Archiv der Kategorie 'Photos'

Nebel im Rheintal – Blick vom Kandel

Donnerstag, den 10. November 2011

Nebel im Rheintal - Blick vom Kandel

Früh morgends über dem Nebelmeer, das im Rheintal liegt. Wenige sind unterwegs. Ein Rentner-Ehepaar. Ein paar einzelne Männer und Frauen, jeder für sich. Ein Vater mit Kind. Ein Campingbusfahrer hat seinen VW neben einer Holzbank geparkt, sitzt in der Sonne, vespert. Alle bewegen sich wie im Sanatorium: ruhig, gemessenen Schrittes, den Blick immer in die Ferne gerichtet.

Nebel im Rheintal - Blick vom Kandel

Nebel im Rheintal - Blick vom Kandel

iPhone-App: 360Panorama

Montag, den 7. November 2011

Panoramafoto aus dem iPhone mit der App 360Panorama

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Irgendwann dachte ich ja mal: Mit Panorama bin ich durch. Im frühen Stadium der Begeisterung erstand ich eine Noblex, belichtete meine (annähernd) 180-Grad-Panoramaaufnahmen auf Kleinbildfilm und ließ sie in einem Speziallabor entwickeln (nein, die Negative NICHT schneiden) und vergrößern.

Mit Einzug des ersten Scanners musste es Quicktime sein: Bilder einzeln aufnehmen mit einer Spezial-Panorama-Halterung von Kiwi, einscannen, verarbeiten. Aaaaah, ein Panorama.

Dann wurde es mit der digitalen Fotografie noch ein bißchen einfacher, bis ich mit dem Über-Hand-nehmen der Kugelpanoramen etwas die Lust an diesem Thema verlor. Total verzerrte Aufnahmen, die auch noch viel Himmel und Fußboden zeigen, darauf konnte ich verzichten.

Nach so vielen verschiedenen, ziemlich aufwändigen Methoden der Panorama-Fotografie war ich seeehr skeptisch, als ich die ersten Panorama-Apps fürs iPhone entdeckte.

AutoStitch zum Beispiel macht klassisch das, was für ein Panorama eines Fotografen notwendig ist: Einzelne Bilder erst aufnehmen, dann zusammensetzen (stitchen). Einfach, aber qualitativ nicht so gut, wie die Funktion in Photoshop, die ich ja sowieso nutzen konnte.

Noch mehr Skepsis dann bei der App 360Panorama: Da musste man nur einmal auslösen, sich dann kontinuierlich im Kreis drehen und das iPhone macht selbsttätig in bestimmten Abständen weitere Aufnahmen und setzt diese nach Vollendung der Drehung auch gleich automatisch zusammen. Und siehe da: Es war gut.

Zwar hat man je nach dem Grad zittriger Hände oder anderer störender Einflüsse noch immer Unregelmäßigkeiten im Bild. Aber leichter und schneller kommt man nicht mehr an Panoramas, zumal noch mit einer leidlichen Auflösung. Man muss auch keine 360-Grad-Drehung hinlegen: Wenn man mit dem Winkel der Aufnahme zufrieden ist stoppt man einfach, klickt noch einmal und dann wird eben ein anderes Maß an Rundumblick erzeugt.

Mit etwas Übung und einer hilfreichen Horizontlinie klappt das ganz gut. Und der alte Kniff von analogen und digitalen Aufnahmen hilft auch hier: Hochformat macht die Panoramastreifen nicht ganz so schmal.

Kurzum, ich kann die App empfehlen. Professionell ist das Ergebnis nicht und verkaufen kann man das natürlich auch nicht. Aber man kann endlich auch hier den Vorteil der besten Kamera nutzen, die ja bekanntlich diejenige ist, die man immer dabei hat.

Mein Favorit sind Landschaftspanoramen (weil da Verzeichnung nicht so auffällt) mit einem annähernd 180-Grad-Ausschnitt. Meistens ist es ja doch so, dass nie der ganze Rundumblick wirklich spektakulär und sauschön ist, sondern eben nur ein Teil.

Herbstlicher Kaiserstuhl zum Wochenende

Freitag, den 4. November 2011

Herbstimpressionen vom Kaiserstuhl

Man weiß ja nie, wie lange es noch anhält, das schöne, sommerliche Herbstwetter. Zwar soll es auch an diesem Wochenende noch einmal recht mild werden, aber meine aktuellsten Bilder vom Kaiserstuhl kann man in dieser Form vielleicht schon nicht mehr erleben. Deswegen noch drei herbstliche Impressionen, bei denen ich mit meinem Tamron 11-16mm möglichst viel Landschaft einfangen wollte.

Herbstimpressionen vom Kaiserstuhl

Herbstimpressionen vom Kaiserstuhl

Die „Light Fossils” von Darius Twin

Donnerstag, den 27. Oktober 2011

Light Fossils von Darius Twin

Lichtmalerei begegnet einem ja ständig, wenn man viel auf Foto-Websites unterwegs ist. Diese hier sind etwas Besonderes: Darius Twin hat hier bei Flickr einige seiner „Light Fossils” veröffentlicht: Dinaosaurier, die mit einer Lichtquelle in ein Nacht-Foto gezeichnet wurden.

Von dieser Lichtmalerei findet man etliche Beispiele, manche sind sehr schlicht, manche originell, nur wenige sind so kunstvoll wie diese. Und wenn man sich vorstellt, dass es für diese Malerei in der Dunkelheit ja keine Vorlage oder Schablone gibt, sondern dass man das einfach in die Nachtaufnahmen „hineinmalt”, wirkt das schon ziemlich knifflig.

Darius Twin (wenn das mal kein Künstlername ist) ist sich seiner Besonderheit bewusst: Auf Youtube gibts eine kleine Anleitung (die allerdings nix mit adiesen komplexen Lichtzeichnungen zu tun hat) und auf Etsy verkauft er seine Bilder mal als Foto-Abzug und mal als T-Shirt-Motiv.

Gefunden über Kuriositas

Photoshop-Tutorial: Lomo-Effekt

Freitag, den 21. Oktober 2011

Der Lomo-Effekt

Vielleicht gibt es noch keine App dafür. Und vielleicht auch keine Photoshop-Aktion, die man einfach downloaden kann. Vielleicht ist der Lomo-Effekt ja auch bei den digitalen Fotografen zur Zeit nicht so angesagt.

Jedenfalls habe ich ein kleines Tutorial entdeckt, wie man den Lomo-Effekt auf seine Bilder anwenden kann: Lomography | Photo Effects

Beschrieben ist es für Photoshop CS2 und auch frühere Varianten, die Schritte sind einfach und übersichtlich: „Simulate the effects of a lomo camera. Photos taken with a lomo camera have high contrast, twisted colors, and a noticeable vignette.”

Der erste Schritt ist im deutschen Menü übrigens unter Verzerrungsfilter -> Objektivkorrektur zu finden.

Die Website ist eine der wenigen, von denen ich keinen Screenshot machen möchte: Man hat eigentlich nur Werbeflächen drauf. Und auf drei Seiten hätte man das Ganze auch nicht verteilen müssen. Die passende App dazu gibt es übrigens wirklich. Sie heißt lemeleme (nachdem man mit der Verwendung des Original-Namens wohl Probleme bekommen hat. Ich hatte sie auch in Gebrauch, aber nach einem Update war das Hersteller-Logo unauslöschbar in jedes Bild eingebrannt und damit war sie für mich nutzlos.

Seitdem ist Hipstamatic das Mittel der Wahl für mich. Die oben genannte Nachbearbeitung kann man sich ja leicht selbst als Aktion abspeichern und hat dann einen schönen Ersatz für diejenigen Bilder, die man ohne App oder mit anderen Kameras aufgenommen hat.


Eine Seite von Joachim Ott