Frust mit der Telekom: Als Altkunde mehr Geld für weniger Leistung

Nicht immer wird alles nur teurer: Gerade im Bereich Internet wird vieles im Laufe der Zeit auch billiger. Gerade musste ich feststellen, dass mein aktuelles Telekom-Paket Call & Surf Comfort nicht nur 5 Euro pro Monat billiger geworden ist. Die Leistung der Internet-Leitung samt Flatrate wurde auch von 6.000 auf 16.000 Mbit gesteigert, ohne dass Mehrkosten entstehen.

Ein Anruf beim Telekom-Service aber brachte rasch Ernüchterung: Ja, das könne man auf die besseren Konditionen umstellen. Das „Problem” sei nur, dass mein Vertrag bei der Telekom „zu alt” sei und deswegen eben schlechtere Konditionen beinhalte. Und der Vertrag laufe unwiderruflich bis zum Dezember dieses Jahres.

Sprich: Wenn ich das jetzt ändern möchte, dann frühestens zum Dezember 2012, solange zahle ich mehr Geld für weniger Leistung. Und das, weil ich ein Kunde bin, der schon sehr lange bei der Telekom ist. Jeder andere, der jetzt bei der Telekom Kunde wird, erhält die günstigeren Konditionen natürlich sofort.

Was man mir sofort geben würde ist ein neuer, teurerer Vertrag mit bis zu 50Mbit – aber das gibt meine Leitung nicht her. Warum man mir den nicht konsequenterweise verweigert mit Hinweis auf die Vertragslaufzeit, will ich gar nicht fragen. Das Verhalten, das dahinter steckt ist ja auch ziemlich leicht zu durchschauen.

Das ist ziemlich ärgerlich, finde ich. Und ich frage mich natürlich, ob der Telekom bei diesem Verhalten gegenüber langjährigen Kunden jetzt nicht in Scharen die Kunden davonlaufen. Nein, können sie ja nicht: Ein Wechsel auch zu einem ganz anderen Anbieter ist ja ebenfalls erst zum Ende des Vertrags möglich.

Irgendwie erscheint einem da dieses ganze Marketing-Geschwätz von Kundenservice und Kundentreue doch sehr lästig. Und wenn man seine Bestandskunden in großem Stil bestraft (es sind ja sicher nicht wenige, die davon betroffen sind) durch ungünstigere Konditionen, dann sollte doch einer im Betrieb mal genau nachrechnen, ob die Neukunden das aufwiegen, wenn einem „alte” Kunden in Scharen davon laufen.

Oder vertraut man einfach darauf, dass das schon keiner merken wird? Oder dass alle so begeistert sind von dem tollen Laden, dass man gerne auch noch ein paar Jährchen mehr zahlt als nötig. Denn bislang klingt das ja nicht so, als ob mein Vertrag ohne mein Zutun zum Vertragsende die günstigeren Konditionen erhält.

Sprich: Wer die Änderungen nicht mitbekommt, der zahlt eben einfach weiter mehr Geld für weniger Leistung, auch in den nächsten Jahren. Denn die Telekom schreibt natürlich nicht ihre Kunden an: Liebe Kunden, ätsch, wir haben jetzt günstigere Konditionen für alle anderen. Wers nicht von selber merkt, der zahlt halt brav weiter…

Sven Regener spricht Klartext

Sven Regener ist mein Held. In einem Radio-Interview (das allerdings nicht wie ein Interview klingt) hat sich Regener zu Fragen des Urheberrechts geäußert. Er spricht mir aus der Seele: Sven Regeners Wut-Rede: „Eine Gesellschaft, die so mit ihren Künstlern umgeht, ist nichts wert“ .

Und wie das heute so üblich ist, wenn im weitesten Sinne vom Thema Internet und Urheberrechten die Rede ist, melden sich gleich wieder all diejenigen zu Wort, die glauben, Internet sei nun mal generell gleichbedeutend mit Kostenlos.

Ich kann und will die Thematik hier gar nicht vertiefen. Aber wer zur Schar von Leuten gehört, die selbst Texte schreiben, Artikel und Bücher veröffentlichen, auch Fotos und Videos, der kann sich das durchaus mal anhören und seine Freude daran haben, dass hier jemand Klartext spricht.

Faxen unter OS-X Lion

Hat ausgedient: das alte Fax-Kombigerät

Geht nicht. So knapp könnte ich das jetzt hier zusammenfassen. Aber das wäre nur teilweise richtig: Das Apple (!) USB-Modem funktioniert nicht mehr unter OS-X Lion. Und meine favorisierte Fax-Lösung auch für das Bedienen meines Presseverteilers, PageSender, wird für Lion auch nicht mehr weiter entwickelt. Schade.

Also habe ich den spontanen Umstieg auf Lion nach Erscheinen von OS-X 10.7 erstmal vertagt. Was immer eine dumme Sache ist. Erfahrungsgemäß kommen nach und nach Programme und Progrämmchen heraus, die unter dem alten Betriebssystem nicht mehr laufen und die man aber trotzdem unbedingt haben möchte.

Eine Suche nach weiteren Programmen, die unter OS-X 10.7 Lion nicht mehr laufen, kann man hier vornehmen: Kompatibilitätsliste für OS-X Lion 10.7 Da hat meine – mittlerweile seeehr lange – Liste von Programmen übrigens erstaunlich gut abgeschnitten: Kaum etwas, das nicht nachgebessert oder leicht ersetzt werden könnte oder sogar sosllte. Aber in der Praxis ist das ja bekanntlich wieder anders und etwas tückischer.

Um auf das Thema Fax zurückzukommen („Das Fax ist tot, das Fax ist toooot…” nach einer sehr bekannten Melodie mit fast gleichlautendem Text): Glücklicherweise gibt es wohl eine Lösung, die nicht allzu teuer und halbwegs komfortabel ist.

Neues Faxmodem als Alternative zum Apple USB-Faxmodem

– Einem Forumstipp (mit zahlreichen Bestätigungen) zufolge kann man sich für rund 20 Euro bei Amazon dieses Modem kaufen und anstelle des original Apple-USB-Modems anschließen: Longshine LCS-8156C1 USB Modem 56K Das sieht auch ziemlich schick aus und ist auch optisch dem Apple-Teil sehr ähnlich.

– Die für mich recht wichtige Massenaussendung ein und desselben Faxes an verschiedene Adressen scheint so zu gehen, wie das in diesem Artikel beschrieben wird: Gruppen-Mails mit Adressbuch versenden

– Nur der Vollständigkeit halber: Es gibt natürlich auch diverse Online-Fax-Dienste, die ich mir angesehen habe, deutsche und internationale. Die meisten haben eine monatliche Grundgebühr, was sich nicht in allen Fällen lohnt. Zumindest zwei haben Apps, die das Versenden aus dem Mac erleichtern (mit einem Anbieter geht das wohl sogar übers iPad): Pamfax und Sipgate. Mein Favorit war Sipgate, aber ich habe erst nach der Anmeldung erfahren, dass mit dem kostenlosen Account pro Fax (!) 49 Cent fällig werden und dann noch die zugegeben recht preiswerte Telefongebühr.

– Und schließlich gibt es noch Alternativen, die aber nicht immer greifen. So kann man zum Beispiel die eingebauten Faxgeräte in Multifunktionsdruckern auch unter OS-X 10.7 wohl noch gut nutzen. Und wer eine modernere Fritz!Box der 7er-Reihe hat, kann diese wohl ebenfalls (mit Zusatzsoftware) nutzen. Meine ist eine 3270, da geht das nicht.

– Und schließlich die mir angenehmste Lösung: Fax abschaffen. Von meinem Schreibtisch ist das Kombigerät schon lange verschwunden. Ich nutze das Gigaset DX600A ISDN Telefon, an dem jetzt das alte Apple-Modem und bald das neue Modem eingestöpselt ist. Versendet wird aus dem Mac, empfangen über eine kostenlose Faxnummer von web.de. Die Adressen meines Presseverteilers werden in regelmäßigen Abständen überprüft und sukzessive auf Email umgestellt. Irgendwann ists dann geschafft.

Sonne und Schnee,…

Panorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau

[Auf das kleine Bild klicken für eine größere Ansicht]

Kaum auszuhalten: Eine Woche lang nur Sonne, Schnee – und kein Betrieb auf den Pisten und an den Liften zwischen Kleiner Scheidegg, Männlichen und dem Schilthorn. Naja, es gibt Schlimmeres, als sechs Tage durchweg Skifahren zu „müssen”, weil die Bedingungen einfach so gut sind.

Kleine Panoramafotos unterwegs mache ich am liebsten mit der App „360 Panorama”. Erfordert nur eine Drehung um die eigene Achse und zugekniffene Augen, weil das iPhone-Display in der Sonne nicht gut zu erkennen ist.

Wetter Lauterbrunnen