Website-Optimierung: 3 Dinge, die 2016 noch drin sind

Website-Optimierung: mit drei kleinen Schritten noch 2016 was erreichen

Website-Optimierung: mit drei kleinen Schritten noch 2016 was erreichen

Website-Optimierung ist eine Daueraufgabe, denn eine Website ist nie optimal. Die Anforderungen ändern sich scheinbar so schnell, dass man mit Überarbeitungen kaum hinterher kommt. Gerade für Blogger, die ihre Webseite nicht professionell nutzen ist das eine Daueraufgabe, die schnell an Grenzen führt. Denn zu jeder Anpassung gehört meistens eine Recherche über das Wie und Warum. Drei kleinere Dinge sind es, die man meiner Einschätzung nach noch 2016 für eine Website-Optimierung vornehmen kann. Sie haben einen positiven Effekt für die eigene Website und für die Besucher – egal ob privat oder geschäftlich genutzt.

Website-Optimierung: Konzentration statt RSS-Feed

Ein RSS-Feed war ja schon mal bekannter in der Bloggerszene. Mit den sogenannten Feed-Readern bot man seinen Lesern einen guten Service. Denn im Feed-Reader konnte man täglich viele Blogs verfolgen, ohne jedes Mal eine ganze Liste von Websites einzeln aufzurufen. Heute vertrauen die Blog-Leser oft darauf, dass sie über das Folgen bei Facebook und Co. auf dem Laufenden gehalten werden. Auch und gerade dann, wenn neue Posts im Blog erscheinen. Ob das mit dem Algorithmus der Sozialen Netzwerke noch so stimmt, sei mal dahingestellt.

Damit wird der RSS-Feed, auf den viele Blogger in ihren Blogs hinweisen, eigentlich überflüssig. Ist das schon ein Grund, diesen Hinweis auf den RSS-Feed herauszunehmen? Ja, es gibt sogar zwei Gründe der Website-Optimierung, diesen Service für seine Leser einzuschränken. Der erste ist, dass die Besucher oft nicht mehr auf die eigene Seite kommen. Sie lesen im Feed die neueste Meldung und klicken zur nächsten Website. All die anderen Dinge, die man kunstvoll in Sidebars und im Header arrangiert hat, bekommen die Leser nicht mehr zu sehen.

Der zweite Grund ist, dass selbst die Facebook-Seite, über die Leser einem Blog folgen, da noch ergiebiger ist. Im Feed sind es oft zwei dürre Zeilen, die den Titel des Blogposts wiedergeben. Auf der eigenen Facebookseite kann man seine Hinweise auf neue Blogposts bebildern, mit einem Auszug versehen, und immer wieder neue Hinweise nachschieben.

Die Über-Mich-Seite

Die Über-mich-Seite ist eine der meist gelesenen Seiten. Das sagt so ziemlich jede Statistik, die ich kenne. Und das gilt auch für die Statistiken der Webseiten, die ich für andere betreue. In Anbetracht dieses Stellenwertes sind die Über-Mich-Seiten bemerkenswert schlecht (meine eigenen derzeit noch eingeschlossen). Nicht nur dass es viele gute Anleitungen gibt, wie man eine anspruchsvolle (und wirkungsvolle) Über-Mich-Seite erstellt. Es gibt auch viele tolle Beispiele, an denen man sich Anregungen holen kann.

Was hält einen nur davon ab, sich selbst ins rechte Licht zu rücken und viele interessante Aussagen über sich und seine Anliegen zu machen? Generell ist das wohl so wie mit den Fotos von sich selbst. Man mag sie nicht, ist nicht damit zufrieden, fühlt sich nicht richtig wieder gegeben und beschäftigt sich eigentlich viel lieber mit wichtigen „Sachthemen”. Dabei ist der Autor einer Webseite so ziemlich die wichtigste Sache. Und nein: Charakter und Anliegen des Autors erschließen sich dem Besucher eben nicht automatisch, wenn er nur genügend Blogposts liests.

Landingpage einrichten

Viele verbinden mit dem Begriff sicher noch die spezielle Seite für Treffer Suchmaschine. Wer nach einem bestimmten Begriff suchte, den empfing auf dieser Seite ein Hinweis auf alle Themen der eigenen Website, die mit diesem Suchbegriff zusammenhingen. Das ist ziemlich überflüssig, weil alle relevanten Treffer auch in der Trefferliste der Suchmaschine gezeigt werden.

Landingpage bezeichnet heute eine sehr geradlinige einzelne Seite ohne jede Ablenkung, die den Besucher direkt zu einer Anmeldung, einem Kauf führt. All das, waroauf Blogger so stolz sind, das Drumherum, die Themenvielfalt, vielleicht auch die Werbung und ganz sicher die Navigation sind einfach weg. Ziel ist, dass der Besucher direkt zur entscheidenden Stelle kommt, wo er mit einem Klick den Newsletter abonniert, das neueste Produkt kauft, an einer Abstimmung teilnimmt oder was immer auch das Anliegen des Webseiten-Betreibers ist.

Einige WordPress-Thems haben von Hause schon eine „blank page” ohne andere Elemente, die man dafür nutzen kann. Ist das nicht der Fall, kann man ein Plugin für Landingpages nutzen. Oder man verweist auf eine externe Einzelseite (also außerhalb des Blogs aber noch immer auf der eigenen Webseite), die diesen Zweck erfüllt. Und schließlich kann man mit einigen Kenntnisse auch dafür sorgen, dass per CSS-Angaben alle andere Elemente ausgeblendet werden.

 

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Die Crux mit Social Media Fotos: Planung hilft

Social Media Fotos lassen sich am leichtesten für den Instagram-Account vorausplanen, können aber nur übers Smartphone und zum aktuellen Zeitpunkt hochgeladen werden.

Social Media Fotos lassen sich am leichtesten für den Instagram-Account vorausplanen, können aber nur übers Smartphone und zum aktuellen Zeitpunkt hochgeladen werden.

Immer mehr Blogger, Website- und Shop-Betreiber versuchen mit dem rasant wachsenden Tempo bei den Sozialen Medien mitzuhalten. Und dazu muss man ständig neue Mitteilungen und Social Media Fotos veröffentlichen. Oft geht es nicht mehr nur um Kontaktpflege bei Facebook und Google plus, auf Instagram oder Twitter. Es geht auch meistens nicht mehr nur um eigene, private Anliegen, die eigene Website, sondern auch um die Firmen-Website, den Shop. Und Posts mit guten Social Media Fotos  werden öfters geöffnet. Woher also nur all die tollen Fotos bekommen – und nicht stehlen? Wer relativ viel Zeit in den sozialen Netzwerken verbringt, für den lohnt sich etwas Planung, um gute Bilder zu bekommen.

Früher war das ganz nett: Man teilte ein schönes Foto, das man am Wochenende gemacht hatte, auf Facebook und bekam positive Rückmeldungen. Toll. Heute versuchen viele, mindestens einmal am Tag zu posten, um in den schnellebigen Feeds nicht unterzugehen. Die Ideen für neue Posts werden knapp, Bilder sind schwer zu finden oder selbst zu machen.

Anbei ein par Tipps für all diejenigen, die nicht nur Freunde und Bekannte auf dem Laufenden halten möchten. Der Beitrag richtet sich vor allem diejenigen, die ziemlich oft mit interessanten und guten Beiträgen und guten Social Media Fotos auf sich aufmerksam machen wollen.

Was man auf keinen Fall tun sollte

Bilderklau geht gar nicht. Auch die Hoffnung, das könnte unentdeckt bleiben, sollte man schnellstmöglich begraben. Wer seinen Feed zum Beispiel bei Instagram mit tollen Bildern aufmöbeln möchte kann noch am ehesten andere Beiträge teilen, die schön bebildert sind.

Auch die Notlösung: „Ich habe kein Foto, aber ich mache dafür eine Grafik mit Text drin“ läuft sich schnell tot. Das funktioniert, wenn überhaupt, nur begrenzte Zeit und mit sehr originellen, griffigen Texten.

Ebenfalls zum Scheitern sind viele spontane Aktionen nach dem Motto: „Ich sehe mal nach, was ich auf dem Handy habe” sind ermüdend und meistens wenig erfolgreich.

Was hilft für gute Social Media Fotos

Gute Fotos zu machen hilft, ein gutes Archiv zu haben hilft ebenfalls um gute Social Media Fotos zur Hand zu haben, wenn man sie braucht. Aber wer hat das schon? Was fast jeder hat: Smartphone und einen Computer.

Den perfekten Post mit einem knappen, pfiffigen Text und dem dazu passenden eindrucksvollen Foto  bekommt man ab und zu hin. Die Profis in den Sozialen Netzwerken sind da besser ausgestattet und können mehr Aufwand treiben. Aber eine „kleine“ alltagstaugliche Lösung ist für fast alle möglich.

„Symbol-Fotos” heißen die eher universell verwendebaren Bilder bei Journalisten, es lassen sich leicht verschiedene Bezüge herstellen.

„Symbol-Fotos” heißen die eher universell verwendebaren Bilder bei Journalisten, es lassen sich leicht verschiedene Bezüge herstellen.

Fotografieren und Archivieren

Die Scheu, in allen passenden und unpassenden Situationen das Handy für ein Foto zu zücken, ist heute verflogen. Im Restaurant wird das eigene Essen aus allen Perspektiven abgelichtet. Im Kaufhaus fotografiert man Etikett und Preis, um online nach niedrigeren Preisen zu suchen. Das nervt und ich möchte nicht dazu raten, das auf alle Lebensbereiche auszudehnen.

Aber es gibt genügend Situationen, an die man meist erst hinterher zurückdenkt: Hätte ich davon ein Bild gemacht, könnte ich jetzt meinen Post damit illustrieren – und müsste nicht lange nach Social Media Fotos suchen.

Da helfen zwei Dinge: Erstens, sich eine Liste machen von den Situationen, von denen man jetzt gut ein Foto brauchen könnte. Wer ein Anliegen hat, für das er in den Sozialen Medien wirbt, hat auch ein Thema. Das grenzt die Situationen zum Fotografieren deutlich ein. Zweitens: In ähnlichen Situationen gezielt fotografieren. Das muss gar nicht nervend sein für andere: Wer kurz zum Handy greift und gezielt zwei, drei Schüsse macht, fällt nicht weiter auf. Formatfüllend sollten die Bilder sein und gut belichtet. Das soll reichen.

Schon ein kleines Foto-Archiv ist Gold wert

Einmal in der Woche sollte man sich hinsetzen, und die in irgendeiner Weise brauchbaren Fotos herausfiltern. „Brauchbar” meint: Ich kann ein Thema auch illustrieren mit einem Bild, das nicht genau die Situation zeigt, die ich gerade poste. Für allgemeine Themenbereich genügen meist allgemeinere Fotos mit einem passenden Text. Wer zum Beispiel Dienstleistungen anbietet, der kann mit allgemeinen Fotos – vom Sonnenuntergang über einen Wochenmarkt oder einen Arbeitsplatz mit Computer bis zum Straßenverkehr – ziemlich viele Bezüge herstellen.

Am leichtesten lässt sich das Archiv mit Alltagsfotos füllen, die man immer wieder machen und auch öfters verwenden kann.

Am leichtesten lässt sich das Archiv mit Alltagsfotos füllen, die man immer wieder machen und auch öfters verwenden kann.

Wers konkreter braucht, bewegt sich meist sowieso in einem konkreteren Umfeld: Ein Winzer, der einen Weinshop betreibt, kann so ziemlich alle Situationen seines Arbeitslebens mal ins rechte Licht rücken. Verbraucher sind an fast allem interessiert, was zu diesem Arbeitsalltag gehört. Wer Produkte anbietet kann – statt immer nur sein Produkt zu zeigen – möglichst viele Situationen ablichten, in denen das Produkt zum Einsatz kommt, selbst wenn es nicht mit abgelichtet ist.

Wichtig ist, dass man die besten Bilder griffbereit hat: Im richtigen Format, im richtigen Ausschnitt, in einem Ordner auf den ich jederzeit zugreifen kann, mit passendem Titel und Datum. Reicht das aus? Nein, aber es ist eine gute Basis.

Dramatische Lichtstimmung kommt immer gut. Wichtiger ist langfristig ein eigener Stil, denn nur Drama hält man nicht durch.

Dramatische Lichtstimmung kommt immer gut. Wichtiger ist langfristig ein eigener Stil, denn nur Drama hält man nicht durch.

Drama, Baby

Will man seine Bilder ohne allzu großen Aufwand verbessern, gibt es vor allem zwei Aspekte. Da ist zum einen der Ausschnitt. Standardfehler ist ein zu großer Abstand und oft auch ein zu geradliniger Ausschnitt oder Blickwinkel. Beides kann man mit einfachen Bildbearbeitungsprogrammen leicht nachbessern. Zumal die Auflösung auch der Bilder aus einem Smartphone viel Spielraum lässt, erst recht wenn es nur um die Bildschirmauflösung geht.

Der andere Aspekte betrifft Lichtstimmungen. Auch hier sind schnelle Korrekturen, möglichst auch mit Voreinstellungen, kein Hexenwerk. Die App Snapseed bringt mehr Drama auf Knopfdruck, ermöglicht aber auch Feintunig und Ausschnittwahl. Andere Nutzer setzen auf Photoshop, Gimp oder Lightroom. Wichtig ist es, ein paar Routinen /Arbeitsschritte zu kennen, man muss für die Fotos in den Sozialen Medien nicht das ganze Programm beherrschen.

Feinschliff

Sieht man sich die großen Accounts mit guter Optik auf, fallen zwei Dinge auf: Erstens sind die Bilder abwechslungsreich. Hier mal ein Ausschnitt, da eine Totale, monochrom und bunt, Landschaft und Porträt. Überblickt man seinen Auswahl-Ordner erkennt man schnell, ob es an Alternativen noch mangelt und kann nachbessern. Zweitens haben viele Bilder eines Accounts einen eigenen Stil. Das muss nichts exotisches oder herausragendes sein. Aber es gibt einen Wiedererkennungseffekt, der beim Durchlaufen des Feeds innehalten lässt. Die einfachste Methode dafür ist für die Verwendung auf Facebook, Instagram, Twitter & Co. kein künstlerisches Gesamtkonzept, sondern zum Beispiel die Einschränkung auf drei bis vier Filter.

Bei manchen Themen sollte man etwas mehr Aufwand für gute Fotos treiben: Foodies lieben gute Bilder.

Bei manchen Themen sollte man etwas mehr Aufwand für gute Fotos treiben: Foodies lieben gute Bilder.

Planung & Fazit

Das sieht zunächst nach noch mehr Arbeit aus. Letztlich sollte die Methode mit dem Mini-Archiv aber Zeit sparen – vor allem im Vergleich zum unbefriedigenden Herumstöbern auf der Suche nach Motiven. Routine sorgt außerdem nach kurzer Zeit dafür, dass man die Arbeiten schneller von der Hand gehen. Manche der guten Bilder kann man sicher auch mehrmals verwenden.

Eine wesentliche Zeitersparnis ist es, neben der Vorauswahl und Bearbeitung der Bilder auch gleich die Planung – beispielsweise für eine Woche – zu machen. Im Facebook-Profil geht das beispielsweise mit Buffer, Hootsuite etc., auf der Facebook Page kann man es direkt in Facebook vorausplanen. Für Instagram gibts Later.com und Twitter geht wieder mit Buffer, Hootsuite und anderen.

Und dann sieht man die gut eine Stunde Vorarbeit pro Woche doch gleich in einem ganz anderen Licht: Die Zeit, die man mit den einzelnen Beiträge und der Bildersuche sonst verbringen würde ist um ein Mehrfaches höher.

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360 Grad Fotos für Facebook erstellen

Panoramafoto

Zum Thema 360 Grad Fotos bei Facebook hätte ich gerne einen interessanten Artikel mit vielen konkreten Tipps geschrieben: Zu Panorama-Fotos, wie man sie leicht mit dem Handy machen kann und bei Facebook als Panorama einbinden kann.

Dumm ist nur: Es funktioniert nicht. Zumindest geht das Erstellen der 360 Grad Fotos für Facebook nicht so, wie es soll. Nämlich direkt aus einer Pano-Anwendung auf dem iPhone heraus. Aber immerhin gibt es eine Lösung.

Bei mir sieht das Ergebnis dann so aus (Facebook-Link).

Das ist das Bild in groß, im Post eingebetettet wirkt es besser, finde ich.

360 Grad Fotos für Facebook: was nicht funktioniert

Vielleicht geht es dieses Mal anders herum und jemand weiß mir einen Tipp oder eine konkrete Anleitung. In etlichen Artikeln im Netz wird das Erstellen und Hochladen der Panos mit verschiedenen Apps für iOS beschrieben. Zum Beispiel hier: Anleitung: 360 Grad Fotos für Facebook erstellen.

Einer der Kernsätze geht etwa so, dass Facebook automatisch das Panorama-Format erkennt und einbindet. Also so, dass ein Ausschnitt gezeigt wird, den man dann scrollen kann.

Dumm nur, dass genau das nicht funktioniert. Vom iPhone aus hochgeladen werden einige 360 Grad Fotos bei Facebook einfach als Panorama-Streifen dargestellt. Ziemlich unnütz, da man auf den etwa 1 Zentimeter hohen Aufnahmen gar nix erkennt, geschweige denn, dass sich etwas bewegt. Da macht es auch keinen Unterschied, ob ich Aufnahmen hochlade, die ich mit der Pano-Funktion des iPhone erstellt habe oder welche, die ich mit Cardboard, der Google-App, gemacht habe.

Die ebenfalls oft empfohlene Google Street View App verwende ich nicht, weil die Abbildung von Boden und Himmel meiner Meinung nach nur in den seltensten Fällen einen Sinn ergibt. Und weil Rundum-Schüsse viel einfacher und schneller gehen und montiert werden.

Das, was am nähesten an eine Panorama-Darstellung dran kommt, ist der Upload direkt aus Cardboard übers iPhone auf Facebook. Dann wird ein Ausschnitt gezeigt, der sich allerdings auf Facebook auch wieder nicht scrollen lässt. Statt dessen landet man mit einem Klick auf das Bild auf einer Google-Seite, wo das Pano dann formatfüllend in Bildschirmgröße angezeigt wird – aber eben nicht in Facebook.

Interessanterweise wird dasBild übrigens bei vr.google.com hochgeladen und bleibt auch dort, nachdem ich meinen fehlerhaften Facebook-Eintrag gelöscht habe. Offensichtlich habe ich mit den Nutzungsbedingungen auch meine Nutzungsrechte zumindest teilweise an Google abgetreten.

Was funktioniert

Eine Lösung gibt es noch, um Panos so hochzuladen, dass sie von Facebook auch als Pano erkannt und richtig eingebudnen werden. Ich kann sie vom Computer hochladen. Allerdings auch nicht über den Dialog Fotos und Hochladen, sondern direkt mit dem Rüberziehen des Panso aus einem Verzeichnis in das Facebook-Fenster. Das ist für mich verschmerzbar, weil ich meine Posts sowieso am Computer verfasse. Gedacht war die Lösung aber doch wohl anders.

Und dass Google mein Pano-Foto auf seinem Server behält, ohne die Möglichkeit, dass ich es dort wieder löschen kann, begeistert mich auch nicht gerade.

Ich habe ziemlich früh mit Stitching-Software Panos erstellt und im Web veröffentlicht. Deswegen habe ich mich über die vermeintlich einfache Möglichkeit gefreut. Vielleicht bin ich ja auch der Einzige, bei dem der einfache Weg übers Handy nicht klappt. Oder mein iPhone 6s ist schon wieder veraltet. Oder oder oder…

Über Tipps und Rückmeldungen in den Kommentaren würde ich mich freuen!

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Social Media: GIFs werden besonders gerne geteilt

Leuchtturm

GIFs sind nicht tot. Auf manche wirken sie wie ein Relikt aus grauer Vorzeit. Erst recht, seit man auf fast jeder Plattform „richtige” Videos einbinden kann. Aber sie sind zumindest in einer Hinsicht sehr modern: Auf Facebook, Twitter und Instagram werden die GIFs so gerne geteilt (und verteilt) wie kaum etwas anderes. Anders gesagt: Man erhöht die Reichweite seines Posts wohl ziemlich, wenn man ihn mit einem animierten GIF bereichert.

Wer also schon die Mühe auf sich genommen hat, eigene Videos zu erstellen, der möchte vielleicht auch mehr für die Verbreitung tun – und muss dann mit den Eigenheiten der qualitativ nicht so anspruchsvollen GIFs leben.

Ich muss ehrlich sagen: Mein Favorit sind sie nicht. Wenn schon Videos in den sozialen Medien posten, dann eben Videos, die man für diesen Zweck zum Beispiel in Final Cut Pro X, anpasst. Quadratisches Format, Laufzeit etwa eine Minute, kein (sinnvoller) Ton, höchstens Musik drunter (weil der Ton standardmäßig meist abgeschaltet ist). Und dann möglichst kein ganzes Video zeigen, sondern einen Appetizer mit Link zum richtigen Video – entweder auf der eigenen Website oder auf Youtube oder Vimeo, wenn man dort einen eigenen Kanal pflegt.

Für all diejenigen, die es lieber kurz und schmerzlos mögen gibts aber wie fast immer auch einen einfachen Weg.

1. GIFs in Fremdherstellung: Giphy

Auf der Website Giphy.com kann man GIFs so einfach und schnell erzeugen, wie nirgendwo sonst: Einfach den Link zum Video eingeben, Anfang- und Endzeit des Ausschnitts mit Schiebereglern bestimmen und die Dauer angeben. Heraus kommt relativ schnell ein GIF, das man entweder als iFrame einbinden kann, diversen Plattformen des Social Web teilen kann oder direkt zu Twitter hochladen.

Außerdem gibts einen Giphy-Link und einen Download-Link, den man nutzen kann, auch um sich das GIF auf den eigenen Rechner zu holen.

Der Vorteil dieser Methode: Es geht schnell und einfach, ohne ein weiteres Programm auf dem eigenen Rechner zu nutzen. Und das Allerbeste: Newsletter-Dienste wie Mailchimp erlauben über diesen Giphy-Link die Einbindung eines animierten GIF in den Newsletter (was auf direktem Weg meines Wissens derzeit nicht geht).

Einen schon älteren Artikel generell zum Thema GIFs in Emails gibt es hier.

Und das ist ein Beispiel, dass ich gerade bei Giphy erzeugt habe:

via GIPHY

Ich finde übrigens keinen Weg, dieses Datei bei Giphy wieder zu löschen. Dafür diesen Hinweis: „You can delete a GIF or update its tags and source URL if you were logged in when you uploaded it.”

2. GIFs auf dem eigenen Rechner erzeugen: GIF Brewery

Wer gegenüber der Einbindung fremder Dienste skeptisch ist (das bin ich auch), der kann mit einfachen und preiswerten Bordmitteln selbst ein GIF erstellen und es dann verwenden wie er will, ohne die Mithilfe anderer Websites.

Dazu holt man sich das Video am besten in der Auflösung 1280 x 72 auf den Schreibtisch und besorgt sich zum Beispiel die App Gif Brewery, die für den Mac derzeit 4,99 Euro kostet. GIF Brewery öffnen und das ausgewählte Video anklicken.

Dann hat man eine Reihe weiterer Einstellmöglichkeiten, die man am besten durch Ausprobieren erforscht. Ziemlich schnell wird man feststellen, dass jeder Schritt Veränderungen in der Qualität und der Dateigröße der derzeugten GIF-Datei verursacht.

Eine gute Wiedergabegröße ist zum Beispiel 500 Pixel Breite. Auch hier muss man Anfangs- und Endpunkt auswählen, man legt fest welche Qualität das Mini-Video hat und wie stark es „beschleunigt” ist, gegenüber dem Original also schneller abläuft.

Als Anhaltspunkt: Twitter erlaubt derzeit wohl Dateien bis zu einer Größe von 2 MB, die sind schnell erreicht.

In einer Preview sieht man zuerst recht genau, wie das Ganze wirkt und kann nachjustieren. Die fertige Datei kann man dann manuell einbinden.

Apps & Co

Und schließlich gibts wohl noch ein paar Apps fürs Iphone, die man zu Erstellung von GIFs nutzen kann. Wer mit dem Handy arbeitet, der sollte sich hier schlau machen. Mir ist der Markt zu unübersichtlich, um mir einen Überblick zu verschaffen und Empfehlungen auszusprechen. Außerdem bearbeite ich Dinge lieber an meinem Desktop-Rechner.

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