Archiv der Kategorie 'Photos'

Objektivadapter für Nikon-Linsen an Canon-Gehäuse: Viel Spass für wenig Geld

Montag, den 21. Juni 2010

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Nach jahrelanger Nikon-Nutzung fällt es schon schwer, eine Canon-Spiegelreflex zu kaufen. Dass ich die Anschaffung der Canon EOS 550D samt Kitobjektiv EF-S 18-55mm
nicht nur nicht bereut habe, sondern inzwischen recht viel Spass an der Sache habe, liegt auch an Kleinigkeiten. Zum Beispiel an einem Objektivadapter von meinfoto.com für schlappe 20 Euro.

Normalerweise ist eine Nutzung der Nikon-Linsen an einer Canon nicht spaßig: Der Adapter überträgt keine Automatikfunktionen und keinen Autofokus, es ist wirklich fast alles auf manuelle Einstellungen zurückgesetzt. Das ist beim Fotografieren auch dann schwierig, wenn man normalerweise schon weitestgehend auf Automatikfunktionen verzichtet, denn zumindest den Autofokus möchte man beim Fotografierennicht missen.

Bei Videoaufnahmen mit der DSLR ist das aber anders: Erstens ist die manuelle Einstellung der Schärfe hier sowieso angebracht, zweitens kann man die manuelle Belichtungssteuerung noch dadurch aufwerten, dass die automatische Iso-Anpassung die Belichtung regelt. Und so kommen alte Schätzchen wie das Nikon 1,8/50 mm oder das 1,8/85 mm wieder zu neuen Ehren. Diese sogenannten Prime-Lenses bieten aufgrund der hohen Lichtstärke gerade bei großen Öffnungen ein schönes Bokeh, recht knappe Tiefenschärfe.

Der Objektivadapter wurde schnell geliefert, passt hervorragend und entgegen meiner ersten Planung werde ich den einen Adapter durchaus für mehrere Objektive nutzen: Auf die paar Sekunden, bis man nicht nur Objektiv sondern auch noch den Adapter gewechselt hat, kommts auch nicht mehr an.

BlogTimes Fotografiewettbewerb – Städte- und Landschaftsfotografie

Freitag, den 18. Juni 2010

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Auf gleich zwei Wettbewerbe bin ich gerade gestoßen: BlogTimes groߟer Fotografiewettbewerb – Städte- und Landschaftsfotografie wird – wie der Name schon sagt – von einem Fotografieblog ausgerichtet. Klingt verlockend, zu gewinnen gibt es nette Preise, keine allzu großen Reichtümer. Aber sicher ist die Fotoblog-Szene vertreten und es wird spannend und auch ganz interessant, wer alles mitmacht und was gezeigt wird.

Sympathisch finde ich auch die Teilnehmebedingungen, nach denen man nicht lange suchen muss. Aus denen geht auch hervor, dass die Bildrechte beim Autor bleiben. Gut so.

Eher zufällig habe ich dann noch auf der Website der Welt auf diesen Wettbewerb entdeckt. Wird schon gleich als “Anzeigen-Sonderveröffentlichung” überschrieben, es gibt einen großen Sponsor, über die Teilnahmebedingungen habe ich noch nix gefunden. Vielleicht auch, weil der Link zur “Mitmachen”-Seite nicht funktioniert, dort müssten die ja stehen. Oft wurden solche Wettbewerbe früher auch veranstaltet um an viel kostenloses Bildmaterial zu kommen. Für den Fotografen bedeutete dies, mit der Teilnahme gingen die Bildrechte an den Veranstalter.

Kleine Lightroom-Nachhilfe

Mittwoch, den 16. Juni 2010

Lightroom ist zwar erst seit kurzem auf meinem Imac, aber schon jetzt möchte ich das gute Teil nicht mehr missen. Auch wenn sich derzeit niemand mehr meine 2er-Version kaufen will, seien hier einige Nachhilfe für Lightroom-Newbies genannt. Die Version wird dabei kaum eine Rolle spielen, außerdem werden ja auch Tutorials und Bücher ständig aktualisiert.

Obwohl ich die meiste Zeit am Rechner verbringe, greife ich beim Nachlesen lieber auf Gedruckters zurück: Scott Kelbys “Lightroom 2 für digitale Fotografie: Erfolgsrezepte für Digitalfotografen” ist aus meiner Sicht absolut eine Empfehlung wert. Es ersetzt gut das fehlende, gedruckte Handbuch. Die Aufmachung ist praktisch, der Inhalt locker geschrieben und leicht verständlich, die Bebilderung hilfreich und ausreichend.

Daneben gibt es eine Fülle von Lightroom-Tuorials, die meisten (deutschsprachigen) habe ich hier entdeckt. Viele sind auch in den umfangreichen Photoshop-Websites “versteckt”. Und besonders hilfreich sind natürlich auch die, die man auf Websites von Fotografen wie Martin Gommel (kwerfeldein.de) oder Markus Willi Dollinger von nachbelichtet.com findet (es gibt natürlich noch viel mehr): Dort geht es meistens etwas ausführlicher zu, die Beiträge sind länger und dann auch nicht nur auf ein Feature der Software bezogen, sondern auf ein praxisnahes Beispiel.

Kurzes Sommerlicht für Rosen

Freitag, den 11. Juni 2010
Rosen-Collage

Rosen-Collage

Sommer-Impressionen aus einem schönen (privaten) Rosengarten, den ich neulich besuchen durfte. Eigentlich mag ich Gärten am liebsten nach einem kurzen Sommerregen oder bei Morgen- und Abendlicht. Aber spontanen Einladungen muss man folgen…

Ach ja: Ich suche übrigens schon seit längerem nach einem kleinen Programm (oder einem Plugin für Photoshop oder Lightroom), mit dem man Collagen wie die obige vereinfacht erzeugen kann. Ich gehe immer noch den aufwändigen Weg über eine handgemachte Aufteilung der Bildfläche in einem Layoutprogramm, dann erst werden die Bilder einzeln bearbeitet und beschnitten und schließlich zusammengesetzt. Müsste doch auch einfacher gehen?

Photoshop Lightroom 2

Freitag, den 4. Juni 2010

Lightroom 2

Lightroom 2

Brauchts das wirklich? Nach dem sauteuren Photoshop nun auch noch Lightroom (das bezeichnenderweise jetzt ‘Photoshop Lightroom’ heißt)? Ich kanns noch nicht genau sagen, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es dennoch eine lohnende Investition sein könnte.

Das hat verschiedene Gründe. Ich benutze nun zwar schon seit gefühlten Ewigkeiten verschiedene Versionen von Photoshop. Und ich war immer fasziniert von der Vielfalt der Möglichkeiten, die das Programm bietet. Aber in der Praxis – ich traue mich fast nicht das zu sagen – habe ich ich mich immer auf vergleichsweise wenige Arbeitsschritte beschränkt. Wobei “vergleichsweise wenig” bezogen ist auf die ungeheuren Möglichkeiten, also doch noch eine ganze Menge.

Und: Ich bin Mac-Benutzer. Wenn man für einen vergleichsweise einfachen Effekt ein Dutzend Arbeitsschritte braucht, dann ist das noch ok. Vor allem, wenn sich das in einer Aktion zusammenfassen und beliebig oft wiederholen lasst. Die Bedienung von Lightroom, so hatte ich mir es erhofft, sollte einfacher sein.

Auch den zweiten Aspekt möchte ich nicht verschweigen. Wer heute mit Fotos noch Geld verdienen möchte, der hat es relativ schwer. Auch angesichts der Bilder, die man auf verschiedenen Websites in Communities, bei Flickr u.a. zu sehen bekommt. Mein Eindruck war: Meine – sorgsam nachbearbeiteten – Fotos können da im Vergleich zu manchen “gepushten” Aufnahmen manchmal nur schwer mithalten.

Nun werde ich meinen Stil nicht radikal ändern, in (abnormalen) Farben schwelgen und Bilder verfälschen. Aber ich muss zugeben, dass man mit einfachen Bordmitteln nicht immer den Eindruck hinbekommt, den man selbst bei der Aufnahme hatte. Bin also gespannt, ob sich das ändert.

Ach ja: Eigentlich hatte ich als bekennender Mac-Benutzer auch Aperture auf der Liste. Den Ausschlag für das Adobe-Produkt gab ein ganz banaler Faktor: Lightroom ist nach meiner Kenntnis weiter verbreitet, es gibt auch mehr Foren, Anleitungen und Tutorials für Lightroom. Nur der Zeitpunkt war etwas unglücklich gewählt, da in Kürze schon Lightroom 3 erscheinen soll. Aber so ist das: Wenn man sich mal zur Anschaffung entschlossen hat…


Eine Seite von Joachim Ott