Microadventures von Alastair Humphreys

microadventuresMicroadventures Microadventures von Alastair Humphreys ist das richtige Buch für die Sommerzeit. Für lang gehegte Wünsche nach Exkursionen, Day-Trips, Abenteuern. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder per Kanu.

Viele haben eine lange Liste von Outdoor-Aktivitäten, quasi als Wunschzettel: Man könnte mal… Meistens ist das relativ unspezifisch und oft genug wird aus solchen vagen Planen ja denn auch nichts: Es hat sich nicht ergeben.

Alastair Humphreys Mission ist, genau das Herangehen an solche kleinen Abenteuer zu predigen. Dafür nennt er so viele Beispiele und Variationen (die freilich zunächst auf sein Heimatland England bezogen sind), dass man unweigerlich nach dem zehnten Kapitel schon mal zum Stift greift und festhält, wo es hingehen könnte.

Die englische Sprache ist für die meisten Leser sicher kein Hindernis. Auch dass fast alle geschilderten Beispiele in England angesiedelt sind, stoppt die Leselust und den Wunsch einzusteigen, nicht: Zwar kommt man hierzulande nicht immer in kürzester Zeit ins Grüne und Blaue und schon gar nicht immer in zwei Stunden ans Meer. Aber die Naherholungsgebiete zwischen Schwarzwald und Sylt sind den meisten Outdoor-Begeisterten ja halbwegs bekannt und man braucht nicht lange, um die Mikro-Abenteuer auf hiesige Verhältnbisse zu übertragen: Das Feierabend-Abenteuer, bei dem es abends raus aus der Stadt geht und nach einer Übernachtung im Freien am nächsten Morgen wieder direkt zur Arbeit. Oder die typischen Outdoor-Herausforderungen, wie zum Beispiel ein Gebirge zu überqueren, einen Fluss entlang zu wandern oder einen Berg zu übersteigen – am liebsten immer auch gleich mit einer Übernachtung im Zeit (was bei uns leider nicht erlaubt ist) oder im Schlafsack im Freien.

Humphreys geht mit soviel Begeisterung und Überzeugungskraft zur Sache, dass er es in England schon zu einiger Bekanntheit gebracht hat. er bestreitet seinen Lebensunterhalt wohl mittlerweile auch damit, andere an diese Mikro-Abenteuer heranzuführen und zu begleiten. Auch auf Youtube hat er eine große Anhängerschar. (In einem früheren Beitrag habe ich hier auch schon mal seine Videos vorgestellt.)

Letztlich ist es mit dem gut bebilderten und ansprechend geschriebenen Buch mit vielen Tipps wohl so, wie mit Kochbüchern und anderen Anleitungen: Sie sind kein Garant dafür, dass man selbst loslegt. Aber mit jeder Lektüre wächst die Lust darauf, sinkt die Hemmschwelle. Und weil das Buch nicht auf Regionen und konkrete Touren festgelegt ist, ist es sicher eine lohnende Anschaffung für all diejenigen, die immer mal wieder einen Anreiz brauchen, nach neuen Ideen und Anregungen suchen, um aktiv zu werden.

Im Übrigen kann man an dem Autor zwar allerlei herumkritteln (einige Wiederholungen, manchmal etwas zu viel missionarischer Eifer und Begeisterung), eins aber nicht: Ein Ausrüstungs-Freak ist er nicht. Logischerweise setzt er viel mehr und bessere Ausrüstung ein, als jeder Durchschnitts-Outdoor-Anhänger. Aber er hält die Schwelle bewusst gering und betont immer wieder, dass man mit minimalen Mitteln fast jederzeit einsteigen kann, auch am Feierabend und am nächsten Wochenende. Im hinteren Teil des Buches gibt es Ausrüstungstipps und andere Ratschläge, auch mehr Infos zu englischen Regionen, die sich gut für solche Trips eignen.

Mein Fazit: Besser und nützlicher als dieses Buch sind vielleicht nur noch Freunde, die einen an der Hand nehmen oder einem auch einen Tritt in den Hintern geben. Aber im Regelfall sollte das Buch genügen.

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xtme: aktuelle und gut gepflegte eBook-Website

xtme - Ebook-Website

Wer einen eBook-Reader hat oder seine Bücher auf dem iPad liest, der ist immer auf der Suche nach „frischer Ware” – am besten auch Sonderangebote, denn das vergänglichen Produkt eBook kann man ja nicht weiter verkaufen oder verschenken.

Schon alleine wegen der Suche nach günstigen Angeboten lohnt sich ein Besuch bei xtme: gute eBooks › günstig, gut und kostenlos – täglich aktuell!. Dort gibt es nämlich auch die Rubriken Kindle Gratis, Tolino Gratis, Apple Gratis. Angesehen davon ist das mal eine Buchseite, die täglich neue Posts aufzuweisen hat.

Der Autor Johannes Zum Winkel schreibt:

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Perlen aus dem täglichen Angebot zu fischen. Ich sehe mir die Rezensionen an, blättere selbst in das Buch und beginne zu lesen. Je schwerer mir das Aufhören fällt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ich dieses Buch hier präsentiere.

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Baumhäuser zum Träumen

Baumhaus-Website

Ja, ich hätte auch gerne ein Baumhaus. Ich will gar nicht wissen, was man in Deutschalnd alles machen muss, um ein Baumhaus errichten zu dürfen. Wenn man schon für eine Gartenhütte einen roten Punkt braucht. Ehrlich gesagt passen die oben gezeigten Modelle von baumraum auch nicht zu jedem Grundstück und zu jedem Haus. Insofern müsste ich da sicher noch um einiges tiefer in die Tasche greifen.

Buchtipp BaumhäuserImmerhin gibts zu dem Thema einige schöne Bücher, mit denen man zumindest davon träumen kann. Eines davon (Baumhäuser: Neue Architektur in den Bäumen) stammt von Andreas Wenning, dem Architekten der obigen baumraum-Website.

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KrimiZEIT-Bestenliste: Die monatlich zehn besten Krimis

Meine liebste Krimi-Liste

Reginald Hill: Rache verjährt nichtBestenlisten gibt es ja wie Sand am Meer: Angefangen bei den Großmeistern von Stern und Spiegel über die der Buchhandlungen (die vielleicht noch was mit dem Verkauf zu tun haben) bis hin zu denen im Supermarkt (die nach meiner Einschätzung vor allem damit zu tun haben, was der jeweilige Beschicker gerade verkaufen möchte). Die skurilste ist für mich die einer Freiburger Buchhandlung nahe der Uni, in der entweder die den Studenten empfohlene Lektüre die Top Fivie dominiert. Oder der etwas ausgefallene Geschmack der Freiburger Alternativen / Intellektuellen. Wie auch immer.

Hier mein Favorit: Auf der KrimiZEIT-Bestenliste finde ich zuverlässig, was ich zuletzt schon gelesen habe und kann damit meine Bewertung der Bestenliste ‚eichen‘. Und ich finde regelmäßig neue Tipps, die mir vielleicht durch die Lappen gegangen wäre. Wie das neue (und leider auch letzte) Buch eines meinerLieblings-Krimi-Autoren, dem 2012 verstorbenen Reginald Hill: Rache verjährt nicht

Hill erhielt etliche Auszeichnungen für seine Krimis, die BBC verfilmte einige seiner Romane mit Dalziel und Pascoe. Dass er selbst auch unter dem Pseudonym Patrick Ruell geschrieben hat, verriet mir erst die Wikipedia-Seite. Da ich die Dalziel-Krimis mit Ausnahme wohl fast alle durchhabe muss ich mich nun wegen ausbleibendem Nachschub wohl auch mal um die Joe Sixsmith und die Patrick Ruell-Reihe kümmern.

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Amazons startet E-Book-Verleih in Deutschland

Das klang ja zunächst ganz verlockend: Amazons startet E-Book-Verleih in Deutschland – Was ändert sich für Selfpublisher und Leser?.

Schon alleine aus der Sicht der Leser erhöht das den Nutzen des Kindle ganz beträchtlich. Und Amazon hat ja gerade erst den Kindle Paperwhite vorgestellt, der in meinen Augen eine echte Bereicherung ist. Vielleicht liegts ja am fortgeschrittenen Alter und geringerer Sehschärfe, aber mir sind zur Zeit „Beleuchtete” Lesegeräte wie das iPad lieber, da ich hier auch bei schlechteren Lichtbedingungen noch alles gut lesen kann. Das vielgerühmte Feature der E-Book-Reader dagegen, man könne damit auch am Strand und bei strahlendem Sonnenschein lesen, dafür habe ich im allgemeinen keine Verwendung…

Als Vorteile des iPad hatte ich ja hier noch aufgeführt, dass man mehr Formate lesen kann und die Onleihe nutzen kann. Und nun steht einem das ganze Amazon-Angebot kostenlos zur Verfügung?

Nein nicht das ganze, wie man schön in dem oben verlinkten Artikel nachlesen kann: Nur derjenige Teil von Büchern, dessen (Selbst-)Verleger dieser Nutzung zustimmen. Und das werden sie voraussichtlich nur tun, wenn sie auf den Gewinn aus einem Verkauf nicht mehr angewiesen sind oder wenn sie – kostenlos – für sich Reklame machen wollen.

Ein weiterer Haken an der Sache, den ich aber gut nachvollziehen kann: Das kostenlose Ausleihen wird nur mit dem Kindle-Geräte von Amazon funktionieren. Weitere Details stehen in dem sehr informativen, oben verlinkte Artikel.

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