Der Video-Frühjahrsputz – aufgeräumt wirkt besser bei Besuchern

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Wer sein Geld nicht mit Videos verdient (und wer tut das schon?), der behandelt Plattformen wie Youtube oder Vimeo gerne als kleine Werkstatt: Rein in die Bude, ein paar Kleinigkeiten erledigt, und wieder raus. Und wie in jeder Werkstatt gibt es viele Dinge, die Spass machen wie Videos hochladen, Statistiken ansehen, Videos schauen. Und ein paar Dinge, die weniger Spass machen: Aufräumen!

Natürlich kann man das jederzeit machen. Aber der Jahresanfang und der sogenannte Frühjahrsputz sind ja oft eine psychologische Hilfe, um solche Dinge in Angriff zu nehmen.

Video-Frühjahrsputz auf den Plattformen

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik - besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik – besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Ausmisten: nur die guten Videos bleiben

Man gibt es nicht gerne zu. Aber nicht jedes Video ist eine kleine Perle im Repertoire der eigenen Arbeiten. Manche haben sich einfach überholt. Manche können mit den heutigen Standards nicht mehr verglichen werden, weil sie zu alt sind. Wer hier einfach ein kleines Archiv führt, der kann diese Dinge stehen lassen. Oder besser noch: in ein Archiv verschieben. Wer solche Beiträge als Privat markiert, der kann sie selbst dort noch ansehen. (Von meinen Youtube-Videos ist derzeit etwa die Hälfte als privat markiert; aber ich bin auch nicht sehr aktiv.) Andere Besucher dagegen sehen ein aufgeräumtes Portfolio. Und wahrscheinlich wird kein Besucher diese alten Beiträge wirklich vermissen.

Zeigt ein Blick in die Statistik, dass ausgerechnet ein Uralt-Beitrag die höchsten Besucherzahlen aufweist, kann man ihn stehen lassen. Oder sich überlegen, ob man das gleiche Thema nicht noch einmal frisch aufbereitet. Allerdings ist dann die schöne Statistik futsch.

Aufhübschen: Header-Fotos nach Maß

Was Besucher zuerst zu sehen bekommen ist der Header der eigenen Profilseite. Den hat man meist irgendwann einmal mühsam ausgesucht und bearbeitet, damit er den Anforderungen entspricht. Und da steht er nun, Jahr um Jahr. Dabei gibt es inzwischen nicht nur viele neue Videos, sondern auch etliche gute Fotos, mit denen man diesen Header ablösen könnte. Jetzt gehen bei Vimeo übrigens auch Videos als Header. Wenn man sich nur nicht mit den Maßen herumschlagen müsste. Meinem Wissen nach ist meine Anleitung für Header noch immer aktuell, ansonsten nach neueren Angaben suchen.

Outros - gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Outros – gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Video-Intros & Outros

Intros und Outros waren lange Zeit ziemlich knifflig für Leute, die sich nur auf Videos machen beschränken. Die Arbeit zum Aufnehmen, Schneiden, Vertonen braucht genug Zeit. Und spätestens seit Casey Neistat wissen wir, dass ziemlich rudimentäre Titel und Abspänne das Gesamtergebnis kaum negativ beeinflussen.

Aber die Zeiten ändern sich. Mittlerweile hat Youtube die Möglichkeiten für leichte Erstellung guter Outros auch in Deutschland etabliert. Mit einer Anleitung dazu, die sich in der Youtube-Hilfe findet, gehts einfach und schnell. Intros sind wichtiger, weil der erste Eindruck zählt. und sie sind schwieriger zu erstellen, weil nicht von Youtube automatisiert. Ist zwar weniger ein Video-Frühjahrsputz als eine echte Erweiterung. Aber die lohnt sich.

Über mich / Kanal-Info / Profil

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass eine gute und informative Über-mich-Seite auf der eigenen Website ganz hilfreich sein kann, um mit Leuten in Kontakt zu kommen. Sträflich vernachlässigt sind dagegen viele der Kanal-Info-Seiten auf Youtube oder der Profilseiten auf Vimeo. Dabei ist der erste Schritt, nachdem man ein interessantes Video gesehen hat, der Klick zum Profil. Dort sucht mach nach weiteren guten Videos und schließlich nach Infos, wer dahinter steckt.

Wer Kontakte knüpfen möchte oder wer seine Arbeit anderen anbieten möchte, der sollte hierauf etwas mehr Augenmerk verwenden. Ein Text, der neugierig macht und die wichtigsten Fakten vermittelt. Aktuelle Links und korrekte Angaben zu den Sozialen Netzwerken sind hilfreich.

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Vimeo-Pluspunkte: Neuer Feed und praktische Tipps

vimeo

Nachdem ich mich neulich noch darüber geklagt hatte, dass meine einst favorisierte Video-Plattform Vimeo etwas an Attraktivität eingebüßt hat, muss ich nun fairerweise meinen Eindruck etwas korrigieren.

Erstens wurden die Feeds wohl umgestellt. Ich will nicht das zu oft beschworene Stichwort Algorithmus bemühen, aber sowohl mein persönlicher Feed, also Neuigkeiten von den Seiten, denen ich folge, als auch die ehemalige Rubrik ”Entdecken” wurden gefühlt entrümpelt. (Die Rubrik „Entdecken“ heißt jetzt übrigens „Erfährt zur Zeit viel Aufmerksamkeit“ und sprengt damit fast die Navigationsleiste.) Die Zahl der sehr alten Beiträge dort ist spürbar zurückgegangen, ich sehe neuere und „„passendere” Beiträge.

Zweitens hat das Vimeo-Blog zunehmend interessante grundlegende Artikel veröffentlicht in letzter Zeit. Zum Beispiel Video file formats 101: containing, decoding, & compressing auf Vimeo oder Camera considerations: resolution, sensor size, & lenses auf Vimeo. Hilfreiche Artikel für das Grundwissen. Wers genauer wissen will, kann recherchieren, aber damit kommt man erst einmal hin.

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Vorschlag des Vimeo-Teams: DIY-Batterie-Lade-Station

Quick Tüts: The solution to your battery insanity from Vimeo Video School on Vimeo.

Es nervt alle, die viel fotografieren oder filmen, dazu noch ein Handy dabei haben oder anderen elektronischen Schnickschnack: Die Vielfalt und Unübersichtlichkeit von Ladegeräten und Kabeln. Vor allem wenn man unterwegs ist, ist das ein Riesen-Kuddelmuddel. Aber auch zuhause verirrt man sich leicht zwischen Steckdosen, Kabeln und Ladeboxen.

Das Vimeo-Team hat das nach Art des Casey-Neistat-Studios zusammengetackert. Und es sieht ziemlich übersichtlich aus und erscheint machbar. Auch der Materialaufwand hält sich in Grenzen. Der Pferdefuß an der Sache: Letztlich ist das Lade-Brett natürlich nicht kompakter, als die Kiste, in die man Kabel und Ladegeräte wirft, man braucht also mehr Platz als vorher. Aber einen Haken hat ja fast jede Lösung….

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Vimeo und (!) Youtube nutzen

Meine Lieblings-Plattform für Videos ist Vimeo: Dort zahle ich einen Jahresbeitrag für die wenigen Videos, die ich gemacht habe (und bald wieder häufiger machen möchte), dort suche ich nach weiteren kleinen Perlen und nach Leuten, die schöne kleine Videos – meist dokumentarischer Art – machen.

Aber ich ich habe (fast) alle meine Videos auch bei Youtube eingestellt, wohl wissend, dass dort einfach viel mehr Leute vorbeischauen oder gezielt nach Themen suchen.

Im vergangenen Jahr habe ich für meine Website testschmecker.de drei kleine Videos gemacht im Themenbereich Lebensmittel. Und die Einbindung erfolgte grundsätzlich über Vimeo. Nach etwa einem Jahr war ich jetzt doch ziemlich erstaunt, als ich einen Blick auf die Statistik warf: Das Vimeo-Video zum Thema Bio-Hühnerhaltung, das an mehreren Stellen eingebunden und verlinkt ist auf meinen Seiten, brachte es in diesem Jahr auf rund 666. Das Youtube-Video, das von mir nirgendwo verlinkt oder eingebunden wurde, verzeichnet 10.000 Aufrufe. Verrückt. Alleine in den letzten vier Wochen wurde das Video bei Youtube mehr als 800 mal aufgerufen (bei Vimeo in mehr als einem Jahr mit mehreren Website-Einbindungen und Lins nur 666 mal).

Offensichtlich reichen die schiere Masse an Besuchern und halbwegs aktuelle Stichworte zum Thema aus, um bei Youtube ganz anständige Zahlen zu erreichen. Für andere Videos gibt es diese Diskrepanz nicht in diesem Maß. Ich kann trotzdem nur dazu raten, beide Kanäle zu nutzen.

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