Sofort die eigenen Videos verbessern

Professionelle Elemente werten das eigene Video auf, und es bleibt dennoch authentisch.

Bessere Videos sofort: Professionelle Elemente werten das eigene Video auf, und es bleibt dennoch authentisch.

Bessere Videos zu erhalten ist ein Kinderspiel. Das suggerieren uns zumindest viele Ratgeber im Internet. Und die Aussage hat einen wahren Kern: Nie war es einfacher und erschwinglicher, sein eigenes Video zu machen und ins Netz zu stellen. Handys können heute 4K-Videos aufnehmen, fast jede DSLR und Kompaktkamera bietet gute Videoqualität und hohe Auflösung. Und die Software für den Schnitt gibt es vielfach kostenlos. Dennoch stoßen viele ambitionierte Videofilmer schnell an ihre Grenzen und scheitern oft an ihren eigenen Ansprüchen.

Die Fähigkeit, eine Geschichte mit bewegten Bildern zu erzählen lässt sich sicher nicht von heute auf morgen erlernen. Aber mit wenigen Kniffen lassen sich die eigenen Videos so aufwerten, dass sie besser rüberkommen und damit auch die Chance erhalten, ein größeres Publikum anzusprechen.

Bessere Videos durch professionelle Elemente

Der große Teil des professionellen Looks von Videos lässt sich heute einkaufen. Und damit meine ich nicht das Stock-Material, mit dem viel Schaden angerichtet wird. So gut diese Archiv-Aufnahmen auch sein mögen: oft erkennt auch der Laie auf den ersten Blick, dass diese Aufnahmen nicht selbst gemacht wurden. Das Video wirkt nicht authentisch, wenn Bilder aus fernen Ländern dazwischen geschnitten werden. Oder Stock-Videos die erkennbar nichts mit dem Inhalt zu tun haben, sondern wegen der schönen Optik eingebunden werden.

Titel-, Intro- und Logo-Animationen einkaufen statt selber machen

Einfacher integrieren lassen sich grafische Elemente, wie sie sowieso in unseren Schnitt-Programm enthalten sind. Zum Beispiel animierte Titel oder Intros. Während diese Elemente im kostenlosen iMovie von Apple etwas altbacken wirken und die Auswahl eher gering ist, finden sich auf Plattformen wie Videohive.net die moderneren, aufwändigeren Geschichten. Und das meist für wenig Geld.

Verwendung in gängigen Schnittprogrammen

Für die Einbindung braucht man in der Regel nicht die Programme, mit denen diese Animationen erstellt wurden: After Effects von Adobe ist hier Marktführer, hierfür finden sich auch die meisten Elemente, die man in Adobe Schnittprogramm Premiere verwenden kann. Bei Apple heißt das Programm für Video-Animationen Apple Motion, die Elemente können im Schnittprogramm FCPX eingesetzt werden.

Auf beiden Plattformen lassen sich die Anpassungen aber auch im Schnittprogramm vornehmen, ohne weitere Kenntnisse und ohne das Motion-Programm selbst zu besitzen. Also: Adobe Premiere oder Final Cut Pro X genügen vollauf.

Stolperfalle Lizenz

Aber Vorsicht: In der Regel sehen die Lizenzbestimmungen die Verwendung in einem (!) End-Produkt vor. Offensichtlich ist sich die kreative Gemeinde aber darüber einig, dass die Verwendung in mehreren Videos des eigenen Youtube-Kanals nicht verfolgt wird. Anders ist das, wenn man für Kunden Videos erstellt und sich diese bezahlen lässt. Dann will freilich auch der Entwickler seinen Anteil, was ich nur richtig finde.

Wer im Zweifel ist, sollte in der Rubrik Support nachsehen, ob der Entwickler hier schon einmal entsprechende Fragen beantwortet hat. Oder eben selbst anfragen. Ohne diese Duldung würde sich für einen Youtube Kanal die Anschaffung von beispielsweise 99 Titeln für 33 US-Dollar kaum lohnen – wenn man diese Gebühr bei jedem neuen Video für eine neue Lizenz zahlen müsste. Das würde dann ja zum Beispiel auch die Ableger betreffen, also kurze Ausschnitte, die man als 1-Minuten-Videos verwendet.

Qual der Wahl

Wenn man die Suchergebnisse nach Bestsellern oder besten Bewertungen sortiert, erfährt man schnell, was gut ankommt. Vor allem beim Marktführer, also den After-Eeffects-Paketen ist die Auswahl schier unüberschaubar. Die Zahl der FCPX-Lösungen war lange Zeit marginal, holt aber in letzter Zeit deutlich auf. Da Anpassungen bei den Schriften und Farben, der Größe und der Platzierung möglich sind, braucht man nicht befürchten, dass man ein Allerwelts-Produkt kauft, das jeder auf den ersten Blick wieder erkennt.

Ratsam ist es, gleich zu Beginn Anpassungen für den eigenen Stil vorzunehmen und die Anzahl der verwendeten Elemente von vornherein zu begrenzen. Also zum Beispiel zwei Lösungen für große Titel anzupassen und zwei für die oft verwendeten „Bauchbinden”, also die sogenannten „Lower Thirds”. Denn auch die kann man durch die Anpassungen selbst erzeugen und muss kein weiteres Paket kaufen.

Wer was für sein Geld haben will und versucht, zum Beispiel alle Titel- oder Logo-Varianten eines Pakets zu „verbrauchen”, wird ziemlich gruselige Ergebnisse bekommen: Weniger ist mehr.

 

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Wie sehen meine Fonts aus: wordmark.it

Meine Websites haben alle zusammengesetzte Namen. Anstelle eininger Logo-Entwürfe habe ich nun Schriften-Logos entworfen.

Meine Websites haben alle zusammengesetzte Namen. Anstelle von grafischen Logo-Entwürfen habe ich nun Schriften-Logos entworfen.

Am Anfang kann man gar nicht genug davon haben, später verliert man leicht mal den Überblick: Fonts, also die Zeichensätze der Schriftarten auf dem eigenen Computer, nehmen nicht viel Platz weg und sind heute leichter zu verwalten als früher.

Aber immer dann, wenn man abweichend von „seinen” Standardschriften einen passenden Font sucht, ist es zum Verzweifeln: Die Vorschau – sofern im jeweiligen Programm überhaupt vorhanden – ist äußerst unzureichend. Bleibt als Alternative, den jeweiligen Text einfach mal entsprechend zu formatieren, um eine Vorschau zu bekommen. Wenn man mal zwei Dutzend Fonts durchprobiert hat, verliert man schnell die Geduld.

Einfacher geht es mit dieser Website: wordmark.it. „Helps you choose fonts!” heißt der Untertitel und das ist nicht zu viel versprochen: Die Website stellt ein oder mehrere Wörter in denjenigen Zeichensätzen dar, die man auf dem eigenen Computer verwaltet. Wohl dem, der nur diejenigen Fonts auf dem Rechner belassen hat, die auch jederzeit frei verwendet werden können. Andernfalls folgt auf die Suche nach dem passenden Font die Suche nach den jeweiligen Lizenzbedingungen. Was bedeutet schon kommerzielle Nutzung? Dass ich ein paar Anzeigen auf meinem privaten Blog habe?

Ähnlich komfortable ist nur nur noch die Suche bei den Google Fonts: Auch hier lassen sich Worte in allen Fonts darstellen und in einer Übersicht anzeigen. Nur sind es eben nicht unbedingt diejenigen Fonts, die ich schon auf meinem Rechner habe. Zwar lassen sich alle Google Fonts nach meinem Wissen auch einfach herunterladen und verwenden. Aber das ist eben ein Schritt mehr. Und ab einer bestimmten Anzahl von Zeichensätzen kann man sich recht sicher sein, dass einer davon schon passen wird.

Anlass für die Schriftensuche war die Überarbeitung eines Logo-Entwurfs. Die grafischen Entwürfe haben mich nicht so recht überzeugt, deswegen habe ich es hier einmal mit Schriften-Logos versucht.

160906_bbw_logo

160906_gf_logo

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