Kamera-Fernsteuerung – mit Apps oder Zubehör

Kamera-Fernsteuerung - mit App die wohl bequemste und sicherste Lösung zum Beispiel für Selfies.

Kamera-Fernsteuerung – mit App die wohl bequemste und sicherste Lösung zum Beispiel für Selfies.

Eine Kamera fernzusteuern ist in vielen Situationen sehr hilfreich. Zum Beispiel ist diese erschütterungsfreie Auslösung bei allen längeren Belichtungszeiten ein „Lebensretter”. Aber auch für Gruppenfotos und Selfies erhöhen sich die Aufnahme- und Gestaltungsmöglichkeiten ganz deutlich. Die meisten modernen Kameras sind für diese Fernsteuerung bereits vorbereitet, andere lassen sich leicht und preiswert nachrüsten. Bevorzugt eingesetzt wird die Kamera-Fernsteuerung von allen, die sich selbst in Fotos und Videos festhalten wollen, weil zum Beispiel fremde Hilfe gerade nicht verfügbar ist.

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Langzeitbelichtungen mit dem iPhone

Langzeitbelichtungen mit dem iPhone: einfach und effektiv.

Langzeitbelichtungen mit dem iPhone: einfach und effektiv.

Langzeitbelichtungen erfreuen sich unter Fotografen großer Beliebtheit. Kaum ein Instagram-Feed, der ohne Bilder von Wasserfällen mit Langzeitbelichtung auskommt oder von nächtlichen Straßen mit verwischten Scheinwerfer-Lichtern (Lighttrails). Aber noch immer gibt es viele iPhone-Besitzer, die nicht alle Möglichkeiten ihrer Kameras ausgekundschaftet haben. Im Zweifelsfall greifen sie dann doch auf eine DSLR zurück. Hier gebe ich Dir drei Tipps, wie Du Langzeitbelichtungen mit jedem iPhone gut hinbekommst.

Das Smartphone bietet viele Möglichkeiten, ggf. auch den Schutz vor verwackelten Bildern. Für „richtige” Langzeitbelichtungen brauchts aber immer ein Stativ mit einer Smartphone-Halterung. Ich habe immer ein Mini-Stativ von Joby dabei, manchmal auch das etwas schwerere von Manfrotto (Pixi).  Diese Halterung fürs iPhone braucht zusammen geklappt wenig Platz und passt gut auf das kleinste und leichteste Stativ. Wenn es etwas stabiler sein soll, verwende ich diese Halterung oder diese. Damit bist Du auch bestens ausgestattet für Timelapse-Aufnahmen.

Langzeitbelichtungen mit der Kamera-App

Langzeitbelichtungen, das kann die vorinstallierte App von Apple auch. Allerdings musst Du hier einen kleinen Umweg gehen, weil Du nicht direkt eine lange Belichtungszeit wie 10 Sekunden einstellen kannst. Du aktivierst in  der Kamera-App das kreisrunde Symbol für eine Live-Photo. Auch dazu solltest Du die Kamera auf einem Stativ befestigen. Wenn Dir das (wie beim Joby) etwas zu wackelig erscheint, kannst Du das Live-Bild auch mit dem Selbstauslöser kombinieren. Oder Du verwendest einen billigen Bluetooth-Fernauslöser benutzen.

Die Umwandlung der kurzen Drei-Sekunden-Video-Clips (denn nichts anderes verbirgt sich hinter den Live-Photos) geschieht, wenn Du das Bild in den gespeicherten Bildern aufrufst. Du darfst nicht auf ‚Bearbeiten‘ klicken, sondern das Bild nach oben wischen. Dann erscheinen darunter drei Möglichkeiten der Weiter-Bearbeitung. Das Mittel der Wahl heißt „Langzeitbelichtung”. Damit entsteht der gewünschte Effekt und das Bild ist damit in dieser Form in der Foto-App gespeichert.

Nachteil dieser Methode: Richtig lange Belichtungen (lange Lichtstreifen auf einer nächtlichen Straße) und die damit verbundenen Effekte funktionieren damit nicht. Für fließendes Wasser wie an an einem Wasserfall reicht das aber durchaus.

Slow Shutter

Natürlich gibts für fast alles die passende App, auch für Langzeitbelichtungen. Slow Shutter Cam kostet derzeit 2,29 € und macht genau das, was sie soll. Darüberhinaus ist sie eine clevere kleine Foto-App, mit der man zum Beispiel Fokus- und Belichtungspunkt trennen kann, einen Selbstauslöser programmieren kann oder Intervalle bestimmen kann für die Auslösung.

Auch nach dem Verwendungszweck der Langzeitbelichtung fragt die App: Bewegungs-Unschärfe, Light-Trails oder Low Light mit (Rauschreduzierung). Merke Dir die Belichtungsdauer, denn eine Anzeige dafür gibt es beim Auslösen nicht. Du musst einfach abwarten, bis nach der Aufnahme unten das Menü zum Speichern oder Bearbeiten erscheint, dann ist die Aufnahme beendet.

Camera+

Und schließlich kann auch eine der Universal-Kamera-Apps, die ich hier schon vorgestellt habe, prima mit Langzeitbelichtungen umgehen. In Camera+ (Preis derzeit 3,49 €) erscheint unten im Aufnahme-Fenster eine Angabe von Belichtungszeit und ISO-Wert. Die Blende kannst Du übrigens niemals verändern beim iPhone, auch nicht mit einer App. Dort tippst Du drauf und kannst dann die Belichtungszeit fast beliebig verändern bis 30 Sekunden). Während der Aufnahme wird die Belichtungszeit sichtbar heruntergezählt.

Dieses Feature und die angenehmen anderen Dienste wie Trennung von Fokus- und Belichtungspunkt oder die Wasserwaage für horizontale / vertikale Ausrichtung machen diese App zur wohl komfortabelsten Lösung für Langzeit-Belichtungen.

Spannende Foto-Exkursionen mit Erfolgserlebnis

Mein Fazit: Die Lösung mit der installierten Kamera-App ist für erste Experimente ganz ok. Du musst auf jeden Fall mindestens ein Mini-Stativ dabei haben und eine Smartphone-Halterung, dann kannst Du das schon bei Deinem nächsten Trip ausprobieren.

Richtig Spass macht das Unternehmen Langzeit-Belichtungen mit den beiden vorgestellten Apps (es gibt sicher noch mehr). Wenn Du dann noch ein nicht ganz so kleines Reise-Stativ dabei hast (bei mir ist es das Rollei C5i Carbon), dann kannst Du alles ziemlich perfekt einstellen. Die Ergebnisse sind verwacklungsfrei und die Bildqualität ist gut und reicht nicht nur für die Webseite und Deine Social Media Profile.

Schöner Nebeneffekt: Mit der oben beschriebenen Ausrüstung bist Du auch bestens ausgestattet für Timelapse-Aufnahmen.

 

Löscht Apple Music Daten von der Festplatte?

imusic

Jeder mit einem Apple-Gerät liebäugelt wohl seit Jahresanfang mit einem Probe-Abo von iMusic. In jüngerer Zeit gab es Berichte darüber, dass Apple angeblich Musik ungefragt von der Festplatte löscht. Und wie das so ist, wenn man ein Thema im Internet verfolgt: Es gibt immer mehrere Darstellungen und Meinungen.

Hier ist zum Beispiel ein Artikel mit schweren Vorwürfen gegen Apple: Apple Stole My Music. No, Seriously. | vellumatlanta.

Hier dagegen wird behauptet: Ja, man kann das löschen. Aber Apple mache das nicht ungefragt: No, Apple Music is not deleting tracks off your hard drive — unless you tell it to | iMore.

Wenn man sich selbst ein Bild machen will oder meint, man braucht iMuisc, dann bleibt wohl eine Methode übrig: Alle Daten so (!) sichern, dass man nachher seine iTunes-Musikbibliothek wieder richtig herstellen kann. Und dann selbst ausprobieren. Wenn ich das richtig verstehe, dann taucht im Verlauf der Installation wohl schon die Frage auf, ob man seine alten Daten löschen möchte. Wohl eher nicht.

Wer noch unsicher ist, wie man seine Musik-Bibliothek richtig sichert, der findet im Netz viele Anleitungen, zum Beispiel auch hier: How to back up your iTunes library | iMore.

Nachtrag: Auch die Website 9to5 Mac greift das Thema kritisch auf: http://9to5mac.com/2016/05/06/apple-music-deletes-music/ Und die Website gilt, wie man schon am Namen merkt, nicht gerade als apple-kritisch…

HTML Email templates

Email-Templates

Email-Templates sind eine feine Sache. Ich bin zwar noch immer Anhänger der reinen und unbelasteten Textmail, ohne Formatierungen oder sonstigen Schnickschnack. Aber zu manchen Anlässen will man seine Botschaften doch etwas schmucker präsentieren. Und damit keine falschen Schlüsse aufkommen: Am besten man lässt die Finger weg von den Formatierungsknöpfen des Email-Programms. Was dabei rauskommt sieht im eigenen Programm schon erschreckend aus, in anderen Mailprogrammen wirds meistens nicht besser.

Templates für Emailprogramme sind relativ preiswert zu haben, allerdings muss man darauf achten, in welchen Maß man diese selbst verändern kann. Und in welchen Emailprogrammen sie funktionieren. Bei Apples Mail ist die Auswahl nicht so riesig.

Dieser Anbieter hat ein paar schöne Variationen im Angebot: HTML Email templates Marketplace – Stamplia. Nach Möglichkeit sollte man heute gleich nach responsiven Templates Ausschau halten, die auch auf Handy-Monitoren gut aussehen.

Weitere Quellen zum Suchen sind der schier unerschöpfliche Envato Marktplatz, aber auch die Firma Equinux hat Angebote, die von fertigen Templates bis zum Mac-Programm reichen.

Übertreiben sollte man es meiner Meinung nach nicht: Rechnungen gibts bei mir noch immer als einfaches PDF, das sich leicht abspeichern und wiederfinden lässt. Templates setze ich nur für besondere Aktionen ein und für Newsletter.

xtme: aktuelle und gut gepflegte eBook-Website

xtme - Ebook-Website

Wer einen eBook-Reader hat oder seine Bücher auf dem iPad liest, der ist immer auf der Suche nach „frischer Ware” – am besten auch Sonderangebote, denn das vergänglichen Produkt eBook kann man ja nicht weiter verkaufen oder verschenken.

Schon alleine wegen der Suche nach günstigen Angeboten lohnt sich ein Besuch bei xtme: gute eBooks › günstig, gut und kostenlos – täglich aktuell!. Dort gibt es nämlich auch die Rubriken Kindle Gratis, Tolino Gratis, Apple Gratis. Angesehen davon ist das mal eine Buchseite, die täglich neue Posts aufzuweisen hat.

Der Autor Johannes Zum Winkel schreibt:

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Perlen aus dem täglichen Angebot zu fischen. Ich sehe mir die Rezensionen an, blättere selbst in das Buch und beginne zu lesen. Je schwerer mir das Aufhören fällt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ich dieses Buch hier präsentiere.