Datenschutz und Facebook bzw. Google+

In regelmäßigen Abständen greife ich wertvolle Tipps zur rechtlichen Absicherung von Websites auf. Dann wühle ich in den Eingeweiden von Online-Shop und Redaktionssystemen, ergänze AGBs durch ganze Abschnitte mit Juristendeutsch, die mir im wirklichen Leben so niemals über die Lippen kämen. Oder ich aktiviere oder deaktiviere Funktionen, von denen die Netzgemeinde gerade meint, sie könnten nützen oder schaden.

Ein nicht enden wollender Quell der Freude ist da Facebook. Bereits seit einiger Zeitgibt es auch Ergänzungen, mit denen man dem Datenschutzproblem beikommen können soll. Hier bei c’t ist beschrieben, wie man die automatische Meldung eines Besuchers an Facebook unterbindet und trotzdem nicht auf die Like-Buttons verzichtet: 2 Klicks für mehr Datenschutz.

Inwiefern es bislang rechtlichen Probleme gibt mit den Like-Buttons, habe ich noch nicht mitbekommen. Auch die vor einigen Monaten erfolgte Änderungen in den AGBs für die einbindung von Google Maps hat wohl keine nachhaltigen Änderungen ausgelöst. So bleibt immer nur das sorgfältige Abwägen, wann und wie man reagiert.

Die oben beschriebene Lösung mit jQuery scheint mir etwas für versiertere Technik-Kenner zu sein. Nicht dass man es nicht auch als Laie hinbekäme, aber die generelle Haltung scheint wohl zu sein: Wenns wirklich dringend wird, dann wirds sicher auch bald ein einfaches Plugin dafür geben.

Pebble: E-Paper Armbanduhr für iPhone und andere…

Kickstarter ist für mich immer wieder ein Phänomen: Dieses Projekt ist so schön, dass man sich nur freuen kann, dass jemand diese gute Idee hatte. Für den geplanten Verkaufspreis, der offensichtlich so um die 100 Dollar betragen soll, wird das Teil sicher ein Renner: Pebble: E-Paper Watch for iPhone and Android.

100.000 Dollar wollten die Unternehmer einsammeln für die Realisierung dieser Idee, knapp einen Monat vor Ende der Aktion hatten sie bereits 5 Millionen Dollar…

Kein Wunder: Das Video zeigt nicht nur eine Idee, sondern ein fertiges Produkt. Und die Macher haben wohl Ähnliches schon einmal realisiert.

Linktipp: Deutschsprachige Crowdfunding-Plattformen

Weil ich hier schon mal über Startnext und andere Crowdfunding-Plattformen berichtet habe: Auf t3n gibt es einen Übersichtsartikel über deutschsprachige Crowdfunding-Plattformen.

Der Artikel ist vom Sommer 2011 und man sieht schon an den Zahlen der eingesammelten Gelder (die auf den jeweiligen Plattformen oft groß herausgestellt werden), wie rasant sich dieser Markt entwickelt. Noch immer dürfte das Gesamtbudget locker in einzelne Projekte von Kickstarter passen, aber das sind andere Maßstäbe.

Nikon D3200 – Konkurrenz für die Canon-Modelle

Nikon D3200

Nikon hat ein neues, preiswertes DSLR-Modell für Foto und HD-Video herausgebracht und es ist das erste Mal, dass ich das für eine akzeptable Alternative zu den erfolgreichsten Canon-Modellen im Video-Bereich halte (Canon 550 D, 600 D) Die hier vorgestellte Nikon D3200 hat eine höhere Auflösung von 24 MP und einige andere nette Verbesserungen, die sie auch gegenüber dem Schwestermodell der D3100 hervorheben.

Chip Online hat hier heute schon einen ersten Test im Video veröffentlicht. Und auch engadget.com hat sich bereits eine Meinung zur D3200 gebildet und sie hier veröffentlicht.

Während alle einschlägigen Medien seit Wochen die Top-Modelle von Canon und Nikon in den kleinste Details widerkäuen, wird das hier wohl die Brot-und-Butter-Variante, die tatsächlich gute Umsätze bescheren wird. Bei einem Preis von derzeit geschätzten 600 Euro für den Body scheint mir das ein wirklich gutes Einsteigermodell. Sicher einige Zeit zu spät für die meisten derjenigen Fotografen, die in HDSLR-Video einsteigen wollten und bei Canon eine neue Heimat gefunden haben.

Alleine der Stereo-Ton mit manueller Aussteuerung und der Anzeige im Display hätte viele Nikon-Fans bei der Stange gehalten, unabhängig davon, ob nun beim einen oder anderen – eher unbedeutenderen – Feature Konkurrenzmodelle die Nase vorn hätten.