LED-Leuchten für Video – der große Rundumschlag zum Thema

Caleb Pike vom DSLR Video Shooter besticht durch ausgesprochen praxisnahe und fundierte Videos. In den vergangenen Wochen hat er den wohl aktuell definitiven Rundschlag über LED-Leuchten für Video-Filmer online gestellt.

Neben dem obigen, eher allgemein gehaltenen Ratgeber zum Thema gibt es zwei Testreihen mit ausführlichen Vorstellungen der LED-Leuchten. Besonders angenehm: Caleb verzichtet auf das weit verbreitete Sponsoring, und sei es auch nur das kostenlose Bereitstellen der Produkte.

Ein Teil der Testreihe widmet sich den preiswerteren LED-Leuchten bis zu 50 US-Dollar, der zweite Teil den teureren Leuchten zwischen 50 und 100 Dollar. Fast alle LED-Leuchten sind auch aktuell bei deutschen Versendern zu haben, wenn auch teilweise für geringfügig höhere Preise.

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Der Video-Frühjahrsputz – aufgeräumt wirkt besser bei Besuchern

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Wer sein Geld nicht mit Videos verdient (und wer tut das schon?), der behandelt Plattformen wie Youtube oder Vimeo gerne als kleine Werkstatt: Rein in die Bude, ein paar Kleinigkeiten erledigt, und wieder raus. Und wie in jeder Werkstatt gibt es viele Dinge, die Spass machen wie Videos hochladen, Statistiken ansehen, Videos schauen. Und ein paar Dinge, die weniger Spass machen: Aufräumen!

Natürlich kann man das jederzeit machen. Aber der Jahresanfang und der sogenannte Frühjahrsputz sind ja oft eine psychologische Hilfe, um solche Dinge in Angriff zu nehmen.

Video-Frühjahrsputz auf den Plattformen

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik - besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik – besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Ausmisten: nur die guten Videos bleiben

Man gibt es nicht gerne zu. Aber nicht jedes Video ist eine kleine Perle im Repertoire der eigenen Arbeiten. Manche haben sich einfach überholt. Manche können mit den heutigen Standards nicht mehr verglichen werden, weil sie zu alt sind. Wer hier einfach ein kleines Archiv führt, der kann diese Dinge stehen lassen. Oder besser noch: in ein Archiv verschieben. Wer solche Beiträge als Privat markiert, der kann sie selbst dort noch ansehen. (Von meinen Youtube-Videos ist derzeit etwa die Hälfte als privat markiert; aber ich bin auch nicht sehr aktiv.) Andere Besucher dagegen sehen ein aufgeräumtes Portfolio. Und wahrscheinlich wird kein Besucher diese alten Beiträge wirklich vermissen.

Zeigt ein Blick in die Statistik, dass ausgerechnet ein Uralt-Beitrag die höchsten Besucherzahlen aufweist, kann man ihn stehen lassen. Oder sich überlegen, ob man das gleiche Thema nicht noch einmal frisch aufbereitet. Allerdings ist dann die schöne Statistik futsch.

Aufhübschen: Header-Fotos nach Maß

Was Besucher zuerst zu sehen bekommen ist der Header der eigenen Profilseite. Den hat man meist irgendwann einmal mühsam ausgesucht und bearbeitet, damit er den Anforderungen entspricht. Und da steht er nun, Jahr um Jahr. Dabei gibt es inzwischen nicht nur viele neue Videos, sondern auch etliche gute Fotos, mit denen man diesen Header ablösen könnte. Jetzt gehen bei Vimeo übrigens auch Videos als Header. Wenn man sich nur nicht mit den Maßen herumschlagen müsste. Meinem Wissen nach ist meine Anleitung für Header noch immer aktuell, ansonsten nach neueren Angaben suchen.

Outros - gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Outros – gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Video-Intros & Outros

Intros und Outros waren lange Zeit ziemlich knifflig für Leute, die sich nur auf Videos machen beschränken. Die Arbeit zum Aufnehmen, Schneiden, Vertonen braucht genug Zeit. Und spätestens seit Casey Neistat wissen wir, dass ziemlich rudimentäre Titel und Abspänne das Gesamtergebnis kaum negativ beeinflussen.

Aber die Zeiten ändern sich. Mittlerweile hat Youtube die Möglichkeiten für leichte Erstellung guter Outros auch in Deutschland etabliert. Mit einer Anleitung dazu, die sich in der Youtube-Hilfe findet, gehts einfach und schnell. Intros sind wichtiger, weil der erste Eindruck zählt. und sie sind schwieriger zu erstellen, weil nicht von Youtube automatisiert. Ist zwar weniger ein Video-Frühjahrsputz als eine echte Erweiterung. Aber die lohnt sich.

Über mich / Kanal-Info / Profil

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass eine gute und informative Über-mich-Seite auf der eigenen Website ganz hilfreich sein kann, um mit Leuten in Kontakt zu kommen. Sträflich vernachlässigt sind dagegen viele der Kanal-Info-Seiten auf Youtube oder der Profilseiten auf Vimeo. Dabei ist der erste Schritt, nachdem man ein interessantes Video gesehen hat, der Klick zum Profil. Dort sucht mach nach weiteren guten Videos und schließlich nach Infos, wer dahinter steckt.

Wer Kontakte knüpfen möchte oder wer seine Arbeit anderen anbieten möchte, der sollte hierauf etwas mehr Augenmerk verwenden. Ein Text, der neugierig macht und die wichtigsten Fakten vermittelt. Aktuelle Links und korrekte Angaben zu den Sozialen Netzwerken sind hilfreich.

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Smartphone-Videos: großes Weihnachts-Kino

Smartphone-Videos werden mit einem kleinen Stativ deutlich besser.

Smartphone-Videos werden mit einem kleinen Stativ deutlich besser.

Gute Smartphones haben längst auch gute Kameras. Was hindert einen also daran, sein nächstes Videoprojekt mit dem Handy umzusetzen? Auch wenn es ein eher cineastisches Projekt werden soll? Meistens sind es Kleinigkeiten. Anschaffungen von Ausrüstungsgegenstände im niedrigen zweistelligen Bereich lassen sich mit dem Weihnachtsgeld umsetzen. Was wirklich oft hindert ist die Situation, mit einem Smartphone in der Hand als Kameramann aufzutreten. An Weihnachten können Sie das mit der geduldigen Verwandtschaft mal ausprobieren. Die Hemmschwelle für vermientliche Peinlichkeiten ist in dieser „geschützten” Umgebung in der Regel geringer.

Smartphone-Videos für Anfänger

Fast jeder hat die Videofunktion seines Handys schon mal ausprobiert. Und fast jeder war nachher ein bißchen enttäuscht. Klar, die Erinnerungen frischt ein kurzes Video viel besser auf, als ein paar Schnappschüsse. Aber meist wars verwackelt und der Ton war schlecht. Der Gesamteindruck also eher mau.

Wer den Mumm hat, seiner Umgebung als Kameramann gegenüber zu treten, wird oft belohnt. Wenn er ein paar Dinge beachtet.

Die passende App

Klar, es gibt eine App dafür. Die ist auch schon installiert. Aber im App Store gibts ja noch Profi-Apps, wie Filmic Pro für gerade mal 10 Euro. Tatsächlich gibts hier eine ganze Menge Einstellmöglichkieten. So kann man Fokus und Belichtungszone trennen. In diesem Video wird man durch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten geführt.

Meiner Ansicht nach kommt da aber nichts wesentliches dazu. Alle wichtigen Eigenschaften sind im iPhone zum Beispiel schon festgelegt. Ich habe früher mal für ein iPhone eine Foto-App gekauft, mit der sich Blende und Verschlusszeit einstellen lassen sollten. Und wie jeder Fotograf weiß, sorgt eine offene Blende für einen schöne Bokeh-Effekt mit geringer Schärfentiefe.

Apple erlaubt aber keine Änderungen an der Blende. das Bokeh wird also vor allem durch die Entfernung zum Objekt festgelegt. Die einfache Video-App des iPhones genügt also völlig, auch wenn manche Einstellungen durch die Filmic-App einfacher sind. Und mehr Spass machen.

Ein Mini-Stativ passt auch in die Jackentasche.

Ein Mini-Stativ passt auch in die Jackentasche.

Verwacklung ausgeschlossen

Das störendste Element bei Video aus der Hand sind Verwacklungen. Zwar tut die eingebaute Bildstabilisierung (sofern vorhanden) einen guten Job. Besser ist es allemal, sich darauf nicht zu verlassen. Kleine Stative wie ein Gorillapod oder ein leichtes Reisestativ wirken Wunder. Selbst ein Mini-Kugelkopf des Reisestativs erlaubt sanfte Schwenks.

Externe Mikros verbessern die Audio-Qualität deutlich.

Externe Mikros verbessern die Audio-Qualität deutlich.

Ärgernis Ton

Und schließlich gehört der Ton eines Smartphone-Videos oft genug zu den großen Enttäuschungen. Lange Zeit waren alle Verbindungen eines Smartphones mit einem externen Mikrofon eine eher alberne Sache. Mit Handy und Mikrofon und einem langen Kabel macht wohl niemand eine gute Figur.

Das Rode Video Mic Me passt auf jedes Smartphone, hat keine Anschlussprobleme und der aufsteckbare Fell-Windschutz ist inklusive. In diesem Video werden die beiden kleinen Rode-Video-Mics verglichen, auch mit den internen Mikrofonen. Der Vergleich lässt keine Fragen offen: das 50-Euro-Mini-Mic Me ist die bessere Alternative.

Wer über Weihnachten den Testlauf gemacht hat kann nach den Feiertagen mit kleinen Videos zu anderen Themen auf Facebook und Co. punkten. Bei iPhones ist die Video-Schnitt-Software iMovie schon dabei. Mehr Spass macht der Videoschnitt auf dem großen Rechner.

Mein Tipp: Schneiden Sie großzügig. Im Gegensatz zu den Weihnachts-Videos liegt bei allen anderen Verwendungsmöglichkeiten: besser kurz und knackig.

Selbst die Halterung alleine - ohne Stativ - genügt in manchen Fällen schon zur Stabilisierung.

Selbst die Halterung alleine – ohne Stativ – genügt in manchen Fällen schon zur Stabilisierung.

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Video-Licht 2017 – lohnt sich ein Neukauf?

Video-Licht 2017 - lohnt sich jetzt ein Neukauf?

Video-Licht 2017 – lohnt sich jetzt ein Neukauf?

Klassische Stativlösung für Video-Licht mit Softbox

Klassische Stativlösung für Video-Licht mit Softbox

Video-Licht ganz klassisch

Wer von der Fotografie zum Video filmen gekommen ist, der hat als Ideal-Lösung vielleicht noch die Standard-Studio-Beleuchtung vor Augen. Das waren zwei oder mehr größere Blitzgeräte auf Stativen, vielleicht noch ergänzt durch kleinere Blitzgeräte. Eventuell konnte man einem Fernauslöser zusätzlich die Kamera-Blitzgeräte verwenden.

Mir ging es auch so, und meine Beleuchtung für Tabletop und Interviews sah bei Foto und Video ganz ähnlich aus. Weil weiches Licht immer gut aus, habe ich zwei Soft-Boxen gewählt mit mehreren zuschaltbaren Lampen. Das Ganze funktioniert ähnlich gut wie die Studio-Blitzanlage – mit zwei bedeutsamen Nachteilen. Zum einen ist ein Video doch etwas bewegter. Interviewpartner werden verschieden platziert, vor einem anderen Hintergrund, mit neuer Ausleuchtung. Beim Fotografieren von Objekten kann man an seiner Standard-Aufstellung lange Zeit festhalten, mit kleinen Variationen. Das Umstellen der störrigen Softboxen auf Stativ fürs Video-Licht macht wenig Freude.

Zum anderen ist die Softbox mit Lampen im Vergleich zur Studio-Blitzanlage bei vergleichbarer Größe und mit vier Leuchten deutlich weniger leistungsfähig, als die Blitzanlage. Das bedeutet, die Leuchten müssen näher ran ans Objekt, und / oder man filmt mit höherer ISO-Einstellung und riskiert Körnigkeit und Unschärfe.

Mein Fazit hier: Mittlerweile sind auch die größeren LED-Leuchten preiswerter geworden. Und sie sind wesentlich kompakter, so dass man sie auch leichter einpacken und mitnehmen kann. Wer vor Ort schon Lichtboxen mit Stativ aufgebaut und verkabelt hat, der weiß das zu schätzen. Für rund 100 Euro bekommt man zwei brauchbare Video-Softboxen mit Dauerlicht. Für den gleichen Betrag ist zwar nur eine größere LED-Leuchte drin. Aber für einen Umstieg auf LED ist das ein guter Anfang.

Für preiswerte LED-Leuchte gibts einen aktuellen Bericht bei Caleb Pike.

Für preiswerte LED-Leuchte gibts einen aktuellen Bericht bei Caleb Pike.

Die mobile Lösung

Was beim Fotografieren die „entfesselten” Blitze mit Funk-Fernauslöser waren, das ist beim Videofilmen der Einsatz kleinerer LED-Leuchten. Im Fotobereich sind das bei mir alte Nikon-Blitze mit der bewährten Yongnuo-Fernsteuerung. Funktioniert prächtig, ist kompakt und überall einsetzbar, auch im Freien.

Die von mir gewählten kompaktem LED-Leuchten sind inzwischen deutlich überholt. Der unermüdliche Caleb Pike, der auf seinem Youtube-Kanal DSLR-Video Shooter eine beträchtliche Anzahl sehr informativer und gut gemachter Videos anbietet, hat aktuell diese kompakten LED-Leuchten getestet. Der erste Teil beschäftigt sich mit Leuchten in der Preisklasse bis etwa 50 Dollar. Die Preise sind bei uns ähnlich, fast alle Artikel sind auch hier erhältlich.

Wer sich den ausführlichen Test angesehen hat, kann gleich zur Tat schreiten. Zu den LED-Leuchten empfiehlt sich gleich der Kauf passender Akkus, wobei Augenmaß angebracht ist. Meine Akkus sind zwar leistungsfähig, aber aufgrund des Gewichts schwerer einzusetzen. Der Kugelkopf, auf dem die Leuchten befestigt sind, muss da schon etwas stabiler sein. Mein Tipp: Lieber mehrere kleinere Akkus kaufen.

Dimmbares LED-Ringlicht für Video.

Dimmbares LED-Ringlicht für Video.

Die Spezialisten

Da spielen bei den meisten Videofilmern vor allem zwei Kategorien eine Rolle: Makro und Porträt. Für beide eignet sich fast gleichermaßen ein Ringlicht. Und auch hier hat die LED-Technik Einzug gehalten. Statt der ringförmigen Lampen sind dimmbare LED-Leuchten für vergleichsweise wenig Geld zu haben. Wer mit den kleinen weißen Ringen, die als Reflex in den Augen der Porträtierten zu sehen sind, keine Probleme hat, sollte das Angebot prüfen.

Do-it-yourself

Anleitungen zum Bau eigener Leuchten für Video-Aufnahmen finden sich zahlreich im Netz (hier eine in deutscher Sprache). Früher habe ich mit dem Schwerpunkt auf Fotografie Beleuchtungen und Leuchtkästen selbst gebastelt. Heute bin ich kein Fan mehr davon. Die Selbstbau-Lösungen, meist mit vielen Holz- und / oder Plastikteilen, wirken etwas seltsam, wenn man sie vor fremden Augen aufbaut.

Ich habe keine Scheu, mit Uralt-DSLRs aufzutauchen für Aufnahmen. Auch der Rest meiner Ausrüstung muss nicht teuer wirken oder gar den vermeintlichen Profi-Ansprüchen genügen, sondern meinen. Aber die Selbstbau-Lösungen sind in meinen Augen oft erstens etwas unschön und zweitens lange nicht so funktionell wie gekaufte. Das gilt auch für Rigs und Dollys und Slider. Abgesehen davon sind die Preise hier so günstig geworden, dass zumindest eine Billig-Lösung aus Fernost für fast jederman erschwinglich ist.

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Der Große JPG-Vergleich: Canon, Nikon, Sony, Fuji, iPhone, Pentax, Olympus, Panasonic

JPG-Vergleich über mehrere Kameramarken hinweg: viel Fleißarbeit, gutes Ergebnis.

Das Video mit dem JPG-Vergleich ist für die meisten Kamerabesitzer interessant. Die Gegenüberstellung der JPG-Dateien, wie sie – ohne weitere Voreinstellungen – aus der Kamera kommen ist eine ziemlich große und löbliche Aufgabe. Und wer könnte diese Aufgabe besser angehen als ein Händler?

Im kanadischen Youtube-Kanal TheCameraStoreTV findet man seit langem gute und aufschlussreiche Videos. Die gibts zu den Produkten, die dort verkauft werden, aber auch zu allen Themen, die für Foto und Video wichtig sind.

JPG-Vergleich praxisnah

Wer könnte die Aufgabe eines JPG-Vergleichs über die verbreitetsten Kamera-Modelle besser bewältigen als jemand, der alle Kamera-Marken „zur Hand” hat? Diese beiden, Chris Niccolls und Jordan Drake machen den Verlgeich – mit dem kompletten Sortiment eines Foto-Geschäfts im Rücken – sozusagen als Service und als Fleißaufgabe.

Und nein: Das ist keine Werbung. Weder von mir für einen kanadischen CameraStore (wäre ja absurd). Noch vom Camerastore für seine Produkte.

Natürlich lässt das Ergebnis des nicht-wissenschaftlichen aber praxisnahen Tests verschiedene Interpretationen zu. Und natürlich kann man durch diverse Einstellung und / oder Apps (zum Beispiel beim iPhone) einiges steuern. Aber der Ruf einiger Kameramarken beruht nicht zuletzt auf diesen ganz spezifischen Eigenheiten von Farbe und Bildstil. Und schließlich fotografieren die meisten Menschen genauso. Nämlich mit den Voreinstellungen, wie sie ab Werk zu finden sind.

Deswegen sind auch alle Hinweise auf Photoshop, Lightroom, Presets und RAW-Verarbeitung hinfällig. Auch meiner Ansicht nach ist die Qualität im Auslieferungszustand ausschlaggebend. Die meisten Fotografen (und Hobby-Fotografen) wollen sich zu Recht mit dem kreativen Teil, dem Fotografieren beschäftigen. Der Rest kann auch Spass machen, ist aber eher ein notwendiges Übel für viele Fotografen.

Ich habe nicht alle Marken im Einsatz, aber Kameras von Nikon, Canon, Panasonic und das iPhone. Und ich kann insofern das meiste nachvollziehen. Ob es für eine Kaufentscheidung wichtig ist, diesen Vergleich zu kennen, sei mal dahingestellt. Immerhin zerstört es in meinen Augen den Mythos, die Bilder einzelner Marken seien ohne weiteres Zutun besser als die anderer Marken. Und das ist ja auch schon ein gutes Ergebnis.

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