Warum Smartphone-Fotos für Blog und Website genügen

Smartphone-Fotos: Besser als man denkt

Smartphone-Fotos: Besser als man denkt

Smartphone-Fotos werden von den meisten Menschen noch immer nicht richtig für voll genommen. Dabei liefern die Immer-Dabei-Kameras hervorragende Qualitäten. Wenn man ein paar Punkte beachtet, bekommt man sprichwörtlich druckreife Ergebnisse.

„Ich habe nur ein Smartphone als Kamera.” Das höre ich öfters, wenn es darum geht, dass jemand mal eben auf die Schnelle ein paar Bilder machen sollte. Ganz abgesehen davon, dass niemand, der ernsthaft fotografiert gerne mal eben auf die Schnelle ein paar Fotos macht: Das Smartphone genügt für die meisten Zwecke durchaus. ich fotografiere mit einem iPhone und bin selbst immer wieder überrascht von den Ergebnissen, die selbst auf meinem großen Bildschirm ausnehmend gut aussehen. Und mit etwas Nachbearbeitung von den Ergebnisse anderer Kameras kaum zu unterscheiden sind.

Einschränkungen gibt es natürlich, und die seien auch gleich vorneweg genannt. Wer ein episches Landschaftsfoto schießen will, auf dem letzte Details auch in der Ferne gut zu erkennen sind, der stößt rasch an die Grenzen des kleinen Sensors. Aber das ändert sich acuh noch nicht bei Kompaktkameras und Micro-Four-Thirds-Kameras. Erst ab APS-C kommen hier nach meiner Einschätzung sehr gute Ergebnisse zustande.

Zweite Einschränkung ist die Lichtempfindlichkeit: Bei schlechtem Licht werden die Smartphone Bilder eher körnig und verlieren an Details und Zeichnung.

Wenn man sich jetzt ansieht, womit die meisten Blogs und Unternehmens-Webseiten „gefüttert” werden, dann kann man diese Einschränkungen getrost hinnehmen.

Das Gitter ist hilfreich, ebenso das indiviiduelle Wählen der Messpunkte und der AE/AF-Lock (Screenshot)

Das Gitter ist hilfreich, ebenso das indiviiduelle Wählen der Messpunkte und der AE/AF-Lock (Screenshot)

Drei wesentliche Tipps für gute Smartphone-Fotos

Ran an ans Motiv!

Niemand will von Bildern mit vielen ablenkenden Details in der Umgebung später Ausschnitte herauspfrimeln. Auch wenn es schwer fällt: Greife ins Geschehen ein, arrangiere Objekte und auch Personen so lange, bis auf dem (vergleichsweise riesigen) Display alles so ist, wie Du es haben möchtest. Im Nahbereich sind die kleinen Kameras ausgesprochen gut und scharf.

Gutes Licht suchen

Suche gutes Licht. Das gibt es auch in dunkleren Räumen, an Fenstern zum Beispiel oder an Lampen. Im Gegensatz zu Kompaktkameras erkennt man bei den meisten Smartphone-Kameras die verwendeten Belichtungszeiten, die Blende und die ISO-Zahl nicht. Und unser Auge erkennt auch keinen so riesigen Unterschied zwischen der Mitte eines Raumes und einem Platz am Fenster. Der Sensor schon.

Am iPhone tippt man auf den bildwichtigen Teil, der richtig belichtet sein soll. Dann erscheint neben dem Fokus-Kästchen ein Schiebe-Regler, mit dem man die Belichtung verändern kann. Das Ergebnis sieht man gleich auf dem Display.

Faustregel: Im Zweifelsfall bei großen Kontrasten darauf achten, dass die Lichter nicht „ausfressen”, also keine Zeichnung mehr aufweisen. Damit wird der dunklere Teil zwar noch dunkler, aber den kann man ggf. später noch aufhellen. Was im Bild einmal weiß ist wird auch später keine Details mehr enthüllen.

Die Kamera stabilisieren

Das klingt jetzt leichter gesagt als getan. Es wird doch niemand ein Smartphone auf ein Stativ setzen wollen? Doch, genau das. Ich verstehen die Hemmungen, damit womöglich vor Publikum zu hantieren. es sieht einfach ein bißchen lächerlich aus, ein Stativ auszupacken und dann das Handy daruf zu montieren. Aber wenn man weiß, dass die Situation eintritt und man bei schlechtem Licht fotografieren muss, sollte man das probieren. Es muss ja nicht gerade das große Dreibein-Stativ sein. Youtube-Vlogger haben die kleinen Gorillapod-Stative populär gemacht, so dass man damit statt Kopfschütteln durchaus anerkennden Blicke erntet.

Bilder gestalten

Am iPhone kann man den Punkt für Fokus und Belichtung „feststellen”: Diese Funktion erreicht man durch längeres Drücken auf einem Punkt im Display und sie heißt AE/AF-Lock. Die Schärfe wird nicht mehr an einem anderen Bildteil festgemacht, wenn wir den Ausschnitt ändern oder wenn jemand durchs Bild läuft. Mit einer App kann man auch den Punkt für Fokus und Belichtung in zwei Zonen trennen, was aber nicht zwingend ist: Denn auch bei dem AE/AF-Lock kann man noch immer mit dem Schieberegler die Bleichtung verstellen. Und man kann in den Voreinstellungen im iPhone ein Raster einblenden, das einem hilft, das Bild zu gestalten.

Das unbearbeitete Bild.

Das unbearbeitete Bild.

Fazit

Mit dem iPhone (und vielen anderen Smartphones) kann man viel mehr machen als die meisten denken. Auch die meisten Fotografen unterschätzen Smartphone-Kameras noch immer. Das Gute an diesem Thema: Im Netz gibt es sprichwörtlich tonnenweise Infos dazu, wie man mit dem iPhone gute Bilder macht. Fast alle sind kostenlos. Ein guter Einstieg ist der Youtube-Kanal iPhone photography course (in englisch).

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Instagram Stories – weg von den Wackel-Videos

Instagram Stories - hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories – hier mit FCPX erstellt

Instagram Stories gehören zu den Neuerungen, die ziemlich erfolgreich sind. Kein Wunder, hat sich doch das Konzept bereits an anderer Stelle bewährt 😉 Manchmal hat man sogar den Eindruck, dass die gute alte Foto-Geschichte mit einzeln geposteten Bildern und mehr oder weniger aussagekräftigen Bildtexten etwas ins Hintertreffen gerät. Das Ansehen und Durchsuchen der Mini-Video-Clips entwickelt Suchtcharakter.

Wer sich nun – je nach Neigung – vielleicht einen Feed zusammengestoppelt hat mit Bildern guter und sehr guter Fotografen, egal welchen Themenbereichs, der ist von den Stories nicht immer gleichermaßen begeistert. Man findet oft überzählige, manchmal auch schlechte Fotos, zugekleistert mit wenig Text, dazwischen verwackelte Videos. Das soll nun gar keine Kritik sein: Das Medium ist je gedacht für die spontane Verteilung von aktuellen Zustands-Bildern, sozusagen aus dem Handgelenk fotografiert / gefilmt. Das kann man mögen, wenn man die Leute mag, die hier berichten. Fällt diese persönliche Beziehung weg und man bewertet den Inhalt, wischt man diese Feeds eher schnell weg. Dabei ist zumindest für all diejenigen, die Fotos und Videos in aller Regel am Computer bearbeiten, der Weg zu besseren Inhalten ziemlich einfach.

Die Kurzbeschreibung konzentriert sich auf Videos, die mit FCPX am Mac bearbeitet werden. Aber das Verfahren ist leicht übertragbar auf Windows und andere Schnitt-Software.

Instagram Stories – der Workflow

Die Hürde für eine Bearbeitung ist oft die 24-Stunden-Regel: Am Smartphone werden mir für die Verwendung von Bildern und Videos in den Stories nur Aufnahmen der letzten 24 Stunden angezeigt. Da bleibt wenig Zeit für eine Bearbeitung. Deswegen werfen die meisten Benutzer diese Inhalte in den Stories-Feed – weg damit. Es spricht aber nichts dagegen, Fotos und Videos zum Beispiel mit Photoshop, Lightroom oder Final Cut Pro X nachzubearbeiten. Das gilt auch für die Hochformate. Die sind bei den Fotos sowieso kein Problem.

Hochformat-Videos: gewusst wie

Kniffliger wirds bei den Videos. Aber auch hier kann man die Hochformate weiter bearbeiten und schneiden. Final Cut (FCPX) wählt die Auflösung des Clips nach der ersten Datei, die man in die Timeline zieht. Noch besser ist es, das Projekt aufzurufen und die Einstellungen gleich selbst zu bearbeiten. Statt der Querformat-HD-Einstellung 1920 x 1080 wählt man die eben die Hochformat-Variante: 1080 x 1920. Das Video erscheint in der Vorschau schon richtig. Es lassen sich Clips aneinandersetzen, Übergänge gestalten, Texte einblenden – wie in jedem anderen Video auch.

Da die Maximallänge für Videos bei 15 Sekunden liegt, schneide ich am Ende das Video in 15-Sekunden-Stücke, die ich einzeln exportiere. Mit den entsprechenden Einstellungen geht das in Adobe Premier sicher genauso gut und einfach.

Der Export

Der Export bei FCPX erfolgt üblicherweise über Compressor. Auch hier kann man eigene Einstellungen vornehmen. entweder man kopiert seine Youtube-Einstellungen für das HD-Querformat und ändert die Größe einfach wieder in 1080 x 120. Oder man legt das neue an mit diesen Werten. Die Verarbeitung erfolgt aufgrund der Kürze der Clips recht schnell. Die abgespeicherten Clips liegen dann normalerweise in Filme. Von dort kann man sie mittels AirDrop aufs Smartphone ziehen. Der Zeitstempel wird beim Erzeugen des Videos vergeben. Man kann also von nun an innerhalb von 24 Stunden diese Clips in den Instagram Stories veröffentlichen. unabhängig davon, wie alt das Videomaterial ist.

Aber Achtung: Viele Nutzer reagieren allergisch, wenn man zeitlich unpassende Beiträge veröffentlicht. Sie gehen davon aus, dass diese Funktion so genutzt wird, wie sie gedacht war. Als aktuelle Bereicherung des Instagram Feeds. Nichtsdestotrotz kann man aus dem vorhandenen Material ja – solange die Bedingungen stimmen – weitere Clips erzeugen und „fristgerecht” innerhalb von 24 Stunden hochladen. Ob das Gezeigte am selben Tag aufgenommen wurde, ist für andere vielleicht nicht so interessant. Aber Schnee-Schipp-Bilder im Sommer zum Beispiel kommen deswegen trotzdem nicht gut an.

Mein Fazit: Lieber weniger Clips und dafür welche, die herausstechen.

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ShadowBan bei Instagram | testschmecker.de

Ein Shadowban bei Instagram kann wohl jeden treffen: weniger Likes, Follower und Reichweite. Anlass, das Gewicht der Sozialen Medien zu überdenken.

Tja, an dem Spruch „My home is my castle” ist wohl doch etwas dran, wenn man ihn auf das Internet bezieht. Die eigene Website mag vielen Widrigkeiten trotzen müssen. Aber das meiste davon kann man doch selbst beheben. Mit dem ShadowBan bei Instagram ist das wohl anders. Mein joachimott-Account bei Instagram ist davon nicht betroffen, wohl aber mein testschmecker-Account.

Drastischer Rückgang von Likes, Reichweite und Followern. Und das, ohne gegen irgendwelche Spielregeln verstoßen zu haben. Bleibt die Hoffnung, dass sich der Spuk vielleicht in Bälde selbst auflöst.

Was dahinter steckt habe ich hier beschrieben: ShadowBan bei Instagram | testschmecker.de

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Instagram-Leitfaden für Food-Blogger bei testschmecker.de

Der Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Der Instagram-Leitfaden für Food-Blogger

Nicht nur hier im Journal habe ich bereits eine Artikel zum Thema Instagram geschrieben: Auch auf meiner Website testschmecker.de ging es schon um dieses Thema, dort natürlich mit dem Fokus auf den Food-Bereich.

Jetzt habe ich dort einen kleinen Instagram-Leitfaden für Food-Blogger als PDF zum Download zum Download angeboten. Er ist erhältlich mit der Anmeldung zum Newsletter. Wer den schon abonniert hat, der bekommt den Link automatisch mit dem nächsten Newsletter.

Der Leitfaden richtet sich eher an Beginner, Tipps und Tricks für Fortgeschrittene wären aber auch ein gutes Thema für eine weitere Anleitung.

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