gerne helfen, aber es wird mir nicht vorschreiben, wie ich zu formulieren habe.

Fazit

Ein paar Tipps helfen und Anregungen und Hilfestellung von schreibenden Kollegen findet man zuhauf. Am meisten wirkt Routine: viel schreiben gibt Sicherheit und verbessert – mit einigen Kontrollen – die Sicherheit und die Ergebnisse.

Vimeo-Pluspunkte: Neuer Feed und praktische Tipps

vimeo

Nachdem ich mich neulich noch darüber geklagt hatte, dass meine einst favorisierte Video-Plattform Vimeo etwas an Attraktivität eingebüßt hat, muss ich nun fairerweise meinen Eindruck etwas korrigieren.

Erstens wurden die Feeds wohl umgestellt. Ich will nicht das zu oft beschworene Stichwort Algorithmus bemühen, aber sowohl mein persönlicher Feed, also Neuigkeiten von den Seiten, denen ich folge, als auch die ehemalige Rubrik ”Entdecken” wurden gefühlt entrümpelt. (Die Rubrik „Entdecken“ heißt jetzt übrigens „Erfährt zur Zeit viel Aufmerksamkeit“ und sprengt damit fast die Navigationsleiste.) Die Zahl der sehr alten Beiträge dort ist spürbar zurückgegangen, ich sehe neuere und „„passendere” Beiträge.

Zweitens hat das Vimeo-Blog zunehmend interessante grundlegende Artikel veröffentlicht in letzter Zeit. Zum Beispiel Video file formats 101: containing, decoding, & compressing auf Vimeo oder Camera considerations: resolution, sensor size, & lenses auf Vimeo. Hilfreiche Artikel für das Grundwissen. Wers genauer wissen will, kann recherchieren, aber damit kommt man erst einmal hin.

Das WordPress-Plugin Storyform hübscht WordPress-Artikel auf

NYT Snow Fall

]NYT-Artikel Snow Fall – sozusagen ein Musterbeispiel für gut gestalete Magazin-Artikel im Netz]

Die Website t3n hat das WordPress-Plugin Storyform getestet – und für gut befunden: Multimediale Geschichten mit Storyform erzählen: Das WordPress-Plugin im Kurztest und Screencast. Zur Erinnerung: solche Erzählformen wie die des Multimedia-Artikels Snow Fall bei der New York Times ließen sich damit realisieren, wenn man das wollte.

Da ich etliche Blogs verfolge (um nicht zu sagen verschlinge) ist mir die geradlinige Form mit gut lesebarem Text und schönen Bilder eigentlich die liebste. Die Website Freunde von Freunden macht das ganz gut.

Das erwähnte Plugin hatte ich vorher schon gefunden, hatte aber Befürchtungen, dass es nicht mit jedem Layout funktioniert. Außerdem ist es ein Unterschied, ob man später irgendwann mal mit dem Layout Schrift und Bildgröße ändert, oder gleich von einem ganz speziellen Layout wieder zu einem anderen wechseln muss. Aber die Tester scheinen mit der KOmpabilität zu den gängigen Themes keine Probleme entdeckt zu haben.

Im Artikel eingebunden ist ein Video, das die Möglichkeiten des Plugins ganz gut aufzeigt. Etwas Bauchgrimmen bereitet jedem Blogger mit einer eigenen WordPress-Installation die Sache mit der Auslagerung:

„Problematischer ist es allerdings, dass eure Templates und der zugrundeliegende JavaScript-Code jeweils von Storyform geladen werden und nicht auf eurem Server liegen. Sollte der Anbieter Probleme haben, könnte das auch negative Folgen für eure Website mit sich bringen.”

Das ist für etliche Plugins und Statistik-Dienste ja das Killer-Kriterium, dass man auf fremde Server angewiesen ist.

Die kostenlose Version kann man wohl nur auf nur einer Website mit maximal 1.000 Seitenaufrufe pro Monat. Aber die genannten Tarife zwischen 9 und 29 Dollar monatlich schrecken wohl kaum Nutzer ab, denn bei mehreren Blogs oder höheren Zugriffszahlen wird das wohl auch professionell / gewerblich genutzt.