Blog-Start mit WordPress-Plugins

Ausgewählte WordPress-Plugins, die den Blog-Start erleichtern

Ausgewählte WordPress-Plugins, die den Blog-Start erleichtern

Ein Blog-Start mit WordPress ist (fast) ein Kinderspiel. Die technischen Vorkenntnisse müssen nur rudimentär sein, die Ausstattung des Webservers ist heutzutage fast immer schon auf die Minimal-Erfordernisse dieses Redaktions- und Blog-Systems ausgelegt. Ein schneller Einstieg also für wenig Geld. Noch einfacher gehts nur noch mit vorinstallierten WordPress-Systemen, die vom Provider per Mausklick freigeschaltet werden.

Aber der Mensch wäre nicht, was er ist, wenn er mit der Out-of-the-box auf Dauer zufrieden wäre. Der eine große Wunsch nach mehr Invidualität betrifft das Layout. Da gibt es viele tolle Themes und auch einige Entscheidungshilfen. Mein Rat geht dahin, etwas zukunftssicheres zu installieren: responsiv, ein Baukastensystem, das man später auch optisch komplett umkrempeln kann, das aber etwas Einarbeitung braucht und auch was kostet.

Doch während man es aus meiner Sicht mit dem derzeitigen Standard-Theme ruhig eine Weile lang aushalten kann, gibt es ein paar andere Änderungen, die das Leben und Arbeiten von Anfang an leichter machen. Und ich rede hier nicht von einer Planungshilfe wie Redaktionskalender und Themenplan.

Es sind in der Regel ein paar einfache, meist kostenlose Plugins, die das Arbeiten flüssiger machen. Hier ist eine Auswahl, die ich zum Blog-Start empfehlen würde.

Für Schreiben

WordPress Editorial Calendar
A propos planen: Der einfache Redaktionskalender zeigt die veröffentlichten und geplanten Artikel in einem Kalender an. Und man kann zumindest die geplanten mit der Maus auf ein passendes Datum schieben und das Ganze auch vor der Veröffentlichung noch beliebig ändern.

Yoast SEO
Ich bin ja skeptisch gegenüber einer Überbewertung der Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Aber ich muss auch zugeben, dass man an der Arbeit der Suchmaschinen ja nicht mehr vorbeikommt. Zwar rollen sich mit die Fußnägel auf, wenn manche Blogger die Ratschläge zu wörtlich nehmen und entsprechende Phrasen dreimal hintereinander im Vorspann platzieren. Ist vielleicht gut für SEO, wirkt aber sprachlich eher suboptimal. Aber mit der Zeit bekommt man Routine und kann die Regeln beherzigen und trotzdem flüssig und lesenswert schreiben.

Posts Character Count Admin
Zählt die Wörter eines Posts. das ist nicht ganz unwichtig, denn man sollte die Länge seiner Artikel im Blick behalten. Das unten empfohlene Yoast SEO Plugin will nicht mehr als 300 Wörter ohne Zwischenüberschrift und möglichst auch keine Posts die kürzer sind als 300 Wörter. Generell haben auch längere Artikel mit vielen Bildern ihre Vorteile. Mit der Anzeige in der Artikelübersicht (im jeweilige Blogpost wird auch angezeigt, aber in der Übersicht eben normalerweise nicht) kann man für ein ausgewogenes Verhältnis langer und kürzer Artikel sorgen und entsprechend planen. (Dieses Plugin wird nicht mehr aktualisiert.)

Fürs Drumherum

WordPress Database Backup
Es ist mir zwar noch nie passiert und mein Provider all-inkl.com hat auch Datensicherungen, aber das ist vielleicht nicht überall so. Mit einem Backup der Datenbank kann man ein verunglücktes, gelöschtes, gehacktes WordPress noch immer retten. Die WordPress-Dateien sind ja ersetzbar, die Bilder hat man auf dem Rechner (sollte aber auch von Zeit zu Zeit den entsprechenden Upload-Ordner in wp-content sichern).

Shariff Wrapper
Die Einbindung der Social Media ist eigentlich nicht knifflig, es gibt auch genügend kostenlose Angebote. Diese Lösung ist deutschsprachig und soll rechtssicher sein. Sieht auch noch ganz gut aus, finde ich. Die eigentliche Magie geschieht aber meines Erachtens nur auf den Sozialen Plattformen selbst. Dennoch sollte man so etwas haben.

Instagram Feed
Wenn man einen Instagram Account hat, ist das die beste Lösung, die Bilder und die Arbeit, die man dort hineingesteckt hat, auch im eigenen Blog zu nutzen. Auch hier gibts sicher etliche Alternativen. Mit Facebook, Twitter und Pinterest ist das schwieriger, aber die Einbindung der Instagram-Bilder ist relativ einfach und hier sprechen ja auch die Bilder schon für sich.

Antispam Bee
Sorgt für weniger Ablenkung und trennt echte Rückmeldungen von Spam. Kostenlos, deutsch, mit vielen einstellmöglichkeiten, die man ab er zu Beginn nicht alle nutzen muss.

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Redirect: die 301-Weiterleitung rettet Website-Besucher

Redirect über ein Plugin: Einfach zu bedienen sorgt es dafür, dass keine Besucher verloren gehen.

Redirect über ein Plugin: Einfach zu bedienen sorgt es dafür, dass keine Besucher verloren gehen.

Ein Redirect ist ziemlich technisch, das muss man als Blogger nicht unbedingt kennen. Zumindest nicht so lange, bis man anfängt sein Angebot umzustrukturieren. Überarbeitet man zum Beispiel ältere Artikel in seinem Blog und gibt ihnen zur Optimierung für Suchmaschinen einen neuen Titel, dann laufen die bisherigen Links ins Leere. Ein Redirect führt Besucher zuverlässig und unbemerkt an die richtige Stelle.

Mit einem Redirect oder einer 301-Weiterleitung kann man ziemlich knifflige Dinge anstellen, aus den verschiedensten Gründen. Ich bin kein Technik-Profi und werde mich deswegen auf das beschränken, was ich selbst damit gemacht habe und berichten, warum es sinnvoll ist und wie man es am besten anstellt.

Kleiner technischer Exkurs zum Redirect – ggf überspringen

Die 301-Weiterleitung soll man dann benutzen, wenn ein Artikel dauerhaft seine URL geändert hat. Das tut man gelegentlich, weil die erste Überschrift nicht optimal war, aber eben die ist jetzt als Link in den Suchmaschinen-Ergebnissen.

Der entsprechende HTTP-Statuscode 301 lautet „dauerhaft verschoben”. Das kann auch dann vorkommen, wenn man mit seiner Domain umzieht, ein neues CMS einsetzt oder einen kompletten Ordner verschiebt. Aber das sind alles Dinge, von denen ich die Finger lassen möchte.

Auch die technische Funktion sei nur kurz umrissen. Die Einrichtung einer 301-Weiterleitung wird in der htaccess-Datei vorgenommen, auch die rührt man als Normal-Blogger eher selten an. Denn Fehler in dieser Datei führen zu einem „500 Internal Server Error” – und das Blog ist dann nicht mehr erreichbar. Weil Anfänger hier etliche Fehler machen können, muss der Provider erst einmal erlauben, dass jemand darin herumpfuscht. Das geschieht über das mod-rewrite-Modul, das aktiviert sein muss.

Ob das Modul aktiviert ist erfährt man von seinem Provider oder über die phpinfo-Datei. Bei mir funktioniert das mit all-inkl.com als Provider ganz prima.

Einsatzgebiete

Was ich regelmäßig mache, ist die Überarbeitung eines älteren Artikels. Zum Bespiel dann, wenn mir meine Statistik sagt, dass sich der Artikel großer Beliebtheit erfreut. Das kommt auch bei älteren Artikel vor. Und es spricht nichts dagegen, den Artikel inhaltlich auf den neuesten Stand zu bringen, zu ergänzen, besser zu machen. Das Plugin Yoast SEO ist dafür ausgesprochen hilfreich.

Zumindest solange bis man auch den Titel des Blogposts besser und suchmaschinenfreundlicher formulieren möchte. Denn dann ändert sich die URL (man kann auch den Titel ändern und die URL belassen, aber das ist für die Suchmaschinen ja nicht hilfreich).Ändert sich die URL, dann laufen die Besucher, über die man sich gerade noch gefreut habe, beim Klick in den Suchmaschinen-Ergebnissen ins Leere. Und von dort (Google) kommen zumindest bei mir die meisten Besucher.

Aber es gilt natürlich auch für alle alten Links, die im Internet auffindbar sind: Bei anderen Blogs, in Übersichtsseiten zu bestimmten Themen etc. Und es hilft natürlich auch dann, wenn man verspätet feststellt, dass Tippfehler im Titel enthalten sind (auch wenn das Suchmaschinen korrigieren sollten).

Für den 301-Redirect gibt es verschiedene Plugins. Ich habe eines gesucht, das deutsch spricht und einfach zu bedienen ist.

Für den 301-Redirect gibt es verschiedene Plugins. Ich habe eines gesucht, das deutsch spricht und einfach zu bedienen ist.

Plugins zur Auswahl

Wie man oben schon herauslesen konnte, habe ich Respekt davor, an der htaccess-Datei herum zu prfrimeln. Aber für WordPress gibt es Plugins, die das erledigen und auch von Laien ganz komfortabel zu bedienen sind. Ich nutze das Quick Page/Post Redirect Plugin (kostenlos), und hier auch nur die rudimentären Funktionen.

In einer Maske gibt man die bisherige URL ein, in der daneben stehenden die neue URL, fertig. Die geänderten Links werden paarweise (alt / neu) unten aufgeführt und sind auch weiterhin sichtbar und bearbeitbar. Der Besucher merkt von all dem nichts: Er klickt auf die alte URL in den Ergebnissen der Suchmaschine (oder in einem irgendeinem anderen alten Link) und landet zuverlässig beim gesuchten Blog-Post.

Hilft das?

Ja, bei mir schon. Ich neige zu flapsigen Formulierungen, was sich gelegentlich auch in den Überschriften niederschlägt. Beim Schreiben denke ich mir noch: Zusammen mit dem Bild und dem Link einer Suchmaschine oder dem Textbeginn erschließt sich doch jedem, was gemeint ist. Heute sehe ich das etwas nüchterner.

Außerdem erkennt man mit zunehmender Erfahrung in Sachen Suchmaschinen, dass eine klare, kurze Ansage im Titel ausgesprochen hilfreich ist. Und dann ist es doch gut, wenn man das ohne größeren Schaden beheben kann.

 

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Blog-Investition: Was ist sinnvoll?

Blog-Investition WordPress-Theme: Sinnvolle Sache, preiswert, allerdings ist die Auswahl überwältigend. Wichtig ist eine Plattform, mit der man die Angebote filtern kann.

Blog-Investition WordPress-Theme: Sinnvolle Sache, preiswert, allerdings ist die Auswahl überwältigend. Wichtig ist eine Plattform, mit der man die Angebote filtern kann.

Eine Blog-Investition scheint heute nicht sehr populär zu sein. Die meisten Dinge für die eigene Plattform im Internet sind ja kostenlos erhältlich, und so wollen und schätzen das die Blogger auch. Selbst dann, wenn schon von vorneherein die Absicht besteht, mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen. Erscheint da ein finanzielles Engagement in Maßen nicht sinnvoll? Auch wenn vieles, fast alles kostenlos verfügbar ist: In manchen Bereichen ist es ganz gut, ein paar Euro in die Hand zu nehmen. Denn der eigene Aufwand ist auch nicht ganz ohne Kosten. Und die Ergebnisse mit professioneller Hilfe machen oft einen Unterschied.

WordPress-Theme: beste Blog-Investition

Hier ist in meinen Augen das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Blog-Investition am besten. Wer sich in den Anfangsjahren von WordPress mit den Anpassungen der Standard-Layouts beschäftigt hat, der weiß dieses Layoutpakete besonders zu schätzen. Für im Schnitt 50 bis 100 Dollar erhält man tolle WordPress Themes, die man leicht anpassen kann. Damit braucht man sich auch keine Sorgen machen, dass die eigenen Inhalte in einem Allerwelts-Layout daher kommen, auf das man ständig im Netz stößt.

Natürlich gibts auch jede Menge kostenlose WordPress-Themes. Bei den bezahlten Lösungen hat man in der Regel die Gewissheit, dass die Themes weiter entwickelt werden und an neue WordPress-Versionen angepasst werden. Außerdem finden sich auf vielen Plattformen wie Themeforest zahlreiche Bewertungen von Benutzern und positive wie negative Kommentare. Und Anfragen im Forum, die Rückschlüsse zulassen oder Fragen im Vorfeld klären.

Hilfreich ist es auch, sich einen zuverlässig erscheinenden Anbieter mit einer breiten Palette von Themes und gutem Support zu suchen, und dort ein WordPress-Theme zu kaufen. Ist man zufrieden, investiert man die nächsten 50 Dollar wieder dort. Klappt es aus irgendeinem Grund nicht so gut, ist der Schaden verschmerzbar, finde ich. Das Try-and-Error-Prinzip erscheint mir „teurer”: ein kostenloses Theme kaufen, installieren, ausprobieren, verwerfen kostet vor allem Zeit.

Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Studiopress (mehrere Einzel-Themes, basierend auf dem Grundgerüst Genesis), Elegantthemes (mehrere Themes im Paket gegen Jahresgebühr) und Themeforest (reine Verkaufs-Plattform).

Elegant-Themes

Elegant-Themes

Hosting

Der Provider ist eigentlich egal, denkt man sich als Laie: Die Daten liegen auf einem Server, sind weltweit erreichbar, der Webspace und die Datenmenge sind fast überall unbegrenzt. Also ist das eine Ressource wie Benzin für mein Auto: Ich kaufe da, wo es am billigsten ist. Die Erfahrung zeigt: Es ist nicht so. Support spielt eine wichtige Rolle. Eine schnelle, sachkundige und hilfreiche Antwort bei technischen Fragen oder Problemen ist hilfreich. Denn die auf der Website hinterlegten„Lösungen” für viele Probleme helfen nicht in jedem Fall weiter.

Wer nach den besten Providern sucht, der findet schnell drei oder vier relativ große Anbieter mit guten Bewertungen. Ihr Angebot unterscheidet sich in Nuancen ist aber immer teurer als das der Billig-Anbieter. Natürlich kann man heute problemlos wechseln und für den Anfang den billigsten Anbieter aussuchen. Ganz sorgenfrei ist der Wechsel aber nicht immer. Und bis dahin ist wahrscheinlich schon einiges passiert, was einen genervt hat – sonst würde man nicht umziehen.

Die Preise für diese Blog-Investition liegen zwischen 50 und 100 € für eine Domain pro Jahr. Wichtig finde ich den Support, aber auch so Dinge wie vorinstallierte Anwendungen, SSL-Möglichkeiten, die Nutzung auch mehrerer Datenbanken oder einen Reseller-Tarif.

Viele Blogger setzen auf all-inkl.com, Domainfactory oder Host Europe.

Hootsuite, Buffer und Coschedule (um nur einige zu nennen) machen das Arbeiten leichter. Wer mit dem kostenlosen Angebot nicht hinkommt, ist gut bedient, wenn er hier auch nur zeitweise ein bezahlbares Angebot wählt.

Hootsuite, Buffer und Coschedule (um nur einige zu nennen) machen das Arbeiten leichter. Wer mit dem kostenlosen Angebot nicht hinkommt, ist gut bedient, wenn er hier auch nur zeitweise ein bezahlbares Angebot wählt.

Planungsdienste

Blödes Wort, gemeint sind Dienste wie Later.com, Hoot-Suite oder Coschedule. Sie ermöglichen, Beiträge in den Sozialen Medien vorauszuplanen. In WordPress können wir das ja sowieso. Bei Instagram, Facebook und Twitter ist das kniffliger. Die meisten Basis-Angebote sind auch hier kostenlos. Wer auf mehreren Sozialen Plattformen unterwegs ist, muss aber bei manchen Anbietern eben doch eine Kleinigkeit zahlen (beginnt bei 10 US-Dollar zum Beispiel bei Hoot-Suite). Auch diese Blog-Investition will wohl überlegt sein, weil sie nicht einmalig ist, sondern laufende Kosten verursacht.

Manchmal kann man auch mehrere kostenlose Dienste kombinieren, um das gleiche Ziel zu erreichen. Schneller und einfacher ist das aber nicht. Und Coschedule bietet zudem die Möglichkeit, diese Planung auch gleich in der WordPress-Administration vorzunehmen, gleich beim Schreiben des Artikels.

Da bloggen ohne soziale Medien eigentlich kaum noch sinnvoll ist, sollte man zu Beginn die kostenlosen Versionen zum Kennenlernen nutzen. Vielleicht kommt man auch künftig damit hin. Manchmal genügt es, zeitweilig eine kostenpflichtige Lösung hinzuziehen. Sinnvoll ist auf jeden Fall ein eigener Redaktionskalender als Basis für diese Planungen, egal ob online oder ganz altmodisch auf Papier.

Buffer

Buffer

Coschedule

Coschedule

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WordPress Bildgrößen in vielen Variationen

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Sie sind ein unerschöpflicher Quell der Freude: Gute Bilder in einem WordPress-Blog machen das Lesen leichter. Sie ziehen Besucher an und bieten manchmal mehr Informationen auf einen Blick, als ein langer Text. Sie sind aber auch manchmal lästig: Google meckert rum, weil die Bilder zu große Datenmengen aufweisen und die Schnelligkeit der Webseite beeinträchtigen. Die Bilder sind nie in der passenden Größe und Auflösung dort, wo sie sein sollen. Und die Bildbearbeitung frisst inklusive der Bilder für Soziale Medien fast so viel Zeit, wie das Schreiben des Artikels – vom Fotografieren mal gar nicht zu reden.

Was tun? Weniger Bilder sind ja auch keine Lösung. Und die falschen WordPress Bildgrößen erst recht nicht. Mit etwas Planung und ein paar Helferlein kann das auch reibungsloser verlaufen.

WordPress: interne Bildverarbeitung

Zunächst einmal können wir uns alle freuen. Denn die Bildverwaltung in WordPress ist viel komfortabler geworden. Und auch Bildverarbeitung ist jetzt möglich. Wem das noch nicht genügt, der kann auf Plugins zurückgreifen.

Weitere WordPress Bildgrößen per Plugin

Das Plugin Simple Image Size erlaubt zusätzliche Bildgrößen festzulegen, auf die die Bilder automatisch beim Hochladen zurechtgeschnitten werden. Wer also bestimmte Größen braucht, die noch nicht in der functions.php seines Themes festgelegt sind, der kann sich damit prima behelfen.

Heißt das, ich kann jetzt einfach meine Riesen-Bilder aus der Super-Duper-DSLR hochladen? Kann man machen, sollte man aber nicht. Die effektivste Art Bilddaten sinnvoll zu reduzieren funktioniert mit Photoshop und dem Befehl „Für Web und Geräte speichern”. Dort genügt in der Regel die Qualitätsstufe hoch. Wenn es keine besonders hochwertigen Aufnahmen sondern eher Info-Bilder sind, kann man an an der Qualität auch Abstriche machen.

Hier wählt man die größte Größe aus, die man für WordPress, Instagram, Facebook & Co. verwenden möchte. Die kann man jetzt auch auf WordPress hochladen, dort werden automatisch die verschiedenen Bildgrößen erzeugt.  Diese Größe kann man dann aber auch für die Sozialen Medien verwenden.

… oder manuell in der functions.php festlegen

Wers noch detaillerter möchte und selbst im Maschinenraum seiner WordPress-Installation herumwerkeln möchte, der sucht nach einer Anleitung,wie man die entsprechenden Befehle in die functions.php einbaut (zum Beispiel hier)

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Intelligent Bilder „nachladen”

Eine andere Möglichkeit, das Ladeverhalten seiner Seiten positiv zu beeinflussen bietet das Plugin Lazy Loads. Es bewirkt, dass nur diejenigen Bilder geladen werden, die gerade sichtbar sein sollen. Wer also auf seiner Startseite die letzten 10 Blog-Posts anzeigt und jeder hat etliche „schwere” Bilder, der ist mit dem Einsatz dieses Plugins sowieso gut bedient.

Auf die Möglichkeit der WordPress-Bildbearbeitung fürs Verkleinern sollte man übrigens nur in Notfälle zurückgreifen: Hierbei wird nämlich nur die Darstellung verkleinert. Das Bild selbst bleibt so groß (und schwer) wie vorher. Sprich: Nicht die Datenmenge wird reduziert, sondern nur die Darstellung.

Die Datenmenge ist ganz in Ordnung, wenn die Bilder etwa 200 KB groß sind. Da das – je nach Theme und Layout – nicht immer eine befriedigende Lösung ist, bleibt oftmals nur die Möglichkeit, entweder in Photoshop nochmal selbst Hand anzulegen. Oder auf Apps und Dienste wie JPGMini oder compressor.io zurückzugreifen.

Retina – immer zwei Varianten?

Und was ist nun mit den hoch gelobten Retina Displays bei Apple? Muss ich für eine ordentliche Darstellung nicht sowieso die größten und besten Bildqualitäten einstellen? Ja und nein. Ideal wäre es natürlich, wenn je nach Display und Anforderung die richtige Bilddatei eingebunden wird. Das kann das Plugin WP Retina 2x.

Prima! Dann kann ich ja meinem responsiven Theme die Wahl der richtigen WordPress Bildgröße überlassen. Die Plugin-Autoren weisen jedoch daraufhin, dass eine responsive Darstellung bevorzugt werden sollte, die Auswahl des Bildes über ein javascript die Fallback-Methode sein sollte.

Wordpress Bildgröße 620 px in der Desktop-Variante - aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

WordPress Bildgröße 620 px in derDesktop-Variante – aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

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Responsiv – wie groß ist das genau?

Gibts sonst noch Hürden? Nur wenige. Beachten könnte man vielleicht noch, dass das Umspringen eines responsiven Layouts Bildgrößer erfordert, die man eventuell gar nicht auf dem Plan hatte. In diesem aktuellen Layout meiner Website zum Beispiel ist die größte Bilddarstellung 620 Pixel breit.

Wer jetzt mit dem Mauszeiger auf die rechte untere Ecke geht und beginnt, das Browser-Fenster zusammen zu schieben, der stellt fest, dass das Layout umspringt. Bei der Tablet-Größe verschwindet erst die rechte und später (fürs Smartphone) schließlich auch die linke Sidebar.

Die Folge: Die Bilder werden dann 850 Pixel groß dargestellt. Sind die Bilder mit nur 620 Pixel Kantenlänge hochgeladen, bleiben sie an manchen Stellen kleiner, als der dafür vorgesehene Platz im Layout. Aber damit kann man leben, wenn man nicht gerade als Fotograf die eigenen Werke anpreist.

Neues Layout – neue Bilder?

Aber nichts hält ewig. Irgendwann entscheidet sich jeder WordPress-Benutzer mal für ein andere Layout, gerne mit größerer Bilddarstellung. Nur die Beiträge der vergangenen Jahre wirken jetzt etwas verloren – denn sie sind viel zu klein für das neue Layout. Schließlich ist das Internet schneller geworden, der Rechner leistungsfähiger.

Also jetzt alle Bilder nochmal raussuchen, neu bearbeiten, nochmal hochladen? Auch dafür gibts ein Plugin: Regenerate Thumbnails legt die nächst kleineren Bildgrößen neu an. Egal ob man jetzt einfach in den WordPress-Voreinstellungen die Maße geändert hat oder – was öfters vorkommt – ein neues Theme installiert hat.

Aber auch hier gilt wie immer in der Bildbearbeitung: Größer machen geht nicht. Wenn ich also stets nur Bilder mit 620 Pixel Breite hochgeladten habe, kann ich daraus für mein neues Thema keine Header-NBilder mehr mit 1180 Pixel Breite machen.

Mein Fazit:

  1. Die eigene Bildbearbeitung für eine „leichte” Version des größten benötigten Bildformates ist immer hilfreich. Ob ich das mit Photoshop, einer anderen App oder online mache ist egal. Das Original des Fotos sollte ich sowieso immer unverändert behalten.
  2. Die größte Online-Variante sollte das Bildmaß enthalten, dass ich für Webseite oder Soziale Medien brauche. Ausnahme ist Pinterest: Hier funktionieren Hochformate am besten, das verlangt zusammen mit der Nutzung als „Textbilder” immer eine eigene Verarbeitung.
  3. Für responsive Layouts darauf achten, wann ein Bild die größte Darstellung aufweist. Das  ist nicht immer in der Desktop-Version der Fall.
Wordpress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

WordPress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

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WordPress-Theme aus dem Baukasten

Divi mit Theme-Builder: Hier geht auch eine Echtzeit-Bearbeitungen des WordPress-Theme und Darstellung der Inhalte.

Divi mit Theme-Builder: Hier geht auch eine Echtzeit-Bearbeitungen des WordPress-Themes und Darstellung der Inhalte.

WordPress-Themes sind wirklich ein Sinnbild für den Spruch „Qual der Wahl”. Die Auswahl ist mittlerweile so überwältigend groß (und gut), dass die meisten Suchenden nach einigen hundert Beispielen völlig frustriert sind. Mir geht es da nicht anders. Wenn ich anderen Leuten Vorschläge zu ihrer Website mache, fühlen sich viele überfordert.

Wie man die Auswahl für ein WordPress-Theme etwas einengen kann  habe ich hier schon einmal beschrieben. Ich merke aber immer öfter, dass Kunden auch damit überfordert sind. Und das trifft dann wohl auch für viele Blogger und Geschäftsleute zu, die das richtige Layout für Ihre Seite suchen.

Ausschlaggebend für den Frust der Suchenden ist dabei oft die Vorstellung, ein Layout werde speziell für sie designed. Nach dem Motto: Das gibt es nur einmal, das ist unverwechselbar. Dieser Anspruch ist erstens unrealistisch und zweitens nicht hilfreich. Ähnlich frustriert müssen Autokäufer sein, die ihr ganz individuelles Gefährt suchen – das dennoch wie viele anderen vom Band kommt.

Denn fast alles, was man mit Layout machen kann, hat heute schon mal einer gemacht. Die traurige Wahrheit: individuell und einzigartig wird die Website erst durch die Inhalte. Das ist die Handschrift, die den Stil ausmacht. Alles anderen haben wir „irgendwo schon einmal gesehen”. Letztlich ergibt sich die Individualität durch eher kleine Gestaltungsunterschiede – und ganz wesentlich durch die Inhalte.

Warum also nicht gleich eine Art Baukastensystem für die Erstellung eines eigenen WordPress-Theme  nutzen? Inzwischen gibt es einige etablierte und bewährte Modelle, mit denen man sich seine Seite maßschneidern kann. Wer dann noch unbedingt andere Schriften braucht oder andere Farben für Buttons und Links, der kann entweder auch hier auswählen. Oder er muss in die Trickkiste greifen und selbst ein paar individuelle CSS-Anweisungen einfügen. Die Maske für diese Eingabe ist oft schon vorgesehen. Sie sorgt auch dafür, dass bei einem Update des Themes diese Änderungen erhalten bleiben.

Zwei Modelle möchte ich hier vorstellen, stellvertretend für einige andere.

Das Enfold-Theme hat eine vereinfachte Darstellung für alle Möglichkeiten. Das funktioniert auch mit älteren Browsern und Computern ganz gut.

Das Enfold-Theme hat eine vereinfachte Darstellung für alle Möglichkeiten. Das funktioniert auch mit älteren Browsern und Computern ganz gut.

WordPress-Theme mit einem Themebuilder

Als Beispiel führe ich hier einmal die Themes Flatsome und Enfold auf (beide habe ich im Einsatz). Beide gibt es auf der Plattform Themeforest.net (ich bin kein Affiliate). Dort findet man auch viele andere Themes, die ähnlich funktionieren. Daneben gibt es noch einige Beispiele, die ich beobachtet habe, aber nicht selbst ausprobiert wie SimpleMag. Dort heißt das Tool zum Gestalten der Seiten Page Composer.

Die Kosten dieser Themes beginnen bei rund 60 €. Das Prinzip ist einfach: Es gibt neben den Vorgaben von WordPress (Seiten mit und ohne Sidebar zum Beispiel) eine Reihe von Gestaltungselementen und Blöcken. Diese kann man auf jede einzelne Seite oder auch auf alle zusammen übertragen kann.

So finden sich bei vielen Startseiten oben Slider oder ein unbewegtes Headerbild mit Links zu den Inhalten. In der Mitte folgen meist verschieden gestaltete Blöcke mit einer oder mehreren Spalten. Und auch die Art Inhalte ist meist einfügbar: Videos, Portfolios, Bildergalerien, Testimonials.

Fuß und Sidebar können in WordPress von Hause aus durch Widgets gestaltet werden. Etliche Themes bieten hier weitere Widgets an oder sogar die Möglichkeit, eigene Widgetbereich zu definieren.

Prima, werden jetzt viele sagen. Damit kann man dann endlich per Mausklick Elemente hin- und herschieben, alles ganz einfach. Aber in der Praxis ist nicht alles so selbsterklärend, wie es scheint. Der Teufel steckt im Detail. Bei den meisten Modellen gibt es eine mehr oder minder steile Lernkurve. Und abends mal schnell eine Website gestalten geht gar nicht.

Ist dann noch ein Shop integriert, gilt es sich mit den Einstellungen von Woocommerce und anderen Pluguins ausgiebig zu beschäftigen und das Ergebnis zu testen. Also am besten doch viel Zeit mitbringen.

Flatsome im Design-Modus: gibt einen optischen Eindruck

Flatsome im Design-Modus: gibt einen optischen Eindruck

Mehrere WordPress-Themes, ein System

Dieses Modell kenne ich nur von Elegant Themes (hier bin ich Mitglied und Affiliate) und es ist im Prinzip das gleiche, wie oben beschrieben. Nur zahlt man hier nicht für ein Theme, das man genau einmal auf einer Website verwenden kann. Sondern man bekommt mit einer einjährigen Mitgliedschaft Zugriff auf zumindest zwei Themes, die dieses Modell nutzen. Und eine Vielzahl weiterer Themes, die man auf herkömmliche Weise anpassen muss.

Was ist dann genau der Unterschied? Das Modell „1 Theme für eine Website” verursacht einmal Kosten. Danach hat man in der Regel begrenzte Zeit Zugriff auf Updates und den Support.  Das Modell Mitgliedschaft ist von vorneherein auf eine längere Zusammenarbeit ausgelegt. Auch hier kann man das Ganze nach einem Jahr beenden und trotzdem mit den heruntergeladenen Themes weiter arbeiten.

Die Praxis zeigt, dass man in beiden Fällen längerfristig eine Beziehung eingeht – wenn man nicht gerade Instant-Websites baut, für die man nicht länger als ein Jahr zuständig ist. Beim Kauf eines einzelnen Themes heißt das, irgendwann für den Support bezahlen, denn Updates sind unumgänglich. Beim Modell Mitgliedschaft kann man diese ebenfalls nach einem Jahr beenden. Wer weiterhin auf dem Laufenden bleiben will und ab und an Support braucht, ist in der gleichen Situation wie beim Einzelkauf.

Das Gleiche beim Wechsel auf ein neues Theme. Das bedeutet entweder neuer Einzelkauf im einen Modell. Oder Fortsetzung der Mitgliedschaft beim anderen Modell mit einem neuen Theme.

 

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