Die Webby Awards und Design made in Germany

8. Mai 2012

Design made in Germany - Webby Awards

Die Nominierten für die Webby Awards sind bekannt gegeben worden. Und – daran erkennt man immer, ob man halbwegs auf dem Laufenden ist – es sind viele mir bekannte Seiten dabei. So zum Beispiel auch Design made in Germany von Nadina Roßa, bei der ich schon einige Zeit über einen Newsreader mitlese.

Wie immer habe ich die Nominiertenliste erstmal überflogen und mir noch nicht alles angesehen. Anber besonders gefreut hat mich, dass die iPad-App für die Frankfurter Rundschau nominiert ist, die ich für die beste Tageszeitungs-App auf dem Markt halte. Ich habe zwar keine Ahnung, seit wann da Apps mit dabei sind in dieser Auswahl, aber diese Wahl finde ich gut.

Timelapse-Video: Venice in a Day

3. Mai 2012

Manche können sie nicht mehr sehen, aber ich entdecke trotzdem noch immer wunderschöne Timelapse-Videos. Dieses hier aus Venedig gefällt mir recht gut, weil es den Eindruck der fast schon surrealen Spielzeugwelt vor historischer Kulisse noch verstärkt. Aufgenommen wurden die einzelnen Aufnahmen übrigens nicht mit einer DSLR, sondern mit einer Canon G10.

Und es hat mich außerdem zur Website und Vimeo-Seite von Joerg Niggli geführt, die ich von nun an im Auge behalten werde. Das hat sich schon alleine deswegen gelohnt, weil ich dort das Testvideo entdeckt habe, in dem die Leistungen der Canon 5D, der Canon 7D und der Lumix GH2 verglichen werden – mit einem für mich überraschenden Ergebnis.

Joerg Niggli ist auf seiner Website mit persönlichen Infos sehr zurückhaltend. Wer etwas mehr über den außergewöhnlichen Fotografen und Videofilmer erfahren möchte, der findet im schweizerischen Tagesanzeiger ein kurzes Porträt.

PS: Wegen des riesigen Erfolgs des Venice-Videos bei Youtube gibts weitere Interviews / Porträts von Joerg Niggli:

http://smokingdesigners.com/timelapse-week-venice-day/

http://todayiconversedwith.tumblr.com/post/22374016097/jorg-niggli

Datenschutz und Facebook bzw. Google+

27. April 2012

In regelmäßigen Abständen greife ich wertvolle Tipps zur rechtlichen Absicherung von Websites auf. Dann wühle ich in den Eingeweiden von Online-Shop und Redaktionssystemen, ergänze AGBs durch ganze Abschnitte mit Juristendeutsch, die mir im wirklichen Leben so niemals über die Lippen kämen. Oder ich aktiviere oder deaktiviere Funktionen, von denen die Netzgemeinde gerade meint, sie könnten nützen oder schaden.

Ein nicht enden wollender Quell der Freude ist da Facebook. Bereits seit einiger Zeitgibt es auch Ergänzungen, mit denen man dem Datenschutzproblem beikommen können soll. Hier bei c’t ist beschrieben, wie man die automatische Meldung eines Besuchers an Facebook unterbindet und trotzdem nicht auf die Like-Buttons verzichtet: 2 Klicks für mehr Datenschutz.

Inwiefern es bislang rechtlichen Probleme gibt mit den Like-Buttons, habe ich noch nicht mitbekommen. Auch die vor einigen Monaten erfolgte Änderungen in den AGBs für die einbindung von Google Maps hat wohl keine nachhaltigen Änderungen ausgelöst. So bleibt immer nur das sorgfältige Abwägen, wann und wie man reagiert.

Die oben beschriebene Lösung mit jQuery scheint mir etwas für versiertere Technik-Kenner zu sein. Nicht dass man es nicht auch als Laie hinbekäme, aber die generelle Haltung scheint wohl zu sein: Wenns wirklich dringend wird, dann wirds sicher auch bald ein einfaches Plugin dafür geben.

Pebble: E-Paper Armbanduhr für iPhone und andere…

24. April 2012

Kickstarter ist für mich immer wieder ein Phänomen: Dieses Projekt ist so schön, dass man sich nur freuen kann, dass jemand diese gute Idee hatte. Für den geplanten Verkaufspreis, der offensichtlich so um die 100 Dollar betragen soll, wird das Teil sicher ein Renner: Pebble: E-Paper Watch for iPhone and Android.

100.000 Dollar wollten die Unternehmer einsammeln für die Realisierung dieser Idee, knapp einen Monat vor Ende der Aktion hatten sie bereits 5 Millionen Dollar…

Kein Wunder: Das Video zeigt nicht nur eine Idee, sondern ein fertiges Produkt. Und die Macher haben wohl Ähnliches schon einmal realisiert.

Linktipp: Deutschsprachige Crowdfunding-Plattformen

23. April 2012

Weil ich hier schon mal über Startnext und andere Crowdfunding-Plattformen berichtet habe: Auf t3n gibt es einen Übersichtsartikel über deutschsprachige Crowdfunding-Plattformen.

Der Artikel ist vom Sommer 2011 und man sieht schon an den Zahlen der eingesammelten Gelder (die auf den jeweiligen Plattformen oft groß herausgestellt werden), wie rasant sich dieser Markt entwickelt. Noch immer dürfte das Gesamtbudget locker in einzelne Projekte von Kickstarter passen, aber das sind andere Maßstäbe.


Eine Seite von Joachim Ott