Instagram Stories – weg von den Wackel-Videos

Instagram Stories - hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories – hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories gehören zu den Neuerungen, die ziemlich erfolgreich sind. Kein Wunder, hat sich doch das Konzept bereits an anderer Stelle bewährt 😉 Manchmal hat man sogar den Eindruck, dass die gute alte Foto-Geschichte mit einzeln geposteten Bildern und mehr oder weniger aussagekräftigen Bildtexten etwas ins Hintertreffen gerät. Das Ansehen und Durchsuchen der Mini-Video-Clips entwickelt Suchtcharakter.

Wer sich nun – je nach Neigung – vielleicht einen Feed zusammengestoppelt hat mit Bildern guter und sehr guter Fotografen, egal welchen Themenbereichs, der ist von den Stories nicht immer gleichermaßen begeistert. Man findet oft überzählige, manchmal auch schlechte Fotos, zugekleistert mit wenig Text, dazwischen verwackelte Videos. Das soll nun gar keine Kritik sein: Das Medium ist je gedacht für die spontane Verteilung von aktuellen Zustands-Bildern, sozusagen aus dem Handgelenk fotografiert / gefilmt. Das kann man mögen, wenn man die Leute mag, die hier berichten. Fällt diese persönliche Beziehung weg und man bewertet den Inhalt, wischt man diese Feeds eher schnell weg. Dabei ist zumindest für all diejenigen, die Fotos und Videos in aller Regel am Computer bearbeiten, der Weg zu besseren Inhalten ziemlich einfach.

Die Kurzbeschreibung konzentriert sich auf Videos, die mit FCPX am Mac bearbeitet werden. Aber das Verfahren ist leicht übertragbar auf Windows und andere Schnitt-Software.

Instagram Stories – der Workflow

Die Hürde für eine Bearbeitung ist oft die 24-Stunden-Regel: Am Smartphone werden mir für die Verwendung von Bildern und Videos in den Stories nur Aufnahmen der letzten 24 Stunden angezeigt. Da bleibt wenig Zeit für eine Bearbeitung. Deswegen werfen die meisten Benutzer diese Inhalte in den Stories-Feed – weg damit. Es spricht aber nichts dagegen, Fotos und Videos zum Beispiel mit Photoshop, Lightroom oder Final Cut Pro X nachzubearbeiten. Das gilt auch für die Hochformate. Die sind bei den Fotos sowieso kein Problem.

Hochformat-Videos: gewusst wie

Kniffliger wirds bei den Videos. Aber auch hier kann man die Hochformate weiter bearbeiten und schneiden. Final Cut (FCPX) wählt die Auflösung des Clips nach der ersten Datei, die man in die Timeline zieht. Noch besser ist es, das Projekt aufzurufen und die Einstellungen gleich selbst zu bearbeiten. Statt der Querformat-HD-Einstellung 1920 x 1080 wählt man die eben die Hochformat-Variante: 1080 x 1920. Das Video erscheint in der Vorschau schon richtig. Es lassen sich Clips aneinandersetzen, Übergänge gestalten, Texte einblenden – wie in jedem anderen Video auch.

Da die Maximallänge für Videos bei 15 Sekunden liegt, schneide ich am Ende das Video in 15-Sekunden-Stücke, die ich einzeln exportiere. Mit den entsprechenden Einstellungen geht das in Adobe Premier sicher genauso gut und einfach.

Der Export

Der Export bei FCPX erfolgt üblicherweise über Compressor. Auch hier kann man eigene Einstellungen vornehmen. entweder man kopiert seine Youtube-Einstellungen für das HD-Querformat und ändert die Größe einfach wieder in 1080 x 120. Oder man legt das neue an mit diesen Werten. Die Verarbeitung erfolgt aufgrund der Kürze der Clips recht schnell. Die abgespeicherten Clips liegen dann normalerweise in Filme. Von dort kann man sie mittels AirDrop aufs Smartphone ziehen. Der Zeitstempel wird beim Erzeugen des Videos vergeben. Man kann also von nun an innerhalb von 24 Stunden diese Clips in den Instagram Stories veröffentlichen. unabhängig davon, wie alt das Videomaterial ist.

Aber Achtung: Viele Nutzer reagieren allergisch, wenn man zeitlich unpassende Beiträge veröffentlicht. Sie gehen davon aus, dass diese Funktion so genutzt wird, wie sie gedacht war. Als aktuelle Bereicherung des Instagram Feeds. Nichtsdestotrotz kann man aus dem vorhandenen Material ja – solange die Bedingungen stimmen – weitere Clips erzeugen und „fristgerecht” innerhalb von 24 Stunden hochladen. Ob das Gezeigte am selben Tag aufgenommen wurde, ist für andere vielleicht nicht so interessant. Aber Schnee-Schipp-Bilder im Sommer zum Beispiel kommen deswegen trotzdem nicht gut an.

Mein Fazit: Lieber weniger Clips und dafür welche, die herausstechen.

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Besseres Audio – die Basis für gute Videos

Besseres Audio für die Video-Aufnahme entsteht in der Vorbereitung, während der Aufnahme und in den Nachbearbeitung. Und braucht nicht immer große Investitionen.

Besseres Audio für die Video-Aufnahme entsteht in der Vorbereitung, während der Aufnahme und in den Nachbearbeitung. Und braucht nicht immer große Investitionen.

Besseres Audio ist wichtig. Also zumindest besser als das, was ohne weiteres Zutun als Kamerasound zum Video geliefert wird. Vielleicht fällt einem das bei den Videos anderer Leute mehr auf, als bei den eigenen. Aber die Zahl der Fehler, die man hier machen kann, ist verhältnismäßig hoch. Andererseits muss man eigentlich nur wenig beachten, um guten Ton für seine Videos zu haben. Und das alles, ohne viel Geld auszugeben.

Was brauche ich für besseres Audio?

Kamera ohne AGC

Egal, wie gut die Kamera ist. Mit einem externen Mikrofon wird der Ton besser, wenn man einige Dinge beachtet. Für den schlechten Ton in der Kamera sind ein paar wenige Dinge verantwortlich. Das unsägliche AGC ist an erster Stelle zu nennen. Automatic gain control bedeutet automatische Aussteuerung. Und das bedeutet wieder, dass in Sprech- oder Musikpausen der Level angehoben wird, um das hörbar zu machen, was gar nicht zu hören ist: Stille.

Die Folge ist ein Rauschen in den stillen Passagen. Und eine Übersteuerung, sobald der Ton wieder einsetzt. Klingt ziemlich schlecht. Was kann man tun? Wenn man AGC nicht im Menü der Kamera abschalten kann hilft nur ein externes Mikro mit einer externen Aufnahmemöglichkeit (Recorder). In der Nachbearbeitung lässt sich da nicht mehr viel machen.

Ich habe bei meiner alten Canon 550D Magic Lantern installiert, das löst das Audio-Problem ebenfalls. Ist aber nicht jedermanns Sache. Meine Lumix LX100 hat keinen Mikrofoneingang, aber für meinen Geschmack ein gutes eingebautes Mikrofon, das sich manuell aussteuern lässt.

Recorder wirken zwar unhandlich, haben aber einen großen Einsatzbereich und sind erschwinglich.

Recorder wirken zwar unhandlich, haben aber einen großen Einsatzbereich und sind erschwinglich.

Lavalier-Mikro plus evt. Recorder

Stoßseufzer der Filmer: Was das wieder kostet. Ist aber gar nicht so schlimm. Sinn der Sache ist nicht nur die Umgehung der automatischen Aussteuerung mit externem Mikro und einem Recorder. Auch wenn eine manuelle Aussteuerung möglich ist, kommt man mit einem externen Mikro näher an die Tonquelle oder den Sprecher heran und erhält damit automatisch bessere Tonqualität.

Das Lavaliermikrofon, von den einen geliebt (wegen des klaren Sounds), von den anderen gemieden (weil in jeder Aufnahme unübersehbar).

Das Lavaliermikrofon, von den einen geliebt (wegen des klaren Sounds), von den anderen gemieden (weil in jeder Aufnahme unübersehbar).

Ein gutes Lavalier-Mikro mit langem Kabel (ich verwende das Audio-Technica ATR3350 für ca. 35 €) ist die billigste Möglichkeit und mit einem Recorder die beste Ausstattung für Interviews. Diese Lösung sieht aber nicht gut aus. Denn das Mikro ist in jedem Fall im Bild, das Kabel zumindest sollte möglichst unter dem Hemd versteckt werden. Das den Männern und Frauen vor der Kamera nahe zu bringen, ist manchmal etwas knifflig, weil man ihnen sprichwörtlich an die Wäsche muss. Meistens hilft eine freundliche Erklärung und die Möglichkeit, dass der Aufzunehmende an einem Stillen Ort Kabel und Wäsche arrangieren kann.

Ein externer Recorder (ab 100 €) löst die Tonaufnahme von der Kamera und ist in der Praxis sehr hilfreich. Ich verwende das Tascam DR-05, viel im Einsatz ist aber auch das Zoom H1. So kann man leichter die Kameraposition wechseln,ohne sich um das Kabel zu kümmern. Oder man kann aus der Ferne Aufnahmen mit dem Tele machen und hat trotzdem den Ton in bester Qualität.

Eine Funkstrecke erleichtert das Arbeiten. Vorsicht bei der Frequenzwahl.

Eine Funkstrecke erleichtert das Arbeiten. Vorsicht bei der Frequenzwahl.

Funkstrecke

Am schönsten gelöst ist das Tonproblem mit einer Funkstrecke. Dabei funkt das dezente Lavalier-Mikrofon über einen kompakten Sender (meist am Hosenbund angebracht) zum Aufnahmegerät, das an der Kamera angebracht ist. Kann man die Kamera nicht manuell aussteuern, sollte der Empfänger statt dessen mit einem Recorder verbunden werden, möglichst nahe an der Kamera. So hat man im Blick, ob beides noch funktioniert.

Lange Zeit waren die Sennheiser Mikros Standard. Jetzt ändert sich einiges bei den benutzbaren Frequenzen. Die Rode Funklösung (Rode RodeLink Filmmaker Kit für rund 350 €) scheint da eher auf der sicheren Seite zu sein und bekommt gute Rezensionen.

Gute Video-Mikros gibts in allen Preisklassen.

Gute Video-Mikros gibts in allen Preisklassen.

Richtmikrofon

Muss eigentlich heißen Mikrofon mit Richtcharakteristik, wie das kompakte Rode Video Mikro. Erhältlich für unter 50 € inklusive Windschutz. Richtcharakteristik bedeutet nichts anderes, als dass das Mikrofon besonders gut und zielgenau das aufnimmt, was vor einem liegt. Das ist nicht selbstverständlich, weil für Interviews mit mehreren Leuten eben Mikros verwendet werden, die quasi nach oben oder unten weisen, aber ringsherum aufnehmen.

Das fängt bei 50 € an und endet im höheren dreistelligen Bereich. Sehr beliebt bei Videofilmern ist das Rode Video Mikro Pro Rycote, das aber schon an die 200-€-Grenze heranreicht (ohne den unentbehrlichen Windschutz). Rode hat da ziemlich viel anzubieten, auch wenn manche mit der Klangcharakteristik der Video-Mikrofone nicht glücklich sind. Dann hilft nur, andere Modelle ausprobieren, möglichst mit Rückgaberecht.

Nachbearbeitung

In der Schnittsoftware kann man den Ton auch nachbearbeiten. Leichter gehts, wenn man mit der richtigen Audio-Software die Aufnahmen schneidet, sortiert, bearbeitet. Mac-Benutzer sind fein raus. Mit Garageband kommt man schnell zurecht und das Programm reicht völlig aus. PC-Nutzer finden in Audacity eine kostenlose Lösung.

Wenn die Datei nicht schon bei der Aufnahme immer wieder unterbrochen wurde, sollte man sie am besten gleich in Häppchen je nach Einstellung zerlegen. Die Off-record-Passagensind diejenigen Passagen, wenn die Kamera nicht oder nicht mehr lief. Dann sind viele Leute plötzlich viel entspannter.  Auch die sollte man sichten und ggf. auch miteinbeziehen.

Kleinigkeiten…

Und dann sind da noch ein paar Kleinigkeiten, die einem das Leben leichter machen können.

  • Köpfhörer-Anschluss an Kamera oder Recorder nutzen und zumindest eine Probeaufnahme machen, wenn das „live” mithören zu Kontrollzwecken nicht möglich ist.
  • Nebengeräusche und Hall bekämpfen. Fenster zu, ratternde Festplatten oder Lüfter abstellen, Handy aus. Beim Hall wirds etwas kniffliger. Andere location suchen, Orte mit viel Stoff und Vorhängen. Oder im Zweifelsfall für ein eigenes, als Studio genutztes Zimmer, Schaumstoffmatten oder ähnliches verwenden.
  • Batterien / Akkus am Tag vor der Aufnahme prüfen, immer ausreichend Ersatzbatterien mitnehmen. Nicht vergessen, das Mikro mit Batteriespeisung auch an- und abzuschalten. Das klingt jetzt sehr banal, hat aber schon viele Aufnahmetermine zunichte gemacht.
  • Beste Aussteuerung zuhause mit Tests ermitteln, anstatt vor Ort. Gerade fürs Lavaliermikrofon mit dem immer gleichen Abstand geht das gut.

Noch eine Anmerkung. Es wird immer kritisiert, dass viele Kameraas (gerade die günstigeren) keinen Kopfhörer-Eingang haben, oftmals nicht einmal einen für eine externes Mikro. Deswegen muss man sich aber keine teurere oder gar eine Profi-Kamera kaufen. Die nachträgliche Synchronisierung ist zwar ein Arbeitsschritt mehr. Aber sie macht gute Aufnahmen mit externem Sound noch lange nicht unmöglich.

 

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Video LED-Sets in allen Variationen

Video LED-Sets, sind ein Thema, an dem kein Videolfilmer vorbeikommt. Caleb Pike vom Youtube-Kanal DSLR-Video-Shooter bleibt seinem aktuellen Thema LED-Leuchte für Video-Aufnahmen ziemlich lange treu. Nach der Vorstellung verschiedener LED-Leuchten in verschiedenen Preisklassen widmet er sich in den jüngsten Videos Sets, die er für Video-Aufnahmen zusammengestellt hat – inklusive Stative, Aufhellern etc.

Nach den Video LED-Sets für 500 und 250 US-Dollar gibts aktuelle einen Beitrag über ein 150-Dollar-Set. Noch vor kurzem hat man dafür vielleicht ein Licht-Set mit Stativen bekommen, aber wesentlich sperriger mit großen Lampen und Softboxen. Die aktuellen Sets passen wirklich in kompaktes Handgepäck.

Bei den Preisangaben ist zu beachten, dass einige Dinge in Euro teurer sind als in Dollar. Immerhin ist wirklich fast alles auch hier direkt über Händler zu beziehen, nötigenfalls aber auch über Versender auf Ebay (was Widerruf und Garantien immer etwas knifflig macht).

Für mich sind die Artikel wegen der eigenen Erfahrungen besonders hilfreich. Es sind nicht die weit verbreiteten Produktbeschreibungen oder gar Unboxing-Posts, sondern fundierte Erfahrungsberichte. Die übrigens auch nicht gesponsert wurden: Alle Leuchten wurden selbst gekauft, für eine unabhängige Bewertung.

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LED-Leuchten für Video – der große Rundumschlag zum Thema

Caleb Pike vom DSLR Video Shooter besticht durch ausgesprochen praxisnahe und fundierte Videos. In den vergangenen Wochen hat er den wohl aktuell definitiven Rundschlag über LED-Leuchten für Video-Filmer online gestellt.

Neben dem obigen, eher allgemein gehaltenen Ratgeber zum Thema gibt es zwei Testreihen mit ausführlichen Vorstellungen der LED-Leuchten. Besonders angenehm: Caleb verzichtet auf das weit verbreitete Sponsoring, und sei es auch nur das kostenlose Bereitstellen der Produkte.

Ein Teil der Testreihe widmet sich den preiswerteren LED-Leuchten bis zu 50 US-Dollar, der zweite Teil den teureren Leuchten zwischen 50 und 100 Dollar. Fast alle LED-Leuchten sind auch aktuell bei deutschen Versendern zu haben, wenn auch teilweise für geringfügig höhere Preise.

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Der Video-Frühjahrsputz – aufgeräumt wirkt besser bei Besuchern

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Wer sein Geld nicht mit Videos verdient (und wer tut das schon?), der behandelt Plattformen wie Youtube oder Vimeo gerne als kleine Werkstatt: Rein in die Bude, ein paar Kleinigkeiten erledigt, und wieder raus. Und wie in jeder Werkstatt gibt es viele Dinge, die Spass machen wie Videos hochladen, Statistiken ansehen, Videos schauen. Und ein paar Dinge, die weniger Spass machen: Aufräumen!

Natürlich kann man das jederzeit machen. Aber der Jahresanfang und der sogenannte Frühjahrsputz sind ja oft eine psychologische Hilfe, um solche Dinge in Angriff zu nehmen.

Video-Frühjahrsputz auf den Plattformen

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik - besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik – besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Ausmisten: nur die guten Videos bleiben

Man gibt es nicht gerne zu. Aber nicht jedes Video ist eine kleine Perle im Repertoire der eigenen Arbeiten. Manche haben sich einfach überholt. Manche können mit den heutigen Standards nicht mehr verglichen werden, weil sie zu alt sind. Wer hier einfach ein kleines Archiv führt, der kann diese Dinge stehen lassen. Oder besser noch: in ein Archiv verschieben. Wer solche Beiträge als Privat markiert, der kann sie selbst dort noch ansehen. (Von meinen Youtube-Videos ist derzeit etwa die Hälfte als privat markiert; aber ich bin auch nicht sehr aktiv.) Andere Besucher dagegen sehen ein aufgeräumtes Portfolio. Und wahrscheinlich wird kein Besucher diese alten Beiträge wirklich vermissen.

Zeigt ein Blick in die Statistik, dass ausgerechnet ein Uralt-Beitrag die höchsten Besucherzahlen aufweist, kann man ihn stehen lassen. Oder sich überlegen, ob man das gleiche Thema nicht noch einmal frisch aufbereitet. Allerdings ist dann die schöne Statistik futsch.

Aufhübschen: Header-Fotos nach Maß

Was Besucher zuerst zu sehen bekommen ist der Header der eigenen Profilseite. Den hat man meist irgendwann einmal mühsam ausgesucht und bearbeitet, damit er den Anforderungen entspricht. Und da steht er nun, Jahr um Jahr. Dabei gibt es inzwischen nicht nur viele neue Videos, sondern auch etliche gute Fotos, mit denen man diesen Header ablösen könnte. Jetzt gehen bei Vimeo übrigens auch Videos als Header. Wenn man sich nur nicht mit den Maßen herumschlagen müsste. Meinem Wissen nach ist meine Anleitung für Header noch immer aktuell, ansonsten nach neueren Angaben suchen.

Outros - gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Outros – gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Video-Intros & Outros

Intros und Outros waren lange Zeit ziemlich knifflig für Leute, die sich nur auf Videos machen beschränken. Die Arbeit zum Aufnehmen, Schneiden, Vertonen braucht genug Zeit. Und spätestens seit Casey Neistat wissen wir, dass ziemlich rudimentäre Titel und Abspänne das Gesamtergebnis kaum negativ beeinflussen.

Aber die Zeiten ändern sich. Mittlerweile hat Youtube die Möglichkeiten für leichte Erstellung guter Outros auch in Deutschland etabliert. Mit einer Anleitung dazu, die sich in der Youtube-Hilfe findet, gehts einfach und schnell. Intros sind wichtiger, weil der erste Eindruck zählt. und sie sind schwieriger zu erstellen, weil nicht von Youtube automatisiert. Ist zwar weniger ein Video-Frühjahrsputz als eine echte Erweiterung. Aber die lohnt sich.

Über mich / Kanal-Info / Profil

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass eine gute und informative Über-mich-Seite auf der eigenen Website ganz hilfreich sein kann, um mit Leuten in Kontakt zu kommen. Sträflich vernachlässigt sind dagegen viele der Kanal-Info-Seiten auf Youtube oder der Profilseiten auf Vimeo. Dabei ist der erste Schritt, nachdem man ein interessantes Video gesehen hat, der Klick zum Profil. Dort sucht mach nach weiteren guten Videos und schließlich nach Infos, wer dahinter steckt.

Wer Kontakte knüpfen möchte oder wer seine Arbeit anderen anbieten möchte, der sollte hierauf etwas mehr Augenmerk verwenden. Ein Text, der neugierig macht und die wichtigsten Fakten vermittelt. Aktuelle Links und korrekte Angaben zu den Sozialen Netzwerken sind hilfreich.

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