Archiv der Kategorie 'Regio'

Panoramabild: Winter im Schwarzwald

Freitag, den 20. Januar 2012

Winterpanorama Schwarzwald

[Mit Klick auf das kleine Bild vergrößern]

Dieses Panoramabild entstand mit der genialen iPhone-App 360 Panorama: Man wählt einen Ausgangspunkt, drückt auf den Auslöser und dreht sich dann solange um die eigene Achse, wie man die Panoramasicht aufnehmen möchte. Erst zum Abschluss klickt man wieder auf den Auslöser – fertig. Speichern muss man natürlich noch.

Kinderleicht, wenn man nicht gerade auf Langlaufskiern auf abschüssigem Gelände steht und seine Drehung etwas übertreibt. Dieses Bild wurde dann allerdings erst durch die Nachbearbeitung in Lightroom erreicht und hätte – im Original und unbearbeitet – gerade mal für einen 300dpi-Druck mit den Maßen 16,7 x 5,3 cm gereicht. Sprich: mit etwas geringerer Auflösung hätte man noch etwa ein DIN A4 großes Bild auf dem heimischen Drucker rauslassen können.

Ein Blick in die Zukunft: Theo Jansen’s Strandbeests

Dienstag, den 27. Dezember 2011

Auf die merkwürdigen Wesen des Niederländers Theo Jansen bin ich nun schon ein paar Mal gestoßen. Und sie faszinieren mich immer noch. Im obigen Video hat sich sogar die altehrwürdige BBC der mobilen Kunstformen angenommen. Wer noch mehr suchen möchte, der findet auf den gängigen Video-Plattformen unter dem Namen des niederländischen Künstlers weiteres Material.

Vielleicht muss man sich eine kindlich-naive Freude an bewegten Apparaten erhalten haben, um das nicht nur als schön zu empfinden, sondern als Kunst. Mir geht es so, und ähnlich wie die Brunnen des Schweizers Tinguely (dem in Basel ein ganzes Museum gewidmet ist) könnte ich mir so etwas stundenlang ansehen.

Herbst-Impressionen zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl

Donnerstag, den 17. November 2011

Herbst-Impressionen

Und weil’s so schön ist nun doch noch einmal ein paar Herbstfotos aus meiner Region zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl. (Auf die kleinen Bilder klicken für größere Ansichten.)

Herbst-Impressionen

Herbst-Impressionen

Herbst-Impressionen

Herbst-Impressionen

Nebel im Rheintal – Blick vom Kandel

Donnerstag, den 10. November 2011

Nebel im Rheintal - Blick vom Kandel

Früh morgends über dem Nebelmeer, das im Rheintal liegt. Wenige sind unterwegs. Ein Rentner-Ehepaar. Ein paar einzelne Männer und Frauen, jeder für sich. Ein Vater mit Kind. Ein Campingbusfahrer hat seinen VW neben einer Holzbank geparkt, sitzt in der Sonne, vespert. Alle bewegen sich wie im Sanatorium: ruhig, gemessenen Schrittes, den Blick immer in die Ferne gerichtet.

Nebel im Rheintal - Blick vom Kandel

Nebel im Rheintal - Blick vom Kandel

iPhone-App: 360Panorama

Montag, den 7. November 2011

Panoramafoto aus dem iPhone mit der App 360Panorama

Auf das Bild klicken für eine größere Ansicht

Irgendwann dachte ich ja mal: Mit Panorama bin ich durch. Im frühen Stadium der Begeisterung erstand ich eine Noblex, belichtete meine (annähernd) 180-Grad-Panoramaaufnahmen auf Kleinbildfilm und ließ sie in einem Speziallabor entwickeln (nein, die Negative NICHT schneiden) und vergrößern.

Mit Einzug des ersten Scanners musste es Quicktime sein: Bilder einzeln aufnehmen mit einer Spezial-Panorama-Halterung von Kiwi, einscannen, verarbeiten. Aaaaah, ein Panorama.

Dann wurde es mit der digitalen Fotografie noch ein bißchen einfacher, bis ich mit dem Über-Hand-nehmen der Kugelpanoramen etwas die Lust an diesem Thema verlor. Total verzerrte Aufnahmen, die auch noch viel Himmel und Fußboden zeigen, darauf konnte ich verzichten.

Nach so vielen verschiedenen, ziemlich aufwändigen Methoden der Panorama-Fotografie war ich seeehr skeptisch, als ich die ersten Panorama-Apps fürs iPhone entdeckte.

AutoStitch zum Beispiel macht klassisch das, was für ein Panorama eines Fotografen notwendig ist: Einzelne Bilder erst aufnehmen, dann zusammensetzen (stitchen). Einfach, aber qualitativ nicht so gut, wie die Funktion in Photoshop, die ich ja sowieso nutzen konnte.

Noch mehr Skepsis dann bei der App 360Panorama: Da musste man nur einmal auslösen, sich dann kontinuierlich im Kreis drehen und das iPhone macht selbsttätig in bestimmten Abständen weitere Aufnahmen und setzt diese nach Vollendung der Drehung auch gleich automatisch zusammen. Und siehe da: Es war gut.

Zwar hat man je nach dem Grad zittriger Hände oder anderer störender Einflüsse noch immer Unregelmäßigkeiten im Bild. Aber leichter und schneller kommt man nicht mehr an Panoramas, zumal noch mit einer leidlichen Auflösung. Man muss auch keine 360-Grad-Drehung hinlegen: Wenn man mit dem Winkel der Aufnahme zufrieden ist stoppt man einfach, klickt noch einmal und dann wird eben ein anderes Maß an Rundumblick erzeugt.

Mit etwas Übung und einer hilfreichen Horizontlinie klappt das ganz gut. Und der alte Kniff von analogen und digitalen Aufnahmen hilft auch hier: Hochformat macht die Panoramastreifen nicht ganz so schmal.

Kurzum, ich kann die App empfehlen. Professionell ist das Ergebnis nicht und verkaufen kann man das natürlich auch nicht. Aber man kann endlich auch hier den Vorteil der besten Kamera nutzen, die ja bekanntlich diejenige ist, die man immer dabei hat.

Mein Favorit sind Landschaftspanoramen (weil da Verzeichnung nicht so auffällt) mit einem annähernd 180-Grad-Ausschnitt. Meistens ist es ja doch so, dass nie der ganze Rundumblick wirklich spektakulär und sauschön ist, sondern eben nur ein Teil.


Eine Seite von Joachim Ott