HDR-Kurs vom Foto-Profi

Mehrsprachiger HDR-Kurs im Internet

Kennen Sie Trey Ratcliff? Müssen Sie nicht. Aber wenn Sie auf Google+ unterwegs sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass Sie – ebenso wie bei Scott Kelby oder Darren Rowse – öfters auf seine Einträge dort und irgendwann auch auf seine Website stoßen. Tatsächlich führt er sogar die Topliste der „most followed photographers” auf Google+ an.

Auch auf seiner Website tut er ordentlich was dafür, um genügend Freunde, Follower, Fans zu bekommen. Zum Beispiel bietet er einen HDR-Kurs an, den es sogar in verschiedenen Sprachen gibt: HDR-Kurs – Alles, was Sie über HDR-Fotografie wissen.

Wers noch nicht ausprobiert hat, der kann sich demThema ja auf diese Weise nähern. Wers schon ausprobiert hat, der findet dort noch immer den einen oder anderen Tipp. Und wers schon wieder satt hat, …

Nein im Ernst: Verfolgt man die zahlreichen Plattformen für Fotos, dann erscheint einem die Thumbnail-Übersicht irgendwann wie ein großer Teller, in dem Kinder verschiedene Marmeladensorten verschmiert haben: Alles so schön bunt hier, marmeladig eben. Tatsächlich ist mit der leichtern Bedienbarkeit der HDR-Software die Verführung gewachsen, die Schieberegler mal in alle möglichen Richtungen möglichst weit zu versetzen. Die Folge sind Aufnahmen, die manchmal schon ziemlich surrealistisch anmuten.

Da man als Fotograf aber derzeit an HDR-Fotos ebenso wenig vorbei kommt wie an Tilt-Shift- und Timelapse-Aufnahmen als Videofilmer, sollte man mal kennen gelernt haben, was da geschieht. Und wenn es nur dafür ist, dass man erkennen kann, wo was und wieviel manipiuliert wurde.

50-Dollar Follow Focus: Ein weiteres Kickstarter-Projekt

Der 50-Dollar-Follow-Fokus

Als Kickstarter-Projekt ist es vielleicht gar nicht mal mehr so interessant: Der 50-Dollar Follow Focus by Wiley Davis iust ja sozusagen schon überfinanziert. Und die bange Frage, ob es ein sinnvolles Produkt bis zur Realisierung schafft, scheint damit schon beantwortet.

Allerdings ist unter den netten Dankeschöns für die Spender ein sehr praktisches dabei: Wer das Projekt für den 50-Dollar-Follow-Focus mit 60 Dollar unterstützt bekommt das Produkt mit Versandkosten (in den USA). Für Europa muss man halt was drauflegen.

Aussehen tut das Produkt ganz gut. Vor allem die Idee des Riemenantriebs hat erscheint mir pfiffig, muss man doch nicht mehr die vielen unhandlichen Gears aufschrauben und dann danach noch viel unhandlichere Objektive transportieren.

iBooks authors: selbst veröffentlichen

iBooks Author - neu und kostenlos für OS-X 10.7 Lion

Kaum ist sie da, die mit Aufsehen angekündigte neue Software von Apple, iBooks Author, da wird schon wieder heftigst diskutiert. Ich würde ja gerne mitstreiten, einen ersten Erfahrungsbericht schreiben oder sonst etwas Erhellendes dazu beitragen. Aber zu meiner Schande muss ich gestehen, das ich zu denjenigen Menschen gehöre (die Bedenkenträger), die erst ziemlich spät auf neue Betriebssystem umstellen.

In diesem Fall verhindert den Wechsel zu OS-X 10.7 Lion die Tatsache, dass ich noch keinen Nachfolger gefunden habe für meine Fax-Software Pagesender. An dem hängt ein Teil meines ziemlich umfangreichen Presseverteilers (ja, auch viele Medienmenschen haben sich noch nicht vom Fax verabschiedet). Aber das nur am Rande.

iBooks Author soll es nicht nur ermöglichen, relativ einfach E-Books zu veröffentlichen. Am klassischen E-Pub-Format Büchern ist ja meistens nicht so schrecklich viel dran. Man soll damit auch interaktive E-Books fürs iPad erstellen können – und das ist der Punkt, wo ich sofort anspringe (naja, jetzt eben mit Verzögerung).

In der Apple-Gemeinde und darüberhinaus werden die Lizenzbedingungen teilweise kritisiert: Apple sagt (vereinfacht gesagt): Wer sein Buch gratis verteilt, der kann das auch auf anderen Plattformen anbieten. Wer aber Geld dafür verlangt, der muss es über iTunes verkaufen, ein Teil des Erlöses fließt dann an Apple. Egal wie das diskutiert wird, ich finde diese Lösung fair.

Verwechselt wird in der ganzen Diskussion oftmals die Urheberrechtsfrage: Apple erhebt keinen Anspruch auf die Inhalte des Werks, sondern – so verstehen zumindest ich und eine ganze Reihe anderer Menschen das – nur auf die mit seiner Software erzeugte digitale Datei. Ich kann also immer noch hingehen und meine Inhalte über eine andere Datei für andere Vetriebswege anbieten. Irgendwie erscheint es mir auch nicht ganz so abartig, dass man nach der Entwicklung einer Software selbst an dem daraus erzeugten Profit teilhaben möchte, wenn man die Software kostenlos weitergibt.

Das ist aus meiner Sicht auch der Bonus des „Ersten”, desjenigen also, der am schnellsten mit einer Lösung auf dem markt ist. All die anderen Entwickler, die irgendwann Ähnliches anbieten, werden da zwar keine Einschränkungen haben, aber vielleicht auch die Software nicht kostenlos abgeben.

Wer sich noch erinnern kann, wie schmerzhaft die großen Summen früher beim Berufseinstieg für die Anschaffung von Quark Express und / oder Adobe Pagemaker oder Indesign waren, der wird dieser Lösung auch einen Reiz abgewinnen können…

App PhotoSync – sozusagen drahtlos und wolkenlos….

PhotoSync App für iPhone, iPad und Mac

In die Reihe der kleinen, feinen und preiswerten Apps, die mein Herz erfreuen gehört seit neuestem auch die App PhotoSync. Und wie so oft sind es die kleinen Sachen, die mein Herz erfreuen: Dieses ist eine App, die eigentlich nur eine Sache kann, die aber richtig gut.

Sie erlaubt das drahtlose Hin- und Herschieben von Photodateien zwischen meinem Mac und dem iPhone und dem iPad.

Eigentlich ist das mit Kabel ja nicht wirklich lästig, aber oft sind es ja nur ein oder zwei Bilder, die ich hin- und herschiebe. Und weil mir gerade Snapseed auf dem iPad so viel Spass macht, ziehe ich öfters auch mal ein Bild vom iPhone aufs iPad oder Mac – und nachher dann auf den Mac, wo es letztendlich aufgehoben / archiviert wird.

Die Verbindung ist blitzschnell, auch ein Dutzend Fotodateien hält einen nicht lange auf. So dass ich künftig auch größere Bildmengen wahrscheinlich nicht mehr mit Kabel transportieren werde.

Die App für iPhone und iPad kostet 1,59 Euro, die App für den Schreibtisch-Mac kann man kostenlos im App-Store laden.

Panoramabild: Winter im Schwarzwald

Winterpanorama Schwarzwald

[Mit Klick auf das kleine Bild vergrößern]

Dieses Panoramabild entstand mit der genialen iPhone-App 360 Panorama: Man wählt einen Ausgangspunkt, drückt auf den Auslöser und dreht sich dann solange um die eigene Achse, wie man die Panoramasicht aufnehmen möchte. Erst zum Abschluss klickt man wieder auf den Auslöser – fertig. Speichern muss man natürlich noch.

Kinderleicht, wenn man nicht gerade auf Langlaufskiern auf abschüssigem Gelände steht und seine Drehung etwas übertreibt. Dieses Bild wurde dann allerdings erst durch die Nachbearbeitung in Lightroom erreicht und hätte – im Original und unbearbeitet – gerade mal für einen 300dpi-Druck mit den Maßen 16,7 x 5,3 cm gereicht. Sprich: mit etwas geringerer Auflösung hätte man noch etwa ein DIN A4 großes Bild auf dem heimischen Drucker rauslassen können.