Blackmagic Design: Blackmagic Video Assist Workflow

Blackmagic Video Assist

Endlich ein schöner und praktischer 5-Zoll-Monitor für Video-Aufnahmen. Dieser nimmt gleichzeitig auch auf schnelle SD-Karten auf in guter Qualität: Blackmagic Video Assist. Nach meiner Anschaffung eines 7-Zoll-Monitors vor einiger Zeit wird diese Anschaffung eines brauchbaren 5-Zöllers aber wohl noch einige Zeit aufgeschoben.

Canon hat es ja nie geschafft, HD-Signale während der Aufnahme auszugeben. Also nützt die optische Qualität der besten Monitore nur vor und nach der Aufnahme richtig etwas. Während der Aufnahme bleibt das Bild ziemlich mies. Rettung bringt da wohl nur der Abschied von Canon, die die Entwicklungen auf dem Video-Markt ja meiner Ansicht noch ziemlich verpennt haben. Oder einfach die breite Masse ihrer Kundschaft hängen lassen mit dem Hinweis auf ihre Profi-Produkte.

Mittlerweile gibt es wohl auch einige gute Erfahrungen damit, ein Nexus samt passender Android-App an die DSLR zu hängen. Auch das scheint eine brauchbare Lösung zu sein.

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Auf die Schnelle: 5 Geschenke für Video-Filmer bis 100 €

Was ich gestern über Geschenke für Fotografen geschrieben habe, gilt natürlich auch für Leute, die Videos drehen – aber nur zum Teil. Auch wenn Dinge wie Objektiv-Adapter, Reflektoren oder ein Mini-Stativ hier genauso sinnvolle Ergänzungen der Ausrüstung sind, brauchts für Videos doch auch einige Extras. Hier meine Tipps für hohen Nutzen bei geringen Ausgaben.

1. Mini-Festplatten: Toshiba Canvio Basics 1TB

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Videos sind Datenfresser: Schon das Rohmaterial braucht viel Platz, Datensicherung schlägt mit weiteren GB zu Buche und wer einzelne Projekte sinnvoll ordnen und vielleicht auch an verschiedenen Rechnern bearbeiten will, der kommt an mobilen Festplatten nicht vorbei. Schön, dass die Geräte nicht nur immer kleiner werden sondern auch zunehmend preiswerter. Mit 500 GB kann man schon einiges anfangen, das Gerät passt locker zum Notebook in die Tasche und wiegt auch nicht viel.

2. Videolicht: Neewer® CN-160 160PCS LED dimmbar Video-Licht

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Was der Blitz beim Fotografieren sind die neuen kleinen LED-Leuchten für Video-Aufnahmen: preiswert, leicht, hilfreich. Die großen teuren Video-Leuchten erübrigen sich deswegen vielleicht nicht. Aber in den meisten Situationen kommt man mit ein, zwei oder drei dieser kleinen Strahler aus. Eines auf der Kamera ergibt meistens kein so tolles Licht, auch wenn der Blitzschuh diese Montage zunächst verlockend erscheinen lässt. Da der Fuß auch ein Stativgewinde hat, kann man ihn auch auf ein kompaktes, leichtes Leuchtenstativ setzen.

Bei diesem hier sind drei Filter im Preis inbegriffen und ein Batteriehalter, das Gerät ist dimmbar.

3. Mini-Stativ für Leuchten: Manfrotto Stativ Mini Compact AC

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Für Lampen, LED-Leuchten, Reflektoren, Diffusoren brauchts kleine Stative. Dieses von Manfrotto ist etwas teurer, dafür stabil. Wer nur gelegentlich damit arbeitet, der bekommt fürs gleiche Geld auch zwei Billig-Ständer aus Fernost.

Dennoch sollte man nicht nur auf den Preis schauen: Ein billiges Stativ mit 2,50 Meter Höhe und 2 Kilo Gewicht passt nicht wirklich zur smarten Ausrüstung.

4. Video-Mikrofon: Nikon ME-1 Stereo-Mikrofon für DSLR Kamera mit Videofunktion

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Für ein Video-Mikrofon gibts viel zu bedenken (oder auszuprobieren). Tatsache ist, dass der Ton aus der Kamera immer stark verbesserungswürdig ist. Dann muss berücksichtigt werden, ob die Kamera automatisch aussteuert (dann ist ein externer Recorder oder ein Zusatzgerät besser als der Direktanschluss an der Kamera), ob die Kamera Mono oder Stereo aufzeichnet (Mono reicht) und wie groß das Gerät auf der Kamera ist. Außerdem ist es wichtig, dass man einen Windschutz (Deadcat) dazu kaufen kann, aber die gibt es ind er Regel auch von anderen Herstellern.

Am häufigsten findet man Video-Mikrofon von Rode im Einsatz, die sind aber ziemlich groß und sehen spätestens auf einer spiegellosen Kamera etwas überdimensioniert aus. Dieses hier ist sehr kompakt und kommt mit einem Schaumstoff-Windschutz, der aber für Außenaufnahmen kaum ausreichen dürfte.

5. Makro-Vorsatz: Marumi DHG 200 Achromat-Objektiv (52 mm)

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Achro – was? Ist nichts anderes, als ein Makro-Vorsatz. Dieser wird auf die Filterfassung des Objektivs geschraubt (52 mm, gibts aber auch in allen anderen Größen). Wie beim Fotografieren gilt: Man darf für diesen Preis keine Wunderdinge erwarten. Aber für nicht einmal hundert Euro erweitert man seine Möglichkeiten doch beträchtlich.

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Ist der süß: Fifty Dollar Follow Focus

Mikro Follow Focus

Man könnte ihn auch einen Mico-Follow-Focus nennen, den Fifty Dollar Follow Focus. Mal abgesehen davon, dass er mit den angebenen 50 Dollar wirklich sehr preiswert ist (in einer vollständigeren Ausstattung aber mehr als 80 Dollar kostet) hat das Ding auch etliche weitere Vorteile, finde ich.

Zu Beginn des Filmens mit einer DSLR spielten geringes Gewicht und die Größe für mich kaum eine Rolle, im Gegenteil: Schwerer hieß für mich stabiler, robuster, besser handhabbar. Erst wenn man dann einige Erfahrungen mit einem schweren Schulterstativ gesammelt hat und man den Flyer mit der Kamera nicht mehr lange still halten kann, ohne tattrig zu werden, sieht man das etwas anders.

Inzwischen besitze ich mit der Canon EOS M ja auch eine spiegellose Kamera zum Filmen. Und auch wenn ich mich im Augenblick noch sträube, sie durch diverse Zubehörteile aufzurüsten (Rods, Follow Focus, Viewwfinder,,,) – auf lange Sicht gesehen kann das nicht nur praktisch sein, sondern auch die Ablösung der DSLR bedeuten.

Rods gibt es kürzere und leichtere, als die von mir verwendeten, dazu der kleine Follow Focus und ein Griff oder ein Stativ, schon wäre man reisefertig. Wer weiter aufrüstet, der müsste statt der Sucherlupe einen elektronischen Viewfinder oder Monitor benutzen, weil sonst der praktische Touch Screen der EOS M seinen Reiz verliert.

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DSLR-Video-Zubehör: Monitore

externe Video-Monitore

Sich an einen externen Monitor zuzulegen ist ein entscheidender Schritt: Spätestens damit ist dann Schluss mit „schnellen” Aufnahmen, auch vom Stativ oder Rig. Mit einem externen Monitor dauert der Aufbau gleich wesentlich länger, man wird weniger mobil und ist zudem ein weiteres Mal von Akku-Laufzeiten eingeschränkt. Nett sind da übrigens die Aussagen in Rezensionen, wo berichtet wird, man hat einen ganzen Drehtag mit einem Akku gemeistert – und der Hersteller verspricht gerade mal zwei Stunden Akku-Laufzeit.

Was also spricht für diesen zusätzlichen Aufwand? Bei mir war es der Wunsch, die Aufnahme besser kontrollieren zu können. Auch mit den Peaking-Funktionen von Magic Lantern und einem Viewfinder ist die Optik doch immer eingeschränkt. Da erschien mir ein 7-Zoll-Monitor geradezu paradiesisch. Weitere Vorteile können sein (je nach Einsatzgebieten) das oft zitierte professionelle Auftreten. Klar macht ein voll ausgestattetes System, möglichst mit Rods und Mattebox und Monitor einiges her. Ob man dafür alleine investiert, sei jedem selbst überlassen.

Ich habe den Lilliput OS01475OS01893 5D-II/O/P Field-Monitor (17,8 cm / 7 Zoll, LCD-Display, 1024 x 600 Pixel, 800:1 Kontrast, HDMI, 6ms Reaktionszeit). Das Problem der Canon-Kameras mit der Verzögerung beim Umschalten zur Aufnahme mit einem externen Monitor dürfte hinlänglich bekannt sein, mit diesem Modell ist das ganz leidlich behoben. Aber da man mit diesem Aufbau sowieso nicht aus der Hüfte schießt, beurteile ich das auch nicht mehr so kritisch.

Allerdings habe ich festgestellt, dass der Schritt vom 3-Zoll-Kameradisplay zum 7-Zoll-Monitor für mich vielleicht etwas zu groß war: Ich würde / werde beim nächsten Mal zu einem 5-Zoll-Modell greifen. Das lässt sich dann schon auch mal auf einem Slider oder einem Rig ansetzen.

Fast alle Hersteller haben 5-Zöller im Programm, auch Sony: Sony CLM-V55 tragbarer Monitor für Foto- und Videokameras

Wer Magic Lantern nutzt, der braucht meiner Ansicht nach wenig auf die Software-Ausstattung der Monitore achten. Und wer ML nicht nutzt und keine Canon-DSLR einsetzt, der kann dafür ohne die Verzögerung bei der Umschaltung leben. Die Einstiegspreise sind mit rund 200 Euro heute ziemlich niedrig, allerdings sollte man auf vernünftige Akku-Lösungen bzw. auf die Aufnahme der gängigen Kamera-Akkus achten sowie auf ausreichende Kapazitäten und einen Vorrat an Akkus. Ein schwarzer Monitor weil der einzige Akku leer ist macht den viel gelobten professionellen Auftritt doch gleich wieder zunichte…

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DSLR-Video-Zubehör: Slider

Slider für kleinere Kamerfahrten

KONOVA Kamera Slider K2-80cm fur Video-DSLREin Slider wie die beiden oben abgebildeten gehört wahrscheinlich ebenfalls mit zu den ersten Dingen, die man haben möchte, wenn man in DSLR-Video einsteigt. Sehr beliebt sind Konovo oder Varavon im unteren Preissegment oder auch Walimex. Die gute Nachricht: mit etwa 200 Euro ist man dabei. Egal, ob man in der Bucht ein Produkt aus Fernost kauft, von einem deutschen Eigenbau-Betrieb oder bei Amazon. Auch was die Qualität dieser „Schlittenfahrten” angeht, braucht man keine Nachteile zu fürchten. Zwar berichten verschiedene Tester über verschieden gute Ergebnisse sowohl bei den einfachen „Rutschern”, die auf einem Stahlprofil gleiten als auch bei den rollengelagerten Versionen. Letztere fühlen sich natürlich beim Handling toll an.

Aber erstens merkt man den Videos in den seltensten Fällen einen Unterschied an. Und zweitens muss man die Schlitten sowieso spätestens dann manuell bremsen, wenn man den Slider schräg oder gar senkrecht stellt. Dann ists mit der Leichtläufigkeit eh dahin.

Wichtiger ist da schon eher, dass man auf Ausbaumöglichkeiten achtet. Die ganz einfachen Modelle werden zum Beispiel nur aufs Stativ geschraubt und haben keine eigenen Füße, mit denen sich ein bodennaher Einsatz realisieren lässt. Die besseren Exemplare gibt es in den verschiedensten Längen, wobei die meisten sicher mit 80 oder 100 cm Länge zum Einsatz kommen. Vor allem aber haben die besseren Exemplare oftmals die Möglichkeit, einen Riemenantrieb nachzurüsten, der auch die Verwendung eines Motors erlaubt.

Damit steigt man dann finanziell aber in den höheren Regionen ein, weil die Motoren nach einer oftmals aufwändigen Steuerung und / oder Programmierung verlangen und bei Timelapse-Aufnahmen in kleinsten Schritten vorwärts bewegt werden. Und schließlich kann man das ganze noch mit einer motorgetriebenen Steuerung des Stativkopfes versehen, der dann den bewegten Timelapse-Aufnahmen den letzten Kick gibt.

Die meisten Videofilmer werden aber aus dem Thema Timelapse keine Lebensaufgabe machen und den einfachen Effekt auf kurze Sequenzen in ihren Videos beschränken wollen. Die reine Sliderfunktion, die gleichmäßige Kamerafahrt dagegen, wird ungleich öfter eingesetzt. Ein Einstieg mit preiswerteren Modellen erscheint also ratsam, oftmals bleibt es dabei.

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