Matthias Matting über Geldverdienen mit eBooks

Ich mag die Website lousypennies.de ja, aber bei den Überschriften müssen sie noch dazu lernen: Matthias Matting: Das Erfolgsrezept fürs Geldverdienen mit eBooks. Solche Titel sind so spammig, dass sie wahrscheinlich in jedem Email-Filter hängen bleiben würden. Und die Überschrift auf der Website lautet: „Der SelfPublishing-Papst verrät sein Erfolgsrezept fürs Geldverdienen mit eBooks”. Gehts auch eine Nummer kleiner?

Na egal, vielleicht steckt eine Ironie dahinter, die ich nicht erkenne. Der Artikel an sich ist jedenfalls durchaus brauchbar, auch wenn sich in dem boomenden E-Book-Bereich fast mehr Titel zum Thema ”reich und glücklich durch E-Books” als aus allen anderen Themenbereichen finden.

Auch Matthias Matting hat nicht nur erfolgreich Bücher veröffentlicht sonder betreibt auch selbst eine Website zum Thema Selfpublisher. Und wie könnte sie beim Papst der Branche auch anders heißen: Selfpublisher-Bibel.

Also bitte nicht enttäuscht sein: Der Papst verrät kein Erfolgsrezept in diesem Artikel, aber man erfährt ein bißchen was darüber wie er arbeitet – als einer von 8 deutschen Autoren, die bei Amazon KDP mehr als 100.000 Euro im Jahr verdienen. Und diese Infos genügen einigen Lesern wahrscheinlich auch schon als Anreiz.

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Baumhäuser zum Träumen

Baumhaus-Website

Ja, ich hätte auch gerne ein Baumhaus. Ich will gar nicht wissen, was man in Deutschalnd alles machen muss, um ein Baumhaus errichten zu dürfen. Wenn man schon für eine Gartenhütte einen roten Punkt braucht. Ehrlich gesagt passen die oben gezeigten Modelle von baumraum auch nicht zu jedem Grundstück und zu jedem Haus. Insofern müsste ich da sicher noch um einiges tiefer in die Tasche greifen.

Buchtipp BaumhäuserImmerhin gibts zu dem Thema einige schöne Bücher, mit denen man zumindest davon träumen kann. Eines davon (Baumhäuser: Neue Architektur in den Bäumen) stammt von Andreas Wenning, dem Architekten der obigen baumraum-Website.

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Kindle Paperwhite – für die Best-Ager?

Kindle Paperwhite von Amazon

Amazon hat den hat den Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN vorgestellt. Endlich mal ein E-Book-Reader, der mir entgegen kommt. Vielleicht liegts ja am fortgeschrittenen Alter und geringerer Sehschärfe, aber waren bisher „beleuchtete” Lesegeräte wie das iPad lieber, da ich hier auch bei schlechteren Lichtbedingungen noch alles gut lesen kann. Das vielgerühmte Feature der E-Book-Reader dagegen, man könne damit auch am Strand und bei strahlendem Sonnenschein lesen, dafür habe ich im allgemeinen keine Verwendung…

Mein Favorit wird auch weiterhin das Apple iPad bleiben, einfach, weil ich damit eben noch viel mehr anfangen kann, als mit einem Gerät, das „nur” Buchseiten anzeigt.

Aber ich muss zugeben, dass der Kindle auch Vorteile hat: Er ist leichter und kleiner, was schon etwas ausmacht, wenn man einen Sonntag auf dem Sofa bringt und sich das Ding vor Augen hält. Und die Lesequalität ist damit auch ausgesprochen gut, finde ich. Aber wenn die Funktion ausschließlich aufs Bücher lesen beschränkt ist, dann müsste der Preis noch niedriger sein. Derzeit gehen Gerüchte von einem 10-Euro-E-Book-Reader um, der dann wohl von den Mobilfunk-Providern angeboten werden soll, im Zusammenhang mit einem Netzvertrag.

In meinen Augen hat das iPad aber noch immer mehr Vorteile als der Kindle: Ich kann mit dem iPad Bücher in fast jedem Format lesen, das amazon-eigene Kindle-Format und das weiter verbreitete ePub eingeschlossen. Und ich kann damit auch sehr komfortabel die Onleihe benutzen und gegen eine Jahresgebühr (die ich sowieso an meine Stadtbücherei bezahle) kostenlos Bücher ausleihen.

Das iPad von Apple

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Wie man ohne Verlag einen Bestseller schreibt – Interview – literaturcafe.de – Der literarische Treffpunkt im Internet

Martina Gercke

In der Reihe Erfolgsgeschichten unbekannter Autoren ein weiteres Glanzstück, der im Literaturcafé vorgestellt wird: Martina Gercke: Holunderküsschen – Wie man ohne Verlag einen Bestseller schreibt. Außerdem kann man die Autorin in einem Interview erleben, was ja auch immer ganz spannend ist. Der Artikel bringt die wichtigsten Dinge der Geschichte aber gut und knapp auf den Punkt.

Die meisten Erfolgsgeschichten ähneln sich freilich: Zur guten Geschichte kommt immer auch erstklassige PR über die eigene Website, Facebook, Twitter und ein paar Medienkontakte.

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Wer liest mit auf meinem iPad?

Lesen auf dem iPad

Nein, das ist keine Einladung zum gemeinsamen Lesen auf meinem iPad. Es ist vielmehr die kritische Frage in einem Artikel von Cult of Mac, die sich auf einen Artikel im Wall Street Journal bezieht.

Dort hatte man wohl stolz berichtet, welche neuen Daten man von den Lesern beziehen könne, die ein iPad nutzen. Unter anderem die Lesezeit und Dauer, welche Anmerkungen und Markierungen sie hinterlassen.

Nun kann man das meiste wohl in den Voreinstellungen seinen Gerätes konfigurieren. Aber die Möglichkeiten erscheinen für Verlage und Werbeindustrie wohl zu verlockend, um die Daten-Fundgrube einfach zu ignorieren.

Ich nutze derzeit zum Lesen auf dem iPad neben den unvermeidlichen PDFs aus dem Netz die Apps iBooks, iTunes U, den Kindle-Reader und den Bluefire Reader, das ist die Lese-App für Bücher aus dem Onleihe-Programm. Dazu kommt ein umfangreicher Zeitungs- / Zeitschriftenkiosk und solche Apps wie Readability und Zeitschriften und Magazine, die man eigenständig aus dem Netz laden und kaufen kann.

Da kommt schon eine stattliche Menge an Lesedaten zusammen. Und neben den reinen Lese-Daten lässt sich das ja vielleicht auch mit Zeit und Ort verknüpfen. Ganz zudrehen kann man die Datenleitung wohl nicht: zumindest die ausgeliehenen und gekauften Bücher werden wohl immer erfasst werden müssen, auch die zu Zeitschriften gehörenden Apps werden wohl „nach Hause telefonieren”. Inwiefern das Leseverhalten der Benutzer ausgeforscht werden kann und darf und soll, das werden nicht zuletzt die Benutzer entscheiden.

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