WordPress Bildgrößen in vielen Variationen

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Sie sind ein unerschöpflicher Quell der Freude: Gute Bilder in einem WordPress-Blog machen das Lesen leichter. Sie ziehen Besucher an und bieten manchmal mehr Informationen auf einen Blick, als ein langer Text. Sie sind aber auch manchmal lästig: Google meckert rum, weil die Bilder zu große Datenmengen aufweisen und die Schnelligkeit der Webseite beeinträchtigen. Die Bilder sind nie in der passenden Größe und Auflösung dort, wo sie sein sollen. Und die Bildbearbeitung frisst inklusive der Bilder für Soziale Medien fast so viel Zeit, wie das Schreiben des Artikels – vom Fotografieren mal gar nicht zu reden.

Was tun? Weniger Bilder sind ja auch keine Lösung. Und die falschen WordPress Bildgrößen erst recht nicht. Mit etwas Planung und ein paar Helferlein kann das auch reibungsloser verlaufen.

WordPress: interne Bildverarbeitung

Zunächst einmal können wir uns alle freuen. Denn die Bildverwaltung in WordPress ist viel komfortabler geworden. Und auch Bildverarbeitung ist jetzt möglich. Wem das noch nicht genügt, der kann auf Plugins zurückgreifen.

Weitere WordPress Bildgrößen per Plugin

Das Plugin Simple Image Sizes erlaubt zusätzliche Bildgrößen festzulegen, auf die die Bilder automatisch beim Hochladen zurechtgeschnitten werden. Wer also bestimmte Größen braucht, die noch nicht in der functions.php seines Themes festgelegt sind, der kann sich damit prima behelfen.

Heißt das, ich kann jetzt einfach meine Riesen-Bilder aus der Super-Duper-DSLR hochladen? Kann man machen, sollte man aber nicht. Die effektivste Art Bilddaten sinnvoll zu reduzieren funktioniert mit Photoshop und dem Befehl „Für Web und Geräte speichern”. Dort genügt in der Regel die Qualitätsstufe hoch. Wenn es keine besonders hochwertigen Aufnahmen sondern eher Info-Bilder sind, kann man an an der Qualität auch Abstriche machen.

Hier wählt man die größte Größe aus, die man für WordPress, Instagram, Facebook & Co. verwenden möchte. Die kann man jetzt auch auf WordPress hochladen, dort werden automatisch die verschiedenen Bildgrößen erzeugt.  Diese Größe kann man dann aber auch für die Sozialen Medien verwenden.

… oder manuell in der functions.php festlegen

Wers noch detaillerter möchte und selbst im Maschinenraum seiner WordPress-Installation herumwerkeln möchte, der sucht nach einer Anleitung,wie man die entsprechenden Befehle in die functions.php einbaut (zum Beispiel hier)

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Intelligent Bilder „nachladen”

Eine andere Möglichkeit, das Ladeverhalten seiner Seiten positiv zu beeinflussen bietet das Plugin Lazy Loads. Es bewirkt, dass nur diejenigen Bilder geladen werden, die gerade sichtbar sein sollen. Wer also auf seiner Startseite die letzten 10 Blog-Posts anzeigt und jeder hat etliche „schwere” Bilder, der ist mit dem Einsatz dieses Plugins sowieso gut bedient.

Auf die Möglichkeit der WordPress-Bildbearbeitung fürs Verkleinern sollte man übrigens nur in Notfälle zurückgreifen: Hierbei wird nämlich nur die Darstellung verkleinert. Das Bild selbst bleibt so groß (und schwer) wie vorher. Sprich: Nicht die Datenmenge wird reduziert, sondern nur die Darstellung.

Die Datenmenge ist ganz in Ordnung, wenn die Bilder etwa 200 KB groß sind. Da das – je nach Theme und Layout – nicht immer eine befriedigende Lösung ist, bleibt oftmals nur die Möglichkeit, entweder in Photoshop nochmal selbst Hand anzulegen. Oder auf Apps und Dienste wie JPGMini oder compressor.io zurückzugreifen.

Retina – immer zwei Varianten?

Und was ist nun mit den hoch gelobten Retina Displays bei Apple? Muss ich für eine ordentliche Darstellung nicht sowieso die größten und besten Bildqualitäten einstellen? Ja und nein. Ideal wäre es natürlich, wenn je nach Display und Anforderung die richtige Bilddatei eingebunden wird. Das kann das Plugin WP Retina 2x.

Prima! Dann kann ich ja meinem responsiven Theme die Wahl der richtigen WordPress Bildgröße überlassen. Die Plugin-Autoren weisen jedoch daraufhin, dass eine responsive Darstellung bevorzugt werden sollte, die Auswahl des Bildes über ein javascript die Fallback-Methode sein sollte.

Wordpress Bildgröße 620 px in der Desktop-Variante - aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

WordPress Bildgröße 620 px in derDesktop-Variante – aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

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Responsiv – wie groß ist das genau?

Gibts sonst noch Hürden? Nur wenige. Beachten könnte man vielleicht noch, dass das Umspringen eines responsiven Layouts Bildgrößer erfordert, die man eventuell gar nicht auf dem Plan hatte. In diesem aktuellen Layout meiner Website zum Beispiel ist die größte Bilddarstellung 620 Pixel breit.

Wer jetzt mit dem Mauszeiger auf die rechte untere Ecke geht und beginnt, das Browser-Fenster zusammen zu schieben, der stellt fest, dass das Layout umspringt. Bei der Tablet-Größe verschwindet erst die rechte und später (fürs Smartphone) schließlich auch die linke Sidebar.

Die Folge: Die Bilder werden dann 850 Pixel groß dargestellt. Sind die Bilder mit nur 620 Pixel Kantenlänge hochgeladen, bleiben sie an manchen Stellen kleiner, als der dafür vorgesehene Platz im Layout. Aber damit kann man leben, wenn man nicht gerade als Fotograf die eigenen Werke anpreist.

Neues Layout – neue Bilder?

Aber nichts hält ewig. Irgendwann entscheidet sich jeder WordPress-Benutzer mal für ein andere Layout, gerne mit größerer Bilddarstellung. Nur die Beiträge der vergangenen Jahre wirken jetzt etwas verloren – denn sie sind viel zu klein für das neue Layout. Schließlich ist das Internet schneller geworden, der Rechner leistungsfähiger.

Also jetzt alle Bilder nochmal raussuchen, neu bearbeiten, nochmal hochladen? Auch dafür gibts ein Plugin: Regenerate Thumbnails legt die nächst kleineren Bildgrößen neu an. Egal ob man jetzt einfach in den WordPress-Voreinstellungen die Maße geändert hat oder – was öfters vorkommt – ein neues Theme installiert hat.

Aber auch hier gilt wie immer in der Bildbearbeitung: Größer machen geht nicht. Wenn ich also stets nur Bilder mit 620 Pixel Breite hochgeladten habe, kann ich daraus für mein neues Thema keine Header-NBilder mehr mit 1180 Pixel Breite machen.

Mein Fazit:

  1. Die eigene Bildbearbeitung für eine „leichte” Version des größten benötigten Bildformates ist immer hilfreich. Ob ich das mit Photoshop, einer anderen App oder online mache ist egal. Das Original des Fotos sollte ich sowieso immer unverändert behalten.
  2. Die größte Online-Variante sollte das Bildmaß enthalten, dass ich für Webseite oder Soziale Medien brauche. Ausnahme ist Pinterest: Hier funktionieren Hochformate am besten, das verlangt zusammen mit der Nutzung als „Textbilder” immer eine eigene Verarbeitung.
  3. Für responsive Layouts darauf achten, wann ein Bild die größte Darstellung aufweist. Das  ist nicht immer in der Desktop-Version der Fall.
Wordpress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

WordPress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

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Website-Optimierung: 3 Dinge, die 2016 noch drin sind

Website-Optimierung: mit drei kleinen Schritten noch 2016 was erreichen

Website-Optimierung: mit drei kleinen Schritten noch 2016 was erreichen

Website-Optimierung ist eine Daueraufgabe, denn eine Website ist nie optimal. Die Anforderungen ändern sich scheinbar so schnell, dass man mit Überarbeitungen kaum hinterher kommt. Gerade für Blogger, die ihre Webseite nicht professionell nutzen ist das eine Daueraufgabe, die schnell an Grenzen führt. Denn zu jeder Anpassung gehört meistens eine Recherche über das Wie und Warum. Drei kleinere Dinge sind es, die man meiner Einschätzung nach noch 2016 für eine Website-Optimierung vornehmen kann. Sie haben einen positiven Effekt für die eigene Website und für die Besucher – egal ob privat oder geschäftlich genutzt.

Website-Optimierung: Konzentration statt RSS-Feed

Ein RSS-Feed war ja schon mal bekannter in der Bloggerszene. Mit den sogenannten Feed-Readern bot man seinen Lesern einen guten Service. Denn im Feed-Reader konnte man täglich viele Blogs verfolgen, ohne jedes Mal eine ganze Liste von Websites einzeln aufzurufen. Heute vertrauen die Blog-Leser oft darauf, dass sie über das Folgen bei Facebook und Co. auf dem Laufenden gehalten werden. Auch und gerade dann, wenn neue Posts im Blog erscheinen. Ob das mit dem Algorithmus der Sozialen Netzwerke noch so stimmt, sei mal dahingestellt.

Damit wird der RSS-Feed, auf den viele Blogger in ihren Blogs hinweisen, eigentlich überflüssig. Ist das schon ein Grund, diesen Hinweis auf den RSS-Feed herauszunehmen? Ja, es gibt sogar zwei Gründe der Website-Optimierung, diesen Service für seine Leser einzuschränken. Der erste ist, dass die Besucher oft nicht mehr auf die eigene Seite kommen. Sie lesen im Feed die neueste Meldung und klicken zur nächsten Website. All die anderen Dinge, die man kunstvoll in Sidebars und im Header arrangiert hat, bekommen die Leser nicht mehr zu sehen.

Der zweite Grund ist, dass selbst die Facebook-Seite, über die Leser einem Blog folgen, da noch ergiebiger ist. Im Feed sind es oft zwei dürre Zeilen, die den Titel des Blogposts wiedergeben. Auf der eigenen Facebookseite kann man seine Hinweise auf neue Blogposts bebildern, mit einem Auszug versehen, und immer wieder neue Hinweise nachschieben.

Die Über-Mich-Seite

Die Über-mich-Seite ist eine der meist gelesenen Seiten. Das sagt so ziemlich jede Statistik, die ich kenne. Und das gilt auch für die Statistiken der Webseiten, die ich für andere betreue. In Anbetracht dieses Stellenwertes sind die Über-Mich-Seiten bemerkenswert schlecht (meine eigenen derzeit noch eingeschlossen). Nicht nur dass es viele gute Anleitungen gibt, wie man eine anspruchsvolle (und wirkungsvolle) Über-Mich-Seite erstellt. Es gibt auch viele tolle Beispiele, an denen man sich Anregungen holen kann.

Was hält einen nur davon ab, sich selbst ins rechte Licht zu rücken und viele interessante Aussagen über sich und seine Anliegen zu machen? Generell ist das wohl so wie mit den Fotos von sich selbst. Man mag sie nicht, ist nicht damit zufrieden, fühlt sich nicht richtig wieder gegeben und beschäftigt sich eigentlich viel lieber mit wichtigen „Sachthemen”. Dabei ist der Autor einer Webseite so ziemlich die wichtigste Sache. Und nein: Charakter und Anliegen des Autors erschließen sich dem Besucher eben nicht automatisch, wenn er nur genügend Blogposts liests.

Landingpage einrichten

Viele verbinden mit dem Begriff sicher noch die spezielle Seite für Treffer Suchmaschine. Wer nach einem bestimmten Begriff suchte, den empfing auf dieser Seite ein Hinweis auf alle Themen der eigenen Website, die mit diesem Suchbegriff zusammenhingen. Das ist ziemlich überflüssig, weil alle relevanten Treffer auch in der Trefferliste der Suchmaschine gezeigt werden.

Landingpage bezeichnet heute eine sehr geradlinige einzelne Seite ohne jede Ablenkung, die den Besucher direkt zu einer Anmeldung, einem Kauf führt. All das, waroauf Blogger so stolz sind, das Drumherum, die Themenvielfalt, vielleicht auch die Werbung und ganz sicher die Navigation sind einfach weg. Ziel ist, dass der Besucher direkt zur entscheidenden Stelle kommt, wo er mit einem Klick den Newsletter abonniert, das neueste Produkt kauft, an einer Abstimmung teilnimmt oder was immer auch das Anliegen des Webseiten-Betreibers ist.

Einige WordPress-Thems haben von Hause schon eine „blank page” ohne andere Elemente, die man dafür nutzen kann. Ist das nicht der Fall, kann man ein Plugin für Landingpages nutzen. Oder man verweist auf eine externe Einzelseite (also außerhalb des Blogs aber noch immer auf der eigenen Webseite), die diesen Zweck erfüllt. Und schließlich kann man mit einigen Kenntnisse auch dafür sorgen, dass per CSS-Angaben alle andere Elemente ausgeblendet werden.

 

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Redaktionskalender und Themenplan (3)

Wordpress Editorial Calendar

Nach den ersten beiden Teilen, die auf wirklich einfachen, für jedermann verfügbaren Werkzeugen basierten, geht nun der Blick etwas über den Schreibtischrand hinaus: Es geht um Plugins und externe Dienste, vieles ist kostenpflichtig und für „Normalnutzer” deswegen eher unattraktiv.

WordPress-Plugins

Dieses Teil ist wirklich praktisch und in der Grundversion kostenlos: Editorial Calendar Es zeigt die geplanten und die als Entwurf angelegten Posts in einer Kalenderansicht an. Man kann also seine Samllung an Entwürfen solange auf dem Kalender verschieben, bis Themen und Reihenfolge zusammenpassen. Der einzige Grund, warum ich es zögerlich verwende: Bei Maus-Bedienung reagiert der Kalender bei mir ziemlich nervös und ich lande irgendwo Monate später oder früher. Ich muss das Scrollen im Kalender mit den Pfeiltasten erledigen, verschieben der Termine möglichst nur innerhalb einer Seitenansicht.

Eine weitere Schwäche: Schiebt man seine Entwürfe nicht ständig weiter verliert man sie – wie auch ohne Kalender-Plugin – schnell aus den Augen.

CoSchedule ist ebenfalls ein WordPress-Plugin, kostet aber mindestens 15 Dollar / Monat (nach einer kostenlosen Testphase). Es gibt eine Evernote Integration und eine Chrome Extension, das macht die Sache gut handhabbar. Und: Man kann in der gleichen Oberfläche seine Social Media Beiträge (bis zu 5 Accounts) verwalten. Das ist ziemlich cool und funktioniert ziemlich gut. Damit kann man auch seine älteren Beiträge nochmal hervorholen und wieder in den sozialen Netzwerken verwenden.

Übrigens: Für Coschedule und auch für die anderen unten genannten Vorausplaner gilt: Instagram lässt sich derzeit nicht vorausplanen. Bei den anderen Diensten hält sich hartnäckig die Aussage, zumindest Facebook würde solcherart (nicht persönlich und aktuell) veröffentlichte Posts schlechter bewerten (=geringere Sichtbarkeit).

Es gibt noch ein vergleichbares Plugin: Edit-flow. Es wurde aber seit mehr als zwei Jahren nicht mehr aktualisiert, deswegen lass ich die Finger davon.

Planer für Social Media

Da gibts inzwischen eine ziemlich Bandbreite. Die wohl bekanntesten und verbreitetsten sind:

Buffer

Erlaubt die Vorausplanung der Social Media Beiträge, kostenlos für bis zu drei Accounts. Eine Erweiterung für den Browser vereinfacht auch die Einbindung externer Artikel.

Hootsuite

Ähnlich wie Buffer, auch hier sind drei Profile kostenlos. Wer also mit Facebook Profil und Facebook-Seite(n) und Google+Profil und Google+Seite(n), und diversen Twitter-Accounts mehr als drei Anlaufstellen hat, könnte das theoretisch aufteilen. Ob die Handhabung dadurch einfacher wird, kann ich nicht beurteilen.

Die großen Geschütze

Scompler ist für Content Marketing gedacht, auch für Unternehmen, auch für mehrere Mitarbeiter und große Strategien. Es umfasst Blogs und Social Media Aktivitäten. Es gibt eine kostenlose Einstiegsversion. Und ein Handbuch in zwei Ausführungen: ein kleineres und ein ausführlicheres.

Edgar ist ähnlich, ziemlich komplex, auf jeden Fall kostenpflichtig mit rund 50 Dollar pro Monat. Lohnt sich also für Profi-Blogger, wie den ProBlogger, der hier über die Erfahrungen mit diesem Werkzeug beichtet hat.

Spätestens hier wird klar, das nach oben keine Grenzen bestehen. Der nächste Schritt könnte auch ein Virtueller (oder persönlicher) Assistent sein. Aber wer soviel Aufwand treibt, der hat wahrscheinlich bereits personelle Unterstützung oder nutzt fremde Dienste.

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Das WordPress-Plugin Storyform hübscht WordPress-Artikel auf

NYT Snow Fall

]NYT-Artikel Snow Fall – sozusagen ein Musterbeispiel für gut gestalete Magazin-Artikel im Netz]

Die Website t3n hat das WordPress-Plugin Storyform getestet – und für gut befunden: Multimediale Geschichten mit Storyform erzählen: Das WordPress-Plugin im Kurztest und Screencast. Zur Erinnerung: solche Erzählformen wie die des Multimedia-Artikels Snow Fall bei der New York Times ließen sich damit realisieren, wenn man das wollte.

Da ich etliche Blogs verfolge (um nicht zu sagen verschlinge) ist mir die geradlinige Form mit gut lesebarem Text und schönen Bilder eigentlich die liebste. Die Website Freunde von Freunden macht das ganz gut.

Das erwähnte Plugin hatte ich vorher schon gefunden, hatte aber Befürchtungen, dass es nicht mit jedem Layout funktioniert. Außerdem ist es ein Unterschied, ob man später irgendwann mal mit dem Layout Schrift und Bildgröße ändert, oder gleich von einem ganz speziellen Layout wieder zu einem anderen wechseln muss. Aber die Tester scheinen mit der KOmpabilität zu den gängigen Themes keine Probleme entdeckt zu haben.

Im Artikel eingebunden ist ein Video, das die Möglichkeiten des Plugins ganz gut aufzeigt. Etwas Bauchgrimmen bereitet jedem Blogger mit einer eigenen WordPress-Installation die Sache mit der Auslagerung:

„Problematischer ist es allerdings, dass eure Templates und der zugrundeliegende JavaScript-Code jeweils von Storyform geladen werden und nicht auf eurem Server liegen. Sollte der Anbieter Probleme haben, könnte das auch negative Folgen für eure Website mit sich bringen.”

Das ist für etliche Plugins und Statistik-Dienste ja das Killer-Kriterium, dass man auf fremde Server angewiesen ist.

Die kostenlose Version kann man wohl nur auf nur einer Website mit maximal 1.000 Seitenaufrufe pro Monat. Aber die genannten Tarife zwischen 9 und 29 Dollar monatlich schrecken wohl kaum Nutzer ab, denn bei mehreren Blogs oder höheren Zugriffszahlen wird das wohl auch professionell / gewerblich genutzt.

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WordPress WooCommerce-Onlineshop für deutsche Verhältnisse

WooThemes und WooCommerce

Seit einigen Jahren schon gibt es bei mir eine Standard-Kombintation für Websites: WordPress als Redaktionssystem und XT Commerce bzw. modified-shop als E-Commerce-System. Am Anfang erschien es mir reizvoll, Redaktionssystem und Shop miteinander zu verheiraten: Zu Joomla gab es zum Beispiel einen integrierten Shop, auch zu WordPress gab es recht früh Module.

Aber erst in jüngerer Vergangenheit mehren sich Berichte von Nutzern, die in WordPress einen integrierten Shop auch für deutsche Verhältnisse ziemlich rechtssicher (so genau kann man das ja nicht sagen, solange nichts „passiert”) betreiben.

Hier gibts eine Anleitung, wie man einen Woocommerce-Shop in WordPress für die hiesigen Verhältnisse anpasst: How-To: WordPress WooCommerce-Onlineshop vor Abmahnungen schützen und rechtssicherer machen. WooThemes.com ist eine seit langem etablierter Anbieter von meist kostenpflichtigen WordPress-Themes. Das entsprechende E-Commerce-Plug heißt sinnigerweise WooCommerce. Es gibt übrigens auch freie (kostenlose) WooCommerce Themes, die bereits für Shop konzipiert wurden. Und man kann auch schon einige Themes in freier Wildbahn antreffen, auf denen das Plugin läuft und gestalterisch eine gute Figur macht.

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