Social Media Profile verbessern

Social Media Profile sollte man öfters mal ändern und über die verschiedenen Plattformen hinweg anpassen, wenn man nicht nur ganz privat in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist.

Social Media Profile sollte man öfters mal ändern und über die verschiedenen Plattformen hinweg anpassen, wenn man nicht nur ganz privat in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist.

Social Media Profile sind die weniger geliebte Seite der Beschäftigung mit Facebook, Instagram & Co. Einmal verfasst und bebildert, ändert man hier ohne Nnot meistens nichts. Außer es finden sich Meldungen im Feed des entsprechenden Netzwerkes, dass sich (mal wieder) etwas geändert hat. Die Folge sind Header, Profilbilder und Beschreibungen, die gelinde gesagt nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit sind. (Was auch bei mir öfters der Fall ist.)

Social Media Profile sind nicht zeitlos

Manchen Social Media Profilen sieht man gut an, in welcher Zeit sie entstanden sind. Andere verraten auch etwas über die Absichten, die hinter dem jeweiligen Account stehen. Denn viele dienen professionellen Zwecken. Fast alle aber werden nach der Erstellung erst einmal für Monate und vielleicht Jahre nicht mehr angerührt. Hier ein paar Tipps, die Dich vielleicht zu einer Umgestaltung motivieren. Dazu brauchts eine gute Auswahl an Bildern und ein Bildbearbeitungsprogramm. Und außerdem einen Minimaltext, den man anpassen kann.

Zunächst lädt man sich einen halbwegs aktuellen Spickzettel. Und weil die Ergebnisse im englischsprachigen Bereich üppiger sind sollte es so etwas sein wie ‚cheatsheet social profiles‘. Dieses Ergebnis ist vom 24. Oktober 2017 (letztes Update), und liegt damit ziemlich nahe am Datum meines Posts (10. November 2017). Dort stehen die Bildgrößen aller Social Media Plattformen drin. Der Rest sollte ein Leichtes sein. Oder?

Vorweg: Das hier Geschriebene gilt, wenn Du mit Deinem Profil nicht nur ganz private Interessen verfolgst. Also wenn Du beispielsweise ein Blog, eine Unternehmens-Website oder einen Shop hast. Natürlich kannst Du Dir Deine ganz private Spielwiese erhalten. Du solltest dann aber dafür sorgen, dass die Besucher Deiner Unternehmens-Website nicht hier landen.

Alles eins – oder jedes speziell?

Diese Frage hat sich jeder wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt gestellt, als er sein Social Media Profil bei Facebook, Google+ und allen anderen erstellt hat. Und weil der zeitliche Abstand für den Einstieg in verschiedenen Netzwerken etwas größer sein kann, kam am Ende doch etwas jeweils anderes heraus.

Auch wenn das schrecklich klingt, solltest Du Deine Social Media Profile ‚vereinheitlichen‘. Sprich: Alle sollten dasselbe Porträtbild von Dir zeigen. Alle sollten einen gemeinsamen Basistext verwenden. Weil man ja zumindest de Länge überall anpassen muss, kann der auch leicht variieren. Vor allem aber sollten die wichtigsten Suchbegriffe in diesem Text vertreten sein, die Deiner Meinung nach auf Dich, Deine Website, Dein Unternehmen, Dein Angebot zutreffen.

Ich weiß, das ist schrecklich langweilig. Ich würde mich auch nicht drei Menschen jeweils mit einem identischen Text und den drei passenden Suchwörtern vorstellen. Sondern lieber mit einem launigen Text, freiweg geschrieben. Solltest Du nicht nur den Austausch mit Freunden suchen, empfiehlt sich aber die Verknappung und Vereinheitlichung wie beschrieben.

Dasselbe Foto auf allen Social Media Profilen zu verwenden ist naheliegend. Wer sicher sein möchte, dass jeweils die beste Qualität erscheint, der verkleinert seine Bilder gleich selbst auf das jeweils passende Maß und ist dann nicht den Unbillen der maschinellen Verarbeitung ausgesetzt. Und was fürs Profilfoto gilt, stimmt auch für den Header. Gleiches Bild, die Maße angepasst, mit oder ohne Text. Aber immer im einheitlichen Look.

Namen sind mehr als Schall und Rauch

Da hast Du Dir für Dein Unternehmen das Hirn zermartert nach einem knackigen und selbst erklärenden Namen. Und der steht jetzt auch bei Facebook, Google+ und anderen. Aber bei Twitter bist Du noch ‚teufelchen1990‘, also der Mischung aus Kosename und Jahrgang? Da hilft nix: Das solltest Du ändern. Aber das geht nicht immer.  Nötigenfalls musst Du ein neues Profil anlegen.

Das bedeutet nicht, dass Du für Freunde nicht ein Profil mit einem abweichenden Namen unterhältst. Ich würde sowieso zu einer Trennung raten und es ist kein Problem, mehrere Accounts anzulegen.

Vernetzung ist Trumpf

Klar, wir wissen, dass man sich oft und überall vernetzen sollte. Wenn keine schwerwiegenden Gründe dagegen sprechen, sollte das auch für die Sozialen Netzwerke untereinander gelten. Wenn Du alle Felder ausfüllst (und das solltest Du immer tun, wenn Du mit den Accounts nicht nur ganz privat unterwegs bist), solltest Du auch möglichst bei allen Netzwerken die Profile der anderen angeben.

Das Phänomen aus der Filmwelt, das Bingewatching, gilt nämlich auch für Accounts. Wenn Dich jemand gerade erst ‚entdeckt‘ hat und toll findet, was Du tust, dann sucht er sicher auch andere Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben. Finde ich einen neuen Youtube-Kanal, dann folge ich meistens auch gleich auf Facebook und Instagram, den ‚Bilderwelten‘ des Internets.

Und damit sind wir auch schon bei den Ausnahmen. Gerade Fotografen und Filmer sind ja keine klassischen Unternehmer. Etliche sind bei Youtube und bei Instagram. Das wars auch schon: Lasst Bilder sprechen. Wenn Du gute Gründe hast, Dich nur auf speziellen Plattformen zu präsentieren, dann tu das möglichst konsequent. Und lass halbherzige ‚Ich-hab-mal-einen-Facebook-Account-angelegt‘ verschwinden. Gar kein Profil ist besser als ein schlechtes.

Tipps für die einzelnen Netzwerke

Facebook: Markiere auch in Deinen Facebook-Seiten andere Seiten mit „Gefällt mir”.

Google+: Nutze bei Google+ ebenfalls die Möglichkeit einen zweiten Account anzulegen.

Instagram: In Instagram kann man jetzt auch nicht-quadratische Formate posten, ohne dass sie verkleinert werden und mit Rand erscheinen. Besonders pfiffig ist das Hochformat im Seitenverhältnis 4:5. So ist von Deinem Bild mehr im Feed zu sehen und wenn Pinterest Dein Hauptkanal ist, kommst Du diesem Eindruck auf Instagram nun recht nahe.

Twitter: Benutze Deinen besten Tweet als ‚angehefteten‘ Tweet. Er bleibt immer oben und ist als erster zu sehen.

Youtube: Der Youtube-Header ist für viele etwas unbefriedigend wegen der Proportionen. Hier steht, wo die sicheren Zonen sind, die immer zu sehen sind. Knifflig ist, dass der ‚wichtige‘ Teil in einem recht großen Bild enthalten sein muss. Da aber das große Bild nur auf Fernsehgeräten gezeigt wird, konzentriere Dich auf den wichtigen Teil und fülle den Rest nötigenfalls mit Farbe und Text.

 

 

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Instagram Strategie & Updates 2017

Eine Instagram Strategie hilft bei den unvermeidlichen Änderungen in den Sozialen Netzwerken.

Eine Instagram Strategie hilft bei den unvermeidlichen Änderungen in den Sozialen Netzwerken.

Die Instagram Strategie ändert sich – mal wieder, wie das in alle Sozialen Netzwerken der Fall ist. Nach der Anfangszeit mit vielen Freiheiten und verschiedenen Entwicklungs-Richtungen hat die einseitige Foto-Plattform Ende 2016 und zu Beginn 2017 neue Wege beschritten. Dabei spielen wirtschaftliche Interessen natürlich eine wichtige Rolle – für den Betreiber. Wer beispielsweise mit seinen Fotos und einem Portfolio hier eine Art Heimat gefunden hat, der wird sich angesichts der Änderungen – wie bei allen anderen Sozialen Netzwerken auch – immer wieder die Frage stellen müssen: Ist das noch mein Netzwerk? Bleiben oder weichen? Weitermachen oder anpassen?

Instagram Strategie: ein Soziales Netzwerk  ist kein zuhause

Das klingt jetzt vielleicht etwas hart, aber es trifft meiner Meinung nach auf alle Sozialen Netzwerke zu: Instagram, Facebook & Co. sind kein zuhause, nicht für Fotografen, nicht für Geschäftsleute, nicht für begeisterte Foto-Amateure. Das etwas abgedroschene „My home is my castle” gilt auch fürs Internet: Nur auf meiner eigenen Website bestimme ich, was geschieht.

Fotos in Ordner, Live-Streams, Stories, die sich nach wenigen Stunden in Luft auflösen? Kann man machen, muss man aber nicht. Auch die Möglichkeiten für Anzeigen muss man immer wieder prüfen, wenn man das braucht: Macht mans überhaupt? Und wenn ja, in den Sozialen Netzwerken oder anderswo?

Bei aller Begeisterung für Plattformen wie Instagram, wo man viele tolle Bilder und Profile entdeckt: Spätestens nach ein paar Wochen (und dann in regelmäßigen Abstanden) sollte man sich fragen, was einem das Engagement hier noch bringt. Dabei ist der Spass an der Sache durchaus eine ernsthafte Währung: Die meisten Instagramer werden hier sowieso nicht reich. Letztlich entscheidet sich die Antwort daran, was ich einbringen kann und was ich für mich als Vorteil, Gegenwert rausziehe. Solange das Verhältnis stimmt: warum nicht dabei bleiben?

Änderungen im Paket

Sieht man mal von vielen Kleinigkeiten ab, bleiben ein paar richtungsweisende Änderungen. Der Algoritmus zum Beispiel, der auswählt, was ich von wem zu sehen bekomme. Stories, in die man –  wenn man es richtig machen will – auch einige Zeit investiert, und die sich auflösen, ohne dass ich meine Arbeit ein weiteres Mal nutzen kann. Foto-Ordner, die quasi dazu auffordern noch mehr Bilder auf die Plattform zu werfen und nur ‚mehr desgleichen‘ bringen.

Diese Instagram Strategie ist zunächst gut für Instagram: Das bedeutet noch mehr Engagement, mehr Zeit, die man hier verbringt, noch mehr Material. Den Vorteil, den sich viele erhofft hatten, einen Link, der Besucher zu ihrem Angebot bringt, bekommen weiterhin nur Geschäftsleute.

Wenn ich meinen Zirkel habe aus Followern und aus Profilen, denen ich selbst mit Begeisterung folge, ist das ok. Wem Likes und Follower wegbrechen, weil der Algoritmus für Veränderungen sorgt oder weil andere schneller und flexibler mit Stories, mehr Bildern oder Live-Stream reagieren, dem geht vielleicht ein Stück Motivation verloren.

Zukunftskonzept Instagram?

Was als reine Foto-Plattform begonnen hat, muss nicht ewig so bleiben. Veränderungen, Verbesserungen sind das gute Recht derjenigen, die diese Plattformen betreiben. Schon bei Facebook haben viele Nutzer gelernt: Da lässt sich auch durch Proteste nichts beeinflussen.

Auf den Prüfstand stellen sollte man vielmehr die eigenen Ansprüche und Anforderungen. Und seine eigene Instagram Strategie. Für Fotografen ist es sicher gut, weiterhin eine Art Portfolio dort zu betreiben. Wer Mode und Lifestyle als Thema hat, wird mit den Veränderungen vielleicht sehr einverstanden sein. Und für die zahlreichen Foodblogger zählt vielleicht am ehesten die Gemeinschaft, die sie dort gefunden haben, und die sie weiter ausbauen.

Wer auf Instagram Zeit investiert, der sollte ein (zumindest grobes) Konzept haben, wie diese Soziale Plattform im Zusammenhang mit Website, Facebook und Twitter funktioniert.

Das meiste rausholen…

Jeder muss für sich entscheiden, wie die Balance aussieht, sozusagen die Kosten-Nutzen-Rechnung: wieviel Zeit investieren, welchen Gewinn daraus ziehen. Nach meiner Beobachtung ergeben sich gerade für Fotografen drei wesentliche Punkte, die man mit oder ohne die aktuellen und künftigen Entwicklungen auf Instagram im Augen behalten sollte.

  1. Ein knackscharfes Profil. Wenn die Neuerungen helfen, das zu erreichen, macht man sie mit, ansonsnten lässt man besser die Finger davon. Welche drei Begriffe, Hashtags, oder welche drei meiner erfolgreichsten Bilder stehen für mein Profil?
  2. Die „richtige” Community. Follow-for-follow oder follow-for likes bringt ebensowenig wie ein künstlich gepushtes Influencer-Profil mit zigtausend (auf Umwegen) akquierierten Followern. Wenn der Austausch stimmt, sind die Zahlen weniger wichtig, finde ich.
  3. Klasse statt Masse. Wer Livestream nicht kann, sollte das nicht machen, nur weil man es machen kann. Und wer Stories stückelt und improvisierte Sammelsurien aufstellt, sollte die Finger davon lassen. Achtet man bei seinen Fotos auf ein gutes Niveau, dann muss nicht weitere Auswahlfotos zusätzlich zu seinem besten Foto in Ordnern platzieren.

 

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Die Crux mit Social Media Fotos: Planung hilft

Social Media Fotos lassen sich am leichtesten für den Instagram-Account vorausplanen, können aber nur übers Smartphone und zum aktuellen Zeitpunkt hochgeladen werden.

Social Media Fotos lassen sich am leichtesten für den Instagram-Account vorausplanen, können aber nur übers Smartphone und zum aktuellen Zeitpunkt hochgeladen werden.

Immer mehr Blogger, Website- und Shop-Betreiber versuchen mit dem rasant wachsenden Tempo bei den Sozialen Medien mitzuhalten. Und dazu muss man ständig neue Mitteilungen und Social Media Fotos veröffentlichen. Oft geht es nicht mehr nur um Kontaktpflege bei Facebook und Google plus, auf Instagram oder Twitter. Es geht auch meistens nicht mehr nur um eigene, private Anliegen, die eigene Website, sondern auch um die Firmen-Website, den Shop. Und Posts mit guten Social Media Fotos  werden öfters geöffnet. Woher also nur all die tollen Fotos bekommen – und nicht stehlen? Wer relativ viel Zeit in den sozialen Netzwerken verbringt, für den lohnt sich etwas Planung, um gute Bilder zu bekommen.

Früher war das ganz nett: Man teilte ein schönes Foto, das man am Wochenende gemacht hatte, auf Facebook und bekam positive Rückmeldungen. Toll. Heute versuchen viele, mindestens einmal am Tag zu posten, um in den schnellebigen Feeds nicht unterzugehen. Die Ideen für neue Posts werden knapp, Bilder sind schwer zu finden oder selbst zu machen.

Anbei ein par Tipps für all diejenigen, die nicht nur Freunde und Bekannte auf dem Laufenden halten möchten. Der Beitrag richtet sich vor allem diejenigen, die ziemlich oft mit interessanten und guten Beiträgen und guten Social Media Fotos auf sich aufmerksam machen wollen.

Was man auf keinen Fall tun sollte

Bilderklau geht gar nicht. Auch die Hoffnung, das könnte unentdeckt bleiben, sollte man schnellstmöglich begraben. Wer seinen Feed zum Beispiel bei Instagram mit tollen Bildern aufmöbeln möchte kann noch am ehesten andere Beiträge teilen, die schön bebildert sind.

Auch die Notlösung: „Ich habe kein Foto, aber ich mache dafür eine Grafik mit Text drin“ läuft sich schnell tot. Das funktioniert, wenn überhaupt, nur begrenzte Zeit und mit sehr originellen, griffigen Texten.

Ebenfalls zum Scheitern sind viele spontane Aktionen nach dem Motto: „Ich sehe mal nach, was ich auf dem Handy habe” sind ermüdend und meistens wenig erfolgreich.

Was hilft für gute Social Media Fotos

Gute Fotos zu machen hilft, ein gutes Archiv zu haben hilft ebenfalls um gute Social Media Fotos zur Hand zu haben, wenn man sie braucht. Aber wer hat das schon? Was fast jeder hat: Smartphone und einen Computer.

Den perfekten Post mit einem knappen, pfiffigen Text und dem dazu passenden eindrucksvollen Foto  bekommt man ab und zu hin. Die Profis in den Sozialen Netzwerken sind da besser ausgestattet und können mehr Aufwand treiben. Aber eine „kleine“ alltagstaugliche Lösung ist für fast alle möglich.

„Symbol-Fotos” heißen die eher universell verwendebaren Bilder bei Journalisten, es lassen sich leicht verschiedene Bezüge herstellen.

„Symbol-Fotos” heißen die eher universell verwendebaren Bilder bei Journalisten, es lassen sich leicht verschiedene Bezüge herstellen.

Fotografieren und Archivieren

Die Scheu, in allen passenden und unpassenden Situationen das Handy für ein Foto zu zücken, ist heute verflogen. Im Restaurant wird das eigene Essen aus allen Perspektiven abgelichtet. Im Kaufhaus fotografiert man Etikett und Preis, um online nach niedrigeren Preisen zu suchen. Das nervt und ich möchte nicht dazu raten, das auf alle Lebensbereiche auszudehnen.

Aber es gibt genügend Situationen, an die man meist erst hinterher zurückdenkt: Hätte ich davon ein Bild gemacht, könnte ich jetzt meinen Post damit illustrieren – und müsste nicht lange nach Social Media Fotos suchen.

Da helfen zwei Dinge: Erstens, sich eine Liste machen von den Situationen, von denen man jetzt gut ein Foto brauchen könnte. Wer ein Anliegen hat, für das er in den Sozialen Medien wirbt, hat auch ein Thema. Das grenzt die Situationen zum Fotografieren deutlich ein. Zweitens: In ähnlichen Situationen gezielt fotografieren. Das muss gar nicht nervend sein für andere: Wer kurz zum Handy greift und gezielt zwei, drei Schüsse macht, fällt nicht weiter auf. Formatfüllend sollten die Bilder sein und gut belichtet. Das soll reichen.

Schon ein kleines Foto-Archiv ist Gold wert

Einmal in der Woche sollte man sich hinsetzen, und die in irgendeiner Weise brauchbaren Fotos herausfiltern. „Brauchbar” meint: Ich kann ein Thema auch illustrieren mit einem Bild, das nicht genau die Situation zeigt, die ich gerade poste. Für allgemeine Themenbereich genügen meist allgemeinere Fotos mit einem passenden Text. Wer zum Beispiel Dienstleistungen anbietet, der kann mit allgemeinen Fotos – vom Sonnenuntergang über einen Wochenmarkt oder einen Arbeitsplatz mit Computer bis zum Straßenverkehr – ziemlich viele Bezüge herstellen.

Am leichtesten lässt sich das Archiv mit Alltagsfotos füllen, die man immer wieder machen und auch öfters verwenden kann.

Am leichtesten lässt sich das Archiv mit Alltagsfotos füllen, die man immer wieder machen und auch öfters verwenden kann.

Wers konkreter braucht, bewegt sich meist sowieso in einem konkreteren Umfeld: Ein Winzer, der einen Weinshop betreibt, kann so ziemlich alle Situationen seines Arbeitslebens mal ins rechte Licht rücken. Verbraucher sind an fast allem interessiert, was zu diesem Arbeitsalltag gehört. Wer Produkte anbietet kann – statt immer nur sein Produkt zu zeigen – möglichst viele Situationen ablichten, in denen das Produkt zum Einsatz kommt, selbst wenn es nicht mit abgelichtet ist.

Wichtig ist, dass man die besten Bilder griffbereit hat: Im richtigen Format, im richtigen Ausschnitt, in einem Ordner auf den ich jederzeit zugreifen kann, mit passendem Titel und Datum. Reicht das aus? Nein, aber es ist eine gute Basis.

Dramatische Lichtstimmung kommt immer gut. Wichtiger ist langfristig ein eigener Stil, denn nur Drama hält man nicht durch.

Dramatische Lichtstimmung kommt immer gut. Wichtiger ist langfristig ein eigener Stil, denn nur Drama hält man nicht durch.

Drama, Baby

Will man seine Bilder ohne allzu großen Aufwand verbessern, gibt es vor allem zwei Aspekte. Da ist zum einen der Ausschnitt. Standardfehler ist ein zu großer Abstand und oft auch ein zu geradliniger Ausschnitt oder Blickwinkel. Beides kann man mit einfachen Bildbearbeitungsprogrammen leicht nachbessern. Zumal die Auflösung auch der Bilder aus einem Smartphone viel Spielraum lässt, erst recht wenn es nur um die Bildschirmauflösung geht.

Der andere Aspekte betrifft Lichtstimmungen. Auch hier sind schnelle Korrekturen, möglichst auch mit Voreinstellungen, kein Hexenwerk. Die App Snapseed bringt mehr Drama auf Knopfdruck, ermöglicht aber auch Feintunig und Ausschnittwahl. Andere Nutzer setzen auf Photoshop, Gimp oder Lightroom. Wichtig ist es, ein paar Routinen /Arbeitsschritte zu kennen, man muss für die Fotos in den Sozialen Medien nicht das ganze Programm beherrschen.

Feinschliff

Sieht man sich die großen Accounts mit guter Optik auf, fallen zwei Dinge auf: Erstens sind die Bilder abwechslungsreich. Hier mal ein Ausschnitt, da eine Totale, monochrom und bunt, Landschaft und Porträt. Überblickt man seinen Auswahl-Ordner erkennt man schnell, ob es an Alternativen noch mangelt und kann nachbessern. Zweitens haben viele Bilder eines Accounts einen eigenen Stil. Das muss nichts exotisches oder herausragendes sein. Aber es gibt einen Wiedererkennungseffekt, der beim Durchlaufen des Feeds innehalten lässt. Die einfachste Methode dafür ist für die Verwendung auf Facebook, Instagram, Twitter & Co. kein künstlerisches Gesamtkonzept, sondern zum Beispiel die Einschränkung auf drei bis vier Filter.

Bei manchen Themen sollte man etwas mehr Aufwand für gute Fotos treiben: Foodies lieben gute Bilder.

Bei manchen Themen sollte man etwas mehr Aufwand für gute Fotos treiben: Foodies lieben gute Bilder.

Planung & Fazit

Das sieht zunächst nach noch mehr Arbeit aus. Letztlich sollte die Methode mit dem Mini-Archiv aber Zeit sparen – vor allem im Vergleich zum unbefriedigenden Herumstöbern auf der Suche nach Motiven. Routine sorgt außerdem nach kurzer Zeit dafür, dass man die Arbeiten schneller von der Hand gehen. Manche der guten Bilder kann man sicher auch mehrmals verwenden.

Eine wesentliche Zeitersparnis ist es, neben der Vorauswahl und Bearbeitung der Bilder auch gleich die Planung – beispielsweise für eine Woche – zu machen. Im Facebook-Profil geht das beispielsweise mit Buffer, Hootsuite etc., auf der Facebook Page kann man es direkt in Facebook vorausplanen. Für Instagram gibts Later.com und Twitter geht wieder mit Buffer, Hootsuite und anderen.

Und dann sieht man die gut eine Stunde Vorarbeit pro Woche doch gleich in einem ganz anderen Licht: Die Zeit, die man mit den einzelnen Beiträge und der Bildersuche sonst verbringen würde ist um ein Mehrfaches höher.

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Social Media: GIFs werden besonders gerne geteilt

Leuchtturm

GIFs sind nicht tot. Auf manche wirken sie wie ein Relikt aus grauer Vorzeit. Erst recht, seit man auf fast jeder Plattform „richtige” Videos einbinden kann. Aber sie sind zumindest in einer Hinsicht sehr modern: Auf Facebook, Twitter und Instagram werden die GIFs so gerne geteilt (und verteilt) wie kaum etwas anderes. Anders gesagt: Man erhöht die Reichweite seines Posts wohl ziemlich, wenn man ihn mit einem animierten GIF bereichert.

Wer also schon die Mühe auf sich genommen hat, eigene Videos zu erstellen, der möchte vielleicht auch mehr für die Verbreitung tun – und muss dann mit den Eigenheiten der qualitativ nicht so anspruchsvollen GIFs leben.

Ich muss ehrlich sagen: Mein Favorit sind sie nicht. Wenn schon Videos in den sozialen Medien posten, dann eben Videos, die man für diesen Zweck zum Beispiel in Final Cut Pro X, anpasst. Quadratisches Format, Laufzeit etwa eine Minute, kein (sinnvoller) Ton, höchstens Musik drunter (weil der Ton standardmäßig meist abgeschaltet ist). Und dann möglichst kein ganzes Video zeigen, sondern einen Appetizer mit Link zum richtigen Video – entweder auf der eigenen Website oder auf Youtube oder Vimeo, wenn man dort einen eigenen Kanal pflegt.

Für all diejenigen, die es lieber kurz und schmerzlos mögen gibts aber wie fast immer auch einen einfachen Weg.

1. GIFs in Fremdherstellung: Giphy

Auf der Website Giphy.com kann man GIFs so einfach und schnell erzeugen, wie nirgendwo sonst: Einfach den Link zum Video eingeben, Anfang- und Endzeit des Ausschnitts mit Schiebereglern bestimmen und die Dauer angeben. Heraus kommt relativ schnell ein GIF, das man entweder als iFrame einbinden kann, diversen Plattformen des Social Web teilen kann oder direkt zu Twitter hochladen.

Außerdem gibts einen Giphy-Link und einen Download-Link, den man nutzen kann, auch um sich das GIF auf den eigenen Rechner zu holen.

Der Vorteil dieser Methode: Es geht schnell und einfach, ohne ein weiteres Programm auf dem eigenen Rechner zu nutzen. Und das Allerbeste: Newsletter-Dienste wie Mailchimp erlauben über diesen Giphy-Link die Einbindung eines animierten GIF in den Newsletter (was auf direktem Weg meines Wissens derzeit nicht geht).

Einen schon älteren Artikel generell zum Thema GIFs in Emails gibt es hier.

Und das ist ein Beispiel, dass ich gerade bei Giphy erzeugt habe:

via GIPHY

Ich finde übrigens keinen Weg, dieses Datei bei Giphy wieder zu löschen. Dafür diesen Hinweis: „You can delete a GIF or update its tags and source URL if you were logged in when you uploaded it.”

2. GIFs auf dem eigenen Rechner erzeugen: GIF Brewery

Wer gegenüber der Einbindung fremder Dienste skeptisch ist (das bin ich auch), der kann mit einfachen und preiswerten Bordmitteln selbst ein GIF erstellen und es dann verwenden wie er will, ohne die Mithilfe anderer Websites.

Dazu holt man sich das Video am besten in der Auflösung 1280 x 72 auf den Schreibtisch und besorgt sich zum Beispiel die App Gif Brewery, die für den Mac derzeit 4,99 Euro kostet. GIF Brewery öffnen und das ausgewählte Video anklicken.

Dann hat man eine Reihe weiterer Einstellmöglichkeiten, die man am besten durch Ausprobieren erforscht. Ziemlich schnell wird man feststellen, dass jeder Schritt Veränderungen in der Qualität und der Dateigröße der derzeugten GIF-Datei verursacht.

Eine gute Wiedergabegröße ist zum Beispiel 500 Pixel Breite. Auch hier muss man Anfangs- und Endpunkt auswählen, man legt fest welche Qualität das Mini-Video hat und wie stark es „beschleunigt” ist, gegenüber dem Original also schneller abläuft.

Als Anhaltspunkt: Twitter erlaubt derzeit wohl Dateien bis zu einer Größe von 2 MB, die sind schnell erreicht.

In einer Preview sieht man zuerst recht genau, wie das Ganze wirkt und kann nachjustieren. Die fertige Datei kann man dann manuell einbinden.

Apps & Co

Und schließlich gibts wohl noch ein paar Apps fürs Iphone, die man zu Erstellung von GIFs nutzen kann. Wer mit dem Handy arbeitet, der sollte sich hier schlau machen. Mir ist der Markt zu unübersichtlich, um mir einen Überblick zu verschaffen und Empfehlungen auszusprechen. Außerdem bearbeite ich Dinge lieber an meinem Desktop-Rechner.

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