Amazons startet E-Book-Verleih in Deutschland

Das klang ja zunächst ganz verlockend: Amazons startet E-Book-Verleih in Deutschland – Was ändert sich für Selfpublisher und Leser?.

Schon alleine aus der Sicht der Leser erhöht das den Nutzen des Kindle ganz beträchtlich. Und Amazon hat ja gerade erst den Kindle Paperwhite vorgestellt, der in meinen Augen eine echte Bereicherung ist. Vielleicht liegts ja am fortgeschrittenen Alter und geringerer Sehschärfe, aber mir sind zur Zeit „Beleuchtete” Lesegeräte wie das iPad lieber, da ich hier auch bei schlechteren Lichtbedingungen noch alles gut lesen kann. Das vielgerühmte Feature der E-Book-Reader dagegen, man könne damit auch am Strand und bei strahlendem Sonnenschein lesen, dafür habe ich im allgemeinen keine Verwendung…

Als Vorteile des iPad hatte ich ja hier noch aufgeführt, dass man mehr Formate lesen kann und die Onleihe nutzen kann. Und nun steht einem das ganze Amazon-Angebot kostenlos zur Verfügung?

Nein nicht das ganze, wie man schön in dem oben verlinkten Artikel nachlesen kann: Nur derjenige Teil von Büchern, dessen (Selbst-)Verleger dieser Nutzung zustimmen. Und das werden sie voraussichtlich nur tun, wenn sie auf den Gewinn aus einem Verkauf nicht mehr angewiesen sind oder wenn sie – kostenlos – für sich Reklame machen wollen.

Ein weiterer Haken an der Sache, den ich aber gut nachvollziehen kann: Das kostenlose Ausleihen wird nur mit dem Kindle-Geräte von Amazon funktionieren. Weitere Details stehen in dem sehr informativen, oben verlinkte Artikel.

Kindle Paperwhite – für die Best-Ager?

Kindle Paperwhite von Amazon

Amazon hat den hat den Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN vorgestellt. Endlich mal ein E-Book-Reader, der mir entgegen kommt. Vielleicht liegts ja am fortgeschrittenen Alter und geringerer Sehschärfe, aber waren bisher „beleuchtete” Lesegeräte wie das iPad lieber, da ich hier auch bei schlechteren Lichtbedingungen noch alles gut lesen kann. Das vielgerühmte Feature der E-Book-Reader dagegen, man könne damit auch am Strand und bei strahlendem Sonnenschein lesen, dafür habe ich im allgemeinen keine Verwendung…

Mein Favorit wird auch weiterhin das Apple iPad bleiben, einfach, weil ich damit eben noch viel mehr anfangen kann, als mit einem Gerät, das „nur” Buchseiten anzeigt.

Aber ich muss zugeben, dass der Kindle auch Vorteile hat: Er ist leichter und kleiner, was schon etwas ausmacht, wenn man einen Sonntag auf dem Sofa bringt und sich das Ding vor Augen hält. Und die Lesequalität ist damit auch ausgesprochen gut, finde ich. Aber wenn die Funktion ausschließlich aufs Bücher lesen beschränkt ist, dann müsste der Preis noch niedriger sein. Derzeit gehen Gerüchte von einem 10-Euro-E-Book-Reader um, der dann wohl von den Mobilfunk-Providern angeboten werden soll, im Zusammenhang mit einem Netzvertrag.

In meinen Augen hat das iPad aber noch immer mehr Vorteile als der Kindle: Ich kann mit dem iPad Bücher in fast jedem Format lesen, das amazon-eigene Kindle-Format und das weiter verbreitete ePub eingeschlossen. Und ich kann damit auch sehr komfortabel die Onleihe benutzen und gegen eine Jahresgebühr (die ich sowieso an meine Stadtbücherei bezahle) kostenlos Bücher ausleihen.

Das iPad von Apple