Instagram Pods: Kuschel-Fan-Gruppen für mehr Aufmerksamkeit

Instagram Pods

Instagram Pods

Social Media ist ein Thema, in das ziemlich viele Menschen ziemlich viel Hirnschmalz verwenden. Und weil die meisten Interessnten auch wieder bei Null anfangen und im Prinzip die gleichen Ziele wie alle anderen haben (Reichweite aufbauen, Follower erreichen etc.) sind Tipps sehr gefragt.

Anstelle der dubiosen Techniken zur wundersamen Vermehrung von Likes und Followern empfehle ich die Blogs von Diensten wie Hootsuite, Later oder Coschedule. Sie alle bieten Werkzeuge an, um Beiträge in den Sozialen Medien mit genau diesen Zielen zu planen. Und die Methoden sind gelinde gesagt doch etwas solider, als Youtube-Tipps für 100.000 Follower in 7 Tagen (Zahlen beliebig austauschbar).

Einige sind vielleicht auch grenzwertig, wie dieser hier: Discover how Instagram pros are fighting the algorithm together with a little hack called Instagram comment pods, erscheinen mir aber trotzdem noch praktikabel.

Instagram Pods

Es geht bei Instagram Pods darum, zunächst in einem kleinen Kreis Gleichgesinnter für Aufmerksamkeit zu sorgen. Sprich: Man sucht sich eine Gruppe von Menschen, die im gleichen Themenfeld aktiv sind. Und liked und teilt dann so ziemlich jeden Beitrag, den andere Mitglieder veröffentlichen. Der Vorteil dieser Methode ist zugleich der Nachteil: Man pushed Beiträge seines Themenbereichs, auch wenn man vielleicht nicht so 100prozentig mit den Inhalten oder der Qualität einverstanden ist.

Man kann es als eine Art Starthilfe sehen. Oder auch als Klüngelei. Wenige schlagkräftige Gruppen haben es da zu enormer Reichweite gebracht. Mir fällt da nur eine Gruppe von Fotografen ein, die allesamt aber auch außerordentlich gute Qualität liefern.

Auf besonders lange Lebensdauer sind die meisten dieser Gruppen sicher nicht angelegt, auf kritische Auseinandersetzungen erst recht nicht. Aber wer verzweifelt, weil alles so langsam geht, dem kann dieses Modell vielleicht als Starthilfe dienen.

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Instagram Strategie & Updates 2017

Eine Instagram Strategie hilft bei den unvermeidlichen Änderungen in den Sozialen Netzwerken.

Eine Instagram Strategie hilft bei den unvermeidlichen Änderungen in den Sozialen Netzwerken.

Die Instagram Strategie ändert sich – mal wieder, wie das in alle Sozialen Netzwerken der Fall ist. Nach der Anfangszeit mit vielen Freiheiten und verschiedenen Entwicklungs-Richtungen hat die einseitige Foto-Plattform Ende 2016 und zu Beginn 2017 neue Wege beschritten. Dabei spielen wirtschaftliche Interessen natürlich eine wichtige Rolle – für den Betreiber. Wer beispielsweise mit seinen Fotos und einem Portfolio hier eine Art Heimat gefunden hat, der wird sich angesichts der Änderungen – wie bei allen anderen Sozialen Netzwerken auch – immer wieder die Frage stellen müssen: Ist das noch mein Netzwerk? Bleiben oder weichen? Weitermachen oder anpassen?

Instagram Strategie: ein Soziales Netzwerk  ist kein zuhause

Das klingt jetzt vielleicht etwas hart, aber es trifft meiner Meinung nach auf alle Sozialen Netzwerke zu: Instagram, Facebook & Co. sind kein zuhause, nicht für Fotografen, nicht für Geschäftsleute, nicht für begeisterte Foto-Amateure. Das etwas abgedroschene „My home is my castle” gilt auch fürs Internet: Nur auf meiner eigenen Website bestimme ich, was geschieht.

Fotos in Ordner, Live-Streams, Stories, die sich nach wenigen Stunden in Luft auflösen? Kann man machen, muss man aber nicht. Auch die Möglichkeiten für Anzeigen muss man immer wieder prüfen, wenn man das braucht: Macht mans überhaupt? Und wenn ja, in den Sozialen Netzwerken oder anderswo?

Bei aller Begeisterung für Plattformen wie Instagram, wo man viele tolle Bilder und Profile entdeckt: Spätestens nach ein paar Wochen (und dann in regelmäßigen Abstanden) sollte man sich fragen, was einem das Engagement hier noch bringt. Dabei ist der Spass an der Sache durchaus eine ernsthafte Währung: Die meisten Instagramer werden hier sowieso nicht reich. Letztlich entscheidet sich die Antwort daran, was ich einbringen kann und was ich für mich als Vorteil, Gegenwert rausziehe. Solange das Verhältnis stimmt: warum nicht dabei bleiben?

Änderungen im Paket

Sieht man mal von vielen Kleinigkeiten ab, bleiben ein paar richtungsweisende Änderungen. Der Algoritmus zum Beispiel, der auswählt, was ich von wem zu sehen bekomme. Stories, in die man –  wenn man es richtig machen will – auch einige Zeit investiert, und die sich auflösen, ohne dass ich meine Arbeit ein weiteres Mal nutzen kann. Foto-Ordner, die quasi dazu auffordern noch mehr Bilder auf die Plattform zu werfen und nur ‚mehr desgleichen‘ bringen.

Diese Instagram Strategie ist zunächst gut für Instagram: Das bedeutet noch mehr Engagement, mehr Zeit, die man hier verbringt, noch mehr Material. Den Vorteil, den sich viele erhofft hatten, einen Link, der Besucher zu ihrem Angebot bringt, bekommen weiterhin nur Geschäftsleute.

Wenn ich meinen Zirkel habe aus Followern und aus Profilen, denen ich selbst mit Begeisterung folge, ist das ok. Wem Likes und Follower wegbrechen, weil der Algoritmus für Veränderungen sorgt oder weil andere schneller und flexibler mit Stories, mehr Bildern oder Live-Stream reagieren, dem geht vielleicht ein Stück Motivation verloren.

Zukunftskonzept Instagram?

Was als reine Foto-Plattform begonnen hat, muss nicht ewig so bleiben. Veränderungen, Verbesserungen sind das gute Recht derjenigen, die diese Plattformen betreiben. Schon bei Facebook haben viele Nutzer gelernt: Da lässt sich auch durch Proteste nichts beeinflussen.

Auf den Prüfstand stellen sollte man vielmehr die eigenen Ansprüche und Anforderungen. Und seine eigene Instagram Strategie. Für Fotografen ist es sicher gut, weiterhin eine Art Portfolio dort zu betreiben. Wer Mode und Lifestyle als Thema hat, wird mit den Veränderungen vielleicht sehr einverstanden sein. Und für die zahlreichen Foodblogger zählt vielleicht am ehesten die Gemeinschaft, die sie dort gefunden haben, und die sie weiter ausbauen.

Wer auf Instagram Zeit investiert, der sollte ein (zumindest grobes) Konzept haben, wie diese Soziale Plattform im Zusammenhang mit Website, Facebook und Twitter funktioniert.

Das meiste rausholen…

Jeder muss für sich entscheiden, wie die Balance aussieht, sozusagen die Kosten-Nutzen-Rechnung: wieviel Zeit investieren, welchen Gewinn daraus ziehen. Nach meiner Beobachtung ergeben sich gerade für Fotografen drei wesentliche Punkte, die man mit oder ohne die aktuellen und künftigen Entwicklungen auf Instagram im Augen behalten sollte.

  1. Ein knackscharfes Profil. Wenn die Neuerungen helfen, das zu erreichen, macht man sie mit, ansonsnten lässt man besser die Finger davon. Welche drei Begriffe, Hashtags, oder welche drei meiner erfolgreichsten Bilder stehen für mein Profil?
  2. Die „richtige” Community. Follow-for-follow oder follow-for likes bringt ebensowenig wie ein künstlich gepushtes Influencer-Profil mit zigtausend (auf Umwegen) akquierierten Followern. Wenn der Austausch stimmt, sind die Zahlen weniger wichtig, finde ich.
  3. Klasse statt Masse. Wer Livestream nicht kann, sollte das nicht machen, nur weil man es machen kann. Und wer Stories stückelt und improvisierte Sammelsurien aufstellt, sollte die Finger davon lassen. Achtet man bei seinen Fotos auf ein gutes Niveau, dann muss nicht weitere Auswahlfotos zusätzlich zu seinem besten Foto in Ordnern platzieren.

 

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Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger

Den Pinterest-Leitfaden gibt bei testschmecker.de

Den Pinterest-Leitfaden gibt bei testschmecker.de

Ein Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger, das wäre beim Start des Food-Blogs doch praktisch gewesen (neben einigen anderen Dingen). Denn nicht alle sozialen Netzwerke sind gleich. Jedes soziale Netzwerk seinen eigenen Stil, sein eigenes Profil, seinen eigenen Nutzerkreis. Und gerade Pinterest scheint bei den Food-Bloggern hoch im Kurs zu stehen – offensichtlich noch mehr, als die Bilder-Plattform Instagram.

Pinterest-Leitfaden kompakt

Auf zwei DIN A Seiten zusammengefasst gibt es deswegen auf meiner Food-Seite, dem Testschmecker, einen neuen Pinterest-Leitfaden zum kostenlosen Download.

Viele Food-Blogger berichten, dass es ihnen gelungen ist mit dem Engagement bei Pinterest auch die Besucherzahlen ihres Blogs zu steigern. Das gelingt freilich auch bei einigen anderen Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram. Aber nirgends scheint die Resonanz so gut zu sein wie bei Pinterest.

Doch der Weg zum Erfolg kann steinig werden. Ähnlich wie Twitter verlangt Pinterest ein recht großes zeitliches Engagement. Häufige Postings, viele Hinweise auf Fremdartikel, viel Foto-Arbeit. Da hilft bei etliche engagierten Bloggern nur der Rückgriff auf Dienste wie Buffer, mit denen man Beiträge im voraus planen kann.

Eigenheiten von Pinterest

Wer sich bislang nur suchend durch die Pinwände bewegt hat, dem wurden einige Besonderheiten vielleicht nicht gleich bewusst. Zum Beispiel dass Bilder im Hochformat wesentlich besser funktionieren, als das in Blogs übliche Querformat. Das vorwiegend Frauen hier unterwegs sein. Und dass es durchaus auch kleine Netzwerke gibt, in denen man sich gegenseitig fördert.

Alle sozialen Medien gleichwertig zu bedienen, das schafft wohl kaum ein Blogger, der nicht ins Profi-Lager gewechselt hat. Und bei der Wahl der einen Plattform, der man den Vorzug vor allen anderen gibt, sollte man sich mit den Eigenheiten vertraut machen. Dazu gehört freilich auch die eigene Recherche, die einem kein Leitfaden abnehmen kann: Wo sind meine Interessenten, Freunde, Kunden unterwegs? Wie schaffe ich die Zusatzbelastung mit weiteren Fotos, den so sehr beliebten Text-Bildern und vor allem die zahlreichen Pins von anderen Websites?

Die Entscheidung ist nicht für ewig. Aber im Nachhinein zu erkennen, dass man mit dem gleichen Engagement mehr erreicht hätte, ist immer schmerzlich. Deswegen soll der Leitfaden ein kleines Mosaiksteinchen bei der Recherche sein, die einem nicht erspart bleibt.

 

 

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Der Video-Frühjahrsputz – aufgeräumt wirkt besser bei Besuchern

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Video-Frühjahrsputz: Mit dem Auffälligsten anfangen. Header dürfen öfters erneuert werden.

Wer sein Geld nicht mit Videos verdient (und wer tut das schon?), der behandelt Plattformen wie Youtube oder Vimeo gerne als kleine Werkstatt: Rein in die Bude, ein paar Kleinigkeiten erledigt, und wieder raus. Und wie in jeder Werkstatt gibt es viele Dinge, die Spass machen wie Videos hochladen, Statistiken ansehen, Videos schauen. Und ein paar Dinge, die weniger Spass machen: Aufräumen!

Natürlich kann man das jederzeit machen. Aber der Jahresanfang und der sogenannte Frühjahrsputz sind ja oft eine psychologische Hilfe, um solche Dinge in Angriff zu nehmen.

Video-Frühjahrsputz auf den Plattformen

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik - besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Hausboot-Reise, 7 Jahre alt, tolle Bilder, gute Musik – besser als privat markieren, auch wenns schön ist.

Ausmisten: nur die guten Videos bleiben

Man gibt es nicht gerne zu. Aber nicht jedes Video ist eine kleine Perle im Repertoire der eigenen Arbeiten. Manche haben sich einfach überholt. Manche können mit den heutigen Standards nicht mehr verglichen werden, weil sie zu alt sind. Wer hier einfach ein kleines Archiv führt, der kann diese Dinge stehen lassen. Oder besser noch: in ein Archiv verschieben. Wer solche Beiträge als Privat markiert, der kann sie selbst dort noch ansehen. (Von meinen Youtube-Videos ist derzeit etwa die Hälfte als privat markiert; aber ich bin auch nicht sehr aktiv.) Andere Besucher dagegen sehen ein aufgeräumtes Portfolio. Und wahrscheinlich wird kein Besucher diese alten Beiträge wirklich vermissen.

Zeigt ein Blick in die Statistik, dass ausgerechnet ein Uralt-Beitrag die höchsten Besucherzahlen aufweist, kann man ihn stehen lassen. Oder sich überlegen, ob man das gleiche Thema nicht noch einmal frisch aufbereitet. Allerdings ist dann die schöne Statistik futsch.

Aufhübschen: Header-Fotos nach Maß

Was Besucher zuerst zu sehen bekommen ist der Header der eigenen Profilseite. Den hat man meist irgendwann einmal mühsam ausgesucht und bearbeitet, damit er den Anforderungen entspricht. Und da steht er nun, Jahr um Jahr. Dabei gibt es inzwischen nicht nur viele neue Videos, sondern auch etliche gute Fotos, mit denen man diesen Header ablösen könnte. Jetzt gehen bei Vimeo übrigens auch Videos als Header. Wenn man sich nur nicht mit den Maßen herumschlagen müsste. Meinem Wissen nach ist meine Anleitung für Header noch immer aktuell, ansonsten nach neueren Angaben suchen.

Outros - gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Outros – gehen am leichtesten direkt in Youtube.

Video-Intros & Outros

Intros und Outros waren lange Zeit ziemlich knifflig für Leute, die sich nur auf Videos machen beschränken. Die Arbeit zum Aufnehmen, Schneiden, Vertonen braucht genug Zeit. Und spätestens seit Casey Neistat wissen wir, dass ziemlich rudimentäre Titel und Abspänne das Gesamtergebnis kaum negativ beeinflussen.

Aber die Zeiten ändern sich. Mittlerweile hat Youtube die Möglichkeiten für leichte Erstellung guter Outros auch in Deutschland etabliert. Mit einer Anleitung dazu, die sich in der Youtube-Hilfe findet, gehts einfach und schnell. Intros sind wichtiger, weil der erste Eindruck zählt. und sie sind schwieriger zu erstellen, weil nicht von Youtube automatisiert. Ist zwar weniger ein Video-Frühjahrsputz als eine echte Erweiterung. Aber die lohnt sich.

Über mich / Kanal-Info / Profil

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass eine gute und informative Über-mich-Seite auf der eigenen Website ganz hilfreich sein kann, um mit Leuten in Kontakt zu kommen. Sträflich vernachlässigt sind dagegen viele der Kanal-Info-Seiten auf Youtube oder der Profilseiten auf Vimeo. Dabei ist der erste Schritt, nachdem man ein interessantes Video gesehen hat, der Klick zum Profil. Dort sucht mach nach weiteren guten Videos und schließlich nach Infos, wer dahinter steckt.

Wer Kontakte knüpfen möchte oder wer seine Arbeit anderen anbieten möchte, der sollte hierauf etwas mehr Augenmerk verwenden. Ein Text, der neugierig macht und die wichtigsten Fakten vermittelt. Aktuelle Links und korrekte Angaben zu den Sozialen Netzwerken sind hilfreich.

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