Hipstamatic auf Reisen

England 2012

Trotzdem die größere DSLR dabei ist, mache ich unterwegs immer noch Aufnahmen mit der vergleichsweise karegn Kamera im Iphone und – öfters auch – mit Hipstamatic. Ich kann zwar gut auf eigenes GPS-Zusatzgerät verzichten, aber im Nachhinein im Iphone die Karte aufzurufen und die Stecknadeln der letzten Reise zu suchen, das hat einfach was.

Ansonsten muss relativ zeitnah auch immer nochmal rekonstruieren, wann ich wo war und eine handgemalte Karte leistet da gute Dienste. Denn in ein bis zwei Jahren fällt es mir schon relativ schwer, mich noch an alle Ortsnamen zu erinnern…. Jaja, das Alter.

[Auf die kleinen Bilder klicken für größere Ansichten]

England 2012

England 2012

England 2012

Good old England…

Aussicht Ferienhaus North Devon

Ich mag die Insel, ich mag die Briten. Und das englische Wetter und Cream Tea und überhaupt… Aber alles hat einmal ein Ende. Hier noch zwei Bildimpressionen von zwei Wochen England. Die erste Aufnahme vom Ferienhaus in North Devon (bei Ilfracombe), Blick aus dem Fenster, das Meer in der Ferne (15 Minuten zu Fuß).

Die zweite Aufnahme aus Cornwall (Portreath), den kleinen verträumten Hafen direkt vor der Haustüre und den Fenstern, very nice.

Ferienhaus Cornwall

Für die Suche nach den schönsten Ferienwohnungen empfehle ich

http://www.classic.co.uk
http://www.holidaylettings.co.uk/
http://www.westcountrycottages.co.uk

Die Karte meiner Träume von Reif Larsen

Die Karte meiner TräumeDie Karte meiner Träume von Reif LarsenHumorvoll, skuril, anrührend. Wer die Neuerscheinung der gebundenen Version dieses Buches vor drei jahren verpasst hat, der kann jetzt für kleines Bild eine Taschenbuchausgabe erstehen. Und wer den schon seit langer langer Zeit auf den Bestseller-Listen stehenden Roman Tschick mag, den ich hier auch schon einmal vorgestellt habe, der wird auch dieses Buch verschlingen.

Inzwischen dürfte es auch kein Problem sein, eine gebrauche gebundene Fassung des Buches zu erstehen.

T. S. Spivet, die Hauptfigur, ist zwölf Jahre alt und ein genialer Kartograph. Er hält alles in Karten und Skizzen fest, was ihm unterkommt. Und noch viel mehr: Auch Diagramme und Schaubilder fertigt er, viele tauchen im liebevoll illustrierten Buch am Rand auf. Neben der skurilen Familiengeschichte (eine Wissenschaftlerin als Mutter, ein störrischer Farmer als Vater, ein Bruder, der als Junge Selbstmord beging) spielt die eigentliche Hauptrolle im Buch ein Roadmovie: Seine abenteuerliche Reise vom ländlichen Montana nach Washington.

Für den Autor Reif Larsen war das Buch sein Debüt: Ein mit vielen Karten und wundervollen Zeichnungen versehener Roman über Freundschaft, Kindheit, Schuld und über Zuhausesein. Eigentlich aus meiner Sicht ein Jugendroman, aber dafür ist man nie zu alt.

Viel Lesespass für wenig Geld, egal ob als gebrauchtes gebundenes Buch oder als Taschenbuch für 12,95 Euro.

FieldCandy – Zelte mit Motiv

Zelte mit Foto-Motiven

Mehr als 600 Euro für ein Zelt? Kein Problem, da gibt es quasi Viereinhalb-Zimmer-Wohnungen, sturmfest, mit Weinkeller und allem Pi, Pa, Po. Aber für eine Hundehütte wie diese? Dieses Modell hier soll 625 Euro kosten.

FieldCandy – OUTSTANDING TENTS sind eben outstanding – auch, was den Preis angeht. Und das abgebildete Motiv mit dem Schaf ist bei weitem nicht das einzig originelle Motiv, das man sich am liebsten sofort in den Garten stellen möchte: Eine ganze Reihe von Designern durfte hier passende Foto-Motive liefern.

Wer hats erfunden? Die Engländer, die ja sowieso einen Faible fürs Camping haben. Bei den Top Ten liegen die Preise zwischen 500 und 700 Euro. Dafür kann man – natürlich nicht gerade zur Hauptsaison – schon ein Häuschen in England mieten für eine Woche. Aber was ist das schon gegen den Auftritt, den man mit so einem Zelt auf dem Campingplatz hinlegt?

We Are The Pigs – ein Journalistenprojekt finanziert mit Hilfe der Crowd

Startnext-Projekt zweier Journalistinnen

Über startnext und andere Crwodfunding-Plattformen habe ich ja hier schon mal berichtet. Und ich finde die Möglichkeiten faszinierend. Zwar noch meilenweit entfernt von dem, was beispielsweise durch Kickstarter möglich ist, aber dennoch eine gute Möglichkeit für viele Projekte.

Nun haben zwei Journalistinnen erfolgreich dafür geworben, einen Reisebericht über die europäischen Krisenstaaten zu produzieren:

We Are The Pigs – Ein Road Trip ins Epizentrum der Krise – startnext.de

5.000 Euro wollten sie dafür an Unterstützung – ein vergleichsweise geringer Betrag, finde ich. Und es hat offensichtlich geklappt.

Das Journalistennetz jo.net hat Sonja Giese und Mareike Lambertz jetzt in einem Artikel vorgestellt: Unterwegs mit Geld von der Crowd.

Jonet-Artikel über Crowdfunding-Projekt