Themen finden für Blog und Unternehmens-Website

Themen finden - und vor allem festhalten und einplanen

Themen finden – und vor allem festhalten und einplanen

Themen finden für regelmäßige Artikel im Blog sind knifflig. Diese Artikel sind wichtig. Überall haben wir es gelesen, uns in den Kalender geschrieben und auch mal eine Stunde dafür frei gehalten. Regelmäßige interessante Artikel im eigenen Blog, der Webseite und vielleicht auch in den Sozialen Medien, das bedeutet auch mehr Leser, das leuchtet uns ein. Und jedes Mal wenn wir dann dran denken: Keine Idee. Wir machen das die anderen, dass die ständig neue Ideen haben und die auch noch brilliant umsetzen?

Themenfinder und Ratgeber

Auch dazu gibt es (wie zu allen Themen) reichlich Futter im Netz. Meistens die Anleitungen eher einfach gestrickt. Da gibt es 1000 Themenvorschläge, die man nur noch den eigenen Ideen entsprechend umformulieren muss. Aufmerksamkeit erregend sollen sie sien, suchmaschinenfreundlich formuliert, einzigartig. Und wenn wir dann so eine Überschrift gefunden haben, brauchen wir ja nur noch loszulegen. Oder?

In der Praxis sind die Themenvorschläge so universell wie unbrauchbar. Und sie beheben auch kaum das Problem, dass ich gerade dann keine passende Idee habe, wenn ich eine brauche.

Ideen muss man sammeln

Auch wenn das Klischee des vor Ideen übersprudelnden Genius verlockend ist: eine Tasse Hipster-Kaffee und das neueste Macbook helfen uns nicht weiter. der Kopf ist so leer wie zuvor. Und die Idee, Ideen zu sammeln, kommt einem ja erst, wenn man dringend eine Idee braucht. Aber andere schaffen das ja auch, zum Beispiel Journalisten. wie machen die das?

Journalisten-Tricks

Dass einige aus der schreibenden Zunft auch nicht wirkliche Größen bei der Idee- und Themenfindung sind, beweist uns jeden Tag der Blick in die Tageszeitung. Natürlich werden die Seiten dort jeden Tag gefüllt, wäre ja auch peinlich. Aus meinem Redaktions-Alltag in früheren Jahren weiß ich nicht nur, dass da manchmal arg getrickst werden musste, um die Seiten zu füllen. Es war immer einfacher, Gemeinderatsberichte und zugeschickte Artikel zu veröffentlichen, als selbst Themen zu finden, aufzugreifen – und dann vielleicht auch selbst den Kopf dafür hinzuhalten. Und es gibt auch bei Journalisten Themenverwalter und Themenfinder.

Was ist mein Faible?

Die Themen, das lernt man als Lokaljournalist, liegen auf der Straße. Man muss sie nur finden, entdecken, den interessanten Kern herausschälen und lustvoll präsentieren. Und das gilt nicht nur für Journalisten. Die meisten Menschen, die Blogs und Webseiten betreuen haben ein Faible. Sie haben Ihr Lieblingsthema, ihre Profession und eine Geschichte, die sie dahin gebracht, wo sie heute sind. Das Problem ist oft der Filter im Kopf, der sagt: Das interessiert außer Dir doch niemanden. Oder: Das haben doch andere schon aufgegriffen.

Beides trifft mit Sicherheit für so ziemlich jedes Thema zu. Der Kniff liegt darin, diese Dinge aus meinem Alltag, meinem Hobby, meiner Profession, so zu schildern, dass sie lesenswert werden. Also so, dass sie den Lesern einen Erkenntnisgewinn bringen, eine konkrete Information. Und wenn Sie dann noch anschaulich geschrieben und unterhaltend sind, dann finden diese Artikel auch ihre Leser. (Über Suchmaschinen, Anzeigen, Reichweite etc. sollten wir an anderer Stelle sprechen. Denn ohne gute Inhalte bringt auch die Technik nichts, die meine Inhalte an möglichst viele Menschen verteilen soll.)

Ideen festhalten

Das Problem ist also weniger, Ideen und Themen zu finden, als sie auch wirklich einzusammeln. Vorhin zum Beispiel bin ich auf einen Artikel über einen jungen Metzger in der „Welt” gestoßen. Und habe mich unsäglich darüber geärgert. Dort wird der Name genannt, der Name seines Blogs – aber all die zahlreichen Links in diesem Artikel führen nur zu anderen Artikeln der „Welt”. Kein einziger Link führt zu einer Seite von Jack Matusek, seinem Blog, seiner Pinterest-Seite etc. Wie peinlich. Und: wie unverschämt.

Da führt die Formulierung „Er trägt einen Cowboyhut, lange braune Haare,…” – richtig: Zu einem Welt-Artikel über Haare. Weitere Links zu interessanten Themenangeboten der Welt? Filme, Fleisch, Rindfleisch, New York, etc.

Das Beispiel ist in zweierlei Hinsicht interessant: Ersten bin ich für testschmecker.de immer auf der Suche nach Food-Themen. Und eine Anregungen aus diesem Beispiel wäre, wie man hierzulande mit dem blutigen Thema Fleisch umgeht (und nicht der blogging butcher). Und zweitens finde ich den Umgang mit Quellen bei vielen Bloggern schon grenzwertig (vor allem, wenn es direkt oder indirekt um Werbung geht.) Wie aber eine Zeitung Themen nur aufgreift und verlinkt, um die eigenen Inhalte zu propagieren, finde ich auch ein wichtiges Thema. (Ja, ganz richtig: Es gibt hier – aus Gründen – ausnahmsweise keinen Link zu dem Artikel, auf den ich mich beziehe.)

Plan und Idee

Wer Themen sucht, der findet jeden Tag Dutzende Anregungen in den Blogs, die er liest, in Zeitungsberichten und im Fernsehen, in der Nachbarschaft oder im Geschäftsleben. Es geht nur darum sie erstens festzuhalten (Papier und Bleistift sind eine ziemlich bewährte Methode, auch wenn es dafür zweifellos hunderte von Apps gibt). Und man sollte sie, solange die Eindrücke noch frisch sind, auch in zwei, drei Sätzen formulieren und in einen Plan einbringen (über Redaktionskalender und Themenpläne gibt es hier einiges zu lesen).

Fazit

Im Zweifelsfall finden Sie heute mal besser kein Thema. Anstatt sich zum nächsten Veröffentlichungstermin für einen Artikel durchzuhangeln, schreiben Sie nicht, sammeln Sie. Schauen Sie in 10 Blogs, die Sie gerne lesen, blättern Sie Zeitungen und Zeitschriften durch, durchkämmen Sie Ihren Browserverlauf (oder den Suchmaschinen- oder Youtube-Verlauf) und lassen Sie nochmal Revue passieren, wofür Sie sich in den letzten Tagen und Wochen interessiert haben. Dieses Mal betrachten Sie die Ergebnisse aber mit Blick auf Themen, die Sie daraus entwickeln könnten. Im Prinzip geht Themenfindung zurück auf unsere frühesten Instinkte: Jagen und Sammeln.

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Sommerloch: die Chancen nutzen

Instagram Stories - hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories – hier mit FCPX erstellt: Gute Aufgabe fürs Sommerloch

Sommerzeit, Ferienzeit: Wer schon länger mit dem eigenen Blog unterwegs ist, der weiß, dass die heißen Ferienmonate Flautezeit sind. Für mich ist das ein bißchen wie früher, als ich bei der Tageszeitung gearbeitet habe: Sommerloch.

Auf der einen Seite hat man das Gefühl, es passiert nix. Und selbst für das wenige, was passiert, interessiert sich gerade niemand. Alle sind weg oder am Baggersee oder blenden einfach mal eine Zeit lang fast alles aus, was so zum Alltag gehört.

Auf der anderen Seite ist das auch ein Stück Freiheit: Es ist die Gelegenheit um Themen aufzugreifen, denen man sich sonst aus verschiedenen Gründen nicht widmet. Dabei entstehen oft ganz witzige Sachen. In Tageszeitung sind das Reportagen und Berichte, die vielleicht auf den ersten Blick leicht exotisch oder sogar schräg wirken. Aber fast immer interessanter sind, als die Alltags-Berichte.

Beim Fernsehen, das ja auch ein Sommerloch zu füllen hat, behilft man sich außer mit Wiederholungen schon mal mit kleinen neuen Serien, die auch aus dem Rahmen fallen können. Die wunderbaren Eifel-Krimis der Serie „Mord mit Aussicht” mit Carolin Peters und Bjarne Mädel sollen so entstanden sein.

Chancen für Blog und Unternehmens-Websseiten

Und im Blog? Auch hier könnte man – wenn man sich angesichts der Statistik fast „unbeobachtet” fühlt – ja mal ganz neue Dinge ausprobieren.

Man könnte (und sollte) mit Videos experimentieren, wenn man das noch nicht getan hat. Zum Beispiel mit Instagram Stories. Oder sich mal an ganz andere Formate heranwagen, wie zum Beispiel einen Podcast. Der Aufwand dafür ist nicht allzu groß, aber man spricht damit vielleicht ganz andere Menschen an. Oder man startet eine Umfrage, um zu sehen, was die Leser am meisten interessiert, was ihnen gefällt oder eben auch nicht.

Zeit und Energie, so sie im Sommerloch vorhanden ist, kann man auch in den Start auf einer bislang ungenutzten Social-Media-Plattform investieren. Wer bislang nur Facebook und / oder Twitter aktiv wart, der kann sich einlesen, was es für den Erfolg auf Pinterest braucht. Wie macht man das mit den etwas aufwändigeren Grafiken und kann ich vielleicht schon zu meinen besten Artikeln generieren?

Zu tun gibt es immer

Wer nicht die Energie hat für gänzlich neue Projekte, der kann sich seinen bisherigen widmen. Zum Beispiel, indem man einfach mal sein Blog aufräumt, das muss man ja nicht im Frühling machen. Wie suchmaschinenfreundlich sind meine Artikel eigentlich? Was genau sagt meine Statistik denn so alles aus? Da gibt es mehr als tägliche Zugriffszahlen.

Und wenn man schon drüber geht, dann kann man auch gleich holprige Texte etwas glätten oder ergänzen / korrigieren, bessere Fotos suchen oder nicht brauchbare Bilder löschen. Vielleicht ist es auch an der Zeit, ganze Artikel löschen, die das Gesamtbild nicht gerade fördern. Jeder hat solche Blogposts, die er nicht gerade zu seinen Perlen zählt. Damit keine richtige Lücke entsteht, kann man überlegen, wie man das gleiche Thema vielleicht so aufgreift, dass es für Schreiber und Leser etwas prickelnder wird.

Mehr Routine? Eher weniger!

Effektiv – aber meiner Ansicht langweilig – ist es, nach dem Motto „mehr desselben” einfach mal im Voraus zu produzieren. Aber wer keine Lust auf neue Erfahrungen und Experimente hat, und wer sowieso ständig unter Zeitdruck steht, der kann sich auf diese Art und Weise etwas „Vorderwasser” für den umtriebigeren Herbst verschaffen.

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Auflösung und Sensorgröße: Wie gut ist meine Kamera?

Reichen Auflösung und Bildqualität für einen großen Abzug? Oder gar für ein Panoramabild?

Reichen Auflösung und Bildqualität für einen großen Abzug? Oder gar für ein Panoramabild?

Bei den technischen Daten der digitalen Bilderwelten kommen manche ins Straucheln. Brauche ich eine Kamera mit Vollformatsensor? Und hilft mir Vollformat bei 4K-Video? Brauche ich überhaupt 4K-Video? Und auf was soll ich nun beim Kauf achten? Sensorgröße und / oder Auflösung? Die einzige korrekte Antwort dazu gibts nicht. Nicht einmal die lange Jahre gültige Empfehlung „So gut wie möglich und so teuer, wie erschwinglich” scheint mehr Gültigkeit zu haben. Aber es gibt dennoch eine Nachricht: In fast allen Klassen gibts Angebote, die gute Ergebnisse liefern.

Auflösung als Stolperstein für Vergrößerungen

Bei vielen ist die althergebrachte Vergrößerung von Bildern der Anlass, an dem sie ins Grübeln kommen. Reicht die Auflösung meiner Kamera, um zum Beispiel nach dem Urlaub einen DIN A 4 großen Abzug machen zu lassen? Oder reicht die Auflösung sogar für ein schickes Panoramaformat über dem Wohnzimmer-Sofa?

Bis hierhin ist das leicht zu beantworten. DIN A 4 ist 21 x 30 Zentimeter groß. Das ergibt bei einer idealen Druck-Auflösung von 300 dpi insgesamt 3503 x 2480 Pixel. Das kann man leicht in seiner Kamerabeschreibung nachschlagen. Zur Information die Bilddaten meiner Kameras:

  • Mein iPhone 6s erzeugt mit einer Auflösung von 12 Megapixel Bilder mit 4032 x 3024  Pixel
  • Die Uralt-Canon 550D mit einem APS-C-Sensor und 18 Megapixel Auflösung erzeugt Bilder mit 5184 x 3456  Pixel
  • Die Lumix LX100 mit einem MFT-Sensor und 16 Megapixel Auflösung erzeugt Bilder mit 4272 x 2856 Pixel
Die Sensorgröße ist wichtig, die Auflösung auch - für gute Qualität braucht es dennoch mehr.

Die Sensorgröße ist wichtig, die Auflösung auch – für gute Qualität braucht es dennoch mehr.

Auflösung und Sensorgröße

Soweit wäre die Welt der Fotografen beim Einkauf einer neuen Kamera ziemlich einfach: Auflösung nachschlagen, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis ermitteln – fertig. Aber Auflösung ist eben nicht alles. Die Größe des Sensors ist – wie einiges andere – ebenfalls ein Faktor für Qualität von Fotos und Videos.

Das iPhone 6s hat einen Sensor, der 6,2 x 4,6 Milimeter groß ist.

Der Bildsensor der Panasonic Lumix DMC-LX100 17,3 x 13,0 Milimeter groß. Das ist der Standard des Micro-Four-Thirds Sensors (MFT), den viele Systemkameras benutzen (also meistens nicht DSLRs).

Meine alte Canon 550D verwendet wie heute noch viele preiswerte DSLRs einen APS-C-Sensor, und der ist 22,2 x 14,8 Milimeter groß und löst 18 Megapixel auf.

Und wer sich noch an das gute alte Kleinbild-Format 36 x 24 Milimeter erinnert: Auch das gibt es noch. Es ist der Königsklasse der Vollformat-Kameras vorbehalten und erbringt zum Beispiel bei der Canon 6D ganze 20,6 Megapixel.

Ist nur die Größe entscheidend?

Man ahnt es schon. Die Auflösung hängt zwar mit der Sensorgröße zusammen. Aber es gibt auch kleinere Sensoren, die eine höhere Auflösung haben. Das es hier ”Spielraum” gibt, belegt schon die Tatsache, dass die Einsteigermodelle von Canon bei gleicher Sensorgröße die Auflösung von 18 auf 24 Megapixel gesteigert haben.

Warum? Wegen der Bildqualität? Nun zuallererst wohl deswegen, weil viele Kamerakunden die Auflösung als einziges Kriterium für Bildqualität kennen. Und zweitens wohl einfach deswegen, weil es geht.

Bildqualität mit geringerer Auflösung

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass es gute Bildqualität sowohl mit kleineren Sensoren, als auch mit geringerer Auflösung gibt. Plattformen wie dpreview.com testen jedes neue Kamera-Modell und machen meist klare Aussagen zur Bildqualität. Dazu gibts Testbilder und Messungen.

Trotzdem bleibt oft auch der persönliche, rein subjektive Eindruck, dass die teureren Kameras die besseren Bilder machen. Gibts also noch eine geheime Zutat?

Zum einen wird die Schärfe der Bilder auch durch die Qualität und Arbeitsweise der Sensoren beeinflusst. Wer aus einem kleinen Sensor 20 Megapixel Bilddaten erzeugen will, der muss zwangsläufig mehr Kniffe anwenden, als bei einem großen Sensor.

Bildqualität ist kein fester Begriff

Was oft vergessen wird: Das Objektiv ist mindestens ebenso entscheidend für die Bildqualität wie die Kamera. Mit dem Kauf besserer Wechselobjektive ist später ein Nachbessern möglich. Ob das Argument noch gilt, Geld für teure Objektive sei gut angelegt, weil man diese Jahrzehnte lang nutzt, weiß ich nicht. Die Zeiten, in denen man sich für den Rest seines Lebens auf eine große Marke festlegt, scheinen vorbei zu sein.

Bildqualität umfasst eben auch Schärfe, Kontrast, den Kontrastumfang. Und Rechenspiele mit der 300-dpi-Druckauflösung helfen nur bedingt: Ein 100 Zentimeter breites Bild braucht keine 300 dpi, um scharf zu wirken. Und es wird sich beim Betrachten auch niemand direkt vor die Nase halten.

Die Lumix LX 100: kompakt, hohe Lichtstärke, gutes Bokeh - aber eben kein Wechselobjektiv.

Die Lumix LX 100: kompakt, hohe Lichtstärke, gutes Bokeh – aber eben kein Wechselobjektiv.

Bokeh als Entscheidungshilfe

Das hier schon erläuterte Bokeh eines Bildes hängt ebenfalls an der Sensorgröße . Und viele Menschen empfinden die meist mit DSLR aufgenommenen Bilder mit ausgeprägtem Bokeh und einer geringen Schärfentiefe als qualitativ besser – sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Wer selbst schon mit kleinen Kompaktkameras fotografiert hat, der weiß, dass die meisten Bilder dieser Kameras von vorne bis hinten scharf sind.

Das ist für Foto-Anfänger gut und bringt ein befriedigendes Ergebnis. Fortgeschrittene wollen dagegen oft ein Motiv freistellen, von einem unscharf abgebildeten Hintergrund trennen. Aus physikalischen Gründen geht das mit einem großen Sensor besser. Ein Stück weit kann man auch kleinere Sensoren zu dieser „Freistellung” bringen: Wenn man zum Beispiel sehr lichtstarke Objektiv hat und mit offener Blende fotografiert und / oder den Tele-Effekt nutzen kann.

Mein Fazit

Gute Bildqualität gibt es bei allen Sensorgrößen und Preisklassen. Ob rein rechnerisch die Auflösung für gewünschte Vorhaben wie große Abzüge oder Panoramabilder reicht, lässt sich leicht errechnen. Ob die Bildqualität auch unabhängig von den Zahlen den eigenen Ansprüchen gerecht wird, lässt sich nur mit guten Tests und Vergleichen herausbekommen. Rezensionen oder Gefälligkeitsberichte in Blogs bringen hier wenig.

Bei DSLRs und Systemkameras ist die Auswahl groß und die für die Qualität fast ebenso entscheidende des Objektivs lässt sich durch Wechselobjektive beeinflussen. Bei Kompaktkameras ohne Wechselobjektiv wird man am ehesten fündig bei den Modellen, die gute Objektive mit hoher Lichtstärke haben. Die kosten freilich fast ebenso viel wie die „Großen”.

 

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Newsletter fürs Blog

Brauche ich einen Newsletter für mein Blog?

Brauche ich einen Newsletter für mein Blog?

Ein Newsletter fürs eigene Blog wird als das heiße Ding empfohlen. Man könnte reich und glücklich dadurch werden – diesen Eindruck hat man zumindest, wenn man diverse Artikel im Netz verfolgt. Welchen Stellenwert hat ein Newsletter und der sich daraus vielleicht ergebende Verkauf eigener Produkte (wie zum Beispiel E-Books oder Fotos)? Oder sollte man besser auf Affiliate-Links und Werbung zu setzen? Oder sollte man sich ein Standbein als professioneller Blogger aufbauen und auf den Verkauf eigener Dienstleistungen abzielen?

Im Detail muss das jeder für sich herausfinden. Aber wenn man einige Anhaltspunkte kennt, kann man schon früh die Weichen richtig stellen.

Newsletter als Universalgenie

Dass der eigene Newsletter und noch vielmehr der Aufbau einer treuen Leserschaft so gelobt wird, hat etliche gute Gründe. Der Newsletter stärkt zunächst mal das eigene Blog. Investiere ich die gleiche Zeit in Facebook, Twitter & Co. bin ich deren Änderungen unterworfen. Man denke nur an Einführung und Änderungen des Algorithmus.

Wenn man aber weiß, dass der Aufbau eines Newsletters am besten und schnellsten über Facebook-Anzeigen erfolgt, dann bekommt auch dieses System bei vielen ein Fragezeichen. Der Aufbau eines Newsletters wird vor allem für all diejenigen so gelobt, die etwas über das Internet zu verkaufen haben. Wer kein Produkt hat, mit dem er diese Kosten wieder herein bekommt, der kann schnell ins Rechnen kommen. Ein paar hundert Euro für einige tausend Newsletter-Abonnenten – wofür? Damit ich ein größeres Publikum habe?

Spätestens hier wird deutlich, dass die Aufbauarbeit nur eine Seite der Medaille ist. Die andere ist die Arbeit an den Inhalten. Um die Leser bei der Stange z halten, brauche ich auch immer frische und sehr gute Inhalte. Auch das kostet Zeit, Geld und Arbeit.

Die Alternative: Werbung

Noch vor nicht allzu langer Zeit konzentrierten sich die eisten Blogs darauf, möglichst viele Besucher zu bekommen, um die eingeblendeten Anzeigen nutzen zu können. Ein durchaus akzeptabler Weg, der allerdings einiges ändert.

Als untere Grenze für nutzbare Werbelinks wird oft eine Reichweite von 20.000 Lesern angegeben. Dieses Limit ist nicht so leicht zu erreichen. Hinzu kommt, dass das eigene Blog auf diese Weise nur die Zwischenstation auf dem Weg zum Versandhändler wird. Die Konsequenzen daraus bekommt man nur allzu oft mit.

Da wird aus engagierten und sachverständigen Bloggern auch gerne Mal ein Verkaufs-Genie, das heute dies anpreist und morgen das. Und schon ist der Ruf als Authorität in einem Themenbereich verspielt. Die Grenze zwischen ehrlicher Beurteilung und Beschreibung und dem nahe liegenden Schön-Reden von Produkten für die man wirbt, ist  ein schmaler Grat.

Alternative: Auftragswerbung

Bleibt als weitere Alternative, für sich und seine Leistungen zu werben. Das ist zwar ziemlich nahe an Variante 1, dem newsletter für eigene Produkte. Aber während ein Ebook für 10 € schnell eine größere Kundschaft finden kann, ist das mit Dienstleistungen schwieriger. Zum Einen lässt sich diese Leistung im Netz oft nur unzureichend vermitteln. Zum anderen werden gleich Honorare in ganz anderen Größenordnungen fällig.

Mein Fazit

Das Newslettersystem ist eine empfehlenswerte Strategie – wenn man sein Blog und seine Position zu Ende denkt. Ich sollte also zuerst die Produkte schaffen, die ich später meinen Abonnenten verkaufen möchte.

Natürlich kann man auch die drei beschriebenen Wege der Refinanzierung eines Blogs kombinieren. Dann verwendet man eben die Affiliate-Links in seinem Newsletter und nutzt so Werbung in einem kleineren Kreis. Das kann mit dem passenden Konzept genauso gut funktionieren, wie mit den an der 20.000er-Grenze orientierten Online-Ads. Oder man nutzt einen Newsletter mit genügender Reichweite für die Bewerbung der eigenen Dienstleistungen.

Nicht aus den Augen verlieren sollte man bei allen Varianten, dass Leser sowohl des Blog als auch des Newsletter von reinen Werbe-Angeboten schnell genervt sind. Die Uralt-Weisheit, dass man mit seinen Inhalten zuallererst einen konkreten Nutzen für seine Leser anbieten sollte, ohne jedes Mal auf einen Verkauf abzuzielen, gilt noch immer.

 

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Speicher-Lösungen und Strategie

Kleine Festplatten - auch mehrere: Die Notlösung

Kleine Festplatten – auch mehrere: Die Notlösung

Speicher-Lösungen sind für alle Blogger interessant, nicht nur für Fotografen und Videofilmer. Kaum ein Blog kommt ohne eine große Anzahl guter (und immer größer dargestellter) Bilder aus. Die eigene Festplatte reicht gerade mal bis zum Kauf des nächsten Computers, der dann einen größeren Speicher enthält. Aber das Ende dieser Strategie ist abzusehen: Mit der Verbarbeitung von 4K-Videomaterial und immer größerer Bilddatenmengen wird die Computerplatte bald nicht mehr ausreichen. Wohlgemerkt: Wir reden hier nicht von dem unabdingbaren Backup. Sondern vom Massenspeicher für Fotos und Videos.

Speicher-Lösungen beruhigen

Wer schon ab und zu die Nachricht erhält, dass der Speicherplatz knapp wird, setzt gerne mal falsche Prioritäten. Wiederverwertung von älterem Material zum Beispiel, statt einer Session für neue Fotos und Videos. Einschränkungen sind in vielen Bereichen sinnvoll. Beim Bildmaterial mit Sicherheit nicht. Hier sichert eine gewisse Fülle auch die Qualität. Erst die Auswahl bringt die besten Hingucker hervor. Und wer weiß, dass er hier keine Rücksichten nehmen muss, der geht großzügiger und auch kreativer an Bild-Themen heran.

Die Cloud-Lösung

Die modernste Speichervariante erscheint fast als die Sorglos-Lösung: Man sichert sich bei Google, Amazon, Dropbox, Strato etc. ein angemessenes Speichervolumen und braucht sich über die Hardware fortan keine Gedanken mehr machen. Ach, wie lieben wir diese modernen Filme, in denen der Held überall blitzschnell auf Daten und Informationen zugreift.

Aber war es neulich nicht so, dass wir mit dem Handy oder der Internetleitung schon zuhause gefühlte Ewigkeiten brauchten, um etwas auf den Rechner zu laden?   Zwar ist man mit 100 € im Jahr bei dieser Lösung schon gut dabei. Aber man liefert seine Daten dann oft ins Ausland, sollte sich über Datenschutzbestimmungen fortan laufend unterrichten und sich vielleicht auch um das Thema Verschlüsselung kümmern.

Kleine Festplatten

Gehen wir mal davon aus, dass USB-Sticks trotz immer größerem Speichervolumen auf Dauer für kaum jemanden attraktiv sein werden. Dann bleiben die preislich sehr attraktiven externen Festplatten als die auf den ersten Blick günstigste Lösung. Ein TB als mobile Festplatte erhält man für rund 50 €. Das verschafft eine Verschnaufpause – bestenfalls. Bedenkt man dann noch, dass diese ausgelagerten Daten ja nicht die Datensicherung sind, sondern nur die Datenspeicherung, wächst der Aufwand gerade mal um 100 Prozent. Wir brauchen als für jede dieser kleinen 1-TB-Festplatten eine weitere 1-TB-Festplatte, die wir – manuell oder automatisch – befüllen. Und die wir möglichst an einem anderen Ort aufbewahren.

Netzwerk-Speicher: ausbaufähig.

Netzwerk-Speicher: ausbaufähig.

NAS-Laufwerke

NAS steht für Network Attached Storage. Und das bedeutet nichts anderes, dass ein weiterer kleine Computer in einem Gehäuse unsere Daten auf Festplatten verteilt. Am besten so, dass sie gleichzeitig auch gesichert sind. Ein NAS sollte also mindestens zwei Schächte für gleich große Festplatten besitzen, damit wir Speicherung und Sicherung dort unterbringen.

Noch während wir auf die preiswerte Lösung mit zwei Schächten und größeren Festplatten als den jetzigen schielen, wird klar, dass dies noch keine Zukunftslösung ist. Die Datenmengen steigen viel schneller, als noch vor wenigen Jahren. Und auch wenn wir mit zwei weiteren Festplatten im NAS für die nächsten zwei Jahre gut gerüstet sein sollten: Vier Schächte sehen eher nach einer längerfristigen Lösung aus.

NAS-Laufwerke mit vier Schächten gibt es so ab 250 € (zum Beispiel von Synology oder Qnap), eine 4-TB-Festplatte speziell für NAS kostet derzeit so um die 150 €.

Festplatten halten nicht für immer. In einem NAS kann man Platten austauschen, ohne Datenverlust.

Festplatten halten nicht für immer. In einem NAS kann man Platten austauschen, ohne Datenverlust. Festplatten halte nicht für immer. In einem NAS lassen sich defekte Platten austauschen, ohne Datenverlust.

Je nach Hersteller sind die Kästen nicht ganz unansehnlich und arbeiten auch vergleichsweise leise. Und weil sie übers LAN-Kabel im Wortsinne angebunden werden, müssen sie auch nicht am Schreibtisch stehen. Man kann sie in Büroschränke auslagern, oder auch in andere Räume, solange man eine LAN-Verbindung dorthin hat. Das mindert auch das Größenproblem. Auf dem Schreibtisch wirken Laufwerke für vier Platten massiv, im Schrank können auch acht Platten gut untergebracht werden.

In einer perfekten Welt erfolgt die Sicherung der ausgelagerten Daten dann noch zusätzlich an einem anderen Ort. Weil Feuer und Erdbeben ja unser Arbeitszimmer / Büro / Wohnzimmer verwüsten könnten. Weil das tatsächlich aber nur sehr wenigen Menschen in unseren Breitengraden passiert, scheinen NAS eine durchaus zukunftsträchtige und akzeptable Lösung zu sein.

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