FocusMaker: einfache und schnelle Lösung für DSLR-Video

focusmaker

Nee, was war das am Anfang alles aufregend: Man brauchte für die HD-Video SLR ja unbedingt ein sehr gutes Objektiv und einen Follow Focus. Und den Follow Focus kauft man dann nicht alleine, sondern braucht Rods und eine Kamerahalterungen und überhaupt, ein besseres Stativ etc.

Eigentlich braucht man das nicht unbedingt. Es gibt inzwischen etliche billige Fokussierhilfen, wie zum Beispiel den Dosenöffner (Jar Opener) aus buntem Kunststoff, den man auf sein Objektiv draufschanllt. Oder den LensStrap, über den ich hier auch schon berichtet habe.

Allen diesen billigen Lösungen fehlt es an präzisen, reproduzierbaren Einstellmöglichkeiten. Da ist der FocusMaker schon eine komfortablere Lösung: Er ist präziser handhabbar, er lässt Einstellungen zu, die man wieder herstellen kann. Und er ist mit 79 Euro (jawohl, in Euro, ohne Ärger mit Zoll und Umsatzsteuer) zwar nicht ganz so billig, aber nach meiner Einschätzung doch recht brauchbar.

Bleibt die Tatsache, dass gegenüber den Anfängen von DSLR-Video die Follow Focus immer billiger geworden sind (ab 120 Dollar ist man dabei) und das trifft auch für die anderen Zubehörteile zu. Ein Nachteil des Fokusmaker ist aus meiner Sicht, dass man ihn komplett abmontieren muss (es wäre hilfreich, wenn der Zahnkranz zumindest auf dem Objektiv verbleiben könnte, wenn man denn mehere davon hat). Und dass er, naja, vor Ort vielleicht einen nicht ganz so professionellen Eindruck macht. Aber da muss man halt drüber stehen, die Ergebnisse zählen.

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