Redaktionskalender und Themenplan (3)

Redaktionskalender und Themenplan. Hier mit dem Plugin WordPress Editorial Calendar

Redaktionskalender und Themenplan. Hier mit dem Plugin WordPress Editorial Calendar

Teil der Serie:
Redaktionskalender und Themenplan (1)
Redaktionskalender und Themenplan (2)
Redaktionskalender und Themenplan (3)

Nach den ersten beiden Artikeln zum Thema Redaktionskalender und Themenplan, die auf wirklich einfachen, für jedermann verfügbaren Werkzeugen basierten, geht nun der Blick etwas über den Schreibtischrand hinaus: Es geht um Plugins und externe Dienste, einiges ist kostenpflichtig und für „Normalnutzer” deswegen eher unattraktiv.

WordPress-Plugins für Redaktionskalender

Dieses Teil ist wirklich praktisch und in der Grundversion kostenlos: Editorial Calendar Es zeigt die geplanten und die als Entwurf angelegten Posts in einer Kalenderansicht an. Man kann also seine Samllung an Entwürfen solange auf dem Kalender verschieben, bis Themen und Reihenfolge zusammenpassen. Der einzige Grund, warum ich es zögerlich verwende: Bei Maus-Bedienung reagiert der Kalender bei mir ziemlich nervös und ich lande irgendwo Monate später oder früher. Ich muss das Scrollen im Kalender mit den Pfeiltasten erledigen, verschieben der Termine möglichst nur innerhalb einer Seitenansicht.

Eine weitere Schwäche: Schiebt man seine Entwürfe nicht ständig weiter verliert man sie – wie auch ohne Kalender-Plugin – schnell aus den Augen.

CoSchedule ist ebenfalls ein WordPress-Plugin, kostet aber mindestens 15 Dollar / Monat (nach einer kostenlosen Testphase). Es gibt eine Evernote Integration und eine Chrome Extension, das macht die Sache gut handhabbar. Und: Man kann in der gleichen Oberfläche seine Social Media Beiträge (bis zu 5 Accounts) verwalten. Das ist ziemlich cool und funktioniert ziemlich gut. Damit kann man auch seine älteren Beiträge nochmal hervorholen und wieder in den sozialen Netzwerken verwenden.

Übrigens: Für Coschedule und auch für die anderen unten genannten Vorausplaner gilt: Instagram lässt sich derzeit nicht vorausplanen. Bei den anderen Diensten hält sich hartnäckig die Aussage, zumindest Facebook würde solcherart (nicht persönlich und aktuell) veröffentlichte Posts schlechter bewerten (=geringere Sichtbarkeit).

Es gibt noch ein vergleichbares Plugin: Edit-flow. Es wurde aber seit mehr als zwei Jahren nicht mehr aktualisiert, deswegen lass ich die Finger davon.

Planer für Social Media

Da gibts inzwischen eine ziemlich Bandbreite. Die wohl bekanntesten und verbreitetsten sind für die Umsetzung eines Redkationskalender:

Buffer

Erlaubt die Vorausplanung der Social Media Beiträge, kostenlos für bis zu drei Accounts. Eine Erweiterung für den Browser vereinfacht auch die Einbindung externer Artikel.

Hootsuite

Ähnlich wie Buffer, auch hier sind drei Profile kostenlos. Wer also mit Facebook Profil und Facebook-Seite(n) und Google+Profil und Google+Seite(n), und diversen Twitter-Accounts mehr als drei Anlaufstellen hat, könnte das theoretisch aufteilen. Ob die Handhabung dadurch einfacher wird, kann ich nicht beurteilen.

Die großen Geschütze

Scompler ist für Content Marketing gedacht, auch für Unternehmen, auch für mehrere Mitarbeiter und große Strategien. Es umfasst Blogs und Social Media Aktivitäten. Es gibt eine kostenlose Einstiegsversion. Und ein Handbuch in zwei Ausführungen: ein kleineres und ein ausführlicheres.

Edgar ist ähnlich, ziemlich komplex, auf jeden Fall kostenpflichtig mit rund 50 Dollar pro Monat. Lohnt sich also für Profi-Blogger, wie den ProBlogger, der hier über die Erfahrungen mit diesem Werkzeug beichtet hat.

Spätestens hier wird klar, das nach oben keine Grenzen bestehen, wenn man Werkzeuge für Redaktionskalender und Themenplan sucht. Der nächste Schritt könnte auch ein Virtueller (oder persönlicher) Assistent sein. Aber wer soviel Aufwand treibt, der hat wahrscheinlich bereits personelle Unterstützung oder nutzt fremde Dienste.

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