Kamera-Ausrüstung: Stärken sammeln

Die Immer-Dabei-Kamera einer Kamera-Ausrüstung steckt heute meistens in einem Smartphone.

Die Immer-Dabei-Kamera einer Kamera-Ausrüstung steckt heute meistens in einem Smartphone.

Kann eine Kamera-Ausrüstung jemals groß genug sein? Wenn man die Rezensionen neuer Modell liest: wohl eher nicht. Der unablässige Vergleich rückt vor allem die Schwächen in den Blickpunkt. Das führt bei vielen Fotografen zum beständigen Wunsch nach neuer Kamera-Ausrüstung (auch bei mir). Der limitierende Faktor ist aber oft genug nicht die Schwäche der eigenen Ausrüstung ist, sondern die Zeit, die man zur Verfügung hat, die Ideen für neue Projekte und der Antrieb, auch ohne konkrete Aufträge etwas Kreatives zu machen.

Auch eine ältere Kamera-Ausrüstung hat ihre Stärken

Deshalb hier mal beispielhaft die Stärken einiger Teile meiner Kamera-Ausrüstung, mit denen ich gerne unterwegs bin – ganz ohne großen Foto-Rucksack, dicke Stativ und viele Objektive.

Das iPhone

Im Alltag genieße ich neben der guten Bildqualitäten vor allem ein paar besondere Funktionen. So kann ich damit am schnellsten eine schnelle Timelapse-Aufnahme oder ein bewegtes Hyperlapse machen. Das ist jetzt nichts Vorzeigbares fürs Portfolio. Aber gerade die Accounts der Sozialen Netzwerke schreien förmlich nach diesen Schnipseln. Ebenso wie Zeitraffer natürlich auch Zeitlupen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde.

Auch wenn ich auf ein normales Stativ verzichte, habe ich fast immer ein Mini-Stativ in der Außentasche des Rucksacks. Ideal nicht nur für Timelapse oder andere Video-Schnipsel, sondern auch für ein Selfie, das man immer wieder mal braucht. Und schließlich macht es Spass, immer wieder mal ein Foto vom Fotografieren zu machen: also mit der einen Kamera die andere beim Fotografieren aufzunehmen.

Die besten Farben und schönsten Darstellungen kommen bei mir aus der Lumix.

Die besten Farben und schönsten Darstellungen kommen bei mir aus der Lumix.

Die Lumix LX100

Gute Bildqualität, erstklassige 4K-Video-Qualität. Eine Lupenfunktion fürs manuelle Scharfstellen mit Fokus-Peaking(!). Die eingebaute Möglichkeit für Timelapse-Aufnahmen macht es mir möglich, die Kamera irgendwo zu parken und meist mit einer Länge von 150 Bildern kurze Sequenzen von sechs Sekunden zu schießen. Und dass, ohne dass ich nachher lange in der Nachbearbeitung kleine Kunstwerke draus mache. Zeitaufwand bei einer Sekunde-Intervall: 150 Sekunden = 2,5 Minuten, bei zwei Sekunden = 5 Minuten etc.

Das lichtstarke 1,7er Objektiv ist auch in der Dämmerung gut, die Naheinstellgrenze hat fast schon Makro-Qualität. So universell die Kamera ist, so gut die Ergebnisse ausschauen: Am großen Bildschirm sehe ich deutliche Unterschiede, vor allem bei schwachem Licht. So ist die Lumix zwar besser als das iPhone, aber schlechter als jede normale DSLR. Meine alte Canon 550D hat 18 Megapixel, das ist spürbar besser.

Deswegen habe ich als „kleine” Lösung die Canon EOS M.

Vor allem bei wenig Licht machen die kleineren Sensoren schnell schlapp.

Bei wenig Licht stoßen kleine Sensoren an ihre Grenzen, die EOS M schneidet besser ab.

Canon EOS M

Diese kleine Canon hat nämlich im Prinzip die gleiche optische und technische Qualität, die wie größere DSLR Canon 550D. Ein Prinzip, das bis heute auch zum Beispiel bei den vergleichbaren Modellen Canon EOS M6 und der DSLR Canon 800D gilt. Nur dass die kleine Kamera eben in einer kleinen Tasche Platz hat.

Die meisten Details liefert noch immer eine etwas größerer Sensor, wie der an der EOS M.

Die meisten Details liefert noch immer der größere Sensor, wie der an der EOS M.

Vor allem im schwachen Licht ist die EOS M deutlich besser was Schärfe und Bildrauschen anbelangt. Und wenn man noch das kleine 22-mm-Pancake-Objektiv dabei hat, ist man sehr gut bedient, auch für Nahaufnahmen. Zwar ist die Bedienung nicht ganz so elegant wie an der Lumix. Aber mit Touch-Display und allen manuellen Möglichkeiten bei Foto und Video ist die Kamera in meinen Augen noch immer ein Hit. Mikrofon-Eingang und regelbarer Pegel machen das gute Stück zur idealen Zweitkamera für Video-Aufnahmen.

Mein Fazit

Neue Kameras zu haben ist immer gut. Und technisch sind sie wieder ein Stück besser. Wer schon einige Zeit fotografiert, bei dem ergänzen sich oft ein paar ältere Sachen ideal. Und statt weiter nach der eierlegenden Wollmilch-Sau zu schielen, die es doch niemals gibt, zieht man besser jetzt und hier los und nutzt, was man schon hat. Natürlich kann man sich über die Schwächen mancher Kameras ärgern. Aber wahrscheinlich hat man mehr davon, wenn man sich auf die Stärken konzentriert.

PS: Das nächste neue Kamera-Modell ist übrigens nach sechs Monaten wieder „veraltet”.

 

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Auflösung und Sensorgröße: Wie gut ist meine Kamera?

Reichen Auflösung und Bildqualität für einen großen Abzug? Oder gar für ein Panoramabild?

Reichen Auflösung und Bildqualität für einen großen Abzug? Oder gar für ein Panoramabild?

Bei den technischen Daten der digitalen Bilderwelten kommen manche ins Straucheln. Brauche ich eine Kamera mit Vollformatsensor? Und hilft mir Vollformat bei 4K-Video? Brauche ich überhaupt 4K-Video? Und auf was soll ich nun beim Kauf achten? Sensorgröße und / oder Auflösung? Die einzige korrekte Antwort dazu gibts nicht. Nicht einmal die lange Jahre gültige Empfehlung „So gut wie möglich und so teuer, wie erschwinglich” scheint mehr Gültigkeit zu haben. Aber es gibt dennoch eine Nachricht: In fast allen Klassen gibts Angebote, die gute Ergebnisse liefern.

Auflösung als Stolperstein für Vergrößerungen

Bei vielen ist die althergebrachte Vergrößerung von Bildern der Anlass, an dem sie ins Grübeln kommen. Reicht die Auflösung meiner Kamera, um zum Beispiel nach dem Urlaub einen DIN A 4 großen Abzug machen zu lassen? Oder reicht die Auflösung sogar für ein schickes Panoramaformat über dem Wohnzimmer-Sofa?

Bis hierhin ist das leicht zu beantworten. DIN A 4 ist 21 x 30 Zentimeter groß. Das ergibt bei einer idealen Druck-Auflösung von 300 dpi insgesamt 3503 x 2480 Pixel. Das kann man leicht in seiner Kamerabeschreibung nachschlagen. Zur Information die Bilddaten meiner Kameras:

  • Mein iPhone 6s erzeugt mit einer Auflösung von 12 Megapixel Bilder mit 4032 x 3024  Pixel
  • Die Uralt-Canon 550D mit einem APS-C-Sensor und 18 Megapixel Auflösung erzeugt Bilder mit 5184 x 3456  Pixel
  • Die Lumix LX100 mit einem MFT-Sensor und 16 Megapixel Auflösung erzeugt Bilder mit 4272 x 2856 Pixel
Die Sensorgröße ist wichtig, die Auflösung auch - für gute Qualität braucht es dennoch mehr.

Die Sensorgröße ist wichtig, die Auflösung auch – für gute Qualität braucht es dennoch mehr.

Auflösung und Sensorgröße

Soweit wäre die Welt der Fotografen beim Einkauf einer neuen Kamera ziemlich einfach: Auflösung nachschlagen, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis ermitteln – fertig. Aber Auflösung ist eben nicht alles. Die Größe des Sensors ist – wie einiges andere – ebenfalls ein Faktor für Qualität von Fotos und Videos.

Das iPhone 6s hat einen Sensor, der 6,2 x 4,6 Milimeter groß ist.

Der Bildsensor der Panasonic Lumix DMC-LX100 17,3 x 13,0 Milimeter groß. Das ist der Standard des Micro-Four-Thirds Sensors (MFT), den viele Systemkameras benutzen (also meistens nicht DSLRs).

Meine alte Canon 550D verwendet wie heute noch viele preiswerte DSLRs einen APS-C-Sensor, und der ist 22,2 x 14,8 Milimeter groß und löst 18 Megapixel auf.

Und wer sich noch an das gute alte Kleinbild-Format 36 x 24 Milimeter erinnert: Auch das gibt es noch. Es ist der Königsklasse der Vollformat-Kameras vorbehalten und erbringt zum Beispiel bei der Canon 6D ganze 20,6 Megapixel.

Ist nur die Größe entscheidend?

Man ahnt es schon. Die Auflösung hängt zwar mit der Sensorgröße zusammen. Aber es gibt auch kleinere Sensoren, die eine höhere Auflösung haben. Das es hier ”Spielraum” gibt, belegt schon die Tatsache, dass die Einsteigermodelle von Canon bei gleicher Sensorgröße die Auflösung von 18 auf 24 Megapixel gesteigert haben.

Warum? Wegen der Bildqualität? Nun zuallererst wohl deswegen, weil viele Kamerakunden die Auflösung als einziges Kriterium für Bildqualität kennen. Und zweitens wohl einfach deswegen, weil es geht.

Bildqualität mit geringerer Auflösung

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass es gute Bildqualität sowohl mit kleineren Sensoren, als auch mit geringerer Auflösung gibt. Plattformen wie dpreview.com testen jedes neue Kamera-Modell und machen meist klare Aussagen zur Bildqualität. Dazu gibts Testbilder und Messungen.

Trotzdem bleibt oft auch der persönliche, rein subjektive Eindruck, dass die teureren Kameras die besseren Bilder machen. Gibts also noch eine geheime Zutat?

Zum einen wird die Schärfe der Bilder auch durch die Qualität und Arbeitsweise der Sensoren beeinflusst. Wer aus einem kleinen Sensor 20 Megapixel Bilddaten erzeugen will, der muss zwangsläufig mehr Kniffe anwenden, als bei einem großen Sensor.

Bildqualität ist kein fester Begriff

Was oft vergessen wird: Das Objektiv ist mindestens ebenso entscheidend für die Bildqualität wie die Kamera. Mit dem Kauf besserer Wechselobjektive ist später ein Nachbessern möglich. Ob das Argument noch gilt, Geld für teure Objektive sei gut angelegt, weil man diese Jahrzehnte lang nutzt, weiß ich nicht. Die Zeiten, in denen man sich für den Rest seines Lebens auf eine große Marke festlegt, scheinen vorbei zu sein.

Bildqualität umfasst eben auch Schärfe, Kontrast, den Kontrastumfang. Und Rechenspiele mit der 300-dpi-Druckauflösung helfen nur bedingt: Ein 100 Zentimeter breites Bild braucht keine 300 dpi, um scharf zu wirken. Und es wird sich beim Betrachten auch niemand direkt vor die Nase halten.

Die Lumix LX 100: kompakt, hohe Lichtstärke, gutes Bokeh - aber eben kein Wechselobjektiv.

Die Lumix LX 100: kompakt, hohe Lichtstärke, gutes Bokeh – aber eben kein Wechselobjektiv.

Bokeh als Entscheidungshilfe

Das hier schon erläuterte Bokeh eines Bildes hängt ebenfalls an der Sensorgröße . Und viele Menschen empfinden die meist mit DSLR aufgenommenen Bilder mit ausgeprägtem Bokeh und einer geringen Schärfentiefe als qualitativ besser – sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Wer selbst schon mit kleinen Kompaktkameras fotografiert hat, der weiß, dass die meisten Bilder dieser Kameras von vorne bis hinten scharf sind.

Das ist für Foto-Anfänger gut und bringt ein befriedigendes Ergebnis. Fortgeschrittene wollen dagegen oft ein Motiv freistellen, von einem unscharf abgebildeten Hintergrund trennen. Aus physikalischen Gründen geht das mit einem großen Sensor besser. Ein Stück weit kann man auch kleinere Sensoren zu dieser „Freistellung” bringen: Wenn man zum Beispiel sehr lichtstarke Objektiv hat und mit offener Blende fotografiert und / oder den Tele-Effekt nutzen kann.

Mein Fazit

Gute Bildqualität gibt es bei allen Sensorgrößen und Preisklassen. Ob rein rechnerisch die Auflösung für gewünschte Vorhaben wie große Abzüge oder Panoramabilder reicht, lässt sich leicht errechnen. Ob die Bildqualität auch unabhängig von den Zahlen den eigenen Ansprüchen gerecht wird, lässt sich nur mit guten Tests und Vergleichen herausbekommen. Rezensionen oder Gefälligkeitsberichte in Blogs bringen hier wenig.

Bei DSLRs und Systemkameras ist die Auswahl groß und die für die Qualität fast ebenso entscheidende des Objektivs lässt sich durch Wechselobjektive beeinflussen. Bei Kompaktkameras ohne Wechselobjektiv wird man am ehesten fündig bei den Modellen, die gute Objektive mit hoher Lichtstärke haben. Die kosten freilich fast ebenso viel wie die „Großen”.

 

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Mix-it, Baby: Videomaterial verschiedener Kameras mischen

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Dieser Artikel entspringt einer etwas vorauseilenden Neugier. Nachdem ich mir eine Panasonic Lumix LX100 bestellt hatte, um auch 4K-Videos machen zu können, wollte ich wissen, wie ich das 4K-Material verarbeiten kann und warf die Suchmaschine an. Die Suche für mein Programm Final Cut Pro X (FCPX) erbrachte jedoch fast nur Treffer auf kostenpflichtige Software, die es mir ermöglichen sollte, das 4K-Material aus der Kamera in FCPX zu laden.

Als die Kamera dann da war, stand schnell fest, dass man 4K-Material ohne weitere Umstände (und Software) importieren kann und auch als 4K bearbeiten kann: reinzoomen, wenn man in 1080 arbeitet oder eben wirklich 4K-Videos machen und ausgeben. Ich weiß nicht, ob zusätzliche Software dafür jemals notwendig war, heute braucht man sie offenkundig nicht und ich mixe munter HD und 4K aus verschiedenen Quellen

(Hier gibts dazu auch ein schönes Youtube-Video.)

Deswegen jetzt ein kurzer Überblick, was bei mir wie verarbeitet wird.

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Canon EOS 550D und EOS M

Liefern beide das Standardmaterial, normales HD. Die mitgelieferte Software von Canon erlaubt hier (und nur hier) sorgenfreien Import: Importiert wird nur das neue Material an einen voreingestellten Ort. Die Bearbeitung erfolgt dann ausschließlich in FCPX. Das Material aus beiden Kameras unterscheidet sich nach meinem Empfinden (und nach den technischen Daten) qualitativ nicht, die Güte hängt nur vom verwendeten Objektiv ab.

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[Beide Kameras sind inwzischen natürlich ‚Oldtimer‘. Nachfolger für die 550D ist am ehesten das Modell Canon EOS 700D mit Touchscreen und für die EOS M gibts jetzt eine Canon EOS M3 mit immerhin 24 Megapixel und WiFi, NFC, in Kürze soll eine presiwertere EOS M10 erscheinen.]

Panasonic Lumix LX100

Kann normales HD und 4K, und auch wenn die Kamera toll ist, hat die Bedienung der Panasonic DMC-LX100 Lumix doch einige Schwächen. Das fängt schon bei der Aufnahme an: Hier muss man von Hand das Dreh-Rädchen von 4:3 für Fotos auf 16:9 für Videos umstellen. Was man oft genug vergisst. Zumindest für den Mac wird keine Software mitgeliefert, die sorgenfreien Import mit einem Klick erlaubt. Statt dessen Karte einschieben oder Kamera anschließen und Dateien, deren Inhalt man nicht sieht (keine Vorschaubilder in den Verzeichnissen) von einem Ordner in einen anderen schieben.

Auch Apples Dienstprogramm Digitale Bilder ist nur unwesentlich besser: Hier gibts Vorschaubilder aber natürlich weiß diese Software auch nicht, was bereits importiert wurde. Also Dateien aussuchen und verschieben. Mühsam. Dafür gibts qualitativ gute Videos und Bilder in HD und 4K.

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GoPro Hero 3

Die inzwischen auch schon etwas älteres GoPro Her 3 Black Edition kann als Video bestenfalls eine 1440er Auflösung, normal und brauchbar ist die HD-Auflösung. Das Handling zunächst ähnlich mühsam: Dateien auswählen und verschieben, dann möglichst gleich händisch am Mac auf der Karte löschen, denn die Bedienung der Gopro über das Mini-Menü ist [Inzwischen gibts die bessere GoPro Actionkamera HERO4 Black Adventure 4k, wie der Name schon sagt auch in 4K.]

Ihre Stärken zeigt die Gopro, wenn es um Timelapse-Aufnahmen geht: Zum einen bei der Aufnahme, die wirklich einfach ist, sofern man auch nur ein Mini-Stativ zur Hand hat. Richtig gut wirds dann, wenn man die Fotos in das mitgelieferte GoPro-Studio importiert: Dort lassen sich die Bilder schnell und einfach und mit vielen Einstellmöglichkeiten zum Timelapse-Video weiterverarbeiten: Horizont gerade rücken, Fisheye-Effekt ausgleichen, ein- und ausblenden, Farben und Belichtung verändern. Geht alles schnell und einfach.

Man kann sich das Timelapse-Video gleich als normales HD ausgeben lassen oder die etwas größeren Einzel-Bilder zu einem ”großen“ Video verarbeiten und erst in FCPX einzoomen.

Die normalen Videoaufnahmen aus der GoPro sind eher was für Actionsportler. Alle anderen werden die Qualität der normalen Kameras höher einschätzen. Aber als zweite oder dritte Kamera auf einem kleinen Stativ ist sie eine echte Bereicherung und natürlich erst recht für Timelapse.

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iPhone 6s

Die Kamera des iPhone 6skann auch 4K Video und kann qualitativ ohne Probleme mit meinen Canon-Kameras und der Lumix LX100 mithalten. Zum Filmen gibt etliche Extra-Apps, aber die Bordmittel reichen. Nur als Stativlösung muss man sich etwas einfallen lassen, der Joby Grip tight Gorillapod Stand ist eine gute Sache dafür. Der Import geht normalerweise über iPhoto, was ich aber schon lange nicht mehr mache. Da alle meine Foto- und Video-Dateien in Ordern sortiert sind, musste ich nach dem Import in iPhoto alle Dateien wieder in die Ordner exportieren.

Jetzt nutze ich das Dienstprogramm des Mac ‚Digitale Bilder‘, anstatt das ansonsten von mir nicht genutzte iPhoto weiter mit Daten aufzublähen.

Fazit: Das Bildmaterial aus diesen fünf Quellen lässt sich gut mischen, einzig die Clips mit GoPro-Qualität lassen sich später klar erkennen. Wenn über kurz oder lang die DSLR wegfällt bleiben vier recht kompakte Kameras übrig, eine davon mit Wechsel-Objektiven. Alle mit brauchbarer Qualität und zwei von vier mit der Möglichkeit, 4K-Material zum Einzoomen zu benutzen. Das Schöne ist, dass man eine Kamera immer dabei haben kann, selbst eine zweite Kamera (wenn es eine der kleineren ist) belastet das Gepäck noch nicht spürbar. Wenn die Uralt-Canon mal durch eine gute spiegellose Kamera mit Wechselobjektiven ersetzt wird, dürfte der Gewichtsverlust deutlich sein – aber nicht so gewaltig, weil dann ja immer noch Wechsel-Objektive im Gepäck sind.

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