iPad 2 als Notebook-Ersatz?

Das iPad2 von AppleDas iPad2 von Apple

Ich gebe zu, ich bin ein Fan der Apple-Produkte. Nichtsdestotrotz überlege ich mir sehr genau, ob ich eines der schicken neuen Geräte aus der Apfel-Fabrik brauche. Fürs iPad hatte ich ehrlich gesagt lange Zeit keinen richtigen Bedarf erkannt. Lust drauf ja, konkreter Nutzen?

Nach meinen Plänen sollte das iPad dann auf der Einkaufsliste stehen, wenn das Medienangebot dafür parat ist. Sprich: Wenn Tageszeitungen und Zeitschriften dafür bereit stehen, zu vernünftigen Kosten, gut bedienbar, interaktiv und multimedial.

Zweiter Punkt für mich war der Einsatz im Bereich Fotografie und Video: Da wiederum interessiert mich weniger die Bildbearbeitung auf dem recht kleinen Bildschirm, als vielmehr die Möglichkeit, Foto- und Video-Projekte vor Ort vorzustellen und zu diskutieren.

Und drittens konnte ich mir gut vorstellen, das iPad für organisatorische Dinge zu nutzen – ähnlich wie das iphone, nur eben mit einem besseren Display. Also E-mails kontrolliere und beantworten, kurze Texte und Notizen festhalten, To-do-Listen führen.

Auch wenn das iPad für mich frühestens im Laufe des Jahres 2012 auf der Liste stand, im Dezember lief mir dieses iPad2 von Apple quasi zu und ich konnte über die Feiertage die ersten Erfahrungen damit sammeln. Gut, wenn man dafür ein paar Tage freie Zeit hat!

In Zukunft werde ich hier also auch gelegentlich und kurz über iPad-Themen schreiben, passend zu Mac- und iPhone-Geschichten. Schon jetzt kann ich sagen, dass sich aus meiner Sicht die Anschaffung gelohnt hat. Ich habe die 16-GB-Version ohne 3G, die genügt mit vorläufig auch völlig.

Alle drei Bereich – Lektüre auf dem Mac, Fotos und Videos und auch Organisatorisches – klappen hervorragend, es gibt viele neue Möglichkeiten, die einen auch voran bringen.

Das Überraschendste für mich nach den ersten Tagen im Einsatz ist die Gewissheit, dass das iPad auch die Nutzung des Internet, sprich: die Gestaltung der Webseiten verändern wird. Ob das über responsive Layouts geschehen wird, über eigene Apps, bessere Website-Gestaltung im klassischen Sinn, einfachere Navigation oder wie auch immer: Je mehr Menschen das iPad in die Hand nehmen, umso mehr werden voll gepackte und unübersichtliche Webseiten verschwinden. Was sich – auch im übertragenen Sinn – nicht mit zwei Daumen navigieren lässt, wird es schwer haben in Zukunft.

Und so anregend das auch ist, für die eigene Arbeit heißt das auch, dass (mal wieder) alles ganz anders werden wird.