Archiv der Kategorie 'Privat'

Panoramabild: Winter im Schwarzwald

Freitag, den 20. Januar 2012

Winterpanorama Schwarzwald

[Mit Klick auf das kleine Bild vergrößern]

Dieses Panoramabild entstand mit der genialen iPhone-App 360 Panorama: Man wählt einen Ausgangspunkt, drückt auf den Auslöser und dreht sich dann solange um die eigene Achse, wie man die Panoramasicht aufnehmen möchte. Erst zum Abschluss klickt man wieder auf den Auslöser – fertig. Speichern muss man natürlich noch.

Kinderleicht, wenn man nicht gerade auf Langlaufskiern auf abschüssigem Gelände steht und seine Drehung etwas übertreibt. Dieses Bild wurde dann allerdings erst durch die Nachbearbeitung in Lightroom erreicht und hätte – im Original und unbearbeitet – gerade mal für einen 300dpi-Druck mit den Maßen 16,7 x 5,3 cm gereicht. Sprich: mit etwas geringerer Auflösung hätte man noch etwa ein DIN A4 großes Bild auf dem heimischen Drucker rauslassen können.

Rückblick: Meine Buchfavoriten 2011

Sonntag, den 15. Januar 2012

Jeder Deutsche kauft im Jahr etwa 10 bis 11 Bücher (genauer habe ichs nicht). Da liege ich wohl deutlich über dem Durchschnitt. Dazu kommen noch Bücher, die ich ausleihe, das ist auch eine beträchtliche Menge.

Wenn ich am Ende des Jahres jedoch zurückblicke, dann sind es immer nur wenige, die einen tieferen Eindruck hinterlassen habe und noch weniger, die einen bleibenden Eindruck hinterließen.

Die Steve Jobs Biografie

1. Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers
) Da sind die Eindrücke wohl auch noch am frischesten und sicher auch verstärkt durch das Mediengeschehen um den Tod des Apple-Gründers. Ich habe auch schon die erste Biografie von Young / Simon
gelesen, trotzdem war dieses Buch von Walter Isaacson noch spannend für mich. Ich bin ein ziemlicher Fan vieler Apple-Produkte, beeindruckt hat mich aber am meisten, dass diese oft als genial empfundenen Ideen von jemandem durchgesetzt wurden, der im persönlichen Umgang wohl eher als, naja, nicht gerade einfach einzuschätzen ist. Auch gute radikale Ideen müssen wohl mit viel Druck durchgesetzt werden. Oder anders ausgedrückt: Gestaltung, Entwicklung, Kreativität ist zunächst keine allzu demokratische Sache. Wo sich Mehrheitswille durchsetzt ist Originalität eben nicht zu erwarten.

2. Krimis: Die neue Almen-Reihe von Martin Suter (z.B. Allmen und die Libellen). Ich lese ziemlich viele Krimis, also muss auch einer auf diese Liste. Es gab zwar viel Spannendes 2011, aber mir widerstrebt der Trend, das Geschehen eines Krimis immer weiter zu steigern: Unter einem verrückten Serienmörder tuts ja heute fast kein Autor mehr, fast immer geht letztlich darum, die Welt zu retten. Da finde ich die Suter-Geschichten wohltuend unaufgeregt und nicht so blutrünstig. Meine Phantasie genügt, um mir ausreichend schreckliche Dinge vorzustellen, man muss mir Grausamekiten nicht bis ins letzte Detail beschreiben.

Das erzählerische Talent Suters wurde ja mit dem Erscheinen der Allmen-Reihe geradezu überschwänglich gelobt, so dass viele sicher mit zu hohen Erwartungen an die doch recht schmalen Büchlein gegangen sind. Alles in allem aber ist das eine Reihe, die ich sicher weiterverfolgen werde. Und das ist mehr, als man von vielen anderen Autoren sagen kann. Im Gegenteil habe ich in diesem Jahr eine ganze Reihe von Bestseller-Krimi-Autoren gestrichen, die sich für mich totgelaufen haben.

Mein wunderbarer Wohnwagen

3. Bildband: Mein wunderbarer Wohnwagen. Nicht immer sind es die spektakulärsten Geschichten, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Buch „Mein wunderbarer Wohnwagen” macht sich an dieser Stelle vielleicht etwas seltsam. Aber wenn man selbst Bücher veröffentlicht hat und weitere veröffentlichen möchte, dann sieht man einiges mit anderen Augen. Also auch mit Blick auf einen wirtschaftlichen Erfolg.

Kurzum: Dieses Buch ist originell, exotisch, vom Konzept her gut und inhaltlich und optisch beinahe ideal umgesetzt. Das mag für viele andere Bildbände auch zutreffen – aber die gehen trotzdem sang und klanglos unter. Dieses hier hat Aufmerksamkeit in den Medien bekommen und es hat sich – soweit ich das beurteilen kann – auch gut verkauft. Was sicher auch etwas damit zu tun hat, dass es schon in England recht erfolgreich war.

Ich stelle mir gerne vor, wie man das einem deutschen Verleger vor 12 Monaten angeboten hätte, und welch höhnisches Gelächter man dafür geerntet hätte. Ehrlich gesagt: Ich hätte mein Geld auch nicht darauf verwettet, dass das ein Erfolg wird. Umso schöner. Ach ja, und natürlich ist es auch ein Symbol dafür, wie mächtig der gegenwärtige Retro-Trend ist, der sich auch 2012 fortsetzen wird.

iPod Nano umgetauscht – gegen das neue Modell

Mittwoch, den 11. Januar 2012

iPod Nano: lieber alt statt neu

Vor einiger Zeit hatte ich hier ja schon über die iPod-Nano-Rückrufaktion berichtet. Das ging etwas durcheinander und hat – zumindest für mich – auch etwas unschön geendet.

Ich war natürlich davon ausgegangen, das mein schicker iPod Nano der ersten Generation in weiß mit 2 GB dadurch wieder auf Vordermann gebracht wird. Es ging ja nur darum, dass die Batterie vielleicht nicht durchhalten könnte. Auch in vielen Foren äußerten Nano-Beistzer die Hoffnung, auf ein generalüberholtes Modell der Design-Ikone mit Click-Wheel.

Als jetzt am 5. Dezember das Päckchen von Apple zurückkam war ich doch ziemlich enttäuscht, als ich – ohne jeden Kommentar dazu – sozusagen als Ersatz das aktuelle Modell des iPad Nano erhielt. Als Gegenwert mag das viele iPod-Nutzer ja erfreut haben. Für mich ist das allerdings kein Ersatz.

Ich verstehe auch nicht, wie man in einem Unternehmen, das sich für das Design seiner Produkte rühmt, so einen Umtausch ohne Rücksprache arrangiert. Gehen die davon aus, dass man einfach jedes Apple-Produkt so toll findet, dass man es wahllos gegen irgendetwas anderes aus dem gleichen Haus austauschen kann?

Liebe Apple-Leute: So treu eure Fans und Anhänger auch sein mögen, ihr solltet vielleicht doch etwas behutsamer mit ihnen umgehen. Zumindest eine Rückfrage, ob ich mit solch einem Umtausch einverstanden bin, hätte ich erwartet. Das hätte sicher eure kostbaren Ressourcen strapaziert. Aber ich zahle ja bisher auch ohne Murren einen Apple-Aufschlag für viele Produkte. Und in meinem Fall hättet ihr so das Geld für einen nagelneuen iPad Nano gespart…

Mehr RAM für meinen iMac: 16 GB mit Video-Anleitung selbst einbauen

Donnerstag, den 8. Dezember 2011

iMac 27 und RAM-Aufrüstung

Wenn meine Macs mal zwei Jahre alt geworden sind, werde ich nervös. Zwar ist die Lebensdauer von Macs nach meiner Erfahrung deutlich länger. Und ein Mac wird, so habe ich das zumindest festgestellt, im Laufe der Zeit auch nicht so langsam, wie ein Windows-Rechner. Aber man kennt das ja: Immer mal wieder kommt ein neues System, dann gibts auf einmal einige Apps und Programme und Updates, die nur mit dem neuen System funktionieren und nach einiger Zeit kommt man sich wirklich alt vor.

Da mein iMac mit 27 Zoll-Monitor in der jüngeren Zeit nicht wirklich viele Veränderungen erfahren hat, habe ich beschlossen, eine Neuanschaffung noch etwas hinauszuschieben.

Statt dessen gibts eine kleine Frischzellenkur: Erst einmal die 16 GB RAM für iMac 27 Zoll, Kostenpunkt rund 90 Euro. Mehr passt nicht rein, und anstelle der vorherigen 4 GB verspricht das doch schon Besserung.

Da ich kein versierter Bastler bin (Mac-Benutzer eben), suche ich mir vorher ein schönes Video (hier in englisch, hier in deutsch, wo der Einbau dieser Speichersteine genau erklärt ist. Danach komme ich zu dem Schluss: Das schaffe ich auch.

Im Prinzip ist auch alles ganz einfach. Nur das Eindrücken der RAM (richtige Seite beachten!) ist etwas schwierig und erfordert doch mehr Kraft als gedacht. Aber man merkt von alleine, wenn das zu locker ist und nicht richtig sitzt.

Bei mir gabs einen ersten, heftigen Schreck, als nach dem Einschalten nur Warntöne zu vernehmen waren und der iMac nicht startete. In ähnlichen Situationen sagt man wohl, dass dann in Sekunden das ganze Leben noch einmal an einem vorbeifliegt, bei mir waren es nur die aktuellen, nicht abgeschlossenen Projekte. Also die alten Speicher wieder rein und alles ist gut.

Schnelle Abhilfe schuf der Amazon-Marketplace-Anbieter, bei dem ich gekauft hatte (dahinter etsckt im Original dsp-memory.de: Ein Anruf genügte um den Austausch und den Versand neuer Speicher zu veranlassen, prompter und freundlicher Service. Vorsorglich bekam ich den Hinweis, dass es auch am Mac liegen sollte. Aber schon zwei Tage später zeigte sich, dass die neuen RAM-Steine anstandslos und auf Anhieb funktionierten.

Für die ruhigeren Tage ist jetzt noch das Update auf Lion geplant, und dann sollte ich noch ein paar weitere Monate mit meinem „alten” Mac klar kommen.

Fazit: Die „Aufrüstung” geht im Prinzip schnell und einfach und ist relativ preiswert. Wenn man das Vorgehen mal geübt hat, dann spart man sich sicher auch das Geld für die Neuanschaffung eines iMac mit mehr RAM, das ist nämlich ziemlich teuer. Aktuell macht das beim 27-Zoll-Modell einen Mehrpreis von 600 Euro aus. Stattdessen kauft man sich mit dieser Erfahrung lieber die Basis-Version und steckt die Steinchen dann selbst rein.

Herbst-Impressionen zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl

Donnerstag, den 17. November 2011

Herbst-Impressionen

Und weil’s so schön ist nun doch noch einmal ein paar Herbstfotos aus meiner Region zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl. (Auf die kleinen Bilder klicken für größere Ansichten.)

Herbst-Impressionen

Herbst-Impressionen

Herbst-Impressionen

Herbst-Impressionen


Eine Seite von Joachim Ott