Fotoblog: Un jour à Paris…

un jour a paris

un jour a paris

Fotoblogs gibt es wie Sand am Meer. Die meisten orientieren sich an einem Standard, was viele Blogs gleich oder zumindest ähnlich aussehen lässt. Ist ja auch eine Gratwanderung: Man muss soviel Infos zeigen, dass der Benutzer gut zurecht kommt. Andererseits soll so wenig wie möglich vom Bild ablenken.

Ein Beispiel, in dem das nach meiner Ansicht besonders gut gelungen ist, ist Un jour à  Paris. Dort werden schlicht alle anderen Infos ausgeblendet, sobald man mit der Maus aufs Bild geht. Très chique!

Übrigens gibts im ähnlichen Stil vom selben Fotografen Cyril Genty noch das Fotoblog A look over India.

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Die Wein-Presse und andere traurige Geschichten…

Michael Pleitgen hat in seinem Blog der Weinakademie Berlin ein weiteres Mal das Thema Presse und Medien aufgegriffen. Und wie immer tut er das sehr fundiert. Anhand der bröckelnden Auflagenzahlen beschreibt er das Schicksal der „großen“ Wein-Zeitschriften, zitiert aus einem Fachbuch von Stephan Ruß-Mohl die Beschreibungen des Niedergangs der US-Medien (Kreative Zerstörung: Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA) und schildert das Dilemma der „konventionellen“ Medien („Journalismus zwischen Werbung, PR und Verkauf“).

Auch wer sich nicht für Wein interessiert, findet hier eine schöne Zustandsbeschreibung der Print-Medien und der aktuellen Entwicklung. Fast alles dort gesagte lässt sich übertragen auf andere Print-Produkte: Die schlechte Bezahlung der Journalisten, die Unterbewertung des Content, die verhängnisvolle Spirale Sparen – schlechtere Inhalte – sinkende Auflage.

Lesenswert für alle, die an den Erzeugnissen der Printmedien hängen und leidgeplagt mitverfolgen, wie sich hier eine Branche zugrunde richtet.

Dankenswerterweise nimmt Pleitgen auch kein Blatt vor den Mund wenn es um die – aus meiner Sicht – Hauptplage des Journalismus geht: Falsche PR. Er schildert, welche Fachzeitschriften sich von wem sponsern lassen und wie die besser bezahlte PR unter einem redaktionellen Deckmäntelchen die klassische Werbung längst ausgebremst hat.

Dumm ist nur, dass gerade die angeblich „hochwertigen“ Zeitschriften sich ja mit einer elitären Leserschaft brüsten: Besserverdienende und besser gebildete seien das, bei denen das Geld locker sitzt, hat man den Anzeigenkunden immer versichert. Für das angeblich bessere Bildungsniveau haben etliche Leser ziemlich lange gebraucht um zu merken, dass Ihnen statt selbst recherchierten Berichten und sorgfältig geprüften Empfehlungen die Angebote zahlender Werbekunden untergejubelt wurden. Immerhin scheinen nun immer mehr Leser begriffen zu haben, dass es diese PR-Geschichten auch billiger gibt…

Wie sehr gerade in der Wein-Szene die Sitten verkommen sind zeigte mir unlängst ein Beispiel, das mir ein Winzer berichtete: Er habe das Angebot eines freien Journalisten bekommen, der für eine angesehene Wein-Zeitschrift arbeite. Für wenige Hunderter könne der Artikel über die Weine des Winzers verfassen und dafür sorgen, dass die Weine auch in einem Heft vorgestellt und bewertet (wie wohl?) würden. Meine Skepsis war groß und ich glaubte an ein Missverständnis – bis ich den Namen des „Kollegen“ tatsächlich im Impressum der Zeitschrift fand.

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Frühlingsgefühle: Rund ums Rad

rund-ums-rad.info

rund-ums-rad.de

Natürlich kann man das ganze Jahr Rad fahren, wir tun das auch. Aber so richtig Spass machts machts natürlich, wenn die Sonne wieder rauskommt und es draußen grün wird. Wer sich auch im Winter auf dem Laufenden halten möchte, der ist bei Detlef Kast gut aufgehoben: Rund ums Rad heißt seine Website mit Tipps und Comics und vielen guten Infos.

Wer übrigens auch als Radfahrer auf viel Schnee nicht verzichten mag, der fand neulich bei Spiegel Online wichtige Anregungen: Dort wurde ein Rad vorgestellt, das auch mit Tiefschnee gut zurecht kommt. EIn anschauliches Video über das rund 600 Dollar teure Zusatzteil findet man hier.

Gute Aussichten gibts aber auch für all diejenigen, die es ruhiger angehen lassen und – aus welchen Gründen auch immer – nicht auf Hilfskräfte beim Radeln verzichten wollen. Dass das Ganze auch gut aussehen kann, belegt www.gocycle.com (den Rest des Seiteninhalts findet man, wenn man die Maus nach ganz unten bewegt…).

gocycle

gocycle

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Dan Chung: DSLR News Shooter

DSLR News Shooter

DSLR News Shooter

Das Thema Video mit DSLRs hats mir sehr angetan zur Zeit. Neben der in diesem Bereich vor allem eingesetzten Canon EOS 5D Mark II spielt da immer mehr die auch hier neulich vorgestellte Canon EOS 7D
eine Rolle.

Beide können Full-HD, wobei die 5D wegen des größeren Sensors noch mehr Spielraum beim Thema Tiefenschärfe bietet. Längst gibt es dazu nicht nur jede Menge Ausrüstung wie spezielle Rigs, Matte-Boxen und Fokussierhilfen. Auch eine richtige Szene hat sich inzwischen etabliert, in der man sich austauscht und Videobeispiele zeigt.

Für den ersten Eindruck kann man zB bei Vimeo den Begriff Canon 7D eingeben. Noch besser ist die Auswahl, wenn man öfters im Forum von www.cinema5d.com vorbeischaut, dort gibt es u. a. die beiden Rubriken „Shot an a 5D“ und „Shot on a 7D“. Und viele Tipps zur Praxis und Ausrüstung.

Auch die Profis schätzen HD-Videos mit den DSLR gerade wegen des „Filmeffektes“ offensichtlich sehr: Um den gleichen Effekt mit den professionellen Kameras zu erzeugen braucht es auch dort weitere, teure Vorsätze und Zubehör.

Gut informiert über Praxisfragen, aktuelle Entwicklungen und neue Videos wird man auch auf der Website von Dan Chung, der in China für die englische guardian.co-uk-Website arbeitet: DSLR News Shooter. Mir gefällt aktuell vor allem das Video mit den Eisläufern in Peking.

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