Blog-Notizen: Google-Reader und anderes

Alternativen zum Google-Reader sind jetzt gefragt. Mein Favorit ist Feedly. Und wer hier über Google-Reader mitliest, der sollte rechtzeitig für Ersatz sorgen.

Das viel beschworene Ende des Google-Reader rückt näher: Ende des Monats ist wohl Schluss damit. Ich bin nicht traurig: Ich hatte da zwar auch einen Account, konnte mich mit dem aber nie anfreunden. Ich nutze seit etlichen Jahren NetNewswire und war erfreut und erstaunt, dass nach jahrelanger Entwickler-Pause nun wohl eine Neuauflage kommen soll (erfreut über die Neuauflage, erstaunt darüber, dass diese jetzt kostet).

Wer in letzter Zeit im Netz unterwegs war ist sicher auf etliche Artikel gestoßen, in denen Alternativen zum Google Reader genannt werden. Mein Favorit ist bei fast allen Artikeln auch an erster Stelle: Feedly hat eine schöne Oberfläche, ist gut zu bedienen und harmoniert ganz gut mit dem Google Reader. Von dort kann man alle Adressen übernehmen und nach dem Ende des Google-Dienstes soll Feedly automatisch mit diesen Adressen weiterarbeiten.

Unter den Varianten die sonst noch genannt wurden war Blog Lovin‘ für mich noch ganz interessant.

Inwiefern man Flipboard berücksichtigen muss, kann ich nicht einschätzen. Zwar können mit den neu eingeführten Magazinen auch individuelle Websites und Blogs hinzugefügt werden. Aber wenn man nicht im quasi offiziellen Katalog gelistet ist, bringt das wohl wenig.

Neu, aber alt gekauft: Canon EF 70-200mm 1:4L USM Objektiv

Testaufnahmen Canon Tele-Zoom 70-200 Blende 4 ohne Bildstabilisator

[Fotos lassen sich mit Mausklick vergrößern]

Testaufnahmen Canon Tele-Zoom 70-200 Blende 4 ohne Bildstabilisator

Testaufnahmen Canon Tele-Zoom 70-200 Blende 4 ohne Bildstabilisator

Testaufnahmen Canon Tele-Zoom 70-200 Blende 4 ohne Bildstabilisator

Testaufnahmen Canon Tele-Zoom 70-200 Blende 4 ohne Bildstabilisator

Testaufnahmen Canon Tele-Zoom 70-200 Blende 4 ohne Bildstabilisator

Wie wärs mit einem schönen, lichtstarken Tele-Zoom: zum Beispiel das Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM Objektiv. Mit seiner Bildstabilisierung und der hohen Lichtstärke ideal für Fotos, sicher noch gut brauchbar für Videos. Kostenpunkt: 2100 Euro. Etwas viel für mein Budget.

Na gut, dann vielleicht die Version mit Blende 4 und Bildstabilisator? Canon EF 70-200mm 1:4,0L IS USM. Immer noch mehr als 1000 Euro.

Dann das mit Blende 4 ohne Bildstabilisator? Canon EF 70-200mm 1:4L USM Objektiv (NICHT bildstabilisiert, 67 mm Filtergewinde). Ja, schon eher, rund 650 Euro. Aber es bleiben ja noch immer Zweifel, ob man solch dicke Oschis dann wirklich auf Dauer mit sich herumschleppt. Also vielleicht bei Ebay?

Geht doch: 410 Euro waren die Schmerzgrenze, diesen Nettobetrag kann man in voller Höhe noch im Jahr der Anschaffung abschreiben. Dafür gabs einige zur Wahl. Bei den meisten habe ich den Auktiosschluss verpasst, eines habe ich ergattert. Mein Optimismus reichte durchaus noch aus, auch gleich die Stativschelle dazu zu bestellen. Schließlich muss der fehlende Bildstabilisator ja ausgeglichen werden, am besten durch die Befestigung auf einem Stativ.

Bei den ersten Testaufnahmen war das fehlende IS gar kein Problem: Die Testbilder sind auch ohne IS und Stativ knackscharf, moderne DSLR drehen auf Wunsch gerne automatisch an der ISO-Einstellung. Manche Aufnahmen mit diesem Objektiv erscheinen mir einen Tick zu hell, bzw. heller als mit anderen Objektiven. Die Bildschärfe hervorragend (das Autokennzeichen ist im Original gut lesbar), die Handhabung ist gut: Das Kameragehäuse mit der langen Brennweite ist wegen des Gewichst und des Hebels der Linse besser handhabbar, wenn man den Batteriegriff ansetzt. Dann wird das Gesamtpaket schon ziemlich schwer, liegt dafür aber auch ruhig in der Hand.

Auch für Videos scheint die Linse durchaus brauchbar – auch wenn die Verstellwege der Entfernungseinstellung zu kurz sind, um sinnvoll einen Follow-Focus einzusetzen. Also automatisch scharf stellen (lassen) und das schwerste und stabilste Stativ einsetzen.

Nach der anfänglichen Freude über die Neuanschaffung bleibt noch immer Skepsis: Als Reiseobjektiv unbrauchbar, für Foto-Aufträge, Porträts, Videos nur bedingt brauchbar, trotz schönem Bookeh. Die Testphase hält noch an, rechtzeitig vor der nächsten Neuanschaffung kommt das aber nochmal auf den Prüfstand. Der Wiederverkaufspreis bei Ebay dürften nicht um allzuviel niedriger liegen, denke ich, so dass dieser eventuelle Verlust tragbar wäre – sozusagen die Leihgebühr für einen Sommer mit langer Tüte.

Canon 550D mit Tele-Zoom und Batteriegriff

Canon 550D mit Tele-Zoom und Batteriegriff

Canon 550D mit Tele-Zoom und Batteriegriff

Canon 550D mit Tele-Zoom und Batteriegriff

Kompakte Reisestative von MeFoto

MeFoto-Reisestative

Meine Neuentdeckung neulich auf einer Hausmesse: Die MeFoto-Reisestative. Nicht ganz billig, aber deutlich kleiner und leichter, als alles, was derzeit bei mir verfügbar ist. Von den drei Modellen hat mich vor allem das MeFoto RoadTrip kompakt Stativ kit 1: Aluminium titani fasziniert: Der stabile Dreibeiner lässt sich mit ganz wenigen Handgriffen auf die volle Länge von 156 cm ausziehen. Packmaß gerade mal 39 cm, Gewicht unter ein Kilogramm.

Das Ganze ist auch ausgezogen ziemlich stabil, zumindest ausreichend für eine normale DSLR ohne allzu großes Tele.

Der Clou ist, dass eines der Beine sich abgetrennt mit der Mittelsäule zu einem Einbein-Stativ verbinden lässt, was in vielen Fällen eine bessere Lösung darstellt, das jeweils den kompletten Dreibeiner aufzubauen und zu verrücken.

Es gibt noch ein preiswerteres, kleineres (32 cm Packmaß, ohne Einbein-Funktion) und ein teureres Modell, alle sind in verschiedenen Farben erhältlich.

Ideales Radel-Gebiet: der Rheingau

Schloss Johannesberg

[Auf das kleine Bild klicken für größere Ansichten]

Mit etwas Heimatverbundenheit lobt man ja eigentlich bevorzugt die Region vor der eigenen Haustüre. Erst recht, wenn man sich etwas auskennt, denn dann findet / sieht man vielleicht mehr Schönheiten, als andere, die hier „nur“ zu Besuch sind.

Allerdings kann man auch als in Südbaden Wohnender neidlos anerkenne, dass der Rheingau auch schöne Ecken hat. Eine der gar nicht so wenigen Regionen, die sich auch den Titel „Toskana Deutschlands” aneignen wollen. Wer gerne radelt oder wandert, gerne Wein trinkt, dem sei der Rheingau ans Herz gelegt. Die sanften Hügel fordern einem nicht ganz so viel ab, wie Schwarzwald, Kaiserstuhl und Vogesen, die Aussichten sind trotzdem berückend.

Und niemand sonst kann ja wohl mit historischen Figuren wie Karl dem Spätlesereiter hervorstechen.

Zur Einstimmung sei hier auch ein Weinkrimi von Paul Grote empfohlen: Ein Riesling zum Abschied

Karl der Spätlesereiter

Remstal Magazin 11/2013

Das Remstal Magazin

Das Remstal-Magazin, an dem ich mitgearbeitet habe, ist jetzt erschienen. Und so gerne ich für digitale Medien arbeite, ein gedrucktes Produkt ist doch immer wieder ein beeindruckenderes Erlebnis. Für all diejenigen, die nicht in der Nähe des Remstals wohnen und sich ein kostenloses Print-Exemplar an einer der vielen Auslagestellen sichern können gibts tröstlicherweise aber doch einen Link zur digitalen Ausgabe des Remstal Magazin 11/2013 des Tourismusverein Remstal-Route e.V..

Wie immer bei solchen Arbeiten lernt man viele nette Leute kennen und schätzen. Besonders in Erinnerung bleibt mir wohl eine ganztägige Tour mit der württembergischen Weinprinzessin Stephanie Knapp zu den Besenwirtschaften des Remstals. Ich hoffe, dass beim Lesen auch etwas vom Spass an der Arbeit rüberkommt. Allen, die in Reichweite des Remstals wohnen kann ich die Region nur empfehlen. Als Naherholungsraum vor den Toren des Ballungsraumes Stuttgart hat die Region mehr zu bieten als Ausflugswirtschaften mit etwas Grün drumherum: Nur wenige Kilometer von der Großstadt entfernt findet man reizvolle Landschaft, ein breites kulturelles Angebot und kulinarische Leckerbissen von Hausmannskost bis zur Haute Cuisine. Das gilt auch für die schwäbischen Weine, die hier erzeugt werden und die außerhalb des „Ländles” viel zu oft unterschätzt werden.